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Bald selbstmord?

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  1. Re: Bald selbstmord?

    Autor: Chronisch Unbegabt 09.09.15 - 20:37

    Oder... oder, der Autor hat sich einfach nur Vertippt? Mit einem "Sie" am Anfang macht der Satz weitaus mehr Sinn. Kein Grund für Beißreflex und Mikroagression.

  2. Re: Bald selbstmord?

    Autor: Chronisch Unbegabt 09.09.15 - 20:38

    Und das fand der Peter so toll, dass er das gleich zwei mal kommentieren musste.

  3. Re: Bald selbstmord?

    Autor: Iruwen 09.09.15 - 21:33

    Arkarit schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und du meinst, aus 3 Millionen Selbstmördern in 30 Jahren sicher ableiten
    > zu können, dass nicht ein gewisser Prozentsatz davon keine echten
    > Selbstmorde, sondern Morde sind?
    >
    > Selbst dann nicht, wenn es ein Motiv gibt und Indizien (wie im
    > Ursprungsposting beschrieben) klar gegen einen Selbstmord sprechen?
    >
    > Sonst noch was?

    Oh Gott, das ist so 1:1 die prototypische Aluhutträger-Argumentationslinie, herrlich. Ockhams Rasiermesser lässt grüßen.

  4. Re: Bald selbstmord?

    Autor: Wallbreaker 09.09.15 - 22:00

    Bash76 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Tja, zu blöd, das Verschlüsselungen die über einen gewissen Stärkegrad
    > hinaus gehen unter das amerikanische Waffengesetz fallen und somit nicht
    > exportiert werden dürfen.
    >
    > Stärkegrad >= was der amerikanische Geheimdienst in annehmbarer Zeit
    > decodieren kann

    Nicht Waffengesetz zumal dieses Verbot längst überholt wurde. Und effektiv dekodieren können Sie nur:

    Hash: MD5, SHA-0
    Verschlüsselung: DES, Triple-DES, RC4 (alle Varianten, bis auf RC6 wahrscheinlich), CAST
    Vermutlich auch: IDEA, Blowfish (mit höherer Rechenleistung)

    Also können Sie im Grunde nichts, nur RC4 ist sehr anfällig und leider noch bei nicht wenigen Webseiten im Einsatz, was jedoch ab 2016 verboten wird und alle Browser den Support von RC4 zwangsweise einstellen.

    Rulf schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > warum?...alles was auf zertifikaten beruht ist doch prinzipiell broken...zb
    > weil sämtliche zertifizierungstellen staatlicher kontrolle unterliegen oder
    > sogar dem staat gehören...somit ist es für jeden geheimdienst überhaupt
    > kein problem, nur halt ein bisschen mehr aufwand...stichwort:
    > maninthemiddle...

    Nein ein Zertifikat ist grundsätzlich sicher, auch das System dahinter. Eine kompromittierte Zertifikatsstelle ist nicht gleichbedeutend damit, dass nun alle Verbindungen offen stehen. Man benötigt zwingend den privaten Schlüssel, zwar kann man diesen aus Bequemlichkeit auch von Zertifikatsstellen verwalten lassen, was im Ernstfall fatal wäre, doch behält man diesen ist die Verbindung vollkommen sicher.
    Doch muss man natürlich auch dem Anbieter stets vertrauen, und dieses Vertrauen ist in der heutigen Zeit eher etwas was man sich nicht mehr leisten kann.

    hammurabi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Umbenannt nicht gestorben.
    > ciphershed.org
    >
    > Dann nimm TCnext oder VeraCrypt
    > truecrypt.ch
    > veracrypt.codeplex.com

    Nicht nur das es wird auch komplett unter einer freien Lizenz neu geschrieben, der Code wird bereinigt, weiter auditiert, und ab Version 1.0 wird Ciphershed erstmals veröffentlicht werden.
    Und bitte nicht solche fragwürdigen Truecrypt Projekte wie TCnext oder Veracrypt empfehlen, gerade Veracrypt ist proprietär und steht im Konflikt mit freier Kryptographie.
    Es gibt effektiv nur, Truecrypt 7.1a, LUKS/dm-crypt, etwas Anderes wäre fahrlässig.

    Sarkastius schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > glaube aber nicht so richtig daran das es die gleichen Leute sind

    Sind es auch nicht wobei nie aufgeklärt wurde Wer hinter Truecrypt steckte.
    Der Code von Truecrypt wird unter dem Projekt Ciphershed, von einer anderen Arbeitsgruppe neu aufbereitet.

    Rulf schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > der is aber wenigstens schon mal halb durch...ich schätze aber, daß beim
    > rest schon wieder die geheimdienste mitmischen, wenn sie's nicht schon beim
    > ersten teil getan haben...und überprüfen kann's sowieso keiner, weil nicht
    > der komplette code offen liegt...

    Der Code ist zu 100% offen, dass Problem das Truecrypt hatte war die eigene Lizenz, die ein weiteres verwenden des altes Codes untersagte. Darum wurde Cipheshed geschaffen in dem dieser Code neu aufgebaut und verbessert wird.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 09.09.15 22:03 durch Wallbreaker.

  5. Re: Bald selbstmord?

    Autor: Arkarit 10.09.15 - 08:18

    Iruwen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Arkarit schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Und du meinst, aus 3 Millionen Selbstmördern in 30 Jahren sicher
    > ableiten
    > > zu können, dass nicht ein gewisser Prozentsatz davon keine echten
    > > Selbstmorde, sondern Morde sind?
    > >
    > > Selbst dann nicht, wenn es ein Motiv gibt und Indizien (wie im
    > > Ursprungsposting beschrieben) klar gegen einen Selbstmord sprechen?
    > >
    > > Sonst noch was?
    >
    > Oh Gott, das ist so 1:1 die prototypische Aluhutträger-Argumentationslinie,
    > herrlich. Ockhams Rasiermesser lässt grüßen.

    [brf.be]
    [www.zvw.de]
    [diepresse.com]
    [www.focus.de]
    uswusf.
    (1 Min. gesucht)

    Wie genau muss man eigentlich geistig beschaffen sein, um zu leugnen, dass es als Selbstmord getarnte Morde gibt, und andere, die diesen offenkundigen Fakt klarstellen, dann auch noch als "Aluhut" zu bepöbeln?

    Und was genau soll Ockhams Razor in dem Fall? Ich bitte um eine Erklärung.

  6. Re: Bald selbstmord?

    Autor: Baron Münchhausen. 10.09.15 - 09:38

    +1

  7. Re: Bald selbstmord?

    Autor: Baron Münchhausen. 10.09.15 - 09:40

    Und die Fälle haben was mit dem der Person im Artikel zu tun? Mal abgesehen von den Argumenten, die hier schon genannt wurden... Du kriegst nicht ein mal hin 3 Beispiele zu nennen, die irgendwie alle mit einander in Verbindung stehen.

    Das liegt vermutlich daran, dass es für dich nicht ersichtlich war, dass normale Menschen keine imaginäre Verbindungen sehen, die du siehst. Du bist so davon überzeugt, dass du die Lücken, die bei anderen nicht geschlossen sind nicht wahr nimmst ;)

  8. Re: Bald selbstmord?

    Autor: frostbitten king 10.09.15 - 09:45

    Zweimal schon falsch sigh. Dachte erst das war ein typo. Das Ding heißt Truecrypt.

  9. Re: Bald selbstmord?

    Autor: Rulf 10.09.15 - 16:57

    weswegen ich hochsensible daten nach möglichkeit bisher auch nur in meinem kopf speichere...

  10. Re: Bald selbstmord?

    Autor: JackSlater191 11.09.15 - 16:52

    Arkarit schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Iruwen schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Arkarit schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Und du meinst, aus 3 Millionen Selbstmördern in 30 Jahren sicher
    > > ableiten
    > > > zu können, dass nicht ein gewisser Prozentsatz davon keine echten
    > > > Selbstmorde, sondern Morde sind?
    > > >
    > > > Selbst dann nicht, wenn es ein Motiv gibt und Indizien (wie im
    > > > Ursprungsposting beschrieben) klar gegen einen Selbstmord sprechen?
    > > >
    > > > Sonst noch was?
    > >
    > > Oh Gott, das ist so 1:1 die prototypische
    > Aluhutträger-Argumentationslinie,
    > > herrlich. Ockhams Rasiermesser lässt grüßen.
    >
    > brf.be
    > www.zvw.de
    > diepresse.com
    > www.focus.de
    > uswusf.
    > (1 Min. gesucht)
    >
    > Wie genau muss man eigentlich geistig beschaffen sein, um zu leugnen, dass
    > es als Selbstmord getarnte Morde gibt, und andere, die diesen offenkundigen
    > Fakt klarstellen, dann auch noch als "Aluhut" zu bepöbeln?
    >
    > Und was genau soll Ockhams Razor in dem Fall? Ich bitte um eine Erklärung.

    Der Vorposter leugnet doch nicht das es so was gibt, es ist nur Aluhutargumentation überall gleich eine Verschwörung zu sehen. Am nächsten liegt hier bei dem im Anfangspost genannten drei Beispielen eben, das es schlicht und ergreifend Selbstmord war, anstatt eine Verschwörung. (Ockhams Rasiermesser)

    Anderes Beispiel, drei Verkäufer von Leberkässemmeln begehen Selbstmord, die Verwandten und Freunde zweifeln das an. Was ist jetzt wahrscheinlicher, das sie wirklich Selbstmord begangen haben, oder das diese Selbstmorde von der Dönermafia inszeniert wurden?

  11. Re: Bald selbstmord?

    Autor: Arkarit 11.09.15 - 20:57

    JackSlater191 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der Vorposter leugnet doch nicht das es so was gibt, es ist nur
    > Aluhutargumentation überall gleich eine Verschwörung zu sehen. Am nächsten
    > liegt hier bei dem im Anfangspost genannten drei Beispielen eben, das es
    > schlicht und ergreifend Selbstmord war, anstatt eine Verschwörung. (Ockhams
    > Rasiermesser)
    >
    > Anderes Beispiel, drei Verkäufer von Leberkässemmeln begehen Selbstmord,
    > die Verwandten und Freunde zweifeln das an. Was ist jetzt wahrscheinlicher,
    > das sie wirklich Selbstmord begangen haben, oder das diese Selbstmorde von
    > der Dönermafia inszeniert wurden?

    Am wahrscheinlichsten - bei einer auf Suizid hinweisenden Auffindesituation - ist selbstverständlich der Suizid. Daher wird ein guter Ermittler auch seine Ermittlungen damit beginnen und zunächst auf naheliegende Indizien oder Beweise prüfen, die auf einen tatsächlichen Suizid hinweisen.

    Was aber ist tatsächlich geschehen?

    Ohne nähere Untersuchung kann man darüber absolut keine Aussage treffen. Waren sie depressiv, vielleicht sogar mit einschlägiger Krankengeschichte? Gab es einen Abschiedsbrief? Gab es ein Motiv für den Suizid (Scheidung, Schulden etc.). Haben die Verwandten schon damit gerechnet, dass sie sich diejenigen eines Tages etwas antun würden? Oder das exakte Gegenteil - waren es lebenslustige Menschen, die sich z.B. klar gegen Suizid als solchen ausgesprochen haben?
    Waren die drei in finstere Geschäfte verwickelt? Gab es ein Motiv von Seiten der Dönermafia? Standen die drei in Kontakt zueinander oder gab es einen zeitlichen Bezug?

    Ockham hat bei so etwas schlichtweg gar nichts verloren, ausser als Ansatzpunkt, wo die Ermittlung zu beginnen ist. Denn gerade dass ein Suizid so wahrscheinlich ist, macht ihn ja für einen Verbrecher so reizvoll als Verschleierung. Und ein professioneller Mörder wird Verschleierungstechniken natürlich um so besser beherrschen.

    Viel verbreiteter als bei Suiziden dürfte das Verschleiern von Morden noch bei natürlichen Todesursachen sein. 77 Jahre alt, herzkrank, tot im Bett aufgefunden. Das kann doch nur eine natürliche Todesursache sein, oder? Klare Sache nach Ockham. Also ab damit unter die Erde.
    [www.kriminalpolizei.de].

    Nun gut, selbst der beste Ermittler (und wie in jedem Job sind "die besten" rar gesät) kommt an seine Grenzen, wenn die Sachlage nicht eindeutig ist und irgendwann wird eine Entscheidung getroffen, was es am wahrscheinlichsten war. Oder der Sachverhalt wird als "nicht aufgeklärt" zu den Akten gelegt. So weit, so akzeptabel, so lange das menschenmögliche für die Aufklärung getan wurde.

    Aber manchmal stellt sich dann Jahre später heraus: Na hoppla, das war ja gar nicht die Dönermafia, sondern die Nazi-Gruppe "NSU" (danke für die Steilvorlage).

    Klar, man hätte natürlich jedem, der im Gegensatz zur offiziellen Version vorher behauptet hätte, das wären gar keine Morde im Mafia-Milieu gewesen, sondern Nazi-Verbrechen, verbal ein Aluhütchen aufsetzen können. Hätte aber nichts, rein gar nichts daran geändert, dass diejenigen vollkommen unabhängig von Ockham und irgendwelchen Wahrscheinlichkeiten Recht gehabt hätten.

    Insofern bin ich auch ziemlich unempfänglich gegen Verschwörungstheorien - sowohl inoffizielle als auch offizielle.

    Wer da mit dem Rasiermesser jeglichen Zweifel wegsäbelt, macht sich mitschuldig an diesen Verbrechen, denn genau so ein dummes Verhalten macht diese Verbrechen erst möglich.

  12. Re: Bald selbstmord?

    Autor: JackSlater191 11.09.15 - 21:37

    Arkarit schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Am wahrscheinlichsten - bei einer auf Suizid hinweisenden Auffindesituation
    > - ist selbstverständlich der Suizid. Daher wird ein guter Ermittler auch
    > seine Ermittlungen damit beginnen und zunächst auf naheliegende Indizien
    > oder Beweise prüfen, die auf einen tatsächlichen Suizid hinweisen.
    >
    > Was aber ist tatsächlich geschehen?
    >
    > Ohne nähere Untersuchung kann man darüber absolut keine Aussage treffen.
    > Waren sie depressiv, vielleicht sogar mit einschlägiger Krankengeschichte?
    > Gab es einen Abschiedsbrief? Gab es ein Motiv für den Suizid (Scheidung,
    > Schulden etc.). Haben die Verwandten schon damit gerechnet, dass sie sich
    > diejenigen eines Tages etwas antun würden? Oder das exakte Gegenteil -
    > waren es lebenslustige Menschen, die sich z.B. klar gegen Suizid als
    > solchen ausgesprochen haben?
    > Waren die drei in finstere Geschäfte verwickelt? Gab es ein Motiv von
    > Seiten der Dönermafia? Standen die drei in Kontakt zueinander oder gab es
    > einen zeitlichen Bezug?

    Hätte mich schärfer ausdrücken sollen, ich wollte mit obigen Beispiel nicht sagen, das die Ermittlung sofort abgeschlossen werden soll, nur weil es offensichtlich Selbstmord (oder sonstiges) war. Natürlich muss das schlußendlich genau überprüft werden.

    > Ockham hat bei so etwas schlichtweg gar nichts verloren, ausser als
    > Ansatzpunkt, wo die Ermittlung zu beginnen ist.

    Ich denke darauf wollte der Vorposter hinaus und so habe ich ihn auch verstanden.

    > Viel verbreiteter als bei Suiziden dürfte das Verschleiern von Morden noch
    > bei natürlichen Todesursachen sein. 77 Jahre alt, herzkrank, tot im Bett
    > aufgefunden. Das kann doch nur eine natürliche Todesursache sein, oder?
    > Klare Sache nach Ockham. Also ab damit unter die Erde.

    Das habe ich so nie behauptet oder gemeint. Nur wenn sich keine anderen Beweise oder zumindest Indizien dafür finden, kann ich ja auch nicht zwangsläufig vom Gegenteil ausgehen, oder?

    > Aber manchmal stellt sich dann Jahre später heraus: Na hoppla, das war ja
    > gar nicht die Dönermafia, sondern die Nazi-Gruppe "NSU" (danke für die
    > Steilvorlage).

    Mir kam das irgendwie in den Sinn, nach deinem Post weiß ich auch wieder woher. ;)

    > Insofern bin ich auch ziemlich unempfänglich gegen Verschwörungstheorien -
    > sowohl inoffizielle als auch offizielle.
    >
    > Wer da mit dem Rasiermesser jeglichen Zweifel wegsäbelt, macht sich
    > mitschuldig an diesen Verbrechen, denn genau so ein dummes Verhalten macht
    > diese Verbrechen erst möglich.

    Wie oben gesagt, ich wollte mit meinem Post nicht aussagen, das man an alles hingeht und sagt: Ockhams Rasiermesser und fertig (ich habe das übrigens auch gar nicht ins Spiel gebracht), nur finde ich es abwegig, drei wahllos als Suizid deklarierte Tode in den Raum zu werfen und damit die Theorie zu implizieren, das Personen, die für - ich nenne das jetzt einfach mal so - gute Sachen kämpfen, ermordet werden und das diese Morde dann als Suizid von den Behörden "vertuscht" wird.

    Ich sehe jetzt - außer bei Franz Knöll - bei keinen der am Anfang genannten drei irgendwelche "Ungereimtheiten", Suizid ist aber halt auch ein schwieriges Thema.

  13. Re: Bald selbstmord?

    Autor: Moe479 13.09.15 - 10:15

    vorallem ein oft deswegen auch weggeschobenes, z.b. alterssuizid:
    - keine freunde mehr übrig
    - nur noch bettlegerich
    - dadurch enorm eingeschränkte erlebniswelt und wenig teilhabe
    - durch schmerzmittel im andauerndem dämmerzustand
    - immer wieder gerettet
    - gefühl anderen zur last zu fallen
    - nur noch schmerz und einsamkeit

    idiotisch, wer dabei denkt, menschen könnten nicht an einem punkt ernsthaft erwägen ihr sinnloses dahinsiechen zu beenden, entschlussfähig sein, aber eine solche wird ihnen z.t auch durch vorangegange medikation abgesprochen ...

    das gesetz verbietet beihilfe und ahndet unterlassene hilfeleistung , gerade bei ausgebildetem pflegepersonal und ärzten gibt es oft den vedacht sie hätten mitgewirkt, sie haben schliesslich den zugang zu medikamenten/giften und kennen die lethale dosis bzw kombinationswirkung ... und so landet wohl tatsächlich die eine oder andere kapsel auf dem nachttisch von patienten, und das wohl nicht ohnen deren ausdrücklichen wunsch gegenüber dem personal ... nur darf das garnicht dokumentiert werden, weil es verboten ist, denn es gibt laut gesetzt dabei nur schuldige:

    der arzt, der retten muss, weil er keine ausreichend schnelle moglichkeit hat den wunsch des patienten zu ermitteln steht in der zwickmühle ggf. eine klage zu bekommen die ihn seine stellung kosten kann, er rettet also so schnell, so lange und so oft bis nach gegenwärtigem kenntnis- oder besser finanzierungsstand, welcher im regelversorgungsbereich oft das eigentliche ende der fahnenstange ist, nichts mehr zu retten ist.

    der patient, in dem das personal zu mithilfe bewegt, stiftet dieses zu beihilfe an.

    das personal, welches der anstiftung nachkommt ... leistet beihilfe.

    und von überfortderten und befangenen angehörigen, die vollig situationfern entscheidungen treffen sollen, möchte ich garnicht reden ...

    und alle sind unglücklich, mindestens bis zum ende egal wie.

    aber für politik und presse ist dann eine offensichtlich gestörte schwester, die in ihrem wahn 10 giftmorde verübt hat viel wichtiger, zum ausschlachten als reines skandalthema, macht sich soetwas toll, und das publikum geht darauf ab!

    aber der viel gestörtere komplex bzw. das tabu, dass auch das menschliche leben nuneinmal endlich ist auch nur irgendwie mal zu heben und zu einer allgemein vertretbaren lösung zu führen ... das ist zuviel verlangt.

    und dann kommen noch irgendwelche glaubensvertreter und meinen das thema währe nicht gottgefällig ... denn gott scheint schmerzgeil bzw. befreit zu sein ... sorry verletzungen religöser gefühle sind gerade nicht das thema!

    das ist alles viel zu heiss gekocht, da hat man angst davor sich die flossen zu verbrühen, bzw. ist man ist zu feige sich darum zu kümmern!

    das ist jetzt nur ein bereich aus dem oberbegriff soizid, verdeutlicht aber sehrwohl welches stigma dem thema auch allgemein auferlegt ist.



    4 mal bearbeitet, zuletzt am 13.09.15 10:35 durch Moe479.

  14. Re: Bald selbstmord?

    Autor: Arkarit 14.09.15 - 04:48

    JackSlater191 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ..
    > > Ockham hat bei so etwas schlichtweg gar nichts verloren, ausser als
    > > Ansatzpunkt, wo die Ermittlung zu beginnen ist.
    >
    > Ich denke darauf wollte der Vorposter hinaus und so habe ich ihn auch
    > verstanden.

    So wie ich die "Aluhütchen"-Pöbler verstanden habe, stimmt genau das eben nicht.
    Eine einmal durch Autoritäten getroffene Beurteilung des Vorgangs ist deren Ansicht nach nicht mehr zu kritisieren oder zu hinterfragen, und wer das doch tut, kriegt das Aluhütchen aufgestülpt.

    Wie absolut und grundlegend falsch sie dabei liegen, zeigt u.a. das Beispiel der "Dönermorde".

    >
    > > Viel verbreiteter als bei Suiziden dürfte das Verschleiern von Morden
    > noch
    > > bei natürlichen Todesursachen sein. 77 Jahre alt, herzkrank, tot im Bett
    > > aufgefunden. Das kann doch nur eine natürliche Todesursache sein, oder?
    > > Klare Sache nach Ockham. Also ab damit unter die Erde.
    >
    > Das habe ich so nie behauptet oder gemeint. Nur wenn sich keine anderen
    > Beweise oder zumindest Indizien dafür finden, kann ich ja auch nicht
    > zwangsläufig vom Gegenteil ausgehen, oder?

    Natürlich nicht. Das wäre absurd.

    Da sich aber in den genannten Fällen vom Ursprungsposter genannt augenscheinlich Indizien gibt, die dagegen sprechen - und wenn sich Angehörige und Freunde durchgängig vehement gegen die Möglichkeit eines Suizids aussprechen, und keine suizidtypische Vorgeschichte bekannt ist sind in meinen Augen sehr starke Indizien - sollte man sich zumindest den Zweifel dauerhaft erhalten, bis eine wirklich zufriedenstellende Aufklärung gefunden wurde.

    Das kann man selbst zumindest laienhaft überprüfen - zumindest im Fall von Kirsten Heisig ist eine einschlägige Vorgeschichte und sogar ein vorangegangener Suizidversuch tatsächlich bekannt, was die Vermutung, es habe sich um etwas anderes als einen Suizid gehandelt schwächt. Das schliesst natürlich trotzdem einen verschleierten Mord nicht aus - nur so lange es keine weiteren Indizien gibt, macht es keinen Sinn, dergleichen zu vermuten.
    [www.welt.de]

    Ganz anders bei Tron, bei dem es tatsächlich viele Indizien gibt, die dringend gegen einen Suizid sprechen.
    [www.taz.de]
    [www.zeit.de]

    > ..
    > > Insofern bin ich auch ziemlich unempfänglich gegen Verschwörungstheorien
    > -
    > > sowohl inoffizielle als auch offizielle.
    > >
    > > Wer da mit dem Rasiermesser jeglichen Zweifel wegsäbelt, macht sich
    > > mitschuldig an diesen Verbrechen, denn genau so ein dummes Verhalten
    > macht
    > > diese Verbrechen erst möglich.
    >
    > Wie oben gesagt, ich wollte mit meinem Post nicht aussagen, das man an
    > alles hingeht und sagt: Ockhams Rasiermesser und fertig (ich habe das
    > übrigens auch gar nicht ins Spiel gebracht), nur finde ich es abwegig, drei
    > wahllos als Suizid deklarierte Tode in den Raum zu werfen und damit die
    > Theorie zu implizieren, das Personen, die für - ich nenne das jetzt einfach
    > mal so - gute Sachen kämpfen, ermordet werden und das diese Morde dann als
    > Suizid von den Behörden "vertuscht" wird.

    Dass Personen, die für "gute Sachen" kämpfen gern mal ermordet werden, ist keine Theorie, sondern Fakt und - wenn man seine Artgenossen kennt - auch absolut logisch. Spontan fallen mir Steve Biko, Martin Luther King und Alexander Litwinenko ein, es gibt aber sicher noch viel, viel mehr Beispiele.

    Natürlich wäre es absurd, allein aus dieser Tatsache zu schliessen, dass genannte drei Suizide de facto verschleierte Morde waren.
    Aber ebenso absurd ist es, zu behaupten, sie könnten das keinesfalls sein.
    Insofern geht es mir keineswegs darum, die Behauptung aufzustellen, die genannten drei Fälle seien in Wirklichkeit verschleierte Morde gewesen, sondern nur darum, den Zweifel wachzuhalten.

    Und genau damit kommen wir auf das Ursprungsposting zurück. Es würde den Ursprungsposter nicht wundern, wenn Yan Zhu einen ähnlich spontanen Suizid begehen würde wie z.B. Tron. Nicht mehr und nicht weniger als "nicht wundern". Nun, mich auch nicht, wenn sie sich nur weit genug aus dem Fenster lehnt.

    >
    > Ich sehe jetzt - außer bei Franz Knöll - bei keinen der am Anfang genannten
    > drei irgendwelche "Ungereimtheiten", Suizid ist aber halt auch ein
    > schwieriges Thema.

    Über Franz Knöll habe ich rein gar nichts gefunden.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 14.09.15 04:55 durch Arkarit.

  15. Re: Bald selbstmord?

    Autor: Arkarit 14.09.15 - 06:45

    JackSlater191 schrieb:
    > Wie oben gesagt, ich wollte mit meinem Post nicht aussagen, das man an
    > alles hingeht und sagt: Ockhams Rasiermesser und fertig (ich habe das
    > übrigens auch gar nicht ins Spiel gebracht), nur finde ich es abwegig, drei
    > wahllos als Suizid deklarierte Tode in den Raum zu werfen und damit die
    > Theorie zu implizieren, das Personen, die für - ich nenne das jetzt einfach
    > mal so - gute Sachen kämpfen, ermordet werden und das diese Morde dann als
    > Suizid von den Behörden "vertuscht" wird.

    Ach, noch etwas:
    Die "Vertuschung" muss ja nicht absichtlich sein.

    Irgendwelche bösen und furchtbar geheimen absichtlichen Vertuschungskonspirationen des Geheimdienstes mit Verbindungen in höchste Regierungskreise herbeizufabulieren, ist im Fall verschleierter Morde gar nicht unbedingt nötig - auch wenn es so etwas durchaus gibt.

    Schon eine auf der einen Seite ausreichende kriminelle Energie und Geschicklichkeit, gepaart mit unabsichtlicher Stümperhaftigkeit, Ignoranz und Kostendruck auf der anderen Seite, der Ermittlerseite, reicht für die Fehlerkennung eines Mordes als Suizid oder natürlicher Tod vollkommen aus.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 14.09.15 06:46 durch Arkarit.

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