1. Foren
  2. Kommentare
  3. Security-Forum
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Verschlüsselung: Kryptoparty…

PGP auf dem Smartphone NICHT empfehlenswert

  1. Thema

Neues Thema


  1. PGP auf dem Smartphone NICHT empfehlenswert

    Autor: warJaSoKlar 30.04.14 - 16:26

    Hierzu müsste der private Schlüssel auf das Gerät, dieser sollte aber möglichst >>NICHT<< (in falsche Hände geraten) mit sich herumgetragen werden oder bösartigen Apps und Spionage durch Dritte ausgesetzt sein. Auch ein Geräteverlust wäre dann doppelt und dreifach Schmerzhaft für sich selbet und allen dritten, die einem verschlüsselte Mails gesendet haben und diese nun offen herumliegen würden.
    Ein Verlust ließe sich gar nicht bemerken und das wäre die schlimmste Form eines Verlustes wichtiger Daten: Man weiß gar nicht, dass diese in falscher Hand sind.

    Klar ist die Passpharse ein Schutz aber die wird wohl kaum sicher genug sein bei Eingabe in eine Smartphone-Tastatur und dementsprechend einem Tesla oder Radeon Karte nicht lange stand halten.

    Wer großen Wert auf Sicherheit legt (offenbar jeder, der PGP nutzt), sollte mMn. unbedingt davon absehen, den private Key auf seinem Smartphone/Tablet mit sich herumzutragen..

    @Vertrauenswürdigkeit:
    Wer sich zertifizieren lassen möchte kann das recht einfach auch in Gelsenkirchen tun:
    http://www.internet-sicherheit.de/pgpzi/
    (Natürlich nur, falls man in der Nähe ist und da kurz vorbeischauen möchte.)



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 30.04.14 16:28 durch warJaSoKlar.

  2. Re: PGP auf dem Smartphone NICHT empfehlenswert

    Autor: ikhaya 30.04.14 - 16:37

    Gilt das gleiche nicht auch für jedes Programm was auf dem PC läuft?

  3. Re: PGP auf dem Smartphone NICHT empfehlenswert

    Autor: warJaSoKlar 30.04.14 - 16:41

    ikhaya schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Gilt das gleiche nicht auch für jedes Programm was auf dem PC läuft?


    Prinzipiell schon, allerdings ist der nicht etwas was man mit sich herumträgt und verlieren kann ;-)
    Um ein Beispiel zu nennen. Zudem ist das Abgreifen von Daten auf einem Phone gefühlt deutlich leichter als auf einem ausgewachsenem PC: Dort hat man in der Regel nicht eine Taschenlampen App die sämtliche Rechte eingefordert hat und sich die Schlüssel von der SD Karte besorgt oder ähnliches.

    Ich will damit nur sagen, dass man höllisch aufpassen muss, wenn man sich dafür entschließen sollte APG auf dem Phone zu nutzen. :-)



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 30.04.14 16:42 durch warJaSoKlar.

  4. Re: PGP auf dem Smartphone NICHT empfehlenswert

    Autor: frostbitten king 30.04.14 - 16:42

    Gibt eine halbwegs brauchbare Lösung dafür, wenn auch etwas umständlich.
    - Gepatchte Version von apg (android privacy guard), weil die originale kann nicht mit einem exportierten Signing Subkey umgehen ohne den private master key.
    - Erzeugen eines eigenen Signing Subkeys.
    - den Signing Subkey und den Encryption Key in APG reinladen.
    Wenn man das Gerät verliert/gestohlen wird, einfach mit dem an einem sicheren Ort gespeicherten Master Key den Signing Subkey revoken (Sorry für das Denglisch).
    Der Encryption Key (sprich der Public Key), is eh wayne - kennt ja eh jeder.

  5. Re: PGP auf dem Smartphone NICHT empfehlenswert

    Autor: stuempel 30.04.14 - 21:53

    Eigenartige Argumentationsweise. Mein Tablet/Notebook kann mir auch aus dem Auto geklaut werden. Die Wahrscheinlichkeit dürfte sogar höher sein.

    Abgesehen davon gibt es ja noch die revoke-Möglichkeit bei GPG.

  6. Re: PGP auf dem Smartphone NICHT empfehlenswert

    Autor: cr_app 01.05.14 - 10:58

    Mein Nexus 4 ist vollverschlüsselt. Der Private Key per Passwort geschützt. Ich gebe aber zu, ich habe auch eine weile gebraucht bis ich mich getraut habe den Privat Key von meiner dm-crypt/Luks Platte auf das Handy zu schieben.

  7. Re: PGP auf dem Smartphone NICHT empfehlenswert

    Autor: warJaSoKlar 02.05.14 - 09:42

    stuempel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Eigenartige Argumentationsweise. Mein Tablet/Notebook kann mir auch aus dem
    > Auto geklaut werden. Die Wahrscheinlichkeit dürfte sogar höher sein.
    >
    > Abgesehen davon gibt es ja noch die revoke-Möglichkeit bei GPG.

    Der Umgang mit einem Vollverschlüsseltem Notebook ist imho einfacher als einem vollverschlüsseltem Mobiltelefon ... daher nicht so richtig vergleichbar.
    Aber solche teuren Gerätschaften sollte man sowieso möglichst nicht alleine im Auto liegen lassen, schon gar nicht sichtbar.

  1. Thema

Neues Thema


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Sie müssen ausserdem in Ihrem Account-Profil unter Forum einen Nutzernamen vergeben haben. Zum Login

Stellenmarkt
  1. IT-Service Desk Manager und IT & OT -Device Administrator (m/w/d) Kennziffer 23/37 | Vollzeit
    SONAX GmbH, Neuburg an der Donau
  2. IT-Projektmanager:in in der Softwareentwicklung (m/w/d)
    STRABAG BRVZ GMBH, Wien, Spittal/Drau, Villach, Stuttgart
  3. DevOps - Engineer BMC Helix ITSM - Remedy (m/w/div)
    Deutsche Rentenversicherung Bund, Berlin
  4. Wissenschaftlicher Mitarbeiter / Doktorand für Elektromobilität und Digitalisierung der Energiewende ... (m/w/d)
    Hochschule Biberach, Biberach an der Riß

Detailsuche


Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Spiele-Angebote
  1. basierend auf Verkaufszahlen
  2. 219,99€ (mit Vorbesteller-Preisgarantie)


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Autonome Fahrzeuge und LLMs: Wofür KI im Militär genutzt wird
Autonome Fahrzeuge und LLMs
Wofür KI im Militär genutzt wird

Hersteller von KI-Lösungen fürs Militär sind meist sehr sparsam mit Details - trotz vieler Warnungen wird künstliche Intelligenz aber für militärische Anwendungen entwickelt und bereits genutzt. Ein Einblick.
Von Andreas Meier

  1. Stryker Armoured Vehicle US-Militär prüft Kauf eines Radpanzers mit Hybridantrieb
  2. Trotz Bedenken Pentagon forciert Entwicklung tödlicher KI-Waffen
  3. Ersatz für Patriot Finnland kauft israelische Raketenabwehr David's Sling

Digitale-Dienste-Gesetz: Regierung bessert bei der Störerhaftung nach
Digitale-Dienste-Gesetz
Regierung bessert bei der Störerhaftung nach

Bei der Umsetzung des DSA in deutsches Recht soll der Schutz vor kostenpflichtigen Abmahnungen nun doch beibehalten bleiben.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. Störerhaftung Verbraucherschützer befürchten neue Abmahnwelle bei WLANs

Disney+, Netflix und Prime Video: Das goldene Streamingzeitalter wird zum silbernen
Disney+, Netflix und Prime Video
Das goldene Streamingzeitalter wird zum silbernen

Das aktuelle Jahr hat viele Umbrüche im Streamingmarkt erlebt - und nächstes Jahr geht es weiter. Das wird negative Auswirkungen für Anbieter und Kunden haben.
Eine Analyse von Ingo Pakalski

  1. Netflix-Datenschatz Serien laufen erfolgreich und werden trotzdem eingestellt
  2. Streaming Apple und Paramount könnten Streamingdienste bündeln
  3. Streamingabo Arthaus+ erstmals als App für 3,99 Euro pro Monat