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arsch hoch und wählen gehen

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  1. Re: arsch hoch und wählen gehen

    Autor: plutoniumsulfat 08.09.17 - 14:55

    Niaxa schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich bin leider gerade aber nicht auf dem Tripp der GroKo die Stimmen zu
    > klauen. Verstehst du denn nicht, das es mir egalist ob die oder die kleinen
    > meine Stimme bekommen? Die kleinen sind nicht fähig zu regieren und die
    > großen machen zu viel falsch. Also sollen sie sich um meine Stimme
    > streiten. Ich würde sie an einen Baum binden und darum wettklettern lassen.
    > Das würde wenigstens etwas Anstrenung zeigen.
    >
    > Ist ja schön das du das alles anders siehst. Ich halt nicht.

    So viel können die großen ja nicht falsch machen, wenn du ihnen deine Stimme gibst.

  2. Re: arsch hoch und wählen gehen

    Autor: plutoniumsulfat 08.09.17 - 14:55

    Ungültige Stimme ist genauso viel wert wie nicht wählen.

  3. Re: arsch hoch und wählen gehen

    Autor: Trollversteher 08.09.17 - 15:39

    >Danke dir.

    Gerne :-)

    >Wenn dort schon sauber gerechnet wird, also nur die Prozente, die die Partei erhalten hat und die Sitze der Parteien, die durch die Sperrklausen draußen bleiben nicht verteilt werden, so sollten meiner Ansicht nach die nicht Nichtwählersitze ebenfalls entfallen.

    Da wäre ich ebenfalls sehr für! Denn nur das würde eine *echte* Motivation für die Parteien darstellen, massiv etwas gegen die Politverdrossenheit zu tun und um die Nichtwähler zu kämpfen. Aber ich befürchte, das wird aufgrund des Eigeninteresses so schnell nicht passieren...

    >Wir haben allerdings auch nur die Zweitstimme betrachtet und keine Direktmandate.
    Aber ist sowieso nur ein sehr theoretisches Spiel.

    Eben. Und auch die Direktmandate sind ja "gedeckelt" und kommen nur dann in Form von Überhangmandaten zu tragen, wenn eine Partei mehr Direktmandate gewinnt als ihr prozentual nach Zweitstimmen zustehen würde. In der Regel waren das in der Vergangenheit das für alle Parteien zusammen maximal so um die 20 zusätzliche Sitze. Das würde an dem "10% Problem" aus Deinem Beispiel auch nichts ändern.

  4. Re: arsch hoch und wählen gehen

    Autor: Trollversteher 08.09.17 - 15:48

    >EDIT:
    >https://de.wikipedia.org/wiki/Bundestagswahl_2013
    >"Ein Rekordhoch (15,7 %) gab es bei den Stimmen für Parteien, die, wie die FDP und die >erstmals angetretene Alternative für Deutschland, an der 5-Prozent-Hürde scheiterten >und somit bei der Sitzverteilung nicht berücksichtigt wurden."

    Stimmt! Da hab ich nicht ausreichend recherchiert - die Sitze der Parteien, die unter die 5% Hürde fallen "verfallen" nicht, sondern werden unter den großen Parteien aufgeteilt! Damit ändert sich natürlich meine Aussage, auch wenn diese Stimmen, im Gegensatz zu den ungültigen oder nicht abgegebenen Stimmen, in die Prozentrechnung mit eingehen und dort deutlich sichtbar sind, schlagen sie sich nicht auf die Verteilung der Sitze und damit der Wahl des Bundeskanzlers nieder!

  5. Re: arsch hoch und wählen gehen

    Autor: n0x30n 08.09.17 - 15:57

    Ja klar.
    Was die Amerikaner bei der letzten Präsidentschaftswahl und die Briten beim Brexit Referendum für ein starkes Zeichen gesetzt haben, dass haben wir ja gesehen.

    Die einzigen, die dort ein Zeichen gesetzt haben, waren die Idioten, die gewählt haben. Nicht die, die zu Hause geblieben sind.

    PS:
    Ich habe heute morgen schon gewählt und ich musste noch nicht einmal meinen Arsch dafür bewegen.
    Kam alles per Post und auf dem Weg zur Arbeit hab ich es dann einfach nur in den Briefkasten um die Ecke eingeworfen. Keine Ahnung warum so viele Leute damit schon überfordert sind.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 08.09.17 16:02 durch n0x30n.

  6. Re: arsch hoch und wählen gehen

    Autor: Niaxa 08.09.17 - 16:02

    Oh man... noch mal. Mir ist es egal ob die, die kleinen oder sonst wer. Für mich ist nix dabei, also lose ich oder werf nen Stein. Ich bin aber auch nicht explizit daran interessiert, irgend einer Partei Stimmen zu klauen. Ist wie russisch Roulette, nur das es keine Leere Kammer gibt.

  7. Re: arsch hoch und wählen gehen

    Autor: Sammie 08.09.17 - 16:23

    Tuxgamer12 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > @Niaxa
    > Wenn, dann gehst du bitte wählen und machst deinen Stimmzettel ungültig.
    >
    > Das wäre - vorrausgesetzt dass machen genügend - tatsächlich eine
    > politische Aussage. Weil du damit zeigst, dass du zwar wählen würdest, dir
    > politisch aber keine Partei zusagt.

    Das wäre keine politische Aussage, sondern nur ein Beweis, für das eigene Unverständnis einer Wahlzählung. ^^

    Wer Stimmzettel ungültig macht, kann den Stimmzettel auch gleich selbst in den Papierkorb schmeißen oder gar nicht erst zur Wahl gehen - so oder so wirkt es sich nicht auf die Zählung aus. Die Prozente der Parteien werden ja nur anhand der gültigen Wahlzetteln berechnet.

    Bei der Bundestagswahl gibt es kein Quorum. D.h, wenn Merkel sich selbst wählt und die restlichen 80 Mio Bürger nicht zur Wahl gehen hat sie trotzdem statistisch 100% erreicht, obwohl keiner sonst sie gewählt hat. Und so wirds dann auch in den Nachrichten dargestellt.

    Jeder Nicht-Wähler und Ungültig-Wähler sorgt im Grunde nur dafür, dass es immer bei der GroKo unter der Führung von Merkel bleibt. Wer daran was ändern will, muss auch bewusst etwas anderes wählen - so einfach ist das.

  8. Re: arsch hoch und wählen gehen

    Autor: teenriot* 08.09.17 - 16:27

    Wer nicht wählt macht alle anderen stärker einschließlich NPD und AFD, denn würde man wählen, würden alle Parteien außer die, die man wählt, weniger stark ins Gewicht fallen.

  9. Re: arsch hoch und wählen gehen

    Autor: plutoniumsulfat 08.09.17 - 16:34

    In erster Linie wählt man den Gewinner, also meist CDU, ist also nicht an einem Wechsel interessiert, sondern mit der aktuellen Politik einverstanden.

    @Niaxa: Du hast die Wahl zwischen über 30 Parteien. Für mich ist nix dabei ist so ziemlich das Dümmste, was man da sagen kann.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 08.09.17 16:34 durch plutoniumsulfat.

  10. Re: arsch hoch und wählen gehen

    Autor: Niaxa 08.09.17 - 17:01

    Es gibt über 30 Worten Zuckergetränke. Ich trinke dennoch Wasser. Wenn ich mal eine grundlegende Systemänderung wählen darf, bin ich gerne mit Elan dabei. So lange entscheidet der Dartpfeil oder was, ob es eine der 24 Ahnungslosen Hobbyparteien werden, oder Etablierte etc.

  11. Re: arsch hoch und wählen gehen

    Autor: teenriot* 08.09.17 - 17:07

    Ich fasse zusammen:
    Du drehst Däumchen bis dir jemand eine fertige Partei präsentiert die dir zu 100% passt und kurz davor ist eine 2/3 Mehrheit zu erlangen.

    Außerdem kommt der Strom aus der Steckdose und manchen fliegen tatsächlich gebratenen Tauben in den Mund.

  12. Re: arsch hoch und wählen gehen

    Autor: plutoniumsulfat 08.09.17 - 17:48

    teenriot* schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich fasse zusammen:
    > Du drehst Däumchen bis dir jemand eine fertige Partei präsentiert die dir
    > zu 100% passt und kurz davor ist eine 2/3 Mehrheit zu erlangen.
    >
    > Außerdem kommt der Strom aus der Steckdose und manchen fliegen tatsächlich
    > gebratenen Tauben in den Mund.

    Made my day :D

  13. Re: arsch hoch und wählen gehen

    Autor: lestard 08.09.17 - 18:43

    Nicht alle Nicht-Wähler sind Faul. Für manche ist es einfach eine rationale Abwägung von Kosten und Nutzen. Die Wahrscheinlichkeit, dass die eigene Stimme eine signifikate Auswirkung auf die Zusammensetzung des Bundestages hat ist praktisch 0. Die Kosten sind aber in der Regel größer als 0. Wenn man sowieso immer Sonntags einen Spatziergang in die Richtung des Wahllokals macht, dann kann man nebenbei auch seine Stimme abgeben. Aber extra deshalb loslaufen?

  14. Re: arsch hoch und wählen gehen

    Autor: violator 08.09.17 - 21:15

    Ich geh seit Jahrzehnten wählen. Aber immer gewinnen CDU und/oder SPD.

    Irgendwas funktioniert mit deinem System nicht...

  15. Re: arsch hoch und wählen gehen

    Autor: violator 08.09.17 - 21:17

    Trollversteher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Natürlich wird sie das. Wenn allerdings alle eh immer nur das selbe wählen,
    > und sich immer mehr der Wahl verweigern, dann wird sich in der Tat nie
    > etwas ändern.

    Und deshalb gehen viele nicht mehr wählen, weil sie eben gegen die Masse der CDU/SPD-Wähler einfach nicht ankommen. Seit fast 70 Jahren waren in Deutschland nur CDU und/oder SPD an der Macht. Die einzelne Stimme bedeutet einen Scheiss.

  16. Re: arsch hoch und wählen gehen

    Autor: violator 08.09.17 - 21:22

    |=H schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Du änderst automatisch dein Verhalten wenn du dich beobachtet fühlst.
    > Kameras, insbesondere wenn du weißt, dass die sofort wissen wer du bist,
    > erledigen dies.

    Dann erzähl das doch mal den ganzen Ubahn-Schlägern und Tretern. Die scheinen das irgendwie nicht zu wissen.

  17. Re: arsch hoch und wählen gehen

    Autor: plutoniumsulfat 08.09.17 - 21:44

    violator schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Trollversteher schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Natürlich wird sie das. Wenn allerdings alle eh immer nur das selbe
    > wählen,
    > > und sich immer mehr der Wahl verweigern, dann wird sich in der Tat nie
    > > etwas ändern.
    >
    > Und deshalb gehen viele nicht mehr wählen, weil sie eben gegen die Masse
    > der CDU/SPD-Wähler einfach nicht ankommen. Seit fast 70 Jahren waren in
    > Deutschland nur CDU und/oder SPD an der Macht. Die einzelne Stimme bedeutet
    > einen Scheiss.

    Klar, aber nur gemeinsam. 30% für irgendeine Partei und die Groko ist Geschichte.

  18. Re: arsch hoch und wählen gehen

    Autor: piratentölpel 08.09.17 - 22:34

    Trollversteher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > >Falls nicht Ironie gewesen:
    > >Lustig. Gibt ansscheinend noch Menschen die denken dass durch "Wahlen",
    > die >Meinung des Staatsbürgers stärker vertreten wird.
    >
    > Natürlich wird sie das. Wenn allerdings alle eh immer nur das selbe wählen,
    > und sich immer mehr der Wahl verweigern, dann wird sich in der Tat nie
    > etwas ändern.
    >
    > >Die Herrschaftsordnung jedes Landes, ausgeübt durch Staatsdiener, großen
    > Unternehmenschefs, Bankenchefs, den üblichen Lobbyisten etc. pp. ist
    > vorwiegend autoritär/totalitär. Also eine Diktatur.
    >
    > Lustig, es gibt anscheinend in der Tat noch Menschen, die denken, dass
    > diese simple, naive und undifferenzierte Verschwörungs-Märchen wahr sind.
    > Wer das glaubt, und zu diesem Schluss kommt, spielt doch dem Szenario, dass
    > er an die Wand malt *gerade* in die Hände. "Kann ja eh nix ändern, also
    > halte ich mich aus der Politik raus und engagiere mich auch nicht" - prima,
    > denn dann geht's *wirklich* irgendwann in Richtung Diktatur, und zwar eine
    > *echte* Diktatur, nicht die "Mimimi-Diktatur" verwöhnter Wohlstandsbürger,
    > die vergessen haben wie gut es Ihnen hier im Vergleich zum Rest der Welt
    > geht
    >
    > >Wenn sie jenes nicht so sehen, versuchen Sie als Staatsbürger jene Meinung
    > (kommende Überwachung an Bahnhöfen und später in allen Städten oder Orten
    > wo sich viele Menschen ansammeln), in Form von Regeln und Gesetzen
    > aufzuhalten.
    >
    > Kein Problem - es sind schon viele solche Vorhaben durch Proteste,
    > Bürgerinitiativen und politische Überzeugungsarbeit verhindert worden.
    > Lobbyismus hat zwei Seiten - wenn man sich allerdings fett, faul und
    > vollgefressen zurücklehnt, über eine angebliche "Diktatur" jammert um damit
    > die eigene Faulheit und Untätigkeit zu rechtfertigen, dann führt das nur
    > zur self-fullfilling-prophecy und nirgendwo anders hin.
    >
    > >Oder versuchen Sie die Meinung über den Pflicht-Identifikationsnachweis
    > von PrePaid Karten wieder rückwirkend zu machen.
    >
    > Warum sollt eich das, ich habe kein Problem damit. Nicht alles was der
    > "pöhse Überwachungsstaat" sich ausdenkt ist gleich schlecht und
    > verdammenswert.
    >
    > >Wenn Sie jenes nicht schaffen ist die Definition, in diesem Fall, einer
    > autoritären/totalitären Diktatur erfüllt.
    >
    > Quatsch, das einzige, was damit erfülltist, ist die Definition des
    > dekadenten, satten Mimimi-Meckerjammerbürgers, der den dicken Hintern nicht
    > vom Sessel hochbekommt und sich schon beim kleinsten Gegenwind heulend und
    > jammernd zurück zieht. Meine Güte, noch nie war es in diesem Land so
    > einfach, öffentlich eine abweichende und kritische Meinung zu äußern -
    > weißt Du, was junge Leute Ende der 60er Anfang der 70er erwartete, die
    > gegen gesellschaftliche Misstände vorgingen? Mit denen wurde wesentlich
    > ruppiger umgesprungen und die haben vom "Establishment" wesentlich größere
    > Hindernisse in den Weg bekommen als es heute der Fall ist.
    >
    > >Wenn Sie eine Partei auf der Liste finden, die für Libertarimus steht,
    > also echter Freiheit für jeden einzelen Bürger - die den Leitsatz vertritt:
    > keiner darf zu etwas gezwungen werden was er nicht möchte, auch den
    > Pflicht-Identifikationsnachweis von PrePaid Karten - dann bewege ich meinen
    > arsch hoch und gebe diesen Parteienvertreten (die dann hoffentlich, anders
    > als heute, echte Brügervertreter werden) die Stimme.
    >
    > Da das gegen meine Einstellung geht (ich bin *für* eine
    > Pflicht-Identifikation bei Prepaid Karten), kann Ich Dir da nicht weiter
    > helfen.
    >
    > >Wenns mit Libertarimus nichts wird, nehme ich auch Parteienvertreter die
    > für echte driekte Demokratie stehen.
    >
    > Entspricht auch nicht meinen Vorstellungen - aber es gibt es afaik mehrere
    > kleine Parteien, die das fordern.

    Geh einfach wählen und mach dir lieber nicht all zu viele Gedanken. Ist gesünder und demokratiefreundlicher.

  19. Re: arsch hoch und wählen gehen

    Autor: Kasjsf38 08.09.17 - 23:57

    onkel hotte schrieb:

    > Mein lieber Scholli. Wenn du aus dem Ident-Zwang bei PP Karten ableitest,
    > du würdest in einer Diktatur wohnen, dann solltest du deinen Allerwertesten
    > tatsächlich mal aus dem dicken weichen Plüschsessel heben, die Chipsflocken
    > abklopfen, RTL II ausmachen und eine Woche nach, sagen wir mal, Saudi
    > Arabien oder Aserbaidschan reisen. Misch dich unters Volk und dann beschwer
    > dich mal über deren Infrastruktur oder so. Dann kannste mal erleben was der
    > Unterschied zwischen der Merkel-Diktatur und einer lupenreinen Diktatur
    > ist.

    Und jetzt? Ist dennoch, nach der Definition eine autoritäre/totalitäre Dikatur.
    Das Argument "dort ist gibt es mehr Diktatur", negiert nicht die Diktatur hier".
    Die Millionen anderer Zwänge nennen, Meinungen in Form von Regeln und Gesetzen die ohne dich beschlossen und/oder mit Gewalt durchgesetzt wurden?
    Wäre es verständlicher, ich würde in Prozentpunkten schreiben, wie viel Herrschaftsform, Staatsform, vertreten ist? Okay: 10% irgendwas mit Demokratie, 15 % irgendwas mit Autoritarismus, 30 % irgendwas mit Diktatur ... merkst du selbst, ist nicht dienlich.

    > Ich finde das ja auch scheisse. Gehst wählen und abends muss man doch
    > wieder die Hackfressen der großen Parteien im Fernsehen ertragen. Aber
    > nicht wählen gehen bringt noch weniger also gehe ich so lange wählen bis es
    > mal klappt mit deren Abwahl. Kann noch was dauern. Müssen vielleicht erst
    > die Kriegskinder das Zeitliche segnen.
    > Aber nein, danach wirds wahrscheinlich nicht besser, aber die Krusten aus
    > CsU und SPD werden zugunsten eines neuen Filz' aufgebrochen.

    Dann wähle irgendwelche Kleinparteien die niemand kennt. Dies sorgt für Veränderung und setzt DInge in Bewegung bzw. gibt Alternativen eine Chance; also keine cdu, spd, afd, grüne, npd, fdp, csu, linke etc. pp.

    > Zu sagen, ich gehe nicht wählen weil's nichts bringt, bringt nur nur eine
    > selbsterfüllende Prophezeiung hervor.
    So funktionieren Herrschaftsformen nicht. Auch ohne dich wird entschieden.
    War jedenfalls die letzten 5000 Jahre bis heute so (seit Ägypten).

    > Das Problem ist daß die Leute entweder keine Zeit oder keine Lust haben,
    > etwas dagegen zu tun.
    Jeder folgt dem Strom, auch die Herrschenden, Ochsentour nennt man so etwas bei den Parteienvertretern, sei es in den Kommunen, Landesvertretungen oder auf Bundeseben.
    Der Zwang ist scheisse, aber dann habe ich das eben
    > mal gemacht und gut ist. Nutze eigentlich nie PP aber bin jetzt das erste
    > Mal in meinem Leben damit konfrontiert worden. Danach wohl nie wieder.
    > Dafür soll ich jetzt de Demo machen oder Briefe schreiben ? Ich hab's ja
    > nicht mal geschafft einen Brief an einen Politiker wegen Tihange oder Doel
    > zu schreiben. Sowas würde mich schon eher betreffen.
    > Der Vergleich mit dem Frosch und dem kochenden Wasser passt da ganz gut.
    > Aber nochmal, Passivität ist die schlechteste Lösung. Meinst du irgendwer
    > heult sich abends in den Schlaf, weil er aufgrund der Nicht-Wähler
    > wiedergewählt wurde und seinen risikolosen Job weitermachen kann ?
    DIe Bindung an intersubjektive fiktive Ordnungen, seien es non-/spirituelle Religionen mit einem Gott, einem Staat, einer Partei, einer Herrschaftsform, dem Kapitalismus; ich sehe die echte Freiheit durch Ablösung von solchen intersubjektiven Entitären.

  20. Re: arsch hoch und wählen gehen

    Autor: Kasjsf38 09.09.17 - 00:12

    Trollversteher schrieb:
    > Natürlich wird sie das. Wenn allerdings alle eh immer nur das selbe wählen,
    > und sich immer mehr der Wahl verweigern, dann wird sich in der Tat nie
    > etwas ändern.
    Hat sich viel geändert, in diesem Staat, seit 1950 rum. Nicht.
    Immernoch die gleichen Herrschaftsformen, Ordnungen, Meinungen Hierarchien, intersubjektiven Entitäten, non-/spirituellen Religionen etc. pp.

    > Lustig, es gibt anscheinend in der Tat noch Menschen, die denken, dass
    > diese simple, naive und undifferenzierte Verschwörungs-Märchen wahr sind.
    Müssen Sie genauer erläutern. Ich schaue mir Begriffdefinitionen und Tatsachen an.
    Überschneiden sich jene, ist die Definiton erfüllt. K.a. was dieses Gerede über "Verschwörungs-Märchen" sein sollen. Kennen Sie möglichweise die Begriffdefinitionen nicht, oder sehen jene Tatsachen nicht?

    > Wer das glaubt, und zu diesem Schluss kommt, spielt doch dem Szenario, dass
    > er an die Wand malt *gerade* in die Hände. "Kann ja eh nix ändern, also
    > halte ich mich aus der Politik raus und engagiere mich auch nicht" - prima,
    > denn dann geht's *wirklich* irgendwann in Richtung Diktatur, und zwar eine
    > *echte* Diktatur, nicht die "Mimimi-Diktatur" verwöhnter Wohlstandsbürger,
    > die vergessen haben wie gut es Ihnen hier im Vergleich zum Rest der Welt
    > geht
    Tolle manipulative Argumentation.
    Antwort an "onkel hotte"
    Und jetzt? Ist dennoch, nach der Definition eine autoritäre/totalitäre Dikatur.
    Das Argument "dort ist gibt es mehr Diktatur", negiert nicht die Diktatur hier".
    Die Millionen anderer Zwänge nennen, Meinungen in Form von Regeln und Gesetzen die ohne dich beschlossen und/oder mit Gewalt durchgesetzt wurden?
    Wäre es verständlicher, ich würde in Prozentpunkten schreiben, wie viel Herrschaftsform, Staatsform, vertreten ist? Okay: 10% irgendwas mit Demokratie, 15 % irgendwas mit Autoritarismus, 30 % irgendwas mit Diktatur ... merkst du selbst, ist nicht dienlich.

    > Kein Problem - es sind schon viele solche Vorhaben durch Proteste,
    > Bürgerinitiativen und politische Überzeugungsarbeit verhindert worden.
    > Lobbyismus hat zwei Seiten - wenn man sich allerdings fett, faul und
    > vollgefressen zurücklehnt, über eine angebliche "Diktatur" jammert um damit
    > die eigene Faulheit und Untätigkeit zu rechtfertigen, dann führt das nur
    > zur self-fullfilling-prophecy und nirgendwo anders hin.
    Schön. Nein, wirklich kein Sarkasmus. Negiert aber nicht die zig Millionen anderer Tatsachen die einer autoritären/totalitären Diktatur entsprechen.

    > >Oder versuchen Sie die Meinung über den Pflicht-Identifikationsnachweis
    > von PrePaid Karten wieder rückwirkend zu machen.
    >
    > Warum sollt eich das, ich habe kein Problem damit. Nicht alles was der
    > "pöhse Überwachungsstaat" sich ausdenkt ist gleich schlecht und
    > verdammenswert.
    >

    > Quatsch, das einzige, was damit erfülltist, ist die Definition des
    > dekadenten, satten Mimimi-Meckerjammerbürgers, der den dicken Hintern nicht
    > vom Sessel hochbekommt und sich schon beim kleinsten Gegenwind heulend und
    > jammernd zurück zieht. Meine Güte, noch nie war es in diesem Land so
    > einfach, öffentlich eine abweichende und kritische Meinung zu äußern -
    > weißt Du, was junge Leute Ende der 60er Anfang der 70er erwartete, die
    > gegen gesellschaftliche Misstände vorgingen? Mit denen wurde wesentlich
    > ruppiger umgesprungen und die haben vom "Establishment" wesentlich größere
    > Hindernisse in den Weg bekommen als es heute der Fall ist.

    Gleiche manipulative Argumentation wie oben. Begriffsdefiniton nicht erkannt (oder ignoriert). Persönlicher Angriff, Strohmann-Argument, Zirkelschluss, Verweis auf andere zeitliche Geschehnisse .. tolle Rhetorik!

    > Da das gegen meine Einstellung geht (ich bin *für* eine
    > Pflicht-Identifikation bei Prepaid Karten), kann Ich Dir da nicht weiter
    > helfen.

    Libertarismus nicht verstanden, obwohl ich in wenigen Wörtern, einfach verständlich, erklärt habe. Gratulation.

    > Entspricht auch nicht meinen Vorstellungen - aber es gibt es afaik mehrere
    > kleine Parteien, die das fordern.
    Auch nicht verstanden. Klasse.

    Echt tolle Argumentationsführungen mittels manipulativer Argumente. Macht echt Spaß, solche Diskussionen ...

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