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Kein Horrorland aufbauen ... Hat sie doch schon. kwt

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  1. Re: Kein Horrorland aufbauen ... Hat sie doch schon. kwt

    Autor: plutoniumsulfat 08.09.17 - 17:47

    teenriot* schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Weil diesen einen besseren Versicherungsschutz erhält als seine Beiträge
    > für sich allein eigentlich ermöglichen würden. Sein Versicherungsschutz
    > wird vom Rest der Bevölkerung subventioniert. Auf jeden Euro den er
    > bezahlt, packt die Allgemeinheit einen drauf (jetzt bitte nicht nachrechnen
    > :).

    Das ist doch hinfällig. Jede popelige Krankheit kostet die Versicherung doch ein Vielfaches von dem, was er einzahlt.

  2. Re: Kein Horrorland aufbauen ... Hat sie doch schon. kwt

    Autor: teenriot* 08.09.17 - 18:16

    Nein, die Krankenversicherungen tragen sich selbst und werden nicht steuersubventioniert oder habe ich was verpasst?

  3. Re: Kein Horrorland aufbauen ... Hat sie doch schon. kwt

    Autor: Emulex 08.09.17 - 18:37

    teenriot* schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > > > Explodierende Mietpreise,
    > > >
    > > > ==> Weil es uns besser geht denn je
    > >
    > > Wäre so, wenn die Löhne mit den Miet- und Immobilienpreisen steigen
    > > würden.
    > > Dass sich viele heutzutage überhaupt noch eine brauchbare Wohnung
    > leisten
    > > können, liegt an alten Mietverträgen. Ein Umzug wäre finanzieller
    > > Selbstmord.
    >
    > Das ist eine natürliche Entwicklung für Metropolregionen und in Deutschland
    > wahrlich noch auf niedrigem Niveau. Schau mal nach London, Paris, Tokyo,
    > New York! Es ist nun mal so das Angebot und Nachfrage die Preise steigen
    > lässt. Die Wirtschaft brummt, die Metropolen wachsen. Aber im Gegensatz zu
    > Großbritannien, Frankreich, Japan wo grob ein Viertel des Landes sich in
    > einer Metropolregion versammt ist Deutschland in der Fläche besiedelt.
    > Abseits der wenigen deutschen Metropolregionen gibt es die Mietproblematik
    > nicht annähernd in dem Maße wie es gerade hochgejazzt wird. Die
    > entscheidende Frage ist warum boomen die Metropolen? Weil es uns schlecht
    > geht?

    Weil sich Arbeitsplätze dorthin verlagern, vielleicht ?
    Was daran gut sein soll, kann ich nicht nachvollziehen.
    Nichts ist an Metropolbildung grundsätzlich gut.

    >
    >
    > > > > hohe Sozialabgaben,
    > > >
    > > > ==> Weil es uns besser geht denn je
    > >
    > > Schwachsinn.
    >
    > Wer sich hohe Sozialausgaben leisten kann, dem geht es gut. Das ist kein
    > Schwachsinn sondern simple Logik.

    "Simpel" ist das einzig richtige daran ;)
    Nach deiner Logik würde es mir besser gehen, wenn sich mein PKV-Beitrag verdoppelt.
    Täte es nicht, glaub mir das ;)

    >
    >
    > > > > wachsende Rentenlücke,
    > > >
    > > > ==> Weil es uns besser geht denn je (folglich wenig Geburten)
    > >
    > > Da empfehle ich dir, mal den Zusammenhang zwischen Einkommen und Anzahl
    > > Kinder zu googlen.
    > > Tipp: Je mehr Kinder, desto weniger Geringverdiener.
    >
    > Steile These, leider Blödsinn. Gutverdiener bekommen nicht mehr Kinder.
    > de.wikipedia.orgökonomisches_Paradoxon

    Du widerlegst Statistiken des Bundesministeriums für Familie etc. mit einem Wikipedia-Artikel über ein Paradoxon das mit Evolution, Industrialisierung, Schwellen- und Entwicklungsländern zu tun hat?
    Das kann doch unmöglich dein ernst sein...
    Fakt ist: Bei 4 Kindern hast du noch 10% Geringverdiener mit bis 1700 Netto und bei einem Kind sind es 25%. Bis 2600 Netto sind es ca. 50% zu ca. 40% und danach wird der Unterschied immer kleiner.
    In der Kategorie 4500 Netto und mehr sind es 13% mit 1 Kind zu 16% mit 4 Kindern.

    Es ist also in keiner Weise zu erkennen, dass Menschen mit mehr Geld weniger Kinder bekommen, sehr wohl aber dass die einkommenschwachen in Deutschland eher zu weniger Kindern tendieren.

    >
    > > > > steigendes Eintrittsalter,
    > > >
    > > > ==> Weil es uns besser geht denn je (wir leben länger)
    > >
    > > Ja klar - weil die Menschen wenn sie die Wahl hätten lieber in ihren
    > > Achtzigern paar Jahre länger leben als in ihren 60ern 3 Jahre weniger zu
    > > arbeiten... Träumer.
    >
    > Was du schreibst ist einfach nur Grotesk.
    > Die Menschen leben länger.
    > Die menschen sind länger gesund.
    > Ja, die Menschen arbeiten länger,
    > Aber, die Menschen erhalten trotzdem länger Rente.

    Woran machst du das "länger gesund" denn fest ?
    Nur weil man länger lebt, ist man nicht länger gesund im Sinne von fit/aktiv.
    Schon garnicht wenn man länger arbeiten muss.
    Seit 1990 hat sich die Rentenbezugsdauer um gradmal 3 Jahre verlängert.
    Will man das Rentenniveau halten, wird man dem "länger leben" fast komplett durch "länger arbeiten" hinterherlaufen müssen.

    Und natürlich sieht man auch an der steigenden Altersarmut, dass es uns eben nicht besser geht...

    >
    > Und das nenne ich zusammen gut.
    >
    > > > > steigende Lebensmittelpreise
    > > >
    > > > Schwachsinn
    > >
    > > Sag das nicht mir, sag es den Statistiken zur Inflation - Nahrungsmittel
    > > sind der Preistreiber Nr1. momentan.
    >
    > 1960 musste man für ein Stück Butter durchschnittlich 38 Minuten arbeiten.
    > 1991 6 Minuten, 2013 5 Minuten. Bei ein Liter Milch sind es 10, 4 & 3
    > Minuten, bei Brot 19, 11 & 10 Minuten.
    > Quelle statistisches Bundesamt - www.welt.de

    Von 1991, den Anfängen der Automatisierung/Digitalisierung/Computerfizierung der Produktion bis 2013 haben wir je eine Minute gewonnen... der Hammer...
    Die Aussagekraft der Minutenberechnung ist ohnehin zweifelhaft, da sie von Durchschnittseinkommen ausgeht.
    Ich kritisiere aber ja gerade auch die Abgabenlast für niedrige Einkommen.

    Laut Bundesamt für Statistik sind Nahrungsmittel von 2010-2015 um über 12% gestiegen, das sind 2,3% im Jahr.
    Mögen gewerkschaftlich vertretene Gutverdiener das noch ausgleichen können, sieht es bei niedrigen Einkommen anders aus.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 08.09.17 18:40 durch Emulex.

  4. Re: Kein Horrorland aufbauen ... Hat sie doch schon. kwt

    Autor: Emulex 08.09.17 - 18:44

    teenriot* schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nein, die Krankenversicherungen tragen sich selbst und werden nicht
    > steuersubventioniert oder habe ich was verpasst?

    Du hast da schon recht mit deiner Rechnung, aber mir geht der Gedankengang insgesamt in eine völlig falsche Richtung.
    Es geht darum, ob es uns heute so gut geht wie nie zuvor.
    Und das kann man eigentlich nur verneinen.
    Die Abgaben sind so hoch wie nie, die Krankheitsversorgung nimmt qualitativ und quantitativ (Landärzte) ab, Krankenhauskeime werden nicht effektiv bekämpft, usw. usf.

    Ich kann überhaupt nicht nachvollziehen, wieso es uns heute besser geht als vor 10, 20 oder 30 Jahren.
    Im Gegenteil geht es - vom technologischen Fortschritt abgesehen - stetig bergab.
    In nahezu jeder Hinsicht.
    Selbst die Qualität der Politiker nimmt in einem rasenden Tempo ab ;)

  5. Re: Kein Horrorland aufbauen ... Hat sie doch schon. kwt

    Autor: plutoniumsulfat 08.09.17 - 19:06

    teenriot* schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nein, die Krankenversicherungen tragen sich selbst und werden nicht
    > steuersubventioniert oder habe ich was verpasst?

    Die werden aber von allen Einzahlern subventioniert.

  6. Re: Kein Horrorland aufbauen ... Hat sie doch schon. kwt

    Autor: teenriot* 08.09.17 - 19:12

    Sag ich ja. Deswegen ist es ein "Plugeschäft" für Niedriglöhner.

  7. Re: Kein Horrorland aufbauen ... Hat sie doch schon. kwt

    Autor: NoLabel 08.09.17 - 19:35

    Emulex schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Diese Haltung dürfte der Grund für unsren Wohlstand sein bzw den Ruf von
    > 'Made in Germany'.

    Du weißt aber schon, dass "Made in ..." nicht positiv, sondern negativ behaftet ist?
    Und wir genau an dem Punkt sind, wo wir das "Made in Germany" wieder wie damals mehr als verdient haben.
    Außer beim Waffenexport. Da macht uns keiner was vor. Gelernt ist halt gelernt. Auch wenn dafür erst ein Österreicher seinerzeit kommen musste. (Nein, ich bin kein Nazi und ich finde das auch nicht gut!)

    Genau aus diesem Grund gebe ich "Sinnfrei" vollkommen Recht mit seinem Kommentar. Was soll ich hier schreiben, was woanders besser ist? Das ist total sinnfrei.

    Was hab ich davon, wenn es mir besser geht als dem Blinden, dem Tauben, dem Mann der unter der Brücke schläft?

    Ist das alles was Du/Ihr im Leben wollt? Dann seid Ihr ja sehr genügsam, dass es Euch schon reicht zu sehen und zu hören und das ihr in einem Hasenstall leben dürft und kein Wunder freut Ihr Euch darüber. Schon mal daran gedacht, dass die meisten ein Leben lang hart schuften um am Ende eine magere Rente von 6-800 Euro zu bekommen, oder die, die monatlich nicht mal was für die Rente zurücklegen können, weil sie mit ihrer 45 Stunden Woche und Mindestlohn auch noch Aufstocken müssen um halbwegs über die Runden zu kommen.

    Wie verpeilt und wie tief im Hintern unserer Regierung muss man stecken um nicht zu sehen, wieviel (vor allem alte) Menschen mittlerweile in den Mülltonnen nach Pfandflaschen suchen müssen?!

    Aber Hauptsache der dumme Spruch "Anderen gehts schlechter und wir jammern auf hohem Niveau."
    WIR leben in Deutschland und nicht bei den "woanders"!

    Und ganz ehrlich: ICH bin froh, dass ich heute KEIN Jugendlicher mehr bin, denn die haben mit der ganzen Leiharbeit, Zeitverträgen, keine Jobs und keine Rente die Arsch-Karte gezogen und wenn unserer Kanzlerin im Sarg dann das Fleisch von den Knochen fällt, frag sie mal, warum sie 2017 so gejammert haben, denn woanders ists es noch schlechter.
    Ob die dann dafür Verständnis haben, dass eine Regierung nichts tut und wenn sie was tut nur Bullshit bei rumkommt und das auf deren Kosten.

  8. Re: Kein Horrorland aufbauen ... Hat sie doch schon. kwt

    Autor: plutoniumsulfat 08.09.17 - 19:56

    teenriot* schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sag ich ja. Deswegen ist es ein "Plugeschäft" für Niedriglöhner.

    Das Plusgeschäft ist, dass der Angestellte mit 4,5k netto in die gleiche Kasse einzahlt. Jeder Euro, den er mehr zahlt, fehlt ihm am Ende. Seine Krankenversorgung verbessert sich dadurch nicht.

  9. Re: Kein Horrorland aufbauen ... Hat sie doch schon. kwt

    Autor: teenriot* 08.09.17 - 20:50

    Wir haben aber über Mindestlohnempfänger geredet.

  10. Re: Kein Horrorland aufbauen ... Hat sie doch schon. kwt

    Autor: plutoniumsulfat 08.09.17 - 21:43

    Ja dessen Krankenversorgung ändert sich nicht, wenn er 10 Euro mehr einzahlt.

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