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Dezentral bleiben

Am 17. Juli erscheint Ghost of Tsushima; Assassin's Creed Valhalla und Watch Dogs Legions konnten wir auch gerade länger anspielen - Anlass genug, um über Actionspiele, neue Games und die Next-Gen-Konsolen zu sprechen! Unser Chef-Abenteurer Peter Steinlechner stellt sich einer neuen Challenge: euren Fragen.
Er wird sie am 16. Juli von 14 Uhr bis 16 Uhr beantworten.
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  1. Dezentral bleiben

    Autor: chefin 11.01.19 - 09:27

    aktuell wäre es ja auch schon sehr einfach Patientendaten zu bekommen. Einbruch in die Arztpraxis und Festplatten kopieren. Dann hat man schon eine Ansehlichen, aber praktisch wertlosen Datenbestand.

    Im Gegensatz zu Bankdaten sind Gesundheitsdaten erst in Kombination mit anderen Dingen sinnvoll. Zu wissen das Herman Hund Prostata Krebs hatte und geheilt wurde bringt einem nichts. Zumindest nicht solange man Herman Hund kennt und mit ihm etwas zu tun hat was finanziell relevant ist.

    Und da liegt der Vorteil von Dezentral. Diese Daten müssten von den Kriminellen zentral gesammelt werden und bereit gestellt. Erst dann kommt da ein finanzieller Nutzen raus. Ansonsten hat man nahezu wertlose Dateien. Und Kriminelle sind deswegen Kriminell, weil sie sich versprechen damit viel mehr Geld zu machen als mit normaler Arbeit. Man muss da also mit einem Bruch in 1 Std seine 200-500Euro machen, das es lohnt. Und das geht nicht. Deswegen hört man nie das in der Arztpraxis Patienendaten entwendet werden.

    Liegt das ganze natürlich zentraliesiert, automatisch abrufbar und fast nicht rückverfolgbar, also mit sehr kleinem Risiko für Kriminelle, wird es attraktiv.

    Die Lösung kann also nur sein, das man sich selbst Datenspeicher kauft, zb USB-Sticks, CD-Boxen, etc und dort seine Daten sammelt und für den Arzt bereit stellen kann beim Wechsel.

  2. Re: Dezentral bleiben

    Autor: devman 14.01.19 - 21:01

    chefin schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > aktuell wäre es ja auch schon sehr einfach Patientendaten zu bekommen.
    > Einbruch in die Arztpraxis und Festplatten kopieren. Dann hat man schon
    > eine Ansehlichen, aber praktisch wertlosen Datenbestand.
    >
    > Im Gegensatz zu Bankdaten sind Gesundheitsdaten erst in Kombination mit
    > anderen Dingen sinnvoll. Zu wissen das Herman Hund Prostata Krebs hatte und
    > geheilt wurde bringt einem nichts. Zumindest nicht solange man Herman Hund
    > kennt und mit ihm etwas zu tun hat was finanziell relevant ist.
    >
    > Und da liegt der Vorteil von Dezentral. Diese Daten müssten von den
    > Kriminellen zentral gesammelt werden und bereit gestellt. Erst dann kommt
    > da ein finanzieller Nutzen raus. Ansonsten hat man nahezu wertlose Dateien.
    > Und Kriminelle sind deswegen Kriminell, weil sie sich versprechen damit
    > viel mehr Geld zu machen als mit normaler Arbeit. Man muss da also mit
    > einem Bruch in 1 Std seine 200-500Euro machen, das es lohnt. Und das geht
    > nicht. Deswegen hört man nie das in der Arztpraxis Patienendaten entwendet
    > werden.
    >
    > Liegt das ganze natürlich zentraliesiert, automatisch abrufbar und fast
    > nicht rückverfolgbar, also mit sehr kleinem Risiko für Kriminelle, wird es
    > attraktiv.
    >
    > Die Lösung kann also nur sein, das man sich selbst Datenspeicher kauft, zb
    > USB-Sticks, CD-Boxen, etc und dort seine Daten sammelt und für den Arzt
    > bereit stellen kann beim Wechsel.

    Dezentral waren die IP-Cams, die Mitglied eines Botnets wurden.
    Als Betrüger kann die Gesundheitsgeschichte interessant sein, wenn man Identitäten klauen will:
    - für Apothekenrezepte mit BTM (gerade bei schweren Krankheiten)
    - für kostenlose Taxi / Krankentransporte
    - ...
    Hacker hacken nicht nur des Geldes wegen.
    ...

    Generell wundere ich mich aber schon, dass bis lang nichts Großes an Daten aus den Krankenkassen verloren gegangen ist.

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