Abo
  1. Foren
  2. Kommentare
  3. Security
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Volkszählung: Hackeraufruf gegen das…

Ist das nicht ohnehin anonym?

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Ist das nicht ohnehin anonym?

    Autor: Datenschutzschild 23.05.10 - 10:50

    Ist das nicht ohnehin anonym?

    Und wenn nicht:

    Man könnte so etwas auch analog zur Wahlpflicht aufziehen: Man organisiert so etwas wie bei einer Wahl, und Wahlhelfer sammeln die (anonymen) Zettel ein, registrieren aber "Müller war da".

    Damit wäre das Datenschutzproblem gelöst, oder nicht?

  2. Re: Ist das nicht ohnehin anonym?

    Autor: Elefantenafter 23.05.10 - 11:21

    Denn hätte Deutschland nur noch schlappe 20mio Einwohner, bei der gemeinen Wahlbeteiligung heutzutage.

  3. Re: Ist das nicht ohnehin anonym?

    Autor: Datenschutzschild 23.05.10 - 11:37

    Elefantenafter schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Denn hätte Deutschland nur noch schlappe 20mio Einwohner, bei der gemeinen
    > Wahlbeteiligung heutzutage.

    Ich habe nicht umsonst "Wahlpflicht" geschrieben. (Klar, Wahlpflicht gibt es bei uns nicht, aber so könnte man das im Fall der Volkszählung regeln.)

  4. Re: Ist das nicht ohnehin anonym?

    Autor: dfadfasdf 23.05.10 - 13:01

    dem widerspricht einfach folgendes:

    sowas würde zuviel zeit und geld kosten.

    und es ist auch nicht garantiert, dass man die daten richtig ausfüllt (willentlich oder nicht)

    (und natürlich: man könnte diese daten ja kaum noch nutzen, bringt ja nix, ohne personifizierung ;( )

  5. Ja! Das eigentliche Problem ist ein anderes

    Autor: demon driver 23.05.10 - 13:32

    Die Daten werden anonymisiert gespeichert und ermöglichen somit schon rein technisch keinen Rückschluss mehr auf die Person. Ein Punkt, den übrigens auch schon 1987 einige der lautesten Volkszählungsgegner überhaupt nicht kapiert haben.

    Es geht beim Zensus ausnahmsweise mal um - dem Wesen nach anonyme - Statistik, nicht um Überwachung. Eigentlich ist sogar eher das Gegenteil davon der Fall, denn die Statistik gibt umgekehrt den Bürgern die Möglichkeit, Veränderungen im Land und damit die Resultate des Regierungshandelns zu beobachten.

    Problematisch - und das ist auch ein signifikanter Unterschied zur zumindest nach Verfassungsgerichtsurteil völlig unproblematischen, entschärften Volkszählung 1987 - ist allerdings die Verknüpfung diverser Register, die zu Zählungszwecken per Zensusgesetz ermöglicht wird. Da werden persönliche Daten auf eine Art und Weise technisch verknüpfbar, die bisher aus gutem Grund durch Datenschutzgesetze ausgeschlossen war, und was daraus noch erwachsen kann, ist überhaupt noch nicht absehbar.

    Cheers,
    d. d.

  6. Danke!

    Autor: Vorbildlicher Danksager 24.05.10 - 11:44

    demon driver schrieb:

    Gute Informationen! Danke!

  7. Eben nicht.

    Autor: Scytale 24.05.10 - 11:59

    Die Daten werden _ohne_ Anonymisierung personengenau an das Bundesamt für Statistik weitergegeben. Das heißt inklusive Name, Geburtsdatum, Heirats- und Scheidungsdatum und wasnichtalles. Es werden also auch z.B. Verwandschaftsbeziehungen erfasst.

    Das Ganze wird dann bis zu vier Jahre gespeichert und kann in der Zeit beliebig für statistische und (hübsch schwammig formuliert) „Planungszwecke“ benutzt werden. Oder in der Zeit halt irgendwie verloren gehen oder Begehrlichkeiten wecken.

  8. Re: Eben nicht.

    Autor: 47110815 24.05.10 - 13:00

    Also wenn es um eine Zählung geht, müsste es dann nicht einfach langen alle Daten der ausgestellten Peronalausweise, Standesämter usw. zusammenzutragen?

    Ich weis, das ist Datenschutztechnisch bedenklich. Aber mal ehrlich. Mir ist das so sch... egal ob nun das Standesamt dem Einwohnermeldeamt sagt, das ich verheiratet bin mit xyz und die das dann ja wieder dem Finanzamt und wem auch immer mitteilen.

    Dieser Informationsfluss findest erstens eh statt, und zweitens: Worüber regt ihr euch auf? Es ist immer noch der gleiche Staat, der eure Daten erfasst und verwendet. Solange die Daten auf da bleiben, wo sie hingehören, nämlich auf dem ämtern, ist mir das schnuppe.

    Wobei ich bei einer EU-Weiten Datenerfassung garantiert auf die Barikaden gehen würde. Es tut mir leid, aber kein Pole oder Franzose muss wissen, wer ich bin.

    Naja... Aber sein wir doch mal ehrlich: Wer glaubt denn ernsthaft, das das Statistische Bundesamt die Daten in Deutschland lässt. Die gehen doch garantiert nach Brüssel.

    Interessant wäre die Frage: Nutzen die eigentlich Cloud Dienste von Google und so weiter? :-)

  9. Da hätten wir Fantastilliarden an Erdbewohnern.

    Autor: nurmalfuerdieBRD 27.05.10 - 01:13

    > Also wenn es um eine Zählung geht, müsste es dann nicht einfach langen alle
    > Daten der ausgestellten Peronalausweise, Standesämter usw.
    > zusammenzutragen?

    Der Kirche nach hat jedes Kind schonmal zwei Väter und beieiner Verteilung der geschlechter von ca.50% macht das schonmal 82 Mio bisherige Bürger plus 41 Mio kirchenrechtliche Väter. Für jede anonyme Vaterschaft kommen nochmal 41Mio Vaterschaftskandidaten dazu. Bei 200Tsd ungeklärten Vaterschaften macht das ...

    Sarkasmus Ende

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. DÖHLER GmbH, Darmstadt
  2. über modern heads executive search, Hamburg
  3. Hays AG, Stuttgart
  4. BAM Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung, Berlin-Steglitz

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Top-Angebote
  1. 469€ (Bestpreis!)
  2. (u. a. Wreckfest für 16,99€)
  3. 99€
  4. 99,90€ + Versand (Vergleichspreis 127,32€ + Versand)


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Change-Management: Die Zeiten, sie, äh, ändern sich
Change-Management
Die Zeiten, sie, äh, ändern sich

Einen Change zu wollen, gehört heute zum guten Ton in der Unternehmensführung. Doch ein erzwungener Wandel in der Firmenkultur löst oft keine Probleme und schafft sogar neue.
Ein Erfahrungsbericht von Marvin Engel

  1. IT-Jobs Der Amtsschimmel wiehert jetzt agil
  2. MINT Werden Frauen überfördert?
  3. Recruiting Wenn das eigene Wachstum zur Herausforderung wird

Rabbids Coding angespielt: Hasenprogrammierung für Einsteiger
Rabbids Coding angespielt
Hasenprogrammierung für Einsteiger

Erst ein paar einfache Anweisungen, dann folgen Optimierungen: Mit dem kostenlos erhältlichen PC-Lernspiel Rabbids Coding von Ubisoft können Jugendliche und Erwachsene ein bisschen über Programmierung lernen und viel Spaß haben.
Von Peter Steinlechner

  1. Transport Fever 2 angespielt Wachstum ist doch nicht alles
  2. Mordhau angespielt Die mit dem Schwertknauf zuschlagen
  3. Bus Simulator angespielt Zwischen Bodenschwelle und Haltestelle

Pixel 4 im Hands on: Neue Pixel mit Dualkamera und Radar-Gesten ab 750 Euro
Pixel 4 im Hands on
Neue Pixel mit Dualkamera und Radar-Gesten ab 750 Euro

Nach zahlreichen Leaks hat Google das Pixel 4 und das Pixel 4 XL offiziell vorgestellt: Die Smartphones haben erstmals eine Dualkamera - ein Radar-Chip soll zudem die Bedienung verändern. Im Kurztest hinterlassen beide einen guten ersten Eindruck.
Ein Hands on von Tobias Költzsch

  1. Pixel 4 Google will Gesichtsentsperrung sicher machen
  2. Google Pixel 4 entsperrt auch bei geschlossenen Augen
  3. Live Captions Pixel 4 blendet auf dem Gerät erzeugte Untertitel ein

  1. The Outer Worlds im Test: Feuergefechte und Fiesheiten am Rande des Universums
    The Outer Worlds im Test
    Feuergefechte und Fiesheiten am Rande des Universums

    Ballern in der Ego-Perspektive plus klassisches Rollenspiel: Darum geht es in The Outer Worlds von Obsidian Entertainment (Fallout New Vegas). Beim Test hat sich das Abenteuer als schön kranker Spaß mit B-Movie-Charme entpuppt.

  2. Microsoft: Windows überprüft Firmware und Boot auf Manipulationen
    Microsoft
    Windows überprüft Firmware und Boot auf Manipulationen

    Gemeinsam mit seinen Hardware-Partnern startet Microsoft die Initiative Secured-core-PC. Diese Windows-Rechner sollen Manipulation der Firmware und des Bootprozesses erkennen. Die Idee und Technik dafür ist längst bekannt.

  3. Bundesverkehrsministerium: Deutschland fördert 5G-Projekte mit 26,3 Millionen Euro
    Bundesverkehrsministerium
    Deutschland fördert 5G-Projekte mit 26,3 Millionen Euro

    Drei Projekte, die 5G anschaulicher machen sollen, erhalten Steuergelder vom Bundesverkehrsministerium. Es geht um Telemedizin, Mobilität und Industrie 4.0.


  1. 15:01

  2. 14:55

  3. 14:53

  4. 14:30

  5. 13:35

  6. 12:37

  7. 12:08

  8. 12:03