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Mein Auto oder Volvo‘s Auto

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  1. Mein Auto oder Volvo‘s Auto

    Autor: whitbread 21.03.19 - 08:50

    Also per se finde ich Schlüsselprogrammierung eine gute Sache, allerdings wird hier natürlich Tür und Tor geöffnet für Einschränkungen durch den Hersteller. Solange ich noch Herr der Einstellungen bin ist es Komfort. Irgendwann werden wir ein Tempolimit auch in D auch auf der BAB haben oder gar Tempo 30 generell in der Stadt haben. Wenn dies jetzt herstellerseitig beschränkt wird, verkommt mein Auto zu einem Nutzungsrecht an einem von Volvo beliebig konfigurierbaren Fahrzeug...
    Denken wir jetzt noch den Schritt weiter: Bald wird es das Ganze dann online geben - so wie bei Tesla - dann bestimmt der Hersteller wann Du wie schnell fahren oder beschleunigen darfst. Schöne neue Welt!

  2. Re: Mein Auto oder Volvo‘s Auto

    Autor: Oktavian 21.03.19 - 08:54

    > Also per se finde ich Schlüsselprogrammierung eine gute Sache, allerdings
    > wird hier natürlich Tür und Tor geöffnet für Einschränkungen durch den
    > Hersteller.

    Willkommen im heute. Wo warst Du die letzte 20 Jahre?

    Das ist doch heute schon völlig normal. Der Hersteller legt per Software die Höchstgeschwindigkeit fest, das Fahrverhalten, die Empfindlichkeit von Bremsassistenten, die Ansprechschwellen von ESP.

    Hier wird nur ein Teil dieser ab Werk festgelegten Programmierung durch den Endkunden veränderbar. Dass Hersteller solche Vorgaben machen können und das seit 20 Jahren auch tun, ist nun wirklich nichts neues.

    > Denken wir jetzt noch den Schritt weiter: Bald wird es das Ganze dann
    > online geben - so wie bei Tesla - dann bestimmt der Hersteller wann Du wie
    > schnell fahren oder beschleunigen darfst. Schöne neue Welt!

    Nein, heute schon völlig normal. Viele Wagen sind bei 250 km/h abgeriegelt, manche auch deutlich früher. Technisch könnte der Wagen deutlich schneller fahren, schneller beschleunigen, agileres Kurvenverhalten aufweisen, das Fahrwerk dynamischer abstimmen, der Hersteller möchte es nur nicht. Wirklich nichts neues.

  3. Re: Mein Auto oder Volvo’s Auto

    Autor: whitbread 21.03.19 - 08:59

    Nicht alles, was technisch möglich ist, macht auch Sinn - meine Meinung!

  4. Re: Mein Auto oder Volvo’s Auto

    Autor: SanderK 21.03.19 - 09:05

    Nunja ^^ beim "vernetzten" Auto könnte man ja dann das Tempolimit ins Auto spielen und so von Haus aus verhindern das wer zu schnell fährt ;-)
    Den Schlüssel finde ich wiederum nicht schlecht, als Vater ;-)

  5. Re: Mein Auto oder Volvo’s Auto

    Autor: Oktavian 21.03.19 - 09:29

    > Nicht alles, was technisch möglich ist, macht auch Sinn - meine Meinung!

    Das ist eine Binsenweisheit.

    Hier ging es darum, dass Du neue technische Möglichkeiten zur Beschränkung durch den Hersteller fürchtetest. Deine Furch ist unbegründet, denn diese Beschränkungen sind nicht neu. Sie sind bereits seit 20 Jahren Realität. Kaum ein schnelles Auto ist nicht per Software limitiert auf das Niveau, was dem Hersteller für dieses Gefähr vorschwebt. Hier wird nur dieses schon bestehende Limit durch den Kunden konfigurierbar gemacht.

    Und auch das ist nicht neu. Schon bei meinem 10 Jahre alten Passat kann ich die Höchstgeschwindigkeit über die Fahrzeugeinstellungen limitieren. Gedacht ist das für Winterreifen, aber natürlich auch sonst anwendbar. Jetzt das noch mit einem PIN sichern vor Veränderung/Übersteuerung, und wir haben im Prinzip nichts anderes als das, was Volvo hier vorstellt.

  6. Re: Mein Auto oder Volvo’s Auto

    Autor: Psy2063 21.03.19 - 10:17

    SanderK schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Den Schlüssel finde ich wiederum nicht schlecht, als Vater ;-)

    jede irgendwem auferlegte Beschränkung fördert über kurz oder lang lediglich die Kreativität sie zu umgehen

  7. Re: Mein Auto oder Volvo’s Auto

    Autor: SanderK 21.03.19 - 10:26

    Psy2063 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > SanderK schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Den Schlüssel finde ich wiederum nicht schlecht, als Vater ;-)
    >
    > jede irgendwem auferlegte Beschränkung fördert über kurz oder lang
    > lediglich die Kreativität sie zu umgehen
    Kreativität fördern, ist jetzt mal ansich ja nix Schlechtes ;-)

  8. Re: Mein Auto oder Volvo’s Auto

    Autor: Oktavian 21.03.19 - 11:06

    > jede irgendwem auferlegte Beschränkung fördert über kurz oder lang
    > lediglich die Kreativität sie zu umgehen

    Das mag sein, damit kann ich als Vater leben. Natürlich muss der Grund für eine Beschränkung klar und einsichtig sein, die Beschränkung in ihrer Form und dem Grenzwert angemessen und begründbar sein. Aber was wäre die Alternative? Nur weil Beschränkungen umgangen werden könnten schlusszufolgern, dass jede Beschränkung sinnlos ist? Jede Form der Erziehung ist Beschränkung, und die ist absolut notwenig. Das Experiment der 68er mit Laissez-Faire gilt gemeinhin als gescheitert und als seelische Grausamkeit am Kind.

    Wenn nun Filius (oder Filia) an eine Grenze stößt, ist natürlich der Versuchung da, sie zu umgehen. Klar, ich war auch mal jung und bin nicht naiv oder vergesslich. Aber der Sprössling ist sich zumindest bewusst, dass hier eine Grenzverletzung stattfindet, die ggf. äußerst unangenehme Konsequenzen haben könnte.

    Im konkreten Beispiel könnte beispielsweise die Umgehung der Absprache und der technischen Restriktion einer Höchstgeschwindigkeit dazu führen, dass dem Nachwuchs jeglicher Zugriff auf das elterliche Fahrzeug auf lange Zeit entzogen wird. Wer dann zu Fuß geht oder Bus fährt, lernt oft schnell, dass Absprachen einzuhalten sind.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 21.03.19 11:09 durch Oktavian.

  9. Re: Mein Auto oder Volvo’s Auto

    Autor: Psy2063 21.03.19 - 11:14

    es geht nicht um 68er-Antiautorität, sondern um Vertrauen.

    Vertrauen kann man nicht schaffen, wenn man die mündlich vereinbarten Grenzen von vornherein technisch beschränkt oder überwacht.

  10. Re: Mein Auto oder Volvo‘s Auto

    Autor: Epaminaidos 21.03.19 - 11:21

    whitbread schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn dies jetzt herstellerseitig
    > beschränkt wird, verkommt mein Auto zu einem Nutzungsrecht an einem von
    > Volvo beliebig konfigurierbaren Fahrzeug...

    So habe ich auch mal gedacht. Inzwischen erlebe ich die Stadt viel mehr zu Fuß und habe vollständig die Seite gewechselt.
    Ich bin nur noch sprachlos, mit welcher Selbstverständlichkeit im Straßenverkehr die Verkehrsregeln gewohnheitsmäßig ignoriert werden (von allen Gruppen von Verkehrsteilnehmern natürlich).
    Dabei ist es mir praktisch egal, wie schnell die Autos an Hauptstraßen fahren. Aber spätestens in Wohngebieten oder gar verkehrsberuhigten Bereichen ist es für die Anwohner ein Unterschied, ob jemand 30 oder 40 fährt (Lärm!).
    Daher würde ich eine harte Begrenzung der Geschwindigkeit sehr begrüßen (wenn sie technisch zuverlässig funktioniert). Das ist natürlich nur ein Baustein auf dem Weg dahin, dass der öffentliche Bereich wieder mehr Aufenthaltsqualität erhält. Falschparker, Gehwegradler, etc. sind natürlich auch ein Problem. Aber halt eins, für das es andere Lösungen braucht.

  11. Re: Mein Auto oder Volvo’s Auto

    Autor: Oktavian 21.03.19 - 11:29

    > Vertrauen kann man nicht schaffen, wenn man die mündlich vereinbarten
    > Grenzen von vornherein technisch beschränkt oder überwacht.

    Glaub einem mehrfachen Vater: Doch, das geht ziemlich Hand in Hand. Es gibt für alles seine Zeit und die richtigen Mittel.

    Natürlich gibt es Absprachen, die nicht technisch kontrolliert werden, und wo es rein auf Vertrauen rausläuft. Wenn ich mit meiner Frau abends mal rausgehe und mit den Kindern eine Bett-Zeit ausmache, dann vertraue ich ihnen und hänge keine Kameras auf. Auch statte ich Kinder nicht mit GPS-Trackern aus oder ähnlichem, das funktioniert auch so. Und kleine Regelübertretungen gehören auch einfach dazu. Das ignoriert man mit einem Grinsen oder lässt mal einen Kommentar fallen, dass dem Nachwuchs schon bewusst ist, dass es zumindest bemerkt wurde...

    Wenn es sich bei dem Filius aber um einen eher unsicheren Kantonisten handelt, der dann vielleicht auf noch in Gesellschaft unterwegs ist, vor der er ggf. etwas beweisen möchte, dann kann so eine technische Restriktion vielleicht helfen.

    Es macht manchmal schon einen Unterschied, ob die Missachtung einer Absprache zu einem übermüdeten Schultag oder etwas "Jugend Forscht" im Internet führt, oder ob wir hier von Gefahr für das Leben reden. Denn die Argumentation anders herum wäre auch merkwürdig. Man würde dem Filius ja unterstellen, dass er sich eigentlich auf vertrauensvoller Basis ganz brav an das vereinbarte Limit von 150 km/h gehalten hätte. Nur wegen dieser blöden technischen Sperre hat er den ganzen Aufwand getrieben, sie zu umgehen und rast mit 250 durch die Gegend. Sorry, das ist Quatsch. Entweder sieht er die Notwendigkeit ein, dann stört ihn die Sperre nicht, erinnert ihn allenfalls mal an die Absprache und hilft als Ausrede vor seinen Freunden. Oder er sieht die Notwendigkeit nicht ein, dann verhindert es die Sperre, solange sie effektiv ist. Und günstigstenfalls bemerken die Eltern den Umgehungsversuch und das Auto ist weg.

    Aber natürlich, sowas muss man immer im Einzelfall sehen. Nur weil es eine Einschränkungsmöglichkeit gibt, heißt das nicht, dass man sie ergreifen muss, nur dass man sie ergreifen kann. Das Handy meiner Tochter ist auch unbeschränkt. Hier liegt die Einschränkung eher im recht überschaubaren Datenvolumen...



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 21.03.19 11:43 durch Oktavian.

  12. Re: Mein Auto oder Volvo‘s Auto

    Autor: RienSte 21.03.19 - 12:35

    Was stört dich denn daran? Jetzt mal als kleines Gegenbeispiell:
    Im ÖPNV bestimmt doch auch der Fahrer oder eigentlich der Betreiber die Geschwindigkeit und das Fahrverhalten und sogar die Route. Da regt sich doch auch niemand auf!? Niemand will da selber den Bus lenken...

    Wenn man sieht, was auf den Straßen los ist, gibt es IMHO (!) keinen wirklich Individualverkehr mehr. Man ist nie (tm) alleine auf der Straße. Warum soll da dann jeder tun dürfen, was er will? Steht es irgendwo, dass es ein Grundrecht ist, sich auf der Straße so aufzuführen wie man will?

    Und irgendwann (tm) wird es so sein, dass man sich mit seinem (teil)autonomen Fahrzeug auf der Autobahn in den Verkehr einklinkt und am gewünschten Exit-Point wieder ausklinkt. Dazwischen kann man dann endlich legal Whatsappen. Die letzen 3 km zur Arbeit kann man dann noch selber lenken und ggf. bremsen.

    So wie bei einem Zug, indem ich meinen eigenen Waggon habe, der sich zur Not auch selbst bewegen kann. Etwas bildlich gesprochen.

    Ich pendle 70 km pro Richtung und ehrlich gesagt würde ich so ein Szenario gar nicht mal so schlecht finden. Einklinken, eine Stunde pennen, zocken, Frühstücken, whatever, ausklinken und die letzten 4 min. dann wieder selber fahren.

  13. Re: Mein Auto oder Volvo’s Auto

    Autor: goto10 21.03.19 - 12:49

    > Den Schlüssel finde ich wiederum nicht schlecht, als Vater ;-)

    Du willst deine Kinder also zur völligen Unselbständigkeit erziehen?

  14. Re: Mein Auto oder Volvo’s Auto

    Autor: Oktavian 21.03.19 - 12:58

    > > Den Schlüssel finde ich wiederum nicht schlecht, als Vater ;-)
    >
    > Du willst deine Kinder also zur völligen Unselbständigkeit erziehen?

    Das eine schließt das andere nicht aus. Es gibt Dinge, da lasse ich meinen Kindern völlige Freiheit, da sollten sie ihre eigenen Erfahrungen machen. Aus Schaden wird man eben klug. Es gibt andere Breiche, da treffen wir Absprachen und ich erkläre die Notwendigkeit. Eine Verletzung der Absprachen hat Konsequenzen, manchmal durch mich, manchmal durch das Leben.

    Es gibt aber auch Bereiche, da hätte eine Regelverletzung dramatische Konsequenzen, und da untermauere ich die Absprache auch mal durch technische Restriktionen.

  15. Re: Mein Auto oder Volvo’s Auto

    Autor: SanderK 21.03.19 - 13:28

    goto10 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Den Schlüssel finde ich wiederum nicht schlecht, als Vater ;-)
    >
    > Du willst deine Kinder also zur völligen Unselbständigkeit erziehen?
    Was hat Unselbständigkeit mit Gefahrenabwehr zu tun? Wenn ich einen 18 Jährigen noch damit so beeinflussen kann, dass er unselbständigt wird, dann lief doch davor schon was Falsch ;-)
    Davon abgesehen, ist nur eine Sache bei mir im Haus abgeschloßen und nur ich habe Zugriff darauf.
    Das der Waffentresor, aus wohl Verständlichen grund. Der Rest ist alles frei Zugänglich. Nix Passiert ;-)
    Ist schon Kind Nummer 2.

  16. Re: Mein Auto oder Volvo’s Auto

    Autor: Aluz 21.03.19 - 13:59

    Oktavian schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > > Den Schlüssel finde ich wiederum nicht schlecht, als Vater ;-)
    > >
    > > Du willst deine Kinder also zur völligen Unselbständigkeit erziehen?
    >
    > Das eine schließt das andere nicht aus. Es gibt Dinge, da lasse ich meinen
    > Kindern völlige Freiheit, da sollten sie ihre eigenen Erfahrungen machen.
    > Aus Schaden wird man eben klug. Es gibt andere Breiche, da treffen wir
    > Absprachen und ich erkläre die Notwendigkeit. Eine Verletzung der
    > Absprachen hat Konsequenzen, manchmal durch mich, manchmal durch das
    > Leben.
    >
    > Es gibt aber auch Bereiche, da hätte eine Regelverletzung dramatische
    > Konsequenzen, und da untermauere ich die Absprache auch mal durch
    > technische Restriktionen.

    Mach dir nix draus, man sieht sofort die Kinderlosen hier, welche noch Frust mir ihren Eltern hatten weil sie die regeln nicht nachvollziehen konnten oder sich "in ihrer Entwicklung eingeschraenkt fuehlen"

    Fakt ist, hast du Kinder und bist du ein guter Elternteil dann weisst du was Grauzonen sind und du denkst nicht schwarz in weiss. goto10 hat hier ein klares Erfahrungsdefizit, das ich bei dir @ Okavian nicht sehe.
    Du wirkst wie ein sehr sorgender Vater, der eben Situationen nach deren Umstaenden beurteilt anstatt Pauschalaussagen zu treffen, wie das goto10 mit seinem Kommentar ganz klar getan hat.

    Finde ich eine top Herangehensweise, sehr realistisch und nicht radikal. Lass dir nicht von solchen Kommentaren wie dem von goto10 den Tag versauen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 21.03.19 14:01 durch Aluz.

  17. Re: Mein Auto oder Volvo‘s Auto

    Autor: roli8200 21.03.19 - 16:17

    RienSte schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was stört dich denn daran? Jetzt mal als kleines Gegenbeispiell:
    > Im ÖPNV bestimmt doch auch der Fahrer oder eigentlich der Betreiber die
    > Geschwindigkeit und das Fahrverhalten und sogar die Route. Da regt sich
    > doch auch niemand auf!? Niemand will da selber den Bus lenken...
    Ja, aber der Bus gehört mir nicht! Ich nehme da eine Transportleistung gegen Bezahlung in Anspruch. Beim Auto habe ich es gekauft. Das heisst als Eigentümer/Besitzer habe ich automatisch Herr dieser Maschine zu sein. ABSOLUT UND OHNE KOMPROMISSE. ICH BESTIMME. ICH ALLEIN UND NUR ICH. Denn ich habe das Fahrzeug mit meinem Geld gekauft, es gehört mir und bin auch rechtlich dafür verantwortlich. Solange ich, wie gesagt, gegenüber dem Gesetz die Verantwortung für das Fahrzeug trage, bestimme ich allein darüber. Wenn der Hersteller meine Bussen bezahlt und für mich ins Gefängnis geht, kann er soviele Beschränkungen und Bevormundungen einbauen, wir er möchte. Solange das nicht so ist, hat er das sein zu lassen; ohne Ausnahme. Ich habe zum Glück ein altes Auto ohne irgendwelche solcher Beschränkungen. Wenn ich mal ein neues kaufen müsste, und erwische den Hersteller bei solchen Schweinereien, dann ist dann aber mehr als nur schwer die Hölle los.

  18. Re: Mein Auto oder Volvo‘s Auto

    Autor: Michael Graetz2 21.03.19 - 16:29

    Oh Gott, wir leben hier nicht in Anarchie. Im miteinander 'müssen' Regeln eingehalten werden. Punkt.

  19. Re: Mein Auto oder Volvo‘s Auto

    Autor: roli8200 21.03.19 - 16:44

    Michael Graetz2 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Oh Gott, wir leben hier nicht in Anarchie. Im miteinander 'müssen' Regeln
    > eingehalten werden. Punkt.
    Gut. Aber das bestimme ich und nicht der Autohersteller.
    Mal im ernst: Würdest Du akzeptieren, dass der Hersteller deines Herdes, Kühlschranks, Grills, der Elektrischen Zahnbürste, des Besens, oder der Toilette Dir vorschreibt wie und wann Du diese Geräte/Dinge auf welche Art nutzen darfst? Der Grill meint dann beispielsweise dass er der Meinung sei, es wäre gerade keine gute Zeit um zu grillen. Oder der Kühlschank meint dass Du die Tür heute schon zu oft geöffnet hast und verweigert Dir am selben Tag eine weitere Öffnung.
    Die Bevormundung der Autoindustrie ist genau so (in der Schweiz würden wir sagen: "Bireweich") hirnverbrannt.
    Wenn hier jetzt nicht Pflöcke eingeschlagen und solche Bevormundung von den Autokäufern nachdrücklich zurückgewiesen wird, kommt es vielleicht mal noch wirklich soweit dass mir der Kühlschrank vorschreibt was ich daraus entnehmen darf und was nicht.

  20. Re: Mein Auto oder Volvo‘s Auto

    Autor: dodageka 21.03.19 - 19:00

    roli8200 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Michael Graetz2 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Oh Gott, wir leben hier nicht in Anarchie. Im miteinander 'müssen'
    > Regeln
    > > eingehalten werden. Punkt.
    > Gut. Aber das bestimme ich und nicht der Autohersteller.
    > Mal im ernst: Würdest Du akzeptieren, dass der Hersteller deines Herdes,
    > Kühlschranks, Grills, der Elektrischen Zahnbürste, des Besens, oder der
    > Toilette Dir vorschreibt wie und wann Du diese Geräte/Dinge auf welche Art
    > nutzen darfst? Der Grill meint dann beispielsweise dass er der Meinung sei,
    > es wäre gerade keine gute Zeit um zu grillen. Oder der Kühlschank meint
    > dass Du die Tür heute schon zu oft geöffnet hast und verweigert Dir am
    > selben Tag eine weitere Öffnung.
    > Die Bevormundung der Autoindustrie ist genau so (in der Schweiz würden wir
    > sagen: "Bireweich") hirnverbrannt.
    > Wenn hier jetzt nicht Pflöcke eingeschlagen und solche Bevormundung von den
    > Autokäufern nachdrücklich zurückgewiesen wird, kommt es vielleicht mal noch
    > wirklich soweit dass mir der Kühlschrank vorschreibt was ich daraus
    > entnehmen darf und was nicht.

    Wo siehst Du denn hier eine Bevormundung? Natürlich wird die Höchstgeschwindigkeit per Software reglementiert, aber Du erfährst ja vor dem Kauf wie schnell das Auto fährt und wie schnell eben nicht. Du erwirbst Eigentum an dem Fahrzeug mit den gegebenen Parametern.

    In dem Volvo-Fall ist doch der einzige Unterschied, dass Du selber jetzt zusätzliche Einstellungen vornehmen kannst, also wieder keine Bevormundung.

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