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Was seit Jahrzehnten funktioniert...

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  1. Was seit Jahrzehnten funktioniert...

    Autor: Konstantin/t1000 21.03.19 - 11:38

    Was seit Jahrzehnten funktioniert ist plötzlich so gefährlich und man muss alles begrenzen..... was ist nur los mit der Gesellschaft soll doch jeder so leben wie er will solange er anderen keinen Schaden zufügt..... Fehler und Satzzeichen können wir halten werden da diktiert



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 21.03.19 11:40 durch Konstantin/t1000.

  2. Re: Was seit Jahrzehnten funktioniert...

    Autor: lock_ 21.03.19 - 11:54

    Konstantin/t1000 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was seit Jahrzehnten funktioniert ist plötzlich so gefährlich und man muss
    > alles begrenzen..... was ist nur los mit der Gesellschaft soll doch jeder
    > so leben wie er will solange er anderen keinen Schaden zufügt..... Fehler
    > und Satzzeichen können wir halten werden da diktiert

    dir ist schon klar, dass es darum geht, dass ich meinem sohn wenn er 18 ist und seinen führerschein hat, den schlüssel so einstellen kann, dass er nur eine bestimmte max geschwindigkeit fahren kann?
    es geht hier nicht um eine generelle begrenzung.

  3. Re: Was seit Jahrzehnten funktioniert...

    Autor: Marlborofranz 21.03.19 - 12:12

    Konstantin/t1000 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was seit Jahrzehnten funktioniert ist plötzlich so gefährlich und man muss
    > alles begrenzen..... was ist nur los mit der Gesellschaft soll doch jeder
    > so leben wie er will solange er anderen keinen Schaden zufügt..... Fehler
    > und Satzzeichen können wir halten werden da diktiert

    Eben. Solange keine Unfälle passieren, darf jeder machen, was er will. Das Problem ist, dass schon seit Jahren immer wieder schreckliche Unfälle passieren. Erst letzte Woche hat eine Fahranfängerin bei uns in der Gegend ein Ehepaar ausradiert. An einem gefährlichen Berg, der für seine tödlichen Unfälle bekannt ist, hat sie die Geschwindigkeitsbegrenzung ignoriert und war locker 40 Sachen zu schnell. Das auch noch bei Regen. Ist dann in die Gegenfahrbahn gerutscht, frontal aufs Auto des Ehepaares. Das Ehepaar starb eingeklemmt im Auto, die 18-jährige Fahranfängerin am darauffolgenden Morgen im Krankenhaus.

    Wenn man auf deutschlands Autobahnen schaut, sieht man im Minutentakt Idioten und "höherrangige" Menschen mit dicken Autos anplatzen, weil sie meinen, dass Regeln für Idioten sind. Wenn ein Großteil der Erwachsenen nicht in der Lage ist, sich Regel- und damit auch Sicherheitskonform zu verhalten, warum trauen wir das dann 18-jährigen zu?

    Ich bin Sportwagenfan und fahre selbst ein zügiges Auto und Motorrad, aber ich fahre mit Hirn und halte mich an die Regeln. Und selbst da hätte ich kein Problem mit generellen Tempolimits und mit Kontrolle von Fahranfängern. Wären das meine Eltern gewesen die da ausradiert wurden, dann würde die Post jetzt aber so richtig abgehen.

    Edit: Wer rasen will, machts wie ich und geht auf eine Rennstrecke. Davon gibt es genug, es ist relativ sicher und das Risiko ist kalkulierbar. Wenn es mich dann bei Regen aus der Kurve fetzt, nehme ich 3 jungen Kindern wenigstens nicht mehr die Eltern weg! Weil wenn man schon die Kohle für solch teure und hochmotorisierte Fahrzeuge hat und mit den Spritpreisen klarkommt, dann reißen es die günstigen Trackdays auf der Rennstrecke auch nicht raus. Meine Meinung.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 21.03.19 12:16 durch Marlborofranz.

  4. Re: Was seit Jahrzehnten funktioniert...

    Autor: Blade 21.03.19 - 14:09

    Es wird immer wieder unterstellt, dass eine Begrenzung der Höchstgeschwindigkeit (wie es Volvo tut) oder der Motorleistung (von Nanny-Eltern oft vorgeschlagen) Unfälle verhindert. Der Beweis dafür wurde allerdings nie erbracht. (Da es diesen Zusammenhang schlicht nicht gibt).

    Rein statistisch passieren die Mehrheit der Unfälle auf Streckenabschnitten mit Geschwinidigkeitsbegrenzung. Ist auch logisch, da eine Geschwindigkeitsbegrenzung oft an gefährlichen Streckenabschnitten erlassen wird. (Mal abgesehen von den sinnbefreiten 100 km/h Limits wegen Lärmschutz auf leeren, 4 Spurigen Autobahnen).
    Also gibt es an allen irgenwie gefährlichen (z.B. da schlecht einsehbaren) Streckenabschnitten ohnehin schon Tempolimits. Auch passieren die meisten Unfälle in der Stadt oder auf Landstraßen mit Tempo deutlich unter 130 km/h.

    Wie soll also jetzt eine Begrenzung der Höchstgeschwindigkeit eines Fahrzeuges (wie es die Marketing Abteilung von Volvo tut), die Sicherheit des Fahrzeuges erhöhen? Genauso verhält es sich mit einem allgemeinen Tempolimit. Es würde sich eher noch kontra-produktiv auswirken, wenn die Tempo-Limit Schilder komplett entfernt werden und nicht wenigstens durch ein ähnliches Schild wie "Achtung gefährliche Stelle" ersetzt werden. Indem man dem Fahrer seine Eigenverantwortung, eine angemessene Geschwindigkeit zu wählen abnimmt, wird dieser über die Zeit komplett abstumpfen und in gefährlichen Situationen (z.B. starker Regen) das fest vorgegebene Tempolimit fahren.

    Wenn ich zu einer Person sowenig Vertrauen hab, dass ich der Meinung bin, dass er oder sie mein Auto nicht bei 250 km/h auf einer geraden Autobahn fahren kann und die Person auch nicht selbstständig in der Lage, ist eine für sie angenehme Geschwindigkeit zu fahren, würde ich mein Auto nicht verleihen. Denn es gibt sehr viel gefährlichere Verkehrsituationen als schnell auf einer Autobahn zu fahren.


    Marlborofranz schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Konstantin/t1000 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > Erst letzte Woche hat eine Fahranfängerin bei uns in der Gegend
    > ein Ehepaar ausradiert. An einem gefährlichen Berg, der für seine tödlichen
    > Unfälle bekannt ist, hat sie die Geschwindigkeitsbegrenzung ignoriert und
    > war locker 40 Sachen zu schnell. Das auch noch bei Regen. Ist dann in die
    > Gegenfahrbahn gerutscht, frontal aufs Auto des Ehepaares. Das Ehepaar starb
    > eingeklemmt im Auto, die 18-jährige Fahranfängerin am darauffolgenden
    > Morgen im Krankenhaus.


    Ich würde mal behaupten, dass diese Strecke bereits auf 40, 50 oder 70 km/h beschränkt war. In wiefern würde ein allgemeines Tempolimit oder eine Begrenzung der Höchstgeschwindigkeit via Schlüssel durch die Eltern in diesem speziellen Fall helfen? RICHTIG - KEIN BISSCHEN. Der Unfall wäre genauso passiert. Selbst ein 90 PS Polo schafft 120 km/h.
    Also an alle Nanny Eltern: Erzieht eure Kinder mal lieber zu mehr EIGENVERANTWORTUNG und schenkt Ihnen lieber ein Fahrertraining beim ADAC anstatt auf der Werbeversprechen von VOLVO reinzufallen.

  5. Re: Was seit Jahrzehnten funktioniert...

    Autor: tschick 21.03.19 - 14:11

    Marlborofranz schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Meine Meinung.
    Und damit auch respektabel, weil du nicht den Anspruch erhebst, für die Allgemeinheit zu sprechen. So vernünftig ein TL klingt, mir erscheints, als würden die Befürworter das krampfhaft versuchen auf die emotionale Schiene mit vermeintlich sachlichen Argumenten zu ziehen.
    Und bei näherem Hinschauen entpuppen sich diese Argumente (Unfallzahlen, Schadstoffausstoß) als recht schwach und untauglich hinsichtlich der Verhältnismäßigkeit.
    "Aber jeder Tote ist einer zu viel!" Nein - ist er nicht. Dieser Narrativ hat uns in den letzten 15 Jahren so manches Sicherheitsgesetz eingebracht, das heute vorwiegend zur Kontrolle der eigenen Bevölkerung genutzt wird.

    Mal ganz nüchtern.
    Ich habe eine altes und langsames Auto.

  6. Re: Was seit Jahrzehnten funktioniert...

    Autor: Pecker 21.03.19 - 15:56

    lock_ schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Konstantin/t1000 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Was seit Jahrzehnten funktioniert ist plötzlich so gefährlich und man
    > muss
    > > alles begrenzen..... was ist nur los mit der Gesellschaft soll doch
    > jeder
    > > so leben wie er will solange er anderen keinen Schaden zufügt.....
    > Fehler
    > > und Satzzeichen können wir halten werden da diktiert
    >
    > dir ist schon klar, dass es darum geht, dass ich meinem sohn wenn er 18 ist
    > und seinen führerschein hat, den schlüssel so einstellen kann, dass er nur
    > eine bestimmte max geschwindigkeit fahren kann?
    > es geht hier nicht um eine generelle begrenzung.

    Wenn ich meinem Sohn nicht zutraue, dass er sich an Regeln hält, bekommt er das Auto halt gar nicht. Das ist in meinen Augen keine Schutzfunktion für Fahranfänger, sondern etwas für die Paranoia der Eltern.

  7. Re: Was seit Jahrzehnten funktioniert...

    Autor: unbuntu 21.03.19 - 16:13

    Konstantin/t1000 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was seit Jahrzehnten funktioniert ist plötzlich so gefährlich und man muss
    > alles begrenzen

    Tja, vor der Gurtpflicht sind die Menschen auch 80 Jahre lang ohne Gurt gefahren. Und nu?

    "Linux ist das beste Betriebssystem, das ich jemals gesehen habe." - Albert Einstein

  8. Re: Was seit Jahrzehnten funktioniert...

    Autor: unbuntu 21.03.19 - 16:13

    Blade schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der Beweis dafür wurde allerdings nie erbracht. (Da es diesen Zusammenhang schlicht nicht gibt).

    Kannst du das beweisen?

    "Linux ist das beste Betriebssystem, das ich jemals gesehen habe." - Albert Einstein

  9. Re: Was seit Jahrzehnten funktioniert...

    Autor: vormfollendet 21.03.19 - 16:14

    Pecker schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > lock_ schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Konstantin/t1000 schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Was seit Jahrzehnten funktioniert ist plötzlich so gefährlich und man
    > > muss
    > > > alles begrenzen..... was ist nur los mit der Gesellschaft soll doch
    > > jeder
    > > > so leben wie er will solange er anderen keinen Schaden zufügt.....
    > > Fehler
    > > > und Satzzeichen können wir halten werden da diktiert
    > >
    > > dir ist schon klar, dass es darum geht, dass ich meinem sohn wenn er 18
    > ist
    > > und seinen führerschein hat, den schlüssel so einstellen kann, dass er
    > nur
    > > eine bestimmte max geschwindigkeit fahren kann?
    > > es geht hier nicht um eine generelle begrenzung.
    >
    > Wenn ich meinem Sohn nicht zutraue, dass er sich an Regeln hält, bekommt er
    > das Auto halt gar nicht. Das ist in meinen Augen keine Schutzfunktion für
    > Fahranfänger, sondern etwas für die Paranoia der Eltern.

    Eventuell gibt es nicht nur schwarz-weiß, kein "fahre" oder "fahre nicht", sondern eine Art "die Verlockung nehmen wir ihm gleich". Dass junge Leute Grenzen gern mal austesten, so ein modernes Fahrzeug diese auch mal erreicht, ohne dass man das direkt spürt (früher war das ja noch ein Erlebnis für alle Sinne), sollte klar sein.

    Volvo geht hier einen Schritt (!) und dezimiert das eventuelle "250 und gib ihm" auf einen geringeren Wert. Das ist eine Sache, die keinem, der es einstellt, Schaden zufügt. Zusammen mit Erkennung von Schildern und Strecken, Verkehrslagen und anderen Verkehrsteilnehmern kann das zukünftig dazu führen, dass man sein Auto so einstellen kann, dass Verlockungen nicht ohne Widerstand ausgelebt werden können. Denn auch der Schwiegermutterliebling und Vorzeigekind soll schon mal übertrieben haben, ohne dass man als Elternteil irrwitzige Sorgen hatte.

  10. Re: Was seit Jahrzehnten funktioniert...

    Autor: CHU 21.03.19 - 19:43

    unbuntu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Tja, vor der Gurtpflicht sind die Menschen auch 80 Jahre lang ohne Gurt
    > gefahren. Und nu?

    Der Vorschlag eines rostigen 20 cm Dorns mitten auf dem Lenkrad hat sich leider nicht durchgesetzt.

  11. Re: Was seit Jahrzehnten funktioniert...

    Autor: p4m 21.03.19 - 23:03

    unbuntu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Blade schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Der Beweis dafür wurde allerdings nie erbracht. (Da es diesen
    > Zusammenhang schlicht nicht gibt).
    >
    > Kannst du das beweisen?

    Den Beweis zu bringen, dass etwas nie bewiesen wurde, ist allein ob der Menge an wissenschaftlicher Literatur quasi unmöglich.

    Hier einfach einen Gegenbeweis zu liefern würde die Diskussion hingegen voranbringen.

  12. Re: Was seit Jahrzehnten funktioniert...

    Autor: friespeace 21.03.19 - 23:18

    Es gibt genügend Statistiken zu Unfallursachen. Überhöhte Geschwindigkeit ist m.W. noch vor Alkohol dabei. Und Unfälle mit sehr hoher Geschwindigkeit haben einen großen Anteil an den Verkehrstoten, obwohl sie absolut seltener vorkommen.

    Wobei eine generelle Beschränkung auf eine Höchstgeschwindigkeit das Thema überhöhte Geschwindigkeit noch nicht abdeckt.

  13. Re: Was seit Jahrzehnten funktioniert...

    Autor: Blade 22.03.19 - 00:25

    friespeace schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es gibt genügend Statistiken zu Unfallursachen. Überhöhte Geschwindigkeit
    > ist m.W. noch vor Alkohol dabei.

    Vor Alkohl ja. Dennoch ist es keinesfalls die Hauptunfallursache für Unfälle mit Personenschäden!

    Also unter den 10 häufigesten Unfallursachen (gesamt), liegt Überhöhte Geschwindigkeit zwar auf Platz 2, ist allerdings nur für 9,5% der Unfälle die Unfallursache. (Quelle: https://www.autobild.de/bilder/die-zehn-haeufigsten-unfallursachen-3945254.html#bild10 ). D.h. in 90,5% der Fälle ist die Unfallursache eine andere.

    Betrachten wir nun die Unfälle mit Personenschaden, sieht es noch besser aus:

    Laut dem Statistischen Bundesamt, liegt nicht angepasste Geschwindigkeit (das schließt auch 130 km/h bei Aquaplaning ein) sogar nur bei 8,2% der Fälle (82 von 1000) vor. (Quelle: https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Verkehrsunfaelle/Tabellen/fehlverhalten-fahrzeugfuehrer.html)

    Es ist also erwießener Maßen ein Irrglaube, dass hohe Geschwindigkeit gleichbedeutend mit vielen Unfällen ist.

    friespeace schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und Unfälle mit sehr hoher Geschwindigkeit haben einen großen Anteil an den Verkehrstoten, obwohl sie absolut seltener vorkommen.

    Diese Aussage ist schlicht falsch! Auf der Autobahn passieren deutlich weniger Unfälle mit Personenschaden als in der Stadt oder auf Landstraßen. Das sieht selbst der DVR so:

    "Auf den Autobahnen wurden 6,9 Prozent aller Unfälle mit Personenschaden und 12,3 Prozent aller Getöteten gezählt." (Quelle https://www.dvr.de/unfallstatistik/de/autobahnen/)

    Hinzu kommt, dass es bereits auf vielen Abschnitten der Autobahn ein Tempolimit gibt. Und der Großteil der Unfälle auf Autobahnen passiert auf den Streckenabschnitten, wo es bereits Tempolimits gibt. Also nicht mit sehr hoher Geschwindigkeit. Deine Aussage ist also schlicht falsch. In dem diese Aussage von von den Beführwortern eines Tempolimits ständig wiederholt wird, wird sie nicht wahrer.

    friespeace schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wobei eine generelle Beschränkung auf eine Höchstgeschwindigkeit das Thema überhöhte Geschwindigkeit noch nicht abdeckt.

    Wie bereits oben anhand von zwei Quellen belegt, ist die Höchstgeschwindigkeit und das Überschreiten von Tempolimits in > 90% der Fälle NICHT DIE UNFALLURSACHE. Daher embert diese ständige Forderung nach neuen Limits und Beschränkungen jeder logischen Grundlage!

    Aber Volvo hat ja jetzt die Lösung für alle, die sich selbst verarschen wollen. Programiert euch einfach ein Limit auf den Schlüssel, und euch kann nichts mehr passieren ;-)

  14. Re: Was seit Jahrzehnten funktioniert...

    Autor: p4m 22.03.19 - 10:34

    friespeace schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es gibt genügend Statistiken zu Unfallursachen. Überhöhte Geschwindigkeit [...]

    Überhöhte Geschwindigkeit ist allerdings relativ zur Beschränkung und nicht absolut. Darunter fällt auch 20 in einer Spielstraße.

  15. Re: Was seit Jahrzehnten funktioniert...

    Autor: Mnyut 22.03.19 - 12:09

    Marlborofranz schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn man auf deutschlands Autobahnen schaut, sieht man im Minutentakt
    > Idioten und "höherrangige" Menschen mit dicken Autos anplatzen, weil sie
    > meinen, dass Regeln für Idioten sind.
    Würde ich nicht sagen. Bis 160 km/h hat man schon noch andere vor oder hinter sich, aber 180 sind es nicht mehr viele und jenseits von 200 ist man meist alleine (kann natürlich da dran liegen, dass man so schnell eh nur fahren kann wenn genug Platz ist).
    Was aber tatsächlich stimmt, dass die Autobahnen voll von Leuten sind die sich einen Dreck um die anderen scheren. Das geht schon damit los, dass es viele nicht hin bekommen richtig auf die Autobahn auf zu fahren. Da wird der Beschleunigungsstreifen nicht so recht zum beschleunigen verwendet und gerne Mal die Vorfahrt genommen, bedrängt, genötigt und beleidigt. So geht es dann auf der Autobahn weiter; weit, sehr weit unter 180.

  16. Re: Was seit Jahrzehnten funktioniert...

    Autor: friespeace 23.03.19 - 08:16

    Blade schrieb:
    >
    > Vor Alkohl ja. Dennoch ist es keinesfalls die Hauptunfallursache für
    > Unfälle mit Personenschäden!
    >
    > Also unter den 10 häufigesten Unfallursachen (gesamt), liegt Überhöhte
    > Geschwindigkeit zwar auf Platz 2, ist allerdings nur für 9,5% der Unfälle
    > die Unfallursache. (Quelle: www.autobild.de#bild10 ). D.h. in 90,5% der
    > Fälle ist die Unfallursache eine andere.
    >
    > Betrachten wir nun die Unfälle mit Personenschaden, sieht es noch besser
    > aus:
    >
    > Laut dem Statistischen Bundesamt, liegt nicht angepasste Geschwindigkeit
    > (das schließt auch 130 km/h bei Aquaplaning ein) sogar nur bei 8,2% der
    > Fälle (82 von 1000) vor. (Quelle: www.destatis.de
    >
    > Es ist also erwießener Maßen ein Irrglaube, dass hohe Geschwindigkeit
    > gleichbedeutend mit vielen Unfällen ist.
    >
    > friespeace schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Und Unfälle mit sehr hoher Geschwindigkeit haben einen großen Anteil an
    > den Verkehrstoten, obwohl sie absolut seltener vorkommen.
    >
    > Diese Aussage ist schlicht falsch! Auf der Autobahn passieren deutlich
    > weniger Unfälle mit Personenschaden als in der Stadt oder auf Landstraßen.
    > Das sieht selbst der DVR so:
    >
    > "Auf den Autobahnen wurden 6,9 Prozent aller Unfälle mit Personenschaden
    > und 12,3 Prozent aller Getöteten gezählt." (Quelle www.dvr.de
    >
    > Hinzu kommt, dass es bereits auf vielen Abschnitten der Autobahn ein
    > Tempolimit gibt. Und der Großteil der Unfälle auf Autobahnen passiert auf
    > den Streckenabschnitten, wo es bereits Tempolimits gibt. Also nicht mit
    > sehr hoher Geschwindigkeit. Deine Aussage ist also schlicht falsch. In dem
    > diese Aussage von von den Beführwortern eines Tempolimits ständig
    > wiederholt wird, wird sie nicht wahrer.
    >
    Interessant, wie unterschiedlich die Wahrnehmung sein kann. Du zeigst ja selbst, dass überhöhte Geschwindigkeit die zweithäufigste Unfallursache ist und tödliche Unfälle ebenfalls mit am häufigsten auf Autobahnen, also bei hoher Geschwindigkeit passieren.

    "Nur" 10% sind eben dennoch eine der wesentlichsten Einzelursachen, also sollte man die Ursache bekämpfen

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