Abo
  1. Foren
  2. Kommentare
  3. Security
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Wanna Cry: NSA-Exploits legen…

Warum in geschlossenen Systemen Windows?

Anzeige
  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Warum in geschlossenen Systemen Windows?

    Autor: jonbae 14.05.17 - 14:29

    Ich verstehe wenn man auf dem Desktop Windows haben möchte, aber warum brauchen Bahnhofdisplays, Geldautomaten, oder Krankenhaussysteme Windows? Warum werden nicht weniger verbreitete System genutzt, oder speziell entwickelte Lösungen?



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 14.05.17 14:30 durch jonbae.

  2. Re: Warum in geschlossenen Systemen Windows?

    Autor: stulle 15.05.17 - 08:00

    Das sind ja auch oftmals "speziell entwickelte Lösungen", die so entwickelt werden, dass sie bspw. nur auf WinXP laufen. Aus Kompatibilitätsgründen bleibt es dann auch oft dabei, dass keiner die Systeme anfasst.

    Darüber hinaus müssen ja nicht überall in Displays, Geldautomaten, etc. die Windows Systeme direkt sein. Es reicht ja schon, wenn an einem Windows System ein NFS oder SMB gemountet ist, wo dann die Schadsoftware die Dateien schreddert. Und wenn die Dateien weg sind, sind sie auch für ein ewaiges Linux System weg.

  3. Re: Warum in geschlossenen Systemen Windows?

    Autor: ScaniaMF 15.05.17 - 08:46

    Die meisten Krankenhaussysteme laufen auf Windows.
    Einer der Größen deutschen Hersteller für Arztsysteme, die Medatixx GmbH setzt zu 100% auf Windows.

  4. Re: Warum in geschlossenen Systemen Windows?

    Autor: Berner Rösti 15.05.17 - 09:51

    jonbae schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Warum werden nicht weniger verbreitete System genutzt, oder speziell
    > entwickelte Lösungen?

    Was wäre der Vorteil?

  5. Re: Warum in geschlossenen Systemen Windows?

    Autor: MFGSparka 15.05.17 - 10:25

    jonbae schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich verstehe wenn man auf dem Desktop Windows haben möchte, aber warum
    > brauchen Bahnhofdisplays, Geldautomaten, oder Krankenhaussysteme Windows?
    > Warum werden nicht weniger verbreitete System genutzt, oder speziell
    > entwickelte Lösungen?


    Natürlich wird auch auf "wenig verbreitete" Systeme gesetzt.
    Beispielsweise in Paris. (der Vorfall ist schon ein paar Tage her.)
    http://www.n-tv.de/der_tag/Windows-3-1-legt-Flughafen-in-Paris-lahm-article16349101.html

  6. Re: Warum in geschlossenen Systemen Windows?

    Autor: jonbae 15.05.17 - 13:44

    Berner Rösti schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was wäre der Vorteil?

    Na wenn ich meine Herz OP nicht fertig machen kann, weil ich nicht mehr auf die Tutorial Datenbank zugreifen kann, möchte ich wenigstens noch die Möglichkeit haben meinen Zug pünktlich zu bekommen. :)

    Eigentlich galt ja immer: je einfacher eine Sache aufgebaut ist, desto stabiler und langlebiger läuft sie. Siehe Kalaschnikow oder russische Panzer...
    Kann man vielleicht nicht eins zu eins auf IT übertragen, aber anlehnen kann man sich da schon dran. Warum braucht z.B. ein Geldautomat, der eine feste Routine hat, und vom Rechnen her vielleicht nicht mehr können muss, als ein Taschenrechner, ein vollwertiges Betriebssystem?, wo dann 80% der Funktionen brachliegen und unnötige Angriffsvektoren aufgetan werden.

  7. Re: Warum in geschlossenen Systemen Windows?

    Autor: jonbae 15.05.17 - 13:45

    MFGSparka schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Natürlich wird auch auf "wenig verbreitete" Systeme gesetzt.
    > Beispielsweise in Paris. (der Vorfall ist schon ein paar Tage her.)
    > www.n-tv.de

    Beim aktuellen Vorfall wäre Windows 3.1 vielleicht sogar die sicherer Variante gewesen. :D

  8. Re: Warum in geschlossenen Systemen Windows?

    Autor: Berner Rösti 15.05.17 - 14:53

    jonbae schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Berner Rösti schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Was wäre der Vorteil?
    >
    > Na wenn ich meine Herz OP nicht fertig machen kann, weil ich nicht mehr auf
    > die Tutorial Datenbank zugreifen kann, möchte ich wenigstens noch die
    > Möglichkeit haben meinen Zug pünktlich zu bekommen. :)
    >
    > Eigentlich galt ja immer: je einfacher eine Sache aufgebaut ist, desto
    > stabiler und langlebiger läuft sie. Siehe Kalaschnikow oder russische
    > Panzer...
    > Kann man vielleicht nicht eins zu eins auf IT übertragen, aber anlehnen
    > kann man sich da schon dran. Warum braucht z.B. ein Geldautomat, der eine
    > feste Routine hat, und vom Rechnen her vielleicht nicht mehr können muss,
    > als ein Taschenrechner, ein vollwertiges Betriebssystem?, wo dann 80% der
    > Funktionen brachliegen und unnötige Angriffsvektoren aufgetan werden.

    Das ist alles eine Kostenfrage, ob man auf ein universelles Framework als Grundlage setzt oder erst etwas schnitzen muss, was dann jedoch zu 100% auf den jeweiligen Einsatzzweck angepasst ist.

    Denn auch wenn diese Individual-Plattform dann an sich stabiler wäre, ist sie nicht sicher vor Fehlern. Dann kommt jedoch das Problem dazu, dass jede dieser Individual-Plattformen dann auch individuell gepflegt werden muss.

    Deshalb setzt man lieber auf eine Standard-Plattform.

  9. Re: Warum in geschlossenen Systemen Windows?

    Autor: DY 16.05.17 - 07:03

    Fakt ist aber, dass aus Kostengründen nahezu überall noch Uralt-Betriebssysteme in Betrieb sind. Das ist schon bezeichnend.
    Und dann soll man diesen auch noch etwaige Kundendaten anvertrauen.....

  10. Re: Warum in geschlossenen Systemen Windows?

    Autor: jonbae 16.05.17 - 08:07

    Berner Rösti schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Das ist alles eine Kostenfrage, ob man auf ein universelles Framework als
    > Grundlage setzt oder erst etwas schnitzen muss, was dann jedoch zu 100% auf
    > den jeweiligen Einsatzzweck angepasst ist.
    >
    > Denn auch wenn diese Individual-Plattform dann an sich stabiler wäre, ist
    > sie nicht sicher vor Fehlern. Dann kommt jedoch das Problem dazu, dass jede
    > dieser Individual-Plattformen dann auch individuell gepflegt werden muss.
    >
    > Deshalb setzt man lieber auf eine Standard-Plattform.

    Ja das kann ich schon verstehen, wäre mal interessant zu wissen ob schlussendlich Geld gespart wird, trotz laufende Lizenzkosten, oder nicht.
    Die Microsoft Nano Server sind ja eigentlich auch ein Schritt in die richtige Richtung. Ob sie allerdings in Sachen Ransomware sicherer sind ist fraglich.

  11. Re: Warum in geschlossenen Systemen Windows?

    Autor: Berner Rösti 16.05.17 - 08:38

    jonbae schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Berner Rösti schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > Das ist alles eine Kostenfrage, ob man auf ein universelles Framework
    > als
    > > Grundlage setzt oder erst etwas schnitzen muss, was dann jedoch zu 100%
    > auf
    > > den jeweiligen Einsatzzweck angepasst ist.
    > >
    > > Denn auch wenn diese Individual-Plattform dann an sich stabiler wäre,
    > ist
    > > sie nicht sicher vor Fehlern. Dann kommt jedoch das Problem dazu, dass
    > jede
    > > dieser Individual-Plattformen dann auch individuell gepflegt werden muss.
    >
    > >
    > > Deshalb setzt man lieber auf eine Standard-Plattform.
    >
    > Ja das kann ich schon verstehen, wäre mal interessant zu wissen ob
    > schlussendlich Geld gespart wird, trotz laufende Lizenzkosten, oder nicht.

    Welche laufenden Lizenzkosten denn? Wenn es laufende Kosten wären, dann gäbe es das Problem ja nicht, dass dort ein 15 Jahre altes OS eingesetzt wird, das nicht mehr supportet wird. ;)

    > Die Microsoft Nano Server sind ja eigentlich auch ein Schritt in die
    > richtige Richtung. Ob sie allerdings in Sachen Ransomware sicherer sind ist
    > fraglich.

    Es gibt viele interessante Ideen dazu. Mittlerweile (!) kannst du ja auch mit Linux als Basis für solche Kiosk/Terminal-Systeme viel anfangen.

  12. Re: Warum in geschlossenen Systemen Windows?

    Autor: Berner Rösti 16.05.17 - 08:41

    DY schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Fakt ist aber, dass aus Kostengründen nahezu überall noch
    > Uralt-Betriebssysteme in Betrieb sind. Das ist schon bezeichnend.
    > Und dann soll man diesen auch noch etwaige Kundendaten anvertrauen.....

    Das Alter spielt keine Rolle, sondern nur, ob es weiterhin gepflegt/gewartet wird.

    Das Flugzeug, mit dem du letzten Sommer in den Urlaub geflogen bist, ist oftmals älter als Windows XP.

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Anzeige
Stellenmarkt
  1. Daimler AG, Germersheim
  2. Bechtle IT-Systemhaus GmbH, Düsseldorf, Krefeld
  3. Fachhochschule Südwestfalen, Iserlohn
  4. Bosch Service Solutions Magdeburg GmbH, Berlin

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 599€ + 5,99€ Versand
  2. ab 799,90€
  3. 6,99€


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Krack-Angriff: Kein Grund zur Panik
Krack-Angriff
Kein Grund zur Panik
  1. Neue WLAN-Treiber Intel muss WLAN und AMT-Management gegen Krack patchen
  2. Ubiquiti Amplifi und Unifi Erster Consumer-WLAN-Router wird gegen Krack gepatcht
  3. Krack WPA2 ist kaputt, aber nicht gebrochen

Flettner-Rotoren: Wie Schiffe mit Stahlsegeln Treibstoff sparen
Flettner-Rotoren
Wie Schiffe mit Stahlsegeln Treibstoff sparen
  1. Hyperflight China plant superschnellen Vactrain
  2. Sea Bubbles Tragflächen-Elektroboote kommen nach Paris
  3. Honolulu Strafe für Handynutzung auf der Straße

Cybercrime: Neun Jahre Jagd auf Bayrob
Cybercrime
Neun Jahre Jagd auf Bayrob
  1. Antivirus Symantec will keine Code-Reviews durch Regierungen mehr
  2. Verschlüsselung Google schmeißt Symantec aus Chrome raus
  3. Übernahme Digicert kauft Zertifikatssparte von Symantec

  1. Gesundheitskarte: T-Systems will Konnektor bald ausliefern
    Gesundheitskarte
    T-Systems will Konnektor bald ausliefern

    Nach langer Verzögerung hat T-Systems den Konnektor fertiggestellt, der Arztpraxen mit der zentralen Telematik-Infrastruktur verbindet. Jetzt muss die Betreibergesellschaft Gematik noch zustimmen.

  2. Galaxy Tab Active 2: Samsungs neues Ruggedized-Tablet kommt mit S-Pen
    Galaxy Tab Active 2
    Samsungs neues Ruggedized-Tablet kommt mit S-Pen

    Nach drei Jahren bringt Samsung einen Nachfolger seiner extra stoßfesten Tablets für den professionellen Bereich: Das Galaxy Tab Active 2 ist wie sein Vorgänger hart im Nehmen und kommt in der neuen Version mit einem aktiven Eingabestift, wie ihn auch die Note-Smartphones verwenden.

  3. Jaxa: Japanische Forscher finden riesige Höhle im Mond
    Jaxa
    Japanische Forscher finden riesige Höhle im Mond

    Viel Platz, Wasser sowie Schutz vor Strahlung, Temperaturschwankungen und Meteoriten - das sollte ein Habitat Astronauten auf einem fremden Himmelskörper bieten. Auf dem Mond gibt es einen solchen Ort. Japanische Wissenschaftler haben ihn unter der Mondoberfläche gefunden.


  1. 18:00

  2. 17:47

  3. 16:54

  4. 16:10

  5. 15:50

  6. 15:05

  7. 14:37

  8. 12:50