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Open Source Software: Fix it yourself

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  1. Open Source Software: Fix it yourself

    Autor: schap23 15.03.18 - 13:36

    Das ist so ein Problem mit OSS. Da niemand Geld dafür bekommt, kann auch niemand gezwungen werden, da was daran zu machen. Man kann bestenfalls einen Fork machen und die Sache selber in die Hand nehmen.

  2. Re: Open Source Software: Fix it yourself

    Autor: PineapplePizza 15.03.18 - 13:54

    schap23 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Da niemand Geld dafür bekommt, kann auch niemand gezwungen werden, da was daran zu machen.

    Im besten Fall hat der Entwickler einfach keine Lust/Zeit mehr.

    Im schlechtesten Fall war es ein Einzelgänger, hat den Löffel abgegeben und keiner hats gemerkt.

    Es ist zumindest ungewöhnlich, ein Projekt in das jemand sehr viel Herzblut reingesteckt hat, einfach so fallen zu lassen.

    > Man kann bestenfalls einen Fork machen und die Sache selber in die Hand nehmen.

    Ja, ist doch auch okay so. Wenn Interesse an einer Software besteht, geht es dann so auch weiter.

  3. Re: Open Source Software: Fix it yourself

    Autor: MattiasSch 15.03.18 - 15:13

    PineapplePizza schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Es ist zumindest ungewöhnlich, ein Projekt in das jemand sehr viel Herzblut
    > reingesteckt hat, einfach so fallen zu lassen.

    Hast Du Dir mal Squirrelmail in letzter Zeit näher angesehen? HTML4, Frames, Unterstützung nur bis PHP 5.3, so seit ca. 2008 dürften da keine Entwicklungen mehr stattgefunden haben, die neuere Standards und Softwareumgebungen berücksichtigen. So ziemlich jeder Anwender, der nur Webmail sucht, dürfte auf Roundcube oder ähnliches umgestiegen sein, viele Unternehmen auch auf irgendwelche CRM-Lösungen. Außer ein paar Unis dürfte kaum jemand mehr Squirrel einsetzen.

    Das Programm hatte seine Zeit, aber die Entwicklung ist einfach mittlerweile so viel weiter, dass ein zeitgemäßes Squirrel einen kompletten Rewrite bedeuten würde. Schade allerdings, dass der Entwickler das Projekt nicht offiziell für tot erklärt (es hindert ihn ja niemand daran, weiterhin die Downloads anzubieten und ab und an mal einen kleinen Fix einzuchecken).

  4. Re: Open Source Software: Fix it yourself

    Autor: Neuro-Chef 15.03.18 - 16:38

    schap23 schrieb:
    > Das ist so ein Problem mit OSS. Da niemand Geld dafür bekommt, kann auch
    > niemand gezwungen werden, da was daran zu machen.
    Hä? Was du bei Closed Source für Updates oder Wartung ausgibst (falls es Anbieter und den Code überhaupt noch gibt), kannst du bei Open Source wenigstens noch gezielt ausgeben, um jemanden das konkrete Problem lösen zu lassen. Lohnt sich natürlich nur im größeren Stil, aber möglich ist es.

    -> Heul' doch! ¯\_(ツ)_/¯

    » Niemand ist vollkommen, aber irre sind ganz sicher viele. « – Vollkommen Irrer ಠ_ಠ

    Verifizierter Top 500 Poster!

  5. Re: Open Source Software: Fix it yourself

    Autor: noname_user 15.03.18 - 18:10

    Wer das verwendet, dem ist sowieso nicht mehr zu helfen... ist fast schon wie das Windows XP von Email Clients. Rainloop oder Afterlogic sind da viel besser, bekommen Updates & sehen besser aus (und sind wahrscheinlich auch sicherer)

    Edit: Golem.de hat doch schon ein Fix veröffentlicht: https://gist.github.com/hannob/3c4f86863c418930ad08853c1109364e



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 15.03.18 18:14 durch noname_user.

  6. Re: Open Source Software: Fix it yourself

    Autor: Spaghetticode 16.03.18 - 10:35

    MattiasSch schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hast Du Dir mal Squirrelmail in letzter Zeit näher angesehen? HTML4,
    > Frames, Unterstützung nur bis PHP 5.3, so seit ca. 2008 dürften da keine
    > Entwicklungen mehr stattgefunden haben, die neuere Standards und
    > Softwareumgebungen berücksichtigen.

    Na ja, meiner Meinung nach braucht man nicht alle neuen Standards einzusetzen. Was wichtig ist, ist Responsive Design (was natürlich Frames verbietet) und Kompatibilität mit neuen PHP-Versionen. Die Entsorgung der Frames dürfte mäßigen Aufwand bedeuten, da man die Ordnerliste auch in das „Hauptdokument“ schreiben kann. Das Reponsive Design kann mit etwas CSS und JavaScript hinbekommen werden.

    Eine AJAX-Anwendung brauche ich nicht unbedingt, weil sie auch Nebenwirkungen hat: Sie hat die Angewohnheit, bei schlechten Internetverbindungen (z. B. Smartphone) herumzuspinnen oder Eingaben zu vergessen. Bei einer klassischen Webanwendung kann ich den Reload-Button drücken und komme wieder auf eine ordentliche Seite bzw. wiederhole automatisch meine Eingaben. Außerdem kann ich an der klassischen Webanwendung als Benutzer einfacher mittels Benutzerskripten herumbasteln.

    Wo AJAX sinnvoll sein kann, ist bei der „X neue Nachrichten“-Benachrichtigung. Dort ist es auch nicht schlimm, wenn die Anwendung herumspinnt.

    HTML5 wäre bei Webmail schon sinnvoll, aber nur wegen der neuen Eingabefelder (z. B. für E-Mail-Adresse), Eingabevorschlägen und semantischen Elementen (z. B. time). Einen Mediaplayer oder Canvas braucht man da eher nicht. Die Anpassung an HTML5 ist also mit eher geringem Aufwand verbunden.

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