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Was lernen wir daraus?

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  1. Was lernen wir daraus?

    Autor: antares 24.05.11 - 13:35

    Leg dich niemals mit deiner Community an - du wirst den kürzeren ziehen!

    Auch wenn mir die betroffenen irgendwo leid tun(auch wenn sie selbst schuld sind), Sony hat es verdient. Sony hat es verdient, weil sie ihre Kunden Jahrelang mit miesestem Support, überteuerten qualitativ unterwertigen Produkten und leidlicher Gängelung missbraucht haben.

    Und wer jetzt glaubt mir geht es nur um die blöde PS3, die ich als nichtspieler sowieso nicht besitze, den möchte ich nur an die MiniDisc Recorder erinnern, die eine Digitale überspielung von MDs in den Computer auch von eigenen Aufnahmen nicht erlaubten.

    Warum UNIX/Linux schaedlich ist:
    'kill' macht Menschen zu brutalen, blutruenstigen Bestien,
    'killall' zuechtet regelrecht Massenmoerder,
    'whoami' loest bei psychisch labilen Personen Existenzkrisen aus!
    'touch /dev/breasts' macht root zum Sex-Offender
    ******
    macht aus nutzern raubmordhörer ohne klickibuntigui!

  2. Re: Was lernen wir daraus?

    Autor: azeu 24.05.11 - 15:28

    kannst Du bitte mal Deine Signatur optisch von Deinen Posts trennen?! Bitte :)

    Ich hab sie schon mindestens fünf mal "versehentlich" gelesen ;-)

    ... OVER ...

  3. Re: Was lernen wir daraus?

    Autor: Der_fromme_Blork 24.05.11 - 15:30

    antares schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Leg dich niemals mit deiner Community an - du wirst den kürzeren ziehen!
    >
    > Auch wenn mir die betroffenen irgendwo leid tun(auch wenn sie selbst schuld
    > sind), Sony hat es verdient. Sony hat es verdient, weil sie ihre Kunden
    > Jahrelang mit miesestem Support, überteuerten qualitativ unterwertigen
    > Produkten und leidlicher Gängelung missbraucht haben.

    Ah ja- da binn ich mal gespannt wann es gegen Apple ins gefecht geht.


    >
    > Und wer jetzt glaubt mir geht es nur um die blöde PS3, die ich als
    > nichtspieler sowieso nicht besitze, den möchte ich nur an die MiniDisc
    > Recorder erinnern, die eine Digitale überspielung von MDs in den Computer
    > auch von eigenen Aufnahmen nicht erlaubten.

  4. Re: Was lernen wir daraus?

    Autor: DominikAT 24.05.11 - 15:47

    hoffentlich bald - die können eine abreibung vertragen

  5. Re: Was lernen wir daraus?

    Autor: spanther 24.05.11 - 16:17

    Der_fromme_Blork schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ah ja- da binn ich mal gespannt wann es gegen Apple ins gefecht geht.

    Wenn Apple eine Hardwaresperre einbaut, die es den Mac Computern verbietet, Linux auszuführen? ;D

  6. Re: Was lernen wir daraus?

    Autor: wirr 24.05.11 - 16:18

    Aber ihr glaubt doch nicht wirklich, dass auf Grund von Hacks und Datenklau Sony andere / bessere Produkte liefern werden?!
    Die werden die Sicherheit probieren zu erhöhen und "gut" is....

  7. Re: Was lernen wir daraus?

    Autor: antares 24.05.11 - 16:43

    Ich glaube, dass ein grossteil der nutzer von Apple bei Apple ist, weil sie sich gängeln lassen wollen. Ich habe zumindest in meinem Umfeld mehrere, die selbst wenn man sie auf offensichtliche schwächen mit ihren Appleprodukten hinweist, diese herunterreden. So zum beispiel ein bekannter, der innerhalb eines halben jahres 7 mal sein iphone wegen eines defekten akkus einschicken musste. Reaktion: "Es war ja nur eine Woche weg". Argumente, dass man sich bei einem anderen gerät schnell einen ersatzakku hätte holen können, lassen diese menschen nicht gelten.

    @azeu, ja die protestsig habe ich entfernt. hat mir selbst die übersicht genommen^^

    @spanther, gab es nicht schon eine hardwaresperre gegen macos auf netbooks?

    @wirr, selbst wenn sie nur die sicherheit erhöhen, immerhin täte sich mal was. Allein bei der news, dass offensichtlich das wissen einer E-Mailaddresse + Geburtsdatum _OHNE_ emailverifikation ausreicht, um das passwort für einen psn-account zu bekommen, habe ich mir meinen teil schon gedacht(und mich gefragt, was so ein account wohl wert sein könnte). Abgesehen davon wird sony nur dann etwas lernen, wenn es die kunden trifft, und diese abwandern. Andernfalls wird immer nur alles unter den tisch gekehrt(ok, der passt eigentlich in den nachbarfred zum thema warum kundendaten). Wenn die kunden aber wirklich von sonys (in diesem falle) inkompetenz verärgert werden, wandern sie ab oder kündigen ihre accounts. DAS trifft sony wenigstens

    Warum UNIX/Linux schaedlich ist:
    'kill' macht Menschen zu brutalen, blutruenstigen Bestien,
    'killall' zuechtet regelrecht Massenmoerder,
    'whoami' loest bei psychisch labilen Personen Existenzkrisen aus!
    'touch /dev/breasts' macht root zum Sex-Offender
    ******
    macht aus nutzern raubmordhörer ohne klickibuntigui!

  8. Re: Was lernen wir daraus?

    Autor: spanther 24.05.11 - 16:47

    antares schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > @spanther, gab es nicht schon eine hardwaresperre gegen macos auf
    > netbooks?

    Gab es? Nie von gehört O.o

    > @wirr, selbst wenn sie nur die sicherheit erhöhen, immerhin täte sich mal
    > was. Allein bei der news, dass offensichtlich das wissen einer
    > E-Mailaddresse + Geburtsdatum _OHNE_ emailverifikation ausreicht, um das
    > passwort für einen psn-account zu bekommen, habe ich mir meinen teil schon
    > gedacht(und mich gefragt, was so ein account wohl wert sein könnte).
    > Abgesehen davon wird sony nur dann etwas lernen, wenn es die kunden trifft,
    > und diese abwandern. Andernfalls wird immer nur alles unter den tisch
    > gekehrt(ok, der passt eigentlich in den nachbarfred zum thema warum
    > kundendaten). Wenn die kunden aber wirklich von sonys (in diesem falle)
    > inkompetenz verärgert werden, wandern sie ab oder kündigen ihre accounts.
    > DAS trifft sony wenigstens

    Eben! Nur wenn die Kunden getroffen werden und sich endlich mal fragen, was die Firma da eigentlich für einen Mumpitz baut, wird sich was bewegen!

  9. Re: Was lernen wir daraus?

    Autor: thesparxinc 24.05.11 - 16:50

    Ich vermute mal da müssen sie nur nen kleines Schreiben gegen GeoHot oder einen anderen Jailbreaker verfassen dann schepperts auch bei denen.

    So doof waren sie bisher aber nicht.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 24.05.11 16:51 durch thesparxinc.

  10. Re: Was lernen wir daraus?

    Autor: spanther 24.05.11 - 17:01

    wirr schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aber ihr glaubt doch nicht wirklich, dass auf Grund von Hacks und Datenklau
    > Sony andere / bessere Produkte liefern werden?!
    > Die werden die Sicherheit probieren zu erhöhen und "gut" is....

    Wenn dem so ist, wird dann aber wieder ein Angriff stattfinden und dadurch Sony wieder demaskiert. Das geht dann so lange, bis Sony entweder wirklich nachgebessert hat, oder keine Kunden mehr hat und da ist wo sie hingehören, weg vom Kunden! :)

  11. Re: Was lernen wir daraus?

    Autor: wirr 24.05.11 - 17:03

    antares schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > @wirr, selbst wenn sie nur die sicherheit erhöhen, immerhin täte sich mal
    > was. Allein bei der news, dass offensichtlich das wissen einer
    > E-Mailaddresse + Geburtsdatum _OHNE_ emailverifikation ausreicht, um das
    > passwort für einen psn-account zu bekommen, habe ich mir meinen teil schon
    > gedacht(und mich gefragt, was so ein account wohl wert sein könnte).
    > Abgesehen davon wird sony nur dann etwas lernen, wenn es die kunden trifft,
    > und diese abwandern. Andernfalls wird immer nur alles unter den tisch
    > gekehrt(ok, der passt eigentlich in den nachbarfred zum thema warum
    > kundendaten). Wenn die kunden aber wirklich von sonys (in diesem falle)
    > inkompetenz verärgert werden, wandern sie ab oder kündigen ihre accounts.
    > DAS trifft sony wenigstens

    Das seh ich gewisser Weise schon auch so.
    Nur hauen die Kunden in diesem Fall doch ab, weil mit deren Kundendaten sehr bescheiden umgegangen wird. Die Produkte an sich sind deshalb ja nicht "schlechter" geworden...
    Natürlich ist es sehr zu befürworten, wenn für die Sicherheit mehr Geld ausgegeben wird, aber eine PS bleibt eine PS, bzw. Sony bleibt Sony. Der Kunde kann doch nur darauf vertrauen, dass nach dieser ganzen Geschichte die Sicherheit auch tatsächlich erhöht wird. Vielleicht wird die Eingabe der Daten danach anders ausschauen (keine Ahnung, wie das bisher war - hab keine PS), aber um bei der PS zu bleiben: die Spiele werden auch in Zukunft die gleichen sein, das Symstem wird gleich bleiben, Sony wird sich durch soetwas doch nicht von Grund auf neu erfinden...

  12. Re: Was lernen wir daraus?

    Autor: Wander 24.05.11 - 17:04

    antares schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Leg dich niemals mit deiner Community an - du wirst den kürzeren ziehen!
    >
    > Auch wenn mir die betroffenen irgendwo leid tun(auch wenn sie selbst schuld
    > sind), Sony hat es verdient. Sony hat es verdient, weil sie ihre Kunden
    > Jahrelang mit miesestem Support, überteuerten qualitativ unterwertigen
    > Produkten und leidlicher Gängelung missbraucht haben.

    Genau, und als nächstes darf ich die Fabriken meines Autoherstellers niederbrennen weil er mich mit einem so schlechten Produkt gestraft hat.

    Zum Glück Leben wir in einem Staat, der nicht ihrer Willkür unterliegt.

  13. Re: Was lernen wir daraus?

    Autor: spanther 24.05.11 - 17:19

    Wander schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Genau, und als nächstes darf ich die Fabriken meines Autoherstellers
    > niederbrennen weil er mich mit einem so schlechten Produkt gestraft hat.

    Nö, das darf man genauso wenig! Aber es bleibt genauso gut eine Option! ;D

    > Zum Glück Leben wir in einem Staat, der nicht ihrer Willkür unterliegt.

    Denkst du! :P

    Die Firmen handeln doch wie sie wollen, warum sollte der Kunde das dann nicht gleich tun? :D

  14. Re: Was lernen wir daraus?

    Autor: Wander 24.05.11 - 17:43

    spanther schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Firmen handeln doch wie sie wollen, warum sollte der Kunde das dann
    > nicht gleich tun? :D

    Weil ich gerne in einer zivilisierten Gesellschaft lebe, deren höchstes Ziel ein glückliches Miteinander ist. Darauf sollten wir alle hinarbeiten und nicht bei jeder Gelegenheit dem Anderen eins reinwürgen.
    Außerdem, was sollen diese Hacker-Angriffe denn bewirken? Diejenigen die den größten Schaden davon tragen sind die einfachen Mitarbeiter und wir Kunden.

  15. Re: Was lernen wir daraus?

    Autor: spanther 24.05.11 - 18:05

    Wander schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > spanther schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Die Firmen handeln doch wie sie wollen, warum sollte der Kunde das dann
    > > nicht gleich tun? :D
    >
    > Weil ich gerne in einer zivilisierten Gesellschaft lebe, deren höchstes
    > Ziel ein glückliches Miteinander ist. Darauf sollten wir alle hinarbeiten
    > und nicht bei jeder Gelegenheit dem Anderen eins reinwürgen.

    Na dann sag das mal bitte den Firmen! :)

    Denn die halten sich nicht daran, selbst wenn der Bürger das tut! ^^

    Firmen kennen einfach keine Moral, denen ist das total egal, was du hier einfordern willst, auch wenn es etwas sehr vernünftiges ist! Und weil das mit normalen Mitteln nicht geht, muss man der Firma eben anders ein "So nicht!" zeigen :)

    > Außerdem, was sollen diese Hacker-Angriffe denn bewirken? Diejenigen die
    > den größten Schaden davon tragen sind die einfachen Mitarbeiter und wir
    > Kunden.

    Die Firma im schlimmsten Falle sogar bankrott bringen? Dann treten andere Firmen an Sony's Stelle und haben hoffentlich von Sony's Pleitegeier Affären gelernt! :)

  16. Re: Was lernen wir daraus?

    Autor: Wander 24.05.11 - 18:33

    spanther schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Firmen kennen einfach keine Moral, denen ist das total egal, was du hier
    > einfordern willst, auch wenn es etwas sehr vernünftiges ist! Und weil das
    > mit normalen Mitteln nicht geht, muss man der Firma eben anders ein "So
    > nicht!" zeigen :)

    Firmen sind Menschen, Menschen kennen Moral, ergo: Firmen kennen Moral. :)
    Das unser Wirtschaftssystem bzw. unsere Gesellschaft moralisches Handeln noch in den seltensten Fällen belohnt spielt hierbei keine Rolle, denn prinzipiell hindert niemand einen Manager oder eine Firma daran altruistisch zu handeln. Das schöne am Kapitalismus ist allerdings die Macht des Kunden. Würde sich nämlich unsere Mentalität dahingehend ändern, dass wir als Kunden mehr Wert auf ökologische sowieo ökonomische Aspekte - also wie und unter welchen Umständen ist dieses Produkt entstanden - wert legen, anstatt immer nur das günstigste und featurereichste Produkt zu kaufen, dann würde sich der Markt dem automatisch anpassen.

    > Die Firma im schlimmsten Falle sogar bankrott bringen? Dann treten andere
    > Firmen an Sony's Stelle und haben hoffentlich von Sony's Pleitegeier
    > Affären gelernt! :)

    Man kann einer Firma aber auch mit legalen Mitteln und ohne Kollateralschaden zu verstehen geben, dass man die Geschäftsmethoden nicht billigt. Eine Möglichkeit wäre z.B. der Verzicht.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 24.05.11 18:38 durch Wander.

  17. Re: Was lernen wir daraus?

    Autor: AndyGER 24.05.11 - 18:39

    Hier noch ein vielleicht bahnbrechender, revolutionärer Gedanke:

    Wie wäre es, wenn der Kunde, dem ein Produkt oder eine Produkteigenschaft nicht gefällt, dies in einem Brief kund tut? Noch besser: Eine Unterschriftensammlung! Da ja so viele Kunden sich weltweit beschweren, wird sich dann wohl auch jemand finden, der das organisieren mag. Oder? Auch könnte man eine Demonstration organisieren. Zum Beispiel in der Sony-Zentrale in Berlin. Man könnte so medienwirksam auf sich aufmerksam machen.

    Und wenn man weiter darüber nachdenkt, fallen einem sicherlich noch dutzende anderer Möglichkeiten des Protests ein.

    Allerdings setzen all diese Aktionen eines voraus: Persönlichen Einsatz und für das stehen, an das man glaubt. Das ist vielen schon zu viel und aus der Anonymität des Internet heraus macht das Protestieren viel mehr Spaß. Bleibt es doch ohne Konsequenzen. Siehe Daimler. Oh, doch nicht. *grins* ... :-)))

    ===============================================================
    Its Time to think. More Different ...

  18. Re: Was lernen wir daraus?

    Autor: spanther 24.05.11 - 19:11

    Wander schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Firmen sind Menschen, Menschen kennen Moral, ergo: Firmen kennen Moral. :)

    Mist, ich habe es mit einem Erbsenzähler zu tun *g*
    Ich nehm es dir aber nicht böse :P

    Okay, ich formuliere um. Firmen halten sich nicht daran, was moralisch richtig ist :)

    > Das unser Wirtschaftssystem bzw. unsere Gesellschaft moralisches Handeln
    > noch in den seltensten Fällen belohnt spielt hierbei keine Rolle, denn
    > prinzipiell hindert niemand einen Manager oder eine Firma daran
    > altruistisch zu handeln. Das schöne am Kapitalismus ist allerdings die
    > Macht des Kunden. Würde sich nämlich unsere Mentalität dahingehend ändern,
    > dass wir als Kunden mehr Wert auf ökologische sowieo ökonomische Aspekte -
    > also wie und unter welchen Umständen ist dieses Produkt entstanden - wert
    > legen, anstatt immer nur das günstigste und featurereichste Produkt zu
    > kaufen, dann würde sich der Markt dem automatisch anpassen.

    Oder aber sie würden sich untereinander absprechen und dem Kunden einfach etwas aufzwingen! ;)

    Bei den Stromkonzernen gab es sowas schon und dabei hat man den Kunden dann künstlich hohe Preise aufgezwungen, ohne das der Kunde die Möglichkeit zum Wechsel hatte, da die anderen da gleichzogen und somit dem Kunden keine Wahl ließen! ^^

    Eigentlich hast du nämlich recht, aber es ist eben nicht immer so leicht möglich. Im Beispiel Spielefirmen sieht man ja auch, wie eben diese Firmen anstatt für den Kunden, obwohl immer weniger Käufer vorhanden sind, noch stärker gegen den Kunden handeln. Einfach nicht begreifen, das DRM dem Kunden schadet und nicht den Piraten, die das eh umgehen...

    Der Kunde wird getreten, König ist dieser schon lange nicht mehr...

    Wie will man bei den Firmen also etwas bewegen? Und da Sony ja so fahrlässig mit Kundendaten umging, war das ja sowieso nur eine Frage der Zeit. Schlimmer wäre gewesen, wenn dies wirklich finanziell motivierte Hacker gemacht hätten, welche die Daten heimlich verbreitet und dafür Geld verlangt hätten. Dann wäre das nämlich erst gar nicht so schnell rausgekommen, nicht so öffentlich gezeigt gewesen und hätte viel mehr Schaden beim Kunden anrichten können!

    Daran sieht man nämlich deutlich, dass die Hacker im Grunde nur aufzeigen wollten, wie schlecht das System im Grunde ist. Das dort einiges getan werden muss und Sony sehr fahrlässig mit Kundensicherheit umging. Sowas muss einfach rauskommen! Nur so kann man Kunden vor "heimlich schleichendem Schaden" schützen, indem es öffentlich wird, das da ein Mangel besteht.

    > Man kann einer Firma aber auch mit legalen Mitteln und ohne
    > Kollateralschaden zu verstehen geben, dass man die Geschäftsmethoden nicht
    > billigt. Eine Möglichkeit wäre z.B. der Verzicht.

    Das stimmt im Falle von Sony :)

    Von Sony ist man nicht abhängig (wie von Energiekonzernen zB.) und deswegen ist das möglich ^^

    Ich sage ja auch nicht, dass es die beste Möglichkeit ist. Aber es ist eben eine sehr effektive von vielen Möglichkeiten gewesen. Genau so hat man jetzt die Schwächen sehr schnell verdeutlicht und in viele Köpfe gebrannt. Damit hat man erst mal einen gewissen Schaden angerichtet (wie bei einem gezielten Flächenbrand, den man legt, um die Ausbreitung eines Waldfeuers einzudämmen), dafür aber "schleichende heimliche und dadurch weit größer ausfallen könnende" Schäden verhindert, da die Kunden jetzt endlich gewarnt sind darüber, dass Sony so fahrlässig handelte! Vorher wussten die Kunden das ja nichtmal und kriminelle hätten sich trotzdem Zugriff verschaffen und die Daten ausnutzen können! ^^

    Die Veröffentlichung war sozusagen nur eine Art von "Beleg" dafür, dass es wirklich gelungen ist dran zu kommen und das System somit wirklich unsicher ist. Ich wüsste jetzt keine andere Methode, die das so schnell und deutlich allen aufzeigen würde. Eine, die auch so groß Gehör finden würde.

  19. Re: Was lernen wir daraus?

    Autor: wirr 24.05.11 - 19:12

    Im Prinzip wollte ich nichts anderes mit meinen Antworten sagen. Das Problem an den Hacks ist ja, dass die am Ziel vorbei gehen. Man freut sich, das einem großen Konzern endlich mal was reingedrückt wird, dass die merken, das man nicht alles mit den Kunden machen kann, das sich hoffentlich was ändert.
    Aber mit solchen Mitteln erreicht man doch nicht das, was man will - außer natürlich, die wollen Sony tatsächlich verbluten sehen...
    Ganz am Anfang war es noch ein Hin-und-Her, mittlerweile weiß man ja schon fast gar nicht mehr, worum es überhaupt geht. Hauptsache, Sony bekommt eins auf den Deckel.

    Doch denke ich, dass Sony nicht davon ausgeht, dass all die Kunden eine radikale Änderung wollen, sondern jetzt erstmal mehr Sicherheit ihrer Daten.
    Sprich: die Attacken werden nicht von den Kunden unterstützt, wahrscheinlich auch nicht von Kunden ausgeführt - warum also sollte Sony jetzt etwas ändern, wenn Sony-Gegner den Laden angreifen?!
    Proteste, Demos, etc. sind vielleicht nicht so schon anzusehen, man muss auch seinen schönen Sitzplatz vorm PC verlassen, man kann sich selber in dem Haufen all der anderen Protestteilnehmer auch nicht hervorheben, aber so kann man dem Konzern wenigstens gezielt mitteilen, was einem stört.

  20. Re: Was lernen wir daraus?

    Autor: spanther 24.05.11 - 19:21

    AndyGER schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hier noch ein vielleicht bahnbrechender, revolutionärer Gedanke:
    >
    > Wie wäre es, wenn der Kunde, dem ein Produkt oder eine Produkteigenschaft
    > nicht gefällt, dies in einem Brief kund tut? Noch besser: Eine
    > Unterschriftensammlung! Da ja so viele Kunden sich weltweit beschweren,
    > wird sich dann wohl auch jemand finden, der das organisieren mag. Oder?
    > Auch könnte man eine Demonstration organisieren. Zum Beispiel in der
    > Sony-Zentrale in Berlin. Man könnte so medienwirksam auf sich aufmerksam
    > machen.
    >
    > Und wenn man weiter darüber nachdenkt, fallen einem sicherlich noch
    > dutzende anderer Möglichkeiten des Protests ein.

    Eine gute Idee! Ich denke, dann würde Sony den Platz aber einfach nur räumen lassen. Beziehungsweise die Situation einfach ignorieren. Solange Sony selbst keinen Schaden dadurch bekommt, wird Sony wohl kaum von selbst einfach einlenken. Schließlich haben sie genau diesen Kurs, welchen sie momentan fahren, genau so gewollt und auch durchgeplant. Das eine Gruppe aus Hackern aufzeigen würde, wie lächerlich schlecht der Schutz ausgebaut wurde, war Sony zu dem Zeitpunkt nicht bewusst. Sony sah es scheinbar aber auch nicht für nötig an, die Kundendaten anständiger zu sichern, bis es eben zu dem SuperGAU kam und die Hacker Sony öffentlich vorführten. Jetzt ist das Thema in aller Munde und Sony wurde deutlich in den Medien erwähnt. Sony hat hier eindeutig falsch gehandelt und durch die Hacker nun wurde es öffentlich.

    Wäre der Hack aber nicht passiert, stelle dir dann mal bitte vor, was dann alles hätte passieren können! Andere hätten ebenso leicht darauf zugreifen können. Andere, die wirklich finanzielle Vorteile dadurch erhaschen wollen und die Kundendaten eben "nicht" öffentlich preisgeben, da sie nicht nur zeigen wollen, wie unsicher das System ist, sondern sie geheim für sich selbst ausnutzen bzw. verkaufen!

    All das ist jedoch nicht passiert, was deutlich zeigt, das die Hacker Sony nur vorführen wollten, was Sony verbockt hat.

    Was hätte sonst wohl noch alles "heimlich" mit den Daten der Kunden passieren können, hätte es nie eine öffentliche Preisgabe und damit große Medienwirksamkeit gegeben, welche die Kunden zum sperren von Kreditkarten etc. veranlasst hätte!

    Bitte denke mal über diesen Ansatz nach.

    Dein woanders geäußerter Gedankengang, dass dies eine finanziell interessierte Hack Sache war, führt sich nämlich genau darin ins absurde, da die Hacker die Daten eben nicht für sich missbraucht haben, sondern es öffentlich machten und somit die Kunden schnell informierten, welche dann die Sachen sperren konnten und Passwörter ändern konnten. Sie haben die Daten nicht geheim gehalten und für sich für eigene Zwecke missbraucht!

    So eine Unterstellung verbitte ich mir also, denn sie ist ganz klar unwahr und entspricht nicht den realen Ereignissen, welche ich dir jetzt sogar hier begründet habe! Das wird wohl auch jeder nachvollziehen können.

    > Allerdings setzen all diese Aktionen eines voraus: Persönlichen Einsatz und
    > für das stehen, an das man glaubt. Das ist vielen schon zu viel und aus der
    > Anonymität des Internet heraus macht das Protestieren viel mehr Spaß.
    > Bleibt es doch ohne Konsequenzen. Siehe Daimler. Oh, doch nicht. *grins*
    > ... :-)))

    Bei Facebook mit Realnamen ist das ja auch nicht Anonym im Netz. Das ist mit dem allgemeinen anonymen also nicht zu vergleichen. Bitte nicht vergessen! ^^

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