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Sperren sind Unsinn

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  1. Sperren sind Unsinn

    Autor: CHU 28.03.17 - 09:44

    aber mal davon abgesehen...

    Wenn man sperren müsste, wie lange dann eigentlich? 1 Tag, eine Woche, einen Monat, für immer?

    Wer sagt, dass die IP zwischenzeitlich nicht jemand anderes nutzt? Und dass mehrere Dienste auf einer IP sind, ist ja auch nichts neues.

    Ach und glaubt nicht, das würde nicht binnen kürzester Zeit gigantische Dimensionen annehmen:

    "Google received just over 75 million DMCA-related takedown requests in the month of March"

    hxxp://www.theverge.com/2016/3/7/11172516/google-takedown-requests-75-million

  2. Re: Sperren sind Unsinn

    Autor: bombinho 28.03.17 - 10:09

    Wird es dann auch IPv6 Sperren geben? Muss dann der ganze Block gesperrt werden oder nur eine IP?

  3. Re: Sperren sind Unsinn

    Autor: pumok 28.03.17 - 10:18

    +1

    Mit IPV4 macht das doch keinen Sinn, mit IPV6 könnte man von mir aus darüber diskutieren, aber trotzdem ist das keine Lösung. Das fördert nur die Nutzung von VPN und Proxis.


    "Demnach könnte von WLAN-Anbietern die Sperrung von Ports und IP-Adressen verlangt werden, bevor ein Nutzer überhaupt eine Rechtsverletzung begangen hat. "

    Gehts noch? Selten sowas dämliches gehört. Das wäre wie wenn wir in Zukunft unsere Kinder im Knast aufwachsen lassen, weil sie später potentiell zu Drogendealern werden...

  4. Re: Sperren sind Unsinn

    Autor: mrgenie 28.03.17 - 10:39

    Ich will jetzt in Brüssel niemand schlau machen. Aber man kann auch ganz gezielt die IP die geblockt wird auf eine Liste stellen lassen wo VPN Dienste seitens ISP blockiert werden.

    Theoretisch kann man mittels DPI alles detektieren und gezielt sperren lassen.

    Staaten wie Nord Korea, Iran, China haben damit sehr gute Erfahrungen und trotz kniffliche neue Ideen diese Sperren zu umgehen braucht es nicht lange bis auch diese Umgehung wieder gesperrt wird.

    99,9999% der Endkunden wird solche Sperren nicht umgehen koennen.

    Und genau das ist das Ziel der Rechteinhaber.
    Es geht denen nicht darum, die letzten 0,0001% Verluste durch illegale Methoden auszugleichen, denn dann kostet der Aufwand mehr als der Verlust.

    Es geht auch denen um ein optimales Verhaeltnis zwischen Verluste und Verluste minimieren.

    Wenn z.B. bei einem Umsatz von 1.000.000 obendrauf ein Verlustgeschaeft kommt von 500.000 (also 67% wird legal gehandelt und 33% illegal) wird die Rechnung leicht sein.

    Massnahmen die mir 50.000 kosten um 450.000 Des Verlustgeschaefts zu verhindern und somit den Umsatz auf 1.450.000 erhoehen dank 50.000 Investition lohnen sich.

    Aber wenn ich weitere 100.000 aufbringen muss um die letzten 50.000 noch reinzuholen habe ich ein reines Verlustgeschaeft.

    D.h. die letzten 50.000 schreibt man lieber einfach ab.

    So handhabt auch die Bahn ihre Kontrollen und eigentlich ueberall wo Kontrolliert wird , wird so gerechnet.

  5. Re: Sperren sind Unsinn

    Autor: daZza 28.03.17 - 11:13

    Ist allerdings eine Milchmädchenrechnung...

    Denn der "illegal" besorgte Content würde nicht auf einmal legal besorgt werden, nur weil die "illegale" Möglichkeit nicht mehr besteht... Dann wird in den meisten Fällen lieber gar nichts besorgt.

    Die angeblichen "Verluste" der Rechteinhaber sind rein fiktiv und durch nichts zu untermauern. Das sind Hirngespinste, die rein gar nichts mit der Realität zu tun haben.

    Viel eher werden durch Sperrungen & Co überhaupt erst Verluste eingefahren werden. Denn wie wir alle Wissen, ist Mundpropaganda eine der besten Werbeformen (und noch dazu komplett kostenfrei). Wenn weniger Leute den Film sehen (durch Sperrungen & Co), wird weniger Mundpropaganda betrieben und viele potentielle Kinogänger oder BluRay-Käufer fallen weg.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 28.03.17 11:23 durch daZza.

  6. Re: Sperren sind Unsinn

    Autor: Shik3i 28.03.17 - 11:15

    Welchen Verlust denn genau ? Soweit ich informiert bin gibt es immernoch keine Beweise die belegen würden das Raubmordkopien wirklich als Verlust anzusehen sind, schließlich sehen so viele Leute einen Film den sie sonst niemals gesehen hätten, kaufen sich danach vlt die Blu-ray oder empfehlen den Film weiter und sorgen so für kostenlose Werbung. Nur weil eine Warez Seite gesperrt wird haben die Nutzer ja plötzlich keine tausenden von Euros über die sie Hollywood in den Rachen werfen können.

  7. Re: Sperren sind Unsinn

    Autor: pumok 28.03.17 - 13:40

    Raubmordkopien :D :D

    YMMD

  8. Re: Sperren sind Unsinn

    Autor: rldml 28.03.17 - 13:56

    pumok schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Raubmordkopien :D :D
    >
    > YMMD

    Du hast Recht. Es müsste eigentlich Raubmordvergewaltigungsnazikopien heißen.

    Gut, dass du uns auf unseren Fehler hingewiesen hast, wir werden das künftig wieder richtig machen.

    Gruß Ronny

  9. Re: Sperren sind Unsinn

    Autor: divStar 28.03.17 - 13:59

    Jup - diese Milchmädchenrechnung ist echt dämlich.

    Die eigentliche Frage ist, ob man sie potentiellen False-Positives mit "Kollateralschaden" begründen kann oder nicht, denn dass es Seiten geben wird, die gesperrt werden, obwohl sie keine Warez-Seiten sind und auch keine illegalen Sachen zum Download anbieten, kann ich jetzt schon vorhersagen. Als nächstes werden dann Seiten gesperrt, die Originalprodukte zu günstigeren Preisen verkaufen als die Wucherpreise, die man hierzulande bekommt.

    Als Beispiel: NieR (Gestalt / Replicant) Soundtrack. Im deutschen Amazon: ~50¤. Bei Play-Asia: ~30¤ (inkl. kostenlosem Versand). Und da ich bei letzterem bereits ein paar Mal bestellt habe und mich mit Bootlegs gut auskenne, kann ich bezeugen, dass die CDs, die man dort aus Japan zugestellt bekommt, tatsächlich japanische Originale sind. Man spart einfach so 20¤, die man in einen anderen Soundtrack investieren kann.

    Das Ganze ist aber möglicherweise nicht im Interesse der hiesigen Medienindustrie, denn die will Schotter sehen egal wofür. Und bei solchen Imports, die ob ihres Preises oftmals nicht einmal beim Zoll landen, sehen die halt nichts. Ergo werden solche Websites sicher von Deutschland aus auch konsequent gesperrt.

    Lustiger Weise wird es dann trotzdem noch Warez-Seiten, private Torrenttracker, OCHer usw. geben, bei denen ich mir den Soundtrack einfach und illegal holen kann. Statt nämlich 50¤ auszugeben, würde ich einfach max. ggf. 10¤ für den Hoster ausgeben und fertig. Ist es das, was die Medienindustrie so gerne möchte?

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