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Fingerabdrücke vs. Funkzelle

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  1. Fingerabdrücke vs. Funkzelle

    Autor: smirg0l 19.05.17 - 16:44

    Ich finde es bedenklich, dass so argumentiert wird.

    Die Fingerabdrücke sind explizit am Tatort, z.B. an der Wohnungstür. Da kommen nur ganz wenige Personen in Frage. In einer Funkzelle aber befinden sich dutzende, wenn nicht hunderte Teilnehmer, die mit dem Einbruch nicht mal im entferntesten etwas zu tun haben. Ich bin mir nicht sicher, ob man da im Nachgang noch triangulieren kann, selbst wenn, ist das immer noch zu ungenau.

    Nun bekommt man für ein mittleres Mehrfamilienhaus schon keinen Durchsuchungsbefehl, wenn ich nicht ganz konkret weiß, wer in dem Haus der Schuldige ist und das auch hinreichend begründen kann.
    (Kann anders sein, wenn "Gefahr im Verzug ist", oder schwere Straftaten vorliegen, das weiß ich wiederum nicht. Diebstahl/Einbruch ist aber in dem Sinne keine schwere Straftat...)

    Inwiefern soll es hier nun hilfreich sein, dutzende bis hunderte Teilnehmer unter Generalverdacht zu stellen? Man kann, mit der aktuellen Rechtslage, hier eigentlich gar nichts machen.

    Gut, das wird sicherlich auch noch geändert, machen wir uns nichts vor. Die Hindernisse der Überwachung müssen ja beseitigt werden und das passiert auch allen Ortens, wie man seit Jahren sehen kann, aber anderes Thema.

    Am Ende sind alle mal wieder schön verarscht worden, was niemanden, aber auch wirklich niemanden überraschen sollte. Und das geht noch weiter, wir sind hier noch lange nicht am Ende des technisch machbaren und politisch gewollten angekommen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 19.05.17 16:44 durch smirg0l.

  2. Re: Fingerabdrücke vs. Funkzelle

    Autor: Peter Brülls 19.05.17 - 19:18

    smirg0l schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich finde es bedenklich, dass so argumentiert wird.
    >
    > Die Fingerabdrücke sind explizit am Tatort, z.B. an der
    Yep. Was für eine gequirlte Mausekacke. Fingerabdrücke am Tatort gehören dem Täter oder den Einwohner, die ihr Einverständnis erteilen können. Ein paar Besucher noch, aber sich nicht da, wo der Einbrecher rumgewütet hat.


    > Da
    > kommen nur ganz wenige Personen in Frage. In einer Funkzelle aber befinden
    > sich dutzende, wenn nicht hunderte Teilnehmer, die mit dem Einbruch nicht
    > mal im entferntesten etwas zu tun haben. Ich bin mir nicht sicher, ob man
    > da im Nachgang noch triangulieren kann, selbst wenn, ist das immer noch zu
    > ungenau.


    Muss man nicht. Wenn die selbe Nummer immer wieder nur zu bestimmten Zeiten und zu den Einbruchszeiten bei den jeweiligen Funkzellen auftaucht, dann ist das schon ein signifikanter Indikator.


    Das kann man aber auch mit anonymisierten Daten rauskriegen, einweghashes. Erst wenn ein solches Muster auftaucht sollte ein Richter deanonymisierung dieser Nummern einfordern. Die anonymisierten Datensätze sind dann wieder zu vernichten, damit die Polizei beim nächsten mal nicht eine eigene Deanonymisierung vornehmen kann.

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