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Es gibt kein Risiko

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  1. Es gibt kein Risiko

    Autor: nmSteven 01.07.13 - 18:00

    Die Daten werden ja nicht per LiveStream an Microsoft Server gesendet. Microsoft ist nur auf Anfrage verpflichtet zu kooperieren und das passiert nur in konkreten Fällen.

    Einzig der Zugriff auf Server muss ständig möglich sein und dort liegen keine LiveStreams.

    einzig eine rein prorgrammierte Backdoor von einem bei Microsoft Arbeitenden NSA Agenten (natürlich ohne wissen von MS) könnte diese befürchtete Funktion einbauen.

    Ich würde der Opposition einfach mal empfehlen sich mit US Gesetzen zu beschäftigen und mit der freien Marktwirtschaft. Microsoft wird nichts machen was wirtschaftlich keinen Gewinn bringt und nicht gesetzlich vorgeschrieben ist.

  2. Re: Es gibt kein Risiko

    Autor: Garius 01.07.13 - 18:28

    nmSteven schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Daten werden ja nicht per LiveStream an Microsoft Server gesendet.
    > Microsoft ist nur auf Anfrage verpflichtet zu kooperieren und das passiert
    > nur in konkreten Fällen.
    >
    > Einzig der Zugriff auf Server muss ständig möglich sein und dort liegen
    > keine LiveStreams.
    >
    > einzig eine rein prorgrammierte Backdoor von einem bei Microsoft
    > Arbeitenden NSA Agenten (natürlich ohne wissen von MS) könnte diese
    > befürchtete Funktion einbauen.
    >
    > Ich würde der Opposition einfach mal empfehlen sich mit US Gesetzen zu
    > beschäftigen und mit der freien Marktwirtschaft. Microsoft wird nichts
    > machen was wirtschaftlich keinen Gewinn bringt und nicht gesetzlich
    > vorgeschrieben ist.
    Dieser Satz den du so nebensächlich in Klammern setzt ist in der Lage, deine komplette Argumentation auszuhebeln. Ich stelle mir ganz einfach nicht freiwillig ein solches Sicherheitsrisiko in die Wohnstube. Erst recht nicht mit solch einem Hintergrund: [www.sueddeutsche.de]

    Aus Konsumentensicht will ich mich als reiner Videospieler obendrein nicht dem Risiko aussetzen, bei jedem Spiel mit QTE's Fuchteleinlagen zu erwarten.

  3. Re: Es gibt kein Risiko

    Autor: nmSteven 01.07.13 - 18:43

    Dieses Risiko besteht aber bei jedem Handy. Bei jedem Smart TV mit Webcam (auch von Samsung aus Korea). Bei jeder Webcam die du an dein Linux anschließt (weißt du ob nicht eine der zahl reichen Firmen die am Linux Kernel entwickelt eine Schein Firma der NSA ist)..

    Das ist ein strukturelles Problem und davon ist nach deiner Argumentation schon heute jeder halbwegs moderne Haushalt von betroffen.

  4. Re: Es gibt kein Risiko

    Autor: spaceMonster 01.07.13 - 19:02

    > Microsoft wird nichts
    > machen was wirtschaftlich keinen Gewinn bringt und nicht gesetzlich
    > vorgeschrieben ist.

    Der Kauf von Skype vor einer Weile hat wirtschaftlich für MS auch kaum Sinn gemacht, und die Tatsache das MS das schwehr abhörbare Peer-to-Peer basierte Kommunikations Protokoll von Skype durch ein zentralisiertes Server Protokoll ersezt hat, ist im Blick auf die Kooperation bei Prism schon bemerkenswert.
    Dies ist natürlich nur eine weitere "Verschwörungs Theorie", aber das überhaupt eine Verschwörung vorliegt hat Snowden ja belegt.

  5. Re: Es gibt kein Risiko

    Autor: nmSteven 01.07.13 - 19:07

    spaceMonster schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Microsoft wird nichts
    > > machen was wirtschaftlich keinen Gewinn bringt und nicht gesetzlich
    > > vorgeschrieben ist.
    >
    > Der Kauf von Skype vor einer Weile hat wirtschaftlich für MS auch kaum Sinn
    > gemacht, und die Tatsache das MS das schwehr abhörbare Peer-to-Peer
    > basierte Kommunikations Protokoll von Skype durch ein zentralisiertes
    > Server Protokoll ersezt hat, ist im Blick auf die Kooperation bei Prism
    > schon bemerkenswert.
    > Dies ist natürlich nur eine weitere "Verschwörungs Theorie", aber das
    > überhaupt eine Verschwörung vorliegt hat Snowden ja belegt.


    skype macht wirtschaftlich keinen Sinn ? Microsoft hat das Ding auf Gewinn optimiert. Hat das in zahlreiche Dienste integriert und hat vor allen die Marke um den MSN damit zu ersetzen. Microsoft ist und bleibt ein gewinnorientiertes Unternehmen.

  6. Re: Es gibt kein Risiko

    Autor: Garius 01.07.13 - 21:06

    nmSteven schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dieses Risiko besteht aber bei jedem Handy. Bei jedem Smart TV mit Webcam
    > (auch von Samsung aus Korea). Bei jeder Webcam die du an dein Linux
    > anschließt (weißt du ob nicht eine der zahl reichen Firmen die am Linux
    > Kernel entwickelt eine Schein Firma der NSA ist)..
    >
    > Das ist ein strukturelles Problem und davon ist nach deiner Argumentation
    > schon heute jeder halbwegs moderne Haushalt von betroffen.
    Naja, und nach deiner Argumentation, soll ich jetzt noch eine Kartoffel in den bereits überlaufenden Kochtopf werfen, da es ja eh nichts mehr ändert. Zeig mir doch mal ein Smartphone/ -tv das die gleiche Technik wie Kinect benutzt. Dann erst lass ich mich auf die Diskussion ein. Aber auch dann hat ein Handy, dass mit der Rückseite (Kamera) auf der Tischeplatte liegt, schlechte Karten gegen eine Kamera die in der Lage ist, automatisch die Anzahl der anwesenden Personen im Raum festzustellen und direkt auf meine Wohnzimmermitte gerichtet ist.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 01.07.13 21:08 durch Garius.

  7. Re: Es gibt kein Risiko

    Autor: nmSteven 01.07.13 - 22:43

    Garius schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > nmSteven schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Dieses Risiko besteht aber bei jedem Handy. Bei jedem Smart TV mit
    > Webcam
    > > (auch von Samsung aus Korea). Bei jeder Webcam die du an dein Linux
    > > anschließt (weißt du ob nicht eine der zahl reichen Firmen die am Linux
    > > Kernel entwickelt eine Schein Firma der NSA ist)..
    > >
    > > Das ist ein strukturelles Problem und davon ist nach deiner
    > Argumentation
    > > schon heute jeder halbwegs moderne Haushalt von betroffen.
    > Naja, und nach deiner Argumentation, soll ich jetzt noch eine Kartoffel in
    > den bereits überlaufenden Kochtopf werfen, da es ja eh nichts mehr ändert.
    > Zeig mir doch mal ein Smartphone/ -tv das die gleiche Technik wie Kinect
    > benutzt. Dann erst lass ich mich auf die Diskussion ein. Aber auch dann hat
    > ein Handy, dass mit der Rückseite (Kamera) auf der Tischeplatte liegt,
    > schlechte Karten gegen eine Kamera die in der Lage ist, automatisch die
    > Anzahl der anwesenden Personen im Raum festzustellen und direkt auf meine
    > Wohnzimmermitte gerichtet ist.


    wer zwingt dich dazu die Kamera auf die Wohnzimmermitte zu richten ? Du kannst sie doch abtapen und in eine vakum Glocke stecken. Da nicht davon auszugehen ist das sich die NSA die ganze Zeit Live Stream aller XBOXEN antut spielt es in Einzelfall auch keine rolle ob die Kamera theoretisch erkennt wer und wie viele im Raum sind oder ob der NSA Agent einfach durch zählt..

    Außerdem war meine Annahme, dass die NSA überhaupt Zugriff hat nur theoretisch anhedacht im falle, dass ein versteckter NSA Agent eine Backdoor rein programmiert. Denn ansonsten wird kein einziges Stück Video auf Microsft Server übertragen und nur zu diesen muss zugriff gewährt werden.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 01.07.13 22:46 durch nmSteven.

  8. Re: Es gibt kein Risiko

    Autor: Hittmar Otzfeld 01.07.13 - 23:20

    nmSteven schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > wer zwingt dich dazu die Kamera auf die Wohnzimmermitte zu richten ? Du
    > kannst sie doch abtapen und in eine vakum Glocke stecken.

    Wer hindert Microsoft daran, es dem Kunden frei zu stellen, ob er die Kamera anschließt oder nicht? Schließlich kann er sie ja ohnehin "softwareseitig deaktivieren".
    Auch ohne Hintergedanken ist das einfach unglaubwürdig.

  9. Re: Es gibt kein Risiko

    Autor: Garius 02.07.13 - 08:19

    nmSteven schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > wer zwingt dich dazu die Kamera auf die Wohnzimmermitte zu richten ? Du
    > kannst sie doch abtapen und in eine vakum Glocke stecken.
    Pardon? Und wenn nun mitten im Spiel der oben angesprochene Fuchtel QTE kommt?

    > Da nicht davon
    > auszugehen ist das sich die NSA die ganze Zeit Live Stream aller XBOXEN
    > antut spielt es in Einzelfall auch keine rolle ob die Kamera theoretisch
    > erkennt wer und wie viele im Raum sind oder ob der NSA Agent einfach durch
    > zählt..
    Und wenn die NSA nun aber einen Verdacht hat, ist der Einzelfall sehr wohl relevant.
    Wer sagt außerdem, dass die NSA der einzige ist, der jemals in irgendeiner Form scharf auf meine Daten ist.

    > Außerdem war meine Annahme, dass die NSA überhaupt Zugriff hat nur
    > theoretisch anhedacht im falle, dass ein versteckter NSA Agent eine
    > Backdoor rein programmiert. Denn ansonsten wird kein einziges Stück Video
    > auf Microsft Server übertragen und nur zu diesen muss zugriff gewährt
    > werden.
    Also ist es theoretisch vom technischen Standpunkt aus möglich, meine Kinect Kamera anzuzapfen? Für wen auch immer sei erst mal dahin gestellt.

    Paranoid mag es sein zu denken, dass man dadurch konstant überwacht wird. Naiv ist es aber zu glauben, dass ich nicht zum Einzelfall werden kann. Zu oft hat man gesehen, wie ein harmloser Beitrag in irgendeinem Social Network bei Behörden
    Alarmzustand ausgelöst hat. Halt dir doch einfach mal vor Augen: Es ist deren Beruf Verdachtsmomente aufzuspüren und mögliche Gefahren abzuwenden. Sie suchen also aktiv danach.

  10. Re: Es gibt kein Risiko

    Autor: flike 02.07.13 - 08:33

    @ nmSteven: Nimms nicht persönlich aber du hast echt eine Sicht auf die Dinge, das ist nicht normal. Mir kommts häufig so vor, als willst du nur rumtrollen.

    Kein weiterer Kommentar.

  11. sehr naiv!

    Autor: Anonymer Nutzer 02.07.13 - 15:03

    > Die Daten werden ja nicht per LiveStream an Microsoft Server gesendet.

    Warum auch? Kostet doch nur Traffic und Serverkapazitäten! Warum nicht ein verteiltes System nutzen? Die XBoxOne ist doch leistungsfähig genug die komplette Vorverarbeitung zu übernehmen und nur noch die Ergebnisse an die Server zu schicken. Selber Effekt zu einem Bruchteil der Kosten!

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