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CDU/SPD ü60 wähler vs unter 60 Jährige wähler

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  1. CDU/SPD ü60 wähler vs unter 60 Jährige wähler

    Autor: Unix_Linux 28.05.19 - 11:17

    das Wahlergebnis kommt nur zustande, weil ü60 wähler überproportional die CDU/SPD wählen.

    Im ARD kam eine statistik, bei wählern unter 60 jahren, da waren die grünen an erster stelle, das sogar mit abstand. die CDU lag bei 16 prozent.

    ich frage mich echt, wie es sein kann, dass das schicksal einer nation im 21. jahrhundert, wo es um technologischen fortschritt, um klimaschutz und zukunftsorierte politik geht, durch menschen entschieden werden, die über 60 sind.

    damit will ich nicht sagen, dass ich was gegen ältere menschen habe, aber es kann doch nicht sein, dass wir als gesellschaft, die zukunft gestalten sollen auf basis der wahlorientierung von rentnern.

    irgendwie erschreckend.


    nur ein gedankenspiel: wenn man erst mit 18 wählen darf, sollte man auch eine grenze einführen ab welchem alter nicht mehr wählen darf, oder die stimmt nur zu 50% zählt. z.b. ab 75 jahren.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 28.05.19 11:20 durch Unix_Linux.

  2. Re: CDU/SPD ü60 wähler vs unter 60 Jährige wähler

    Autor: Thorins Sohn 28.05.19 - 11:21

    Die Spaltung unserer Gesellschaft funktioniert prächtig, nicht?

    Männer gegen Frauen
    Arme gegen Reiche
    Junge gegen Alte
    Mieter gegen Vermieter
    Rechte gegen Linke
    Klimaschützer gegen Klimasünder
    ...

    Die Mächtigen freuen sich dass wir uns gegenseitig die Köpfe einschlagen.

  3. Re: CDU/SPD ü60 wähler vs unter 60 Jährige wähler

    Autor: Unix_Linux 28.05.19 - 11:25

    na irgend eine lösung sollte es ja geben. kann ja nicht sein, dass rentner darüber entscheiden, welche politik gemacht wird.

    z.b. wäre artikel 13 nicht möglich gewesen, wenn die CDU nicht an der macht wäre.

    sprich, rentner die youtube praktisch kaum bis gar nicht nutzen, entscheiden darüber, wie die youtube generation ihr medium zu nutzen haben.

    da stimmt es doch vorne und hinten nicht.


    anderes beispiel. hier in hessen gibt es landstriche, wo ständig strassen, kreisel und unnötige bauarbeiten durch die gemeinden finanziert werden, für mio. von euros. und seit jahren sind ortschaften mit erbärmlichen internetleitungen ausgestattet.

    das ganze geld fliesst nicht in die zukunft, sondern in irgendwelche unnötigen strassenarbeiten.

    in den kleinsten käffern, werden die strassen vom feinsten erneuert, haltepisten, busstationen etc. gebaut, wo keine sau ist. aber für internetausbau ist kein geld da.

    und das liegt an den entscheidungen der parteien in den gemeinden.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 28.05.19 11:29 durch Unix_Linux.

  4. Re: CDU/SPD ü60 wähler vs unter 60 Jährige wähler

    Autor: Muhaha 28.05.19 - 11:29

    Unix_Linux schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > das Wahlergebnis kommt nur zustande, weil ü60 wähler überproportional die
    > CDU/SPD wählen.

    Ja, und? Jedes Wahlergebnis kommt nur zustande, weil jeder wählt, was er für richtig hält und dann alle Stimmen zusammengezählt werden :)

    > nur ein gedankenspiel: wenn man erst mit 18 wählen darf, sollte man auch
    > eine grenze einführen ab welchem alter nicht mehr wählen darf, oder die
    > stimmt nur zu 50% zählt. z.b. ab 75 jahren.

    Da man für eine Wahlentscheidung keine körperliche Fitness benötigt, so wie bei einem Führerschein, gibt es nach oben keine Grenze. Nicht ohne Grund hat das Bundesverfassunsgericht letztlich geurteilt, dass auch betreute, stark behinderte Menschen wählen dürfen und nicht mehr länger ausgeschlossen sein sollen.

    Die Grenze nach unten soll sicherstellen, dass Erstwähler ein Mindestmaß an Erfahrung sammeln können, um dann eine selbstbestimmte Entscheidung treffen zu können. Ob das mit 18 sinnvoll ist, ob man mittlerweile nicht auch 16 hinzunehmen sollte, darüber lässt sich natürlich diskutieren, aber eine Untergrenze ist sinnvoll, eine Obergrenze hingegen eine klare Diskriminierung.

  5. Re: CDU/SPD ü60 wähler vs unter 60 Jährige wähler

    Autor: Thorins Sohn 28.05.19 - 11:29

    Unix_Linux schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > na irgend eine lösung sollte es ja geben. kann ja nicht sein, dass rentner
    > darüber entscheiden, welche politik gemacht wird.

    Ist halt in einer Demokratie nun mal so, dass JEDER eine Stimme hat.

    Oder willst Du das einschränken? Und wo ziehst Du dann die Grenze? OK, Alte dürfen nicht mehr wählen? Dürfen Arbeitslose wählen? Und Frauen? Und Menschen mit IQ unter 90. Und AfD-Wähler, dürfen die dann noch wählen? Usw. usf.

  6. Re: CDU/SPD ü60 wähler vs unter 60 Jährige wähler

    Autor: Unix_Linux 28.05.19 - 11:33

    Thorins Sohn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Unix_Linux schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > na irgend eine lösung sollte es ja geben. kann ja nicht sein, dass
    > rentner
    > > darüber entscheiden, welche politik gemacht wird.
    >
    > Ist halt in einer Demokratie nun mal so, dass JEDER eine Stimme hat.
    >
    > Oder willst Du das einschränken? Und wo ziehst Du dann die Grenze? OK, Alte
    > dürfen nicht mehr wählen? Dürfen Arbeitslose wählen? Und Frauen? Und
    > Menschen mit IQ unter 90. Und AfD-Wähler, dürfen die dann noch wählen? Usw.
    > usf.

    was ist denn das für eine aussage. geänderte lebensituationen, erfordern eine anpassung der gesellschaftlichen richtlinien.

    wenn die gesellschaft im 21. jahrhundert sich dramatisch gegenüber einer gesellschaft aus den 1950ern geändert hat, sollte man auch gesetze demensprechend anpassen.

    ansonsten wird deutschland abgehängt, was fortschritt und wettbewerbsfähigkeit angeht. und das widerum gefährdet den wohlstand massiv (auch schlussendlich das der alten generation). also mit dieser rentnerpolitik, kann man sicherlich nicht gegen aufstrebende ökonomien wie in asien ankommen.

    also ich sehe für deutschland langfrisitig düstere aussichten.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 28.05.19 11:35 durch Unix_Linux.

  7. Re: CDU/SPD ü60 wähler vs unter 60 Jährige wähler

    Autor: chmbs 28.05.19 - 11:42

    > Die Grenze nach unten soll sicherstellen, dass Erstwähler ein Mindestmaß an
    > Erfahrung sammeln können, um dann eine selbstbestimmte Entscheidung treffen
    > zu können. Ob das mit 18 sinnvoll ist, ob man mittlerweile nicht auch 16
    > hinzunehmen sollte, darüber lässt sich natürlich diskutieren, aber eine
    > Untergrenze ist sinnvoll, eine Obergrenze hingegen eine klare
    > Diskriminierung.

    Eine Untergrenze genau wie eine Obergrenze ist ja alleine schon durch die Biologie gegeben.

    Aber ernsthaft: Auch wenn es unseren Vorstellungen von Gleichberechtigung und Diskriminierungsfreiheit nicht entspricht könnte man doch darüber nachdenken eine Gewichtung einzuführen. Betrachtet man die Altersverteilung ist es im Moment wohl so, dass diejenigen, die am wenigsten lange mit den Folgen leben müssen das meiste Gewicht bei der Entscheidung haben. Ist das Gleichberechtigung?

    Aber fragt mich nicht was man wie ändern sollte oder gar wie es umzusetzen wäre....

  8. Re: CDU/SPD ü60 wähler vs unter 60 Jährige wähler

    Autor: Unix_Linux 28.05.19 - 11:44

    chmbs schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Die Grenze nach unten soll sicherstellen, dass Erstwähler ein Mindestmaß
    > an
    > > Erfahrung sammeln können, um dann eine selbstbestimmte Entscheidung
    > treffen
    > > zu können. Ob das mit 18 sinnvoll ist, ob man mittlerweile nicht auch 16
    > > hinzunehmen sollte, darüber lässt sich natürlich diskutieren, aber eine
    > > Untergrenze ist sinnvoll, eine Obergrenze hingegen eine klare
    > > Diskriminierung.
    >
    > Eine Untergrenze genau wie eine Obergrenze ist ja alleine schon durch die
    > Biologie gegeben.
    >
    > Aber ernsthaft: Auch wenn es unseren Vorstellungen von Gleichberechtigung
    > und Diskriminierungsfreiheit nicht entspricht könnte man doch darüber
    > nachdenken eine Gewichtung einzuführen. Betrachtet man die Altersverteilung
    > ist es im Moment wohl so, dass diejenigen, die am wenigsten lange mit den
    > Folgen leben müssen das meiste Gewicht bei der Entscheidung haben. Ist das
    > Gleichberechtigung?
    >
    > Aber fragt mich nicht was man wie ändern sollte oder gar wie es umzusetzen
    > wäre....

    genau darauf will ich hinaus +1

  9. Re: CDU/SPD ü60 wähler vs unter 60 Jährige wähler

    Autor: chmbs 28.05.19 - 11:44

    Thorins Sohn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Unix_Linux schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > na irgend eine lösung sollte es ja geben. kann ja nicht sein, dass
    > rentner
    > > darüber entscheiden, welche politik gemacht wird.
    >
    > Ist halt in einer Demokratie nun mal so, dass JEDER eine Stimme hat.
    >

    Historisch ist das nicht richtig!

  10. Re: CDU/SPD ü60 wähler vs unter 60 Jährige wähler

    Autor: tomate.salat.inc 28.05.19 - 11:47

    Ich halte das gar nicht mal für so ungerechtfertigt - wenn auch schwierig. Weil mit der gleichen Argumentation, warum wir ein Mindestalter haben, könntest du ein maximum definieren.

    Geht man von Erfahrung aus:
    - Minderjährige haben zu wenig
    - Alte haben möglicherweise viel - aber davon ist vieles veraltet und hart ausgedrückt: nichts wert. Zumal sich auch viele weigern mit der Zeit zu gehen. Viele aktuelle Sachen können die nicht verstehen (Siehe Artikel 13)

    Geht man von Vernunft/Reife aus:
    - Minderjährige verstehen oft den Ernst einer Lage nicht. Gerade in der Pubertät heißt es ja: da ist der Kopf eine reine Baustelle.
    - Alte Menschen verlieren hingegen die Vernunft mit zunehmenden alter. Mit manchen alten muss man umgehen wie mit kleinen Kindern. Sehe ich ja bei meiner Oma. Erwartungen die man normalerweise an jeden vernünftigen Erwachsenen haben darf - darf ich nicht an meine Oma haben.

    Möglicherweise wäre sowas wie ein Eignungstest ab einem bestimmten alter nicht verkehrt.

  11. Re: CDU/SPD ü60 wähler vs unter 60 Jährige wähler

    Autor: Muhaha 28.05.19 - 11:49

    chmbs schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Eine Untergrenze genau wie eine Obergrenze ist ja alleine schon durch die
    > Biologie gegeben.

    Richtig. Die Obergrenze bei der Wahl ist der Tod des Wählers.

    > Aber ernsthaft: Auch wenn es unseren Vorstellungen von Gleichberechtigung
    > und Diskriminierungsfreiheit nicht entspricht könnte man doch darüber
    > nachdenken eine Gewichtung einzuführen.

    Warum sollte man über eine Diskriminierung nachdenken, wenn Diskriminierung unseren Vorstellungen widerspricht?

    > Betrachtet man die Altersverteilung
    > ist es im Moment wohl so, dass diejenigen, die am wenigsten lange mit den
    > Folgen leben müssen das meiste Gewicht bei der Entscheidung haben. Ist das
    > Gleichberechtigung?

    Nein, das ist der Wesenskern der Demokratie. Jeder hat eine gleichberechtigte Stimme und wenn die jüngere Generation etwas wartet, stellt sie die Mitte der Bevölkerung, sitzt an den Schalthebeln der Macht und bestimmt, wo es lang geht. Muss sich dann aber auch das Geschrei der nachfolgenden Generationen anhören.

    > Aber fragt mich nicht was man wie ändern sollte oder gar wie es umzusetzen
    > wäre....

    Wie man es dreht und wendet, es wäre Diskriminierung und somit nicht akzeptabel. Die junge Generation muss notgedrungen warten, bis die ganzen alten Säcke friedlich und sanft entschlafen sind und ein Generationswechsel sichtbare Spuren in der Politik hinterlassen kann.

  12. Re: CDU/SPD ü60 wähler vs unter 60 Jährige wähler

    Autor: Anonymer Nutzer 28.05.19 - 11:51

    > eine Obergrenze hingegen eine klare Diskriminierung.

    nicht unbedingt. Wenn man bedenkt, dass die Leistung des Menschen ab einem bestimmten Alter rapide abnimmt.

    Ich würde sogar behaupten, dass die meisten 80jährigen genauso viel/wenig Ahnung von der Welt haben wie die meisten 14jährigen.

    Die 14jährigen weil noch zu wenig Erfahrung, die 80jährigen auch und zwar zu wenig Erfahrung mit der aktuellen Welt, weil man vor Jahren/Jahrzehnten schon den Anschluss verloren hat.

  13. Re: CDU/SPD ü60 wähler vs unter 60 Jährige wähler

    Autor: blaub4r 28.05.19 - 11:53

    Unix_Linux schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > das Wahlergebnis kommt nur zustande, weil ü60 wähler überproportional die
    > CDU/SPD wählen.
    >
    > Im ARD kam eine statistik, bei wählern unter 60 jahren, da waren die grünen
    > an erster stelle, das sogar mit abstand. die CDU lag bei 16 prozent.
    >
    > ich frage mich echt, wie es sein kann, dass das schicksal einer nation im
    > 21. jahrhundert, wo es um technologischen fortschritt, um klimaschutz und
    > zukunftsorierte politik geht, durch menschen entschieden werden, die über
    > 60 sind.
    >
    > damit will ich nicht sagen, dass ich was gegen ältere menschen habe, aber
    > es kann doch nicht sein, dass wir als gesellschaft, die zukunft gestalten
    > sollen auf basis der wahlorientierung von rentnern.
    >
    > irgendwie erschreckend.
    >
    > nur ein gedankenspiel: wenn man erst mit 18 wählen darf, sollte man auch
    > eine grenze einführen ab welchem alter nicht mehr wählen darf, oder die
    > stimmt nur zu 50% zählt. z.b. ab 75 jahren.


    Schau dir mal das Alter der führer der Nationen an. Die meisten 60+ bzw die mächtigsten.

    Das selbe Problem. Eine Merkel stellt sich hin und sagt #neuland. Ein ander stellt sich hin er wäre seit 1980 regelmäßig im Internet unterwegs.

    Mehr muss man dazu nicht sagen. Hier müsste sich drastisch was ändern. Es müssen Leute an die Macht die deutlich jünger sind.

    Sonst haben wir irgend wann mit den Folgen zu kämpfen während die entscheider lange Tod sind.

  14. Re: CDU/SPD ü60 wähler vs unter 60 Jährige wähler

    Autor: Anonymer Nutzer 28.05.19 - 11:53

    Du hast leider einen kleinen aber erheblichen Denkfehler.

    In unserer immer älter werdenden Gesellschaft bleiben die Jüngeren immer in der Minderheit.
    Und zwar die Minderheit, die am längsten mit den getroffenen Entscheidungen leben muss.

  15. Re: CDU/SPD ü60 wähler vs unter 60 Jährige wähler

    Autor: theFiend 28.05.19 - 12:02

    Gibt ne einfach Lösung: so wie die Jungen die ersten 18 Jahre nicht wählen dürfen, so dürfen die älteren dann halt die letzten 18 Jahre nicht wählen (vom durchschnittlichen eh... sterbealter gerechnet).

    Ist jetzt natürlich schon ein bisschen polemisch, aber wäre durchaus eine Möglichkeit die Überalterung unserer Gesellschaft (die ja noch zunehmen wird) politisch auszugleichen...

  16. Re: CDU/SPD ü60 wähler vs unter 60 Jährige wähler

    Autor: Timo 28.05.19 - 12:06

    Ein schwieriges Thema.

    Ganz ehrlich glaube ich, das schon sehr viel getan währe wenn wir mehr als nur alle paar Jahre aus einem von mehreren allumfassenden Parteiprogrammen auswählen könnten.

    Was würde denn ein 60 jähriger wählen wenn es um Digitalpolitik geht?
    Da müsste sich eine Partei wie CDU sehr viel weiter aus dem Fenster lehnen um Mist zu verkaufen der noch gewählt wird.

    Das einschränken des Wahlrechts finde ich auch etwas zu schwierig. Zumindest wenn alter alleine das Kriterium sein sollte.

    Aber wir haben doch sowieso Parteien die massiv in Meinungsforschung investieren, mehrere Umfrageninstitute, etc.

    Warum den ganzen Prozess nicht ordentlich auf nationaler ebene Standardisieren?

    Das würde zumindest dazu führen das wir, als Öffentlichkeit, mehr Ahnung davon haben wie sehr sich Parteien an der allgemeinen Meinung orientieren und haben weniger von dem "Wir haben den Auftrag vom Volk!" wie es z.B. Herr Weber gerade so gerne von sich gibt.

    Wäre zumindest mal ein interessanter Ansatz meiner Meinung nach. Vor allem auf EU ebene.

  17. Re: CDU/SPD ü60 wähler vs unter 60 Jährige wähler

    Autor: Thorins Sohn 28.05.19 - 12:07

    chmbs schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Eine Untergrenze genau wie eine Obergrenze ist ja alleine schon durch die
    > Biologie gegeben.

    Da bin ich auch dafür.

    Die Untergrenze sollte so bei ca. 25 Jahren sein, wenn man schon ein bisschen Lebenserfahrung hat. Vielleicht schon das erste Geld verdient.

    Obergrenze würde ich vom Geisteszustand abhängig machen. Vielleicht ein "Wahltest"? Gibt 90-Jährige, die sind im Kopf fit wie ein Turnschuh. Und es gibt 50-jährige, die sind quasi hirntot.


    > Aber ernsthaft: Auch wenn es unseren Vorstellungen von Gleichberechtigung
    > und Diskriminierungsfreiheit nicht entspricht könnte man doch darüber
    > nachdenken eine Gewichtung einzuführen.

    Eine Gewichtung? Sehr schön! Also machen wir das Gewicht fest an der Steuer, die die person zahlt, ja? Also je mehr jemand dem Staat, der Gemeinschaft gibt, desto mehr Einfluss soll er/sie haben, ja?

  18. Re: CDU/SPD ü60 wähler vs unter 60 Jährige wähler

    Autor: Muhaha 28.05.19 - 12:10

    azeu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > In unserer immer älter werdenden Gesellschaft bleiben die Jüngeren immer in
    > der Minderheit.
    > Und zwar die Minderheit, die am längsten mit den getroffenen Entscheidungen
    > leben muss.

    Deswegen sollte die junge Generation auch besonders laut sein und die Älteren davon überzeugen eine bessere Entscheidung zu treffen :)

    Nein, ich kann den Gedanken, der hinter solchen Überlegungen steht, sehr gut nachvollziehen. Wie löst man diese Zeitversetzung? Wie verhindert man, dass ältere Menschen einen Dreck drauf geben, was nach ihrem Tod passiert, bzw. wie schafft man es, dass in genug Menschen eine Mitverantwortung für das Schicksal der nachfolgenden Generationen entwickeln, damit eben nicht "Keck mich, nach mir die Sinflut" gewählt wird?

    IMHO löst man dies durch Bildung, durch Erziehung. In der Schule lernen junge Menschen sich für ihre Interessen einzusetzen und wenn sie später selber alte Knacker sind, mehr auf junge Menschen zu hören, wenn es um Entscheidungen mit langfristigem Charakter geht. Stattdessen alle alten Menschen über einen Kamm zu scheren, selbst die zu benachteiligen, die ausdrücklich im Sinne der Jungen wählen ... so was löst kein Problem, erzeugt nur viele neue.

  19. Re: CDU/SPD ü60 wähler vs unter 60 Jährige wähler

    Autor: Muhaha 28.05.19 - 12:12

    theFiend schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Gibt ne einfach Lösung: so wie die Jungen die ersten 18 Jahre nicht wählen
    > dürfen, so dürfen die älteren dann halt die letzten 18 Jahre nicht wählen
    > (vom durchschnittlichen eh... sterbealter gerechnet).
    >
    > Ist jetzt natürlich schon ein bisschen polemisch, aber wäre durchaus eine
    > Möglichkeit die Überalterung unserer Gesellschaft (die ja noch zunehmen
    > wird) politisch auszugleichen...

    Einfache Lösungen für komplexe Probleme sind nie eine gute Idee. Oder willst Du ums Verrecken die Fehler all der Generationen vor Dir wiederholen, die sich auch von einfachen Lösungen für komplexe Probleme verführen ließen?

  20. Re: CDU/SPD ü60 wähler vs unter 60 Jährige wähler

    Autor: Herr_Be 28.05.19 - 13:01

    Eine Obergrenze ist schon sehr schwer zu begründen.
    Aber es werden ja definitiv die Interessen aller U18 Jährigen ausgeblendet. (ca.16,5% der deutschen Bevolkerung)

    Ich als Familienvater trage ja die Verantwortung für meine Kinder und will, dass diese eine lebenswerte Zukunft haben. Warum bekommen Eltern keine zusätzlichen Stimmen?

    Das wäre ohne großen Aufwand umzusetzen.
    Bis 18 darf der Erziehungsberechtigte das Kreuzchen setzen.

    Und so hat dann JEDER eine Stimme!

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