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Markierung als Kommentar/Meinungsartikel

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  1. Markierung als Kommentar/Meinungsartikel

    Autor: janoP 28.05.19 - 17:17

    Der Autor ist in Vergangenheit, insbesondere während der Debatte zur Urheberrechtsreform, schon häufig dafür kritisiert worden, in Artikeln, die nicht als Kommentar, IMHO oder Analyse gekennzeichnet sind und daher unter „News“ fallen, stark auf der eigenen Meinung und stark subjektiven Schlussfolgerungen aufzubauen. Ich habe ihn damals für seine sehr starken Wertungen zur Urheberrechtsreform verteidigt. Bei diesem Artikel fällt mir das deutlich schwerer.

    Dem unklaren Gewäsch von AKK kann man kaum eindeutig einen Inhalt zuordnen. Es gilt, wie Stefan Kuzmany im Spiegel schrieb, die Unsinnsvermutung. Was meint sie mit „Regeln“? Regeln sind nicht nur Gesetze. Es gibt auch soziale Regeln, interne Regeln von Unternehmen oder Redaktionen, letztendlich sind auch beispielsweise die YouTube-Richtlinien Regeln. Auch, dass ihr Parteikollege Thomas Strobl von Gesetzen spricht, bedeutet nicht unbedingt, dass sie das so gemeint hat.

    Dieser Artikel schließt aus AKKs schwammiger Äußerung auf die Absicht einer Gesetzesänderung, und bewertet die Forderung als widersinnig. Er nimmt dabei eine Interpretation vorweg, die eigentlich beim Leser liegen sollte – das ist für einen Berichterstattungsartikel in ein echtes No-Go, wenn golem.de weiter als seriöses Medium betrachtet werden will.

    Mich persönlich regt der Artikel besonders auf, weil es genug gute Gründe gibt, warum ein auf die Wissenschaft vertrauender, rational denkender Mensch nicht AKK oder ihre Partei wählen kann. Durch solche Artikel machen sich aber Vertreter meiner Meinung und Überzeugung angreifbar – das stört mich deutlich mehr, als wenn das ein Vertreter einer meiner Meinung nach falschen Meinung tun würde.

    Ich habe oft den Eindruck, dass die Autoren medial präsenter Argumentationen nicht in der Lage sind, sich in die Werte des Gegners reinzufinden. Sie bauen Argumentation auf den eigenen Werten auf, und werden dafür natürlich von Vertretern der eigenen Meinung gefeiert. Überzeugen werden sie damit aber nie jemanden, der die Gegenmeinung vertritt.

    Ich habe den Eindruck, dass auch dieser Artikel niemanden davon überzeugen wird, dass die CDU unwählbar ist, der nicht schon vorher dieser Meinung war. Dafür wird es für diesen Artikel jede Menge Zuspruch von denen geben, die eh dieser Meinung sind. Für die Debatte ist dieser Zuspruch aber unnötig.

  2. Re: Markierung als Kommentar/Meinungsartikel

    Autor: Gunslinger Gary 28.05.19 - 17:44

    Sehr guter Kommentar! =)

    Verifizierter Top 500 Poster!

    Signatur von quineloe geklaut!

  3. Re: Markierung als Kommentar/Meinungsartikel

    Autor: DeathMD 28.05.19 - 17:54

    Mir stellt sich nur eine Frage bei der CDU... welche Werte? Wasser zu predigen und kübelweise Wein zu saufen? Das sind doch diese typisch, heuchlerischen Werte, die die christlichen Parteien in Europa so verbindet oder nicht? Oder kaufen sie denen ihr konservativ, christliches Geschwafel wirklich noch ab, so von heiliger Institution der Ehe, nur der Landesparteichef nimmt es da nicht so genau, wenn es ums "Einschulen" einer neuen Praktikantin geht.

    Jo mei... des wor a holt scho imma so... gell, quasi Tradition und ähmmmm... Traditionen san fürn Werteerhalt ganz wichtig, jo... so erhält man das Wesen des Deutschen aufrecht, jo do muas ma a amol Opfer bringen... net...

    BRAWNDO: The Thirst Mutilator

    It's got Electrolytes



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 28.05.19 17:59 durch DeathMD.

  4. ++

    Autor: teenriot* 28.05.19 - 19:01

    An keiner stelle hat AKK irgendeine Einschränkung der Meinungsfreiheit gefordert oder auch nur angedeutet. Sie hat eindeutig lediglich zu einer Debatte aufgerufen.

    Am liebsten würde ich ja Klartext reden und das Kind beim Namen nennen, dass es ******* *****, *********, ******** ist in der Summe also ****** und ******** mit dem entsprechenden Resultat im Kommentarbereich. Aber wie ich gelernt habe, darf ich das hier nicht wenn es um ***** ***** geht. Alles zum Schutze der Meinungsfreiheit, im Sinne einer aufgeklärten Netzpolitik und aufrichtigen Journalismus natürlich.

    Ich geh dann mal kotzen, Guten Abend.

  5. Der Punkt ist: Die glauben daran

    Autor: janoP 29.05.19 - 18:27

    Die Autoritäten dürfen sich hier und da mal eine Abweichung von der eigenen Moral erlauben, denn es sind ja die tradierten Autoritäten, und die sind ganz wichtig. Traditionen sind wichtiger als Logik, und wollen nicht hinterfragt werden. Das steckt ganz tief in diesen Leuten drin, so wie es in dir vielleicht drin steckt, dass Gleichberechtigung eine wichtige Sache ist. Das hinterfragst du auch nicht jeden Tag neu, aber du hast es wahrscheinlich mal hinterfragt und bist dann zum Ergebnis gekommen, an das du jetzt glaubst.

    Du kannst dich darüber lustig machen, wie du willst: Das Ergebnis dieser Anstrengung taugt höchstens zur Belustigung (was ja nicht schlecht ist) und Bestätigung von Leuten, die eh schon deine Meinung sind, ist aber für den Diskurs wertlos.

  6. Re: Markierung als Kommentar/Meinungsartikel

    Autor: divStar 29.05.19 - 21:15

    Der Artikel ist eine sachliche Beschreibung der Tatsachen. Wäre es ein Kommentar, hätte ich eher geschrieben: "AKK hat Meinungsfreiheit satt".

  7. Re: Markierung als Kommentar/Meinungsartikel

    Autor: redmord 30.05.19 - 10:35

    +1

    Für mich ist das ein super Beispiel dafür wie Medien selber Fakten schaffen können. Jüngste Äußerungen von Merkel zu dem Unsinn sagen schon alles: mit Unsinn beschäftigt sie sich nicht.
    Aber zwei Tage lang könnte man ordentlich Rabatz machen und Klicks kassieren.

    Wir sind auch von unseren Vorurteilen getrieben und suchen eher nach Bestätigung dieser und weniger nach inhaltlicher Auseinandersetzung mit gegenteiligen Positionen. Seriösität bei einem Medium heißt dann die Fähigkeit zu besitzen zu diesem Verhalten Abstand zu gewinnen, weil es zuletzt nicht nur viel zu einfach ist.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 30.05.19 10:44 durch redmord.

  8. Re: Markierung als Kommentar/Meinungsartikel

    Autor: OmranShilunte 02.06.19 - 04:09

    ich teile zwar die meinung des autors, aber ich verstehe total, was du meinst.

    anders als bei tageszeitungen wird bei vielen onlinemagazinen nicht strikt zwischen agenturmeldungen, selbst recherchierten inhalten, pressemitteilungen von third parties und autoren/gast-kommentaren unterschieden, so dass man nicht immer direkt sieht, welches format ein text hat und in welche schublade er gehört.

    da der obige artikel auch eine reihe neuer fakten mitliefert, ist es auch kein reiner kommentar, sondern irgendwas dazwischen.

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