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üblich in der Dentalbranche

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  1. üblich in der Dentalbranche

    Autor: arnjan 29.01.19 - 18:56

    das ist in dieser Branche üblich. Letztens waren "Techniker" fünfmal in der Praxis um einen steinalten Melag ftp-Server zu installieren (2008), der 300MB Ram verbrauchte. Erst als ich sie hinaus geworfen hatte und den filezilla Server installierte entdeckte ich dass diese "Fachleute" an allen beteiligten Rechnern und Server die firewalls und automatischen Windos updates abgeschaltet hatten. Das machen alle Techniker immer zuerst, auch der "Röntgenfachmann".

    Die TI = Telematik Infrastruktur der Telekom bietet dasselbe Bild; stundenlange Installationsorgien und Geräte die schon viermal in 4 Monaten ausgetauscht wurden, jede Menge Emails und hotline Anrufe. Der Spass hat schon 4000 Euro gekostet, das zahlen alles die Beitragszahler. Dazu 82 Euro monatlich für nichts. Wir haben alles weggepackt und die alten Geräte wieder angeschlossen. Merkt ja eh niemand weil das Geld ja schon bei der Telekom eingesackt ist und die Beitragszahler nichts davon wissen.
    Die Kartenleseterminals für 800 Euro werden nach Ablauf der internen Batterie weg geworfen, aus Sicherheitsgründen! Angeblich nicht reparierbar.
    Aber Jens Spahn will ja Deutschland retten. Nur weiter so die Flachzangen!



    4 mal bearbeitet, zuletzt am 29.01.19 19:00 durch arnjan.

  2. Re: üblich in der Dentalbranche

    Autor: constantin.s 29.01.19 - 19:52

    Unternehmen und Behörden, die so aufgestellt sind, gibt man doch gerne uneingeschränkten Zugriff über den TI Konnektor in sein g e s a m t e s Praxis Netzwerk.

    Eine alternative Lösung wird zZ nicht angeboten.

    Wo ist das von der gematik beschriebene standalone-Konnektor Szenario mit physischer Trennung (Netztrennung) ?
    Wieso wird man verpflichtet bis zum Sommer 2019 eine Technologie in sein Netzwerk zu integrieren, die vom Eigentümer des Netwerks nicht reguliert noch skaliert werden kann.
    Es gibt momentan keinen ersichtlichen Grund komplette Praxis und Kliniknetzwerke auf diese Art zu unterwandern.

    Welche andere Branche würde es zulassen einen VPN Zugang von derartigen Unternehmen und Behörden zu gewährleisten...
    Aber mit dem Mediziner kann man das wohl machen.
    Wo ist die Standesvertretung?
    Digitalisierung JA BITTE.
    Umsetzung aber bitte auch zeitgemäß.

  3. Re: üblich in der Dentalbranche und Gesundheitswesen

    Autor: arnjan 29.01.19 - 20:15

    die Standesvertretungen wurden dazu gezwungen es an die Kollegen so weiter zu reichen. Die SPD und CDU haben ja das E-Health Gesetz verabschiedet. Herrmann Gröhe war der Gesundheitsminister der CDU und ruht nun in Frieden auf seinen Pöstchen. Es laufen grundsätzlich überall nur Idioten rum und stammeln dummes Zeugs von Internet-Geister-Autobahnen und Digitalisierung der Gesellschaft. Wir haben nur maximal 16Mbit Leitung in Berlin-Mitte in einem Krankenhaus! Wenn ich mir noch den täglichen Formularmüll der Krankenkassen aus den 1970er Jahren dazu anschaue erwarte ich nichts mehr Innovatives, absolut gar nichts! Sinnlos darauf zu hoffen.

  4. Re: üblich in der Dentalbranche

    Autor: Quantium40 29.01.19 - 20:50

    arnjan schrieb:
    > Erst als ich sie hinaus geworfen hatte und den
    > filezilla Server installierte entdeckte ich dass diese "Fachleute" an allen
    > beteiligten Rechnern und Server die firewalls und automatischen Windos
    > updates abgeschaltet hatten.

    Das mit der Windows-Firewall ist nachvollziehbar. Die bringt bei den typischen heutigen Bedrohungen eh nichts und sorgt gerade bei Programmen, die oft upgedatet werden eher für Probleme, mit denen man typisches Praxispersonal eher nicht belasten sollte.
    Was die automatischen Windows-Updates angeht, ist dies im medizinischen Umfeld nicht ganz unkritisch. Veränderungen an der Software invalidieren u.U. Zertifizierungen und Call-Home-Funktionalitäten sind aufgrund der besonders schützenswerten Patientendaten nicht unproblematisch.

  5. Re: üblich in der Dentalbranche

    Autor: ldlx 29.01.19 - 21:41

    Die Windows-Firewall blockt erstmal nur eingehende Verbindungen und lässt ausgehende Verbindungen zu. Sollte ein Programm eine eingehende Verbindung anbieten wollen (z. B. mit Java für Minecraft Edu Server, nur mal als ein einfaches Beispiel), so erscheint eine Abfrage (kann ein Nutzer ohne erhöhte Rechte nicht bestätigen).

    Insofern ist die Windows-Firewall schon recht wirkungsvoll. Abgesehen, dass das meiste eh schon durch die Fritte (oder ähnlich) verhindert wird. Schade natürlich, dass nicht konsequent vor ausgehenden Verbindungen gewarnt wird - das würde den Durchnschitts-DAU wohl auch schnell überfordern. Kannst dir gerne Software-Firewalls wie z. B. Glasswire (Freeware) anschauen, gibt aber auch kostenpflichtige Programme.

  6. Re: üblich in der Dentalbranche

    Autor: qq1 30.01.19 - 15:00

    Warum übertreiben sie?

    Dass die deppen vom dentaldepot mit ihren ftp-steris und -digirös alles nur kaputt machen weiß jeder. Es lohnt sich wie schon beschrieben, it-kurse zu besuchen, wie alles andere auch (rechnungswesen, hygiene, hrm, entrepeneurship, marketing, messen für zä, messen für zt...)

    Der kartenleser, angeblich made in germany, leider der einzige und sehr klobig, kostet unter 500 ¤ brutto und läuft, die nachfolgemodelle können nur besser sein. Dieses rauschen klingt abwechslungsreich und bei der telekom ist alles aus einer hand, keinen updateserver selbst einrichten. Wer sein eigenes netzwerk nicht kennt, sollte keins haben. Von einem arzt erwartet man, dass es lernfähig und wissbegierig ist.

    Ich wurde von der telekom gelobt. Er brauchte nur 2 stunden und ich habe alles gut vorbereitet. Die 82 ¤ sind fürs vpn ach was schreibe ich da. Viel spaß mit ihrem alten system. Sie schreiben auch sehr schlecht über ihre patienten. Etwas mehr ordnung im korrupten system der gesundheit sowie etwas neuem was funktioniert hat noch nie jemandem geschadet.

    Nur zur info: unseren alten kartenleser nutzen wir als rücksicherung. Aber es läuft gut soweit. Die zeiten in denen man millionär wird als arzt sind schon lange vorbej.

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