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Wann werden solche Unternehmen in Deutschland eigentlich mal verklagt?

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  1. Wann werden solche Unternehmen in Deutschland eigentlich mal verklagt?

    Autor: derdiedas 11.01.16 - 12:32

    http://www.gesetze-im-internet.de/stgb/__303b.html
    http://www.gesetze-im-internet.de/uwg_2004/__17.html
    http://www.gesetze-im-internet.de/uwg_2004/__19.html

    Alles Gesetze gegen die Juniper in Deutschland potentiell verstoßen hat, bzw. dieses Verstöße aktiv gefördert hat.

    Damit ist das eine Straftat bei der ein Staatsanwalt eigentlich (Wie auch bei Cisco, Netgear, Barracuda usw...) ermitteln müsste. Alleine die Behörden die diese Lösungen in unserem Auftrag verwenden müssten aktiv werden. Alleine schon um Schadensersatz zu verlangen, da die versprochenen Leistung (IT Sicherheit) nicht geliefert wurde.


    Gruß DDD.

    Hier übrigens die Europäischen Refrenskunden:
    https://www.juniper.net/us/en/company/case-studies/index.page?Industry=&ProductCategory=&Region=emea

  2. Re: Wann werden solche Unternehmen in Deutschland eigentlich mal verklagt?

    Autor: hw75 11.01.16 - 12:48

    Es werden höchstens die verklagt und verfolgt, die solche Lücken öffentlich machen (Whistleblower).

  3. Re: Wann werden solche Unternehmen in Deutschland eigentlich mal verklagt?

    Autor: user0345 11.01.16 - 13:29

    Die Reguerung unternimmt doch nichts wenn der große Bruder Amerika spioniert. Solange es keine z.B. russische Firma ist, ist für die alles ok ;-)

  4. Re: Wann werden solche Unternehmen in Deutschland eigentlich mal verklagt?

    Autor: Wallbreaker 11.01.16 - 15:20

    user0345 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Reguerung unternimmt doch nichts wenn der große Bruder Amerika
    > spioniert. Solange es keine z.B. russische Firma ist, ist für die alles ok
    > ;-)

    Richtig man will doch diese tolle Freundschaft nicht torpedieren. ;)
    Ich frage mich mich immer wieder ob die Leute wirklich so naiv sind zu glauben, dass eine derartige US Bude jemals vertrauenswürdig sein könnte unter so einer Gesetzgebung. Diesem Beispiel wird auch Cisco folgen, nein Moment da gab es doch mal was in der Vergangenheit. ;)
    Eine ziemlich traurige Angelegenheit wenn ein Raspberry Pi mit IPfire oder pfSense, im Vergleich zu den professionellen Lösungen ein Hochsicherheitsbunker ist.

  5. Re: Wann werden solche Unternehmen in Deutschland eigentlich mal verklagt?

    Autor: Anonymer Nutzer 11.01.16 - 15:51

    Wallbreaker schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > user0345 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Die Reguerung unternimmt doch nichts wenn der große Bruder Amerika
    > > spioniert. Solange es keine z.B. russische Firma ist, ist für die alles
    > ok
    > > ;-)
    >
    > Richtig man will doch diese tolle Freundschaft nicht torpedieren. ;)
    > Ich frage mich mich immer wieder ob die Leute wirklich so naiv sind zu
    > glauben, dass eine derartige US Bude jemals vertrauenswürdig sein könnte
    > unter so einer Gesetzgebung. Diesem Beispiel wird auch Cisco folgen, nein
    > Moment da gab es doch mal was in der Vergangenheit. ;)
    > Eine ziemlich traurige Angelegenheit wenn ein Raspberry Pi mit IPfire oder
    > pfSense, im Vergleich zu den professionellen Lösungen ein
    > Hochsicherheitsbunker ist.

    Es geht noch schlimmer...
    Unis die auf Google Mail (for business) oder gleich Office365 setzen...
    Je nach Arbeitsbereich dürfte dies die Nutzung von Emails durchaus problematisch machen...

  6. Re: Wann werden solche Unternehmen in Deutschland eigentlich mal verklagt?

    Autor: phix_ 11.01.16 - 17:19

    verklag doch?! wer hindert dich daran?

  7. Re: Wann werden solche Unternehmen in Deutschland eigentlich mal verklagt?

    Autor: Anonymer Nutzer 11.01.16 - 17:27

    phix_ schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > verklag doch?! wer hindert dich daran?

    Da haben Sie ja gut reden...

    a) Man muss das bezahlen können. (Das kann man als PhD Stundet kaum und auch sonst sind Akademiker eher schlecht bezahlt.)
    b) Damit ist man vermutlich seinen Arbeitsplatz/Abschluss los ebenso wie Referenzen für die Zukunft... (Was sich auch die wenigsten leisten können.)

    Und je nachdem woran man arbeitet ist es mehr oder weniger schlimm: Öffentlich bezahlte Forschung die eh komplett veröffentlicht wird/zugänglich gemacht wird leidet nicht direkt darunter. (Würde auf meine PhD Zeit zutreffen - meine komplette Thesis ist öffentlich & mein Softwarecode auch.)

    Die übliche Frage wie sehr man einem US Unternehmen in Sachen Privatsphäre vertrauen kann bleibt natürlich bestehen.

    Allerdings wird das kritisch wenn:
    1) PhD Studenten/Akademiker für die Industrie arbeiten welche eventuell Wert auf Geheimhaltung legt.
    2) PhD Studenten/Akademiker zum Beispiel im Bereich Medizin/Psychologie forschen wo Daten gesetzlichen Regeln bezüglich der Vertraulichkeit unterliegen.

    (Im allgemeinen sind Emails immer noch ein sehr gern gesehenes & extremst praktisches Kommunikationsmittel - vor allem im akademischen Bereich.)

  8. Re: Wann werden solche Unternehmen in Deutschland eigentlich mal verklagt?

    Autor: Bitschnipser 11.01.16 - 18:52

    Das sind alles strafrechtliche Paragrafen.
    Die nützen dir nix, wenn du den Täter nicht ermitteln kannst. "Irgendwer bei Juniper" ist ja nicht sehr hilfreich.

    Wenn du nach deutschem Recht klagst, muss der Richter ein Rechtshilfeersuchen an die USA schicken.
    Keine Ahnung, wie die drauf reagieren würden. Es hängt davon ab, auf Grundlage welcher Verträge das erfolgt, und wie wichtig die Amis diese Verträge nehmen.

  9. Re: Wann werden solche Unternehmen in Deutschland eigentlich mal verklagt?

    Autor: derdiedas 12.01.16 - 08:24

    Nein müssen Sie nicht, denn die Geräte werden von der deutschen Niederlassung an Deutsche Unternehmen und Behörden verkauft. Die Hintertür ist Produktbestandteil und vom unternehmen in das Produkt hinein designt. Damit ist die Deutsche GmbH haftbar zu machen. Das mindeste das dabei rausspringen kann ist das das Unternehmen in D keine Produkte mehr verkaufen darf bis die Schadensersatz und Strafzahlungen vollumfänglich geleistet wurden.

    Man kann jedes Unternehmen erfolgreich in Haftung nehmen wenn es in Deutschland was verkaufen möchte. Mann muss es nur wollen!

    Das Facebook mit seinem Sitz in Irland schwerer dranzukriegen ist liegt daran das alle Facebookuser sich keinen Deut darum kümmern wie die Vertragslage ist. Unternehmen aber haben eine Rechtsabteilung die Verträge und den Vertragspartner genau prüfen. Und üblicherweise wird nur ein Vertragspartner mit Sitz in D akzeptiert.

  10. Re: Wann werden solche Unternehmen in Deutschland eigentlich mal verklagt?

    Autor: thepiman 12.01.16 - 13:31

    Ist doch wie bei VW. Lasst uns doch den Spieß umdrehen.

  11. Re: Wann werden solche Unternehmen in Deutschland eigentlich mal verklagt?

    Autor: kossi 12.01.16 - 14:03

    DetlevCM schrieb:

    > Es geht noch schlimmer...
    > Unis die auf Google Mail (for business) oder gleich Office365 setzen...
    > Je nach Arbeitsbereich dürfte dies die Nutzung von Emails durchaus
    > problematisch machen...




    oftmals siegt der Komfort.

    Googlemail zu nutzen bietet etlichen Komfort den kein andere Provider bieten kann. Unter anderem unsubscribe Links bei Newsletter Mails, das erkennen von DHL Tracking Links, Github Links sowie Amazon Bestellungen welche das öffnen des entsprechenden Seite ermöglichen ohne die Email zu öffnen. (mMn. eine durchaus größere Zeitersparnis)

    Selbstverständlich muss, und das ist es ja vermutlich auch jedem, klar sein das Google den Inhalt der Mails mitliest (ob nun maschinell oder per Mensch ist dabei ja egal).

    Office 365 ist wunderbar einfach zu administrieren, selbst für den "unerfahrensten" Admin. Das Lizenzkonzept ist klar geregelt, Fehltritte sind unmöglich.
    Updates, Hardware und weiteres fällt weg.

    Mir wäre nichts bekannt das auch nur annähernd an den Funktionsumfang und Komfort von Office 365 ran kommt. Selbst wenn ich den Wegfall etlicher Funktionen in kauf nehme wüsste ich keine wirkliche alternative.
    Sogar wenn wir uns nur auf den Mail Bereich beschränken, gibt es eine ordentliche Alternative zu Exchange (Office365) ?

    Außerdem verstehe ich dieses "hetzen" (bitte nicht persönlich angesprochen fühlen) gegen Office365 nicht, mit Sicherheit nutzt die hälfte der Office365 "Verweigerer" dennoch Microsoft Exchange (dann eben als On Premise) und keiner macht sich dabei Gedanken um die Integrität seiner Daten. Als ob wir in den letzten Jahren nicht gelernt haben das es immer Backdoors und ähnliches gibt.

    grüße,
    kossi



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 12.01.16 14:05 durch kossi.

  12. Re: Wann werden solche Unternehmen in Deutschland eigentlich mal verklagt?

    Autor: Anonymer Nutzer 12.01.16 - 14:50

    kossi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > DetlevCM schrieb:
    >
    > > Es geht noch schlimmer...
    > > Unis die auf Google Mail (for business) oder gleich Office365 setzen...
    > > Je nach Arbeitsbereich dürfte dies die Nutzung von Emails durchaus
    > > problematisch machen...
    >
    > oftmals siegt der Komfort.
    >
    > Googlemail zu nutzen bietet etlichen Komfort den kein andere Provider
    > bieten kann. Unter anderem unsubscribe Links bei Newsletter Mails, das
    > erkennen von DHL Tracking Links, Github Links sowie Amazon Bestellungen
    > welche das öffnen des entsprechenden Seite ermöglichen ohne die Email zu
    > öffnen. (mMn. eine durchaus größere Zeitersparnis)
    >
    > Selbstverständlich muss, und das ist es ja vermutlich auch jedem, klar sein
    > das Google den Inhalt der Mails mitliest (ob nun maschinell oder per Mensch
    > ist dabei ja egal).
    >
    > Office 365 ist wunderbar einfach zu administrieren, selbst für den
    > "unerfahrensten" Admin. Das Lizenzkonzept ist klar geregelt, Fehltritte
    > sind unmöglich.
    > Updates, Hardware und weiteres fällt weg.
    >
    > Mir wäre nichts bekannt das auch nur annähernd an den Funktionsumfang und
    > Komfort von Office 365 ran kommt. Selbst wenn ich den Wegfall etlicher
    > Funktionen in kauf nehme wüsste ich keine wirkliche alternative.
    > Sogar wenn wir uns nur auf den Mail Bereich beschränken, gibt es eine
    > ordentliche Alternative zu Exchange (Office365) ?
    >
    > Außerdem verstehe ich dieses "hetzen" (bitte nicht persönlich angesprochen
    > fühlen) gegen Office365 nicht, mit Sicherheit nutzt die hälfte der
    > Office365 "Verweigerer" dennoch Microsoft Exchange (dann eben als On
    > Premise) und keiner macht sich dabei Gedanken um die Integrität seiner
    > Daten. Als ob wir in den letzten Jahren nicht gelernt haben das es immer
    > Backdoors und ähnliches gibt.
    >
    > grüße,
    > kossi

    Meine ehemalige Uni hatte vorher Exchange - also mindestens etwas Kompetenz in Sachen administrieren war da definitiv vorhanden.
    (Mein Eindruck war dass der Linux Support sehr gut war und Windows eher mäßig...)

    Aber zum Thema Backdoors: Wer etwas selber Hostet (vor allem bei Unternehmen, Unis und ähnlich großem Organisationen mit dedizierter IT Abteilung) kann im Zweifelsfall eine dedizierte Firewall dazwischenschalten und notfalls auch per Deep Packet Iinspection nachsehen was denn da versendet wird.
    Das Problem mit einem Third-Party Dienst ist dass man weder eine Kontrolle über die Daten noch eine Kontrolle über deren Verarbeitung hat und auch nicht einsehen kann ob auf Daten zugegriffen wurde.

    i.e. Wenn Sie plötzlich seltsamen Traffic auf einem eigenen Server entdecken können Sie diesen unterbinden und analysieren.
    Ob Microsoft Daten liefert (zum Beispiel für die Dank Snowden erwiesene Industriespionage der USA) können Sie bei Office365 nicht feststellen.

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