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Internet of Paywalls

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  1. Internet of Paywalls

    Autor: BlackSuit 27.05.18 - 13:00

    Viele frei zugreifbaren (Ich sage absichtlich nicht kostenlos ,weil ich zahle ja mit meinen Daten) Angebote haben sich bisher über benutzerspezifische Werbung finanziert. Als Adblock Nutzer konnte man sich da frei durchschnorren ohne groß Belästigt zu werden und hatte so ein mehr oder weniger freies Internet.
    Sollte das Kopplungsverbot in aller Strenge durchgesetzt werden, könnten sich Facebook, Google aber auch die ganzen Journalistischen Angebote nicht mehr so finanzieren und müssen zwangsläufig hinter PayWalls verschwinden. Den unspezifische Bannerwerbung ist nicht rentabel und wird es auch nie wieder sein.
    Das freie Internet wie wir es kennen ist dann tot. Auch kleinere Angebote werden durch den bürokratischen Aufwand strengen Datenschutzes stranguliert (eigentlich ist jede IP Adresse ein Personenbezogenes Datum und wird regelmäßig verarbeitet, allein um eine Website auszuliefern) und müssten unverhältnismäßig draufzahlen.
    Ich kann es mir leisten zu bezahlen was mich wirklich interessiert, aber es gibt genug Menschen in Europa die das nicht können und deswegen vor verschlossenen Türen stünden.

  2. Re: Internet of Paywalls

    Autor: mannzi 27.05.18 - 14:07

    Selbst wenn es so wäre wie du sagst. Es ist ja im Großteil nicht verboten Daten zu verarbeiten. Dann gibt es halt in Zukunft 2 Angebote. Eins zählt man mit seiner Intimsphäre und das andere mit Geld.

  3. Re: Internet of Paywalls

    Autor: Anonymer Nutzer 27.05.18 - 14:55

    BlackSuit schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Viele frei zugreifbaren (Ich sage absichtlich nicht kostenlos ,weil ich
    > zahle ja mit meinen Daten) Angebote haben sich bisher über
    > benutzerspezifische Werbung finanziert. Als Adblock Nutzer konnte man sich
    > da frei durchschnorren ohne groß Belästigt zu werden und hatte so ein mehr
    > oder weniger freies Internet.
    > Sollte das Kopplungsverbot in aller Strenge durchgesetzt werden, könnten
    > sich Facebook, Google aber auch die ganzen Journalistischen Angebote nicht
    > mehr so finanzieren und müssen zwangsläufig hinter PayWalls verschwinden.
    Google und Facebook haben eigene journalistische angebote?

    > Den unspezifische Bannerwerbung ist nicht rentabel und wird es auch nie
    > wieder sein.
    Wird aber seit jahren.und aktuelm immernoch betrieben...komisch wenns nix bringt.

    > Das freie Internet wie wir es kennen ist dann tot.
    Uhhhh. Wieso genau?

    > Auch kleinere Angebote
    > werden durch den bürokratischen Aufwand strengen Datenschutzes stranguliert
    > (eigentlich ist jede IP Adresse ein Personenbezogenes Datum und wird
    > regelmäßig verarbeitet, allein um eine Website auszuliefern) und müssten
    > unverhältnismäßig draufzahlen.
    Blödsinn. Schau dir z.b. mal aufwachen-podcast oder netzpolitik.org an. Beide sind nicht hinter paywalls und beide leben nicht dadurch das sie ihre nutzer nackig machen. Kurios. Geradezu irgendwie magisch.

    > Ich kann es mir leisten zu bezahlen was mich wirklich interessiert, aber
    > es gibt genug Menschen in Europa die das nicht können und deswegen vor
    > verschlossenen Türen stünden.
    Wieso?

  4. Re: Internet of Paywalls

    Autor: Youssarian 27.05.18 - 15:26

    In vielen Dingen bin anderer Meinung als Du, so denke ich bspw, dass das "freie Internet" gerade durch Facebook, Google & Co. zerstört wurde und Dein "so wie wir es kennen" grenzt mich (und viele andere) aus, weil wir halt etwas anders kannten. (Was allerdings auch nicht wieder kommen wird.)

    Aber es ist sehr erfreulich, dass Du Deine Ansicht hier in einem strukturierten Beitrag mit Argumenten vertrittst, anstatt nur hasserfüllt draufzuschlagen. Deinen Pesssimismus wiederum teile ich nicht. Wenn Facebook es nicht hinbekommt, die vor zwei Jahren erlassene EU-DSGVO zu erfüllen, dann wird halt jemand anderes die Brosamen der 200-300 Millionen EU-Nutzer einsammeln.

  5. Re: Internet of Paywalls

    Autor: BlackSuit 27.05.18 - 18:43

    Prinzeumel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > BlackSuit schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Viele frei zugreifbaren (Ich sage absichtlich nicht kostenlos ,weil ich
    > > zahle ja mit meinen Daten) Angebote haben sich bisher über
    > > benutzerspezifische Werbung finanziert. Als Adblock Nutzer konnte man
    > sich
    > > da frei durchschnorren ohne groß Belästigt zu werden und hatte so ein
    > mehr
    > > oder weniger freies Internet.
    > > Sollte das Kopplungsverbot in aller Strenge durchgesetzt werden, könnten
    > > sich Facebook, Google aber auch die ganzen Journalistischen Angebote
    > nicht
    > > mehr so finanzieren und müssen zwangsläufig hinter PayWalls
    > verschwinden.
    > Google und Facebook haben eigene journalistische angebote?

    Lies dir den Absatz einfach noch mal durch.

    > > Den unspezifische Bannerwerbung ist nicht rentabel und wird es auch nie
    > > wieder sein.
    > Wird aber seit jahren.und aktuelm immernoch betrieben...komisch wenns nix
    > bringt.

    Schließt sich ja nicht aus. Gibt ja genug Angebote die für ihren Eigentümer ein Zuschussgeschäft sind.

    > > Das freie Internet wie wir es kennen ist dann tot.
    > Uhhhh. Wieso genau?

    Ist das so schwer zu verstehen? Ist das Internet hinter Paywalls vergleichbar mit dem heutigen Netz?

    > > Auch kleinere Angebote
    > > werden durch den bürokratischen Aufwand strengen Datenschutzes
    > stranguliert
    > > (eigentlich ist jede IP Adresse ein Personenbezogenes Datum und wird
    > > regelmäßig verarbeitet, allein um eine Website auszuliefern) und müssten
    > > unverhältnismäßig draufzahlen.
    > Blödsinn. Schau dir z.b. mal aufwachen-podcast oder netzpolitik.org an.
    > Beide sind nicht hinter paywalls und beide leben nicht dadurch das sie ihre
    > nutzer nackig machen. Kurios. Geradezu irgendwie magisch.
    >
    > > Ich kann es mir leisten zu bezahlen was mich wirklich interessiert,
    > aber
    > > es gibt genug Menschen in Europa die das nicht können und deswegen vor
    > > verschlossenen Türen stünden.
    > Wieso?

    Vielleicht weil ein Hartzer kein Geld übrig hat die ganzen Paywalls freizuschalten?

  6. Re: Internet of Paywalls

    Autor: BlackSuit 27.05.18 - 18:51

    Youssarian schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > In vielen Dingen bin anderer Meinung als Du, so denke ich bspw, dass das
    > "freie Internet" gerade durch Facebook, Google & Co. zerstört wurde und
    > Dein "so wie wir es kennen" grenzt mich (und viele andere) aus, weil wir
    > halt etwas anders kannten. (Was allerdings auch nicht wieder kommen wird.)

    Es ist ja nicht nur Google & Facebook. Die Onlineauftritte der großen Zeitungen z.B. leben auch von Werbung oder stecken auch heute schon hinter Paywalls. Wenn Werbung noch unrentabler wird, werden die Paywalls höher und weiter verbreitet. Beim Kampf um die Vergütung von Google News wie verzweifelt die Verlage Werbegeld brauchen aber andererseits von Google abhängig sind.
    >
    > Aber es ist sehr erfreulich, dass Du Deine Ansicht hier in einem
    > strukturierten Beitrag mit Argumenten vertrittst, anstatt nur hasserfüllt
    > draufzuschlagen. Deinen Pesssimismus wiederum teile ich nicht. Wenn
    > Facebook es nicht hinbekommt, die vor zwei Jahren erlassene EU-DSGVO zu
    > erfüllen, dann wird halt jemand anderes die Brosamen der 200-300 Millionen
    > EU-Nutzer einsammeln.

    Da das klassische Wachstumsmodell: Erstmal-Gratis-dann-mit-Nutzerdaten-Werbung-schalten mit einem strengen Kopplungsverbot kaputt wären, müsste eine Alternative woanders ihr Geld finden. Also entweder den Nutzer seine Gratismentalität aberziehen oder ein staatliches DE-Book.

  7. Re: Internet of Paywalls

    Autor: Youssarian 29.05.18 - 21:12

    BlackSuit schrieb:

    > Es ist ja nicht nur Google & Facebook. Die Onlineauftritte der großen
    > Zeitungen z.B. leben auch von Werbung oder stecken auch heute schon hinter
    > Paywalls.

    Ich habe bisher bei SPON für Spiegel+Artikel bei 39 Cent/Artikel ca. 20 EUR im Jahr bezahlt. Jetzt wollen sie Knall auf Fall 20 EUR/Monat für alles. Was ich gar nicht will. Es ist fast so, als wärest Du es gewesen, um Recht zu bekommen. ;-)

    >> Deinen Pesssimismus wiederum teile ich nicht. Wenn
    >> Facebook es nicht hinbekommt, die vor zwei Jahren erlassene EU-DSGVO zu
    >> erfüllen, dann wird halt jemand anderes die Brosamen der 200-300
    >> Millionen EU-Nutzer einsammeln.

    > Da das klassische Wachstumsmodell:
    > Erstmal-Gratis-dann-mit-Nutzerdaten-Werbung-schalten mit einem strengen
    > Kopplungsverbot kaputt wären, müsste eine Alternative woanders ihr Geld
    > finden.

    Ja. Das begrüßte ich bzw. das erhoffe ich.

    > Also entweder den Nutzer seine Gratismentalität aberziehen oder ein
    > staatliches DE-Book.

    Staatlich wird es Recht zu teuer. Ja, der Nutzer wird bezahlen müssen, er wird sich aussuchen müssen, was er bezahlen will, weil die meisten nicht alles bezahlen können, was sie interessieren könnte. Vor allem aber hoffe ich, dass es auch wieder mehr private, nicht-professionelle Anbieter geben könnte, die in diese Lücke hineinstoßen.

  8. Re: Internet of Paywalls

    Autor: Bachsau 30.05.18 - 12:21

    Und CD-Brenner zerstören die Musik-Industrie… ich weiß. Quatsch nur weiter den Blödsinn nach, den sie dich glauben lassen wollen.

    Werbung ist nicht verboten, nur weil sie weniger persönliche Daten sammelt und wenn weder die Paywalls noch die Werbung genug einbringen, wird sich eine andere Lösung finden. Wir werden ja heutzutage mit Werbung überschwemmt. Ich möchte gar nicht wissen, um wie viel billiger Produkte sein könnte, würden die Hersteller nicht so viel Geld in Werbung investieren.

    Das Thema Paywalls und Adblock-Blocker könnte Google übrigens sehr leicht angehen, wenn sie wollten, indem solche Artikel gar nicht mehr über die Suche gefunden werden. Ist eigentlich eh gegen die Regeln, dem Googlebot etwas anderes zu zeigen als dem Besucher. Seien wir ehrlich, die meisten Besucher die auf solchen Stopp-Seiten landen, werden von Googlr dorthin gespült. Ein Besucherstrom den man leicht kappen könnte und dir Betreiber dazu zwingen würde, davon Abstand zu nehmen.

    Es gibt soviele Möglichkeiten… die weniger institutionalisierte Presse hätte wieder mehr Zulauf, und die Paywall-Anbieter könnten von ihren Wucherpreisen runter kommen. Ein Artikel+Leser, für den sie vom Nutzer 2 Euro wollen, bringt ihnen werbefinanziert nichtmal einen Cent ein. Die könnten sich z.B. zusammen schließen und für 50 Cent im Monat Zugang zu allen Artikeln aller Zeitungen anbieten, und würden immernoch mehr verdienen als heute mit Werbung.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 30.05.18 12:32 durch Bachsau.

  9. Re: Internet of Paywalls

    Autor: teenriot* 30.05.18 - 19:55

    Erst bezeichnest du "Internet of Paywalls" als Blödsinn
    um dann am Ende Paywalls als Lösung vorzuschlagen...

  10. Re: Internet of Paywalls

    Autor: Bachsau 30.05.18 - 20:40

    Es ist ein Vorschlag für annehmbare Paywalls. Lösungen gibt es einige. Von Querfinanzierung bis hin zu besserer Werbung, die man auch erreichen kann, ohne Daten an Dritte zu verkaufen. Wie die aber im Detail aussehen, ist nicht meine Aufgabe. Unternehmen entwickeln schon funktionierende Geschäftsmodelle. Wenn nicht gehen sie unter und machen denen Platz, die es können. Da brauchen wir glaube ich keine Angst haben.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 30.05.18 20:43 durch Bachsau.

  11. Re: Internet of Paywalls

    Autor: teenriot* 30.05.18 - 23:14

    Ich fände es auch annehmbar für einen Cent Taxi zu fahren...

    Nehmen wir an 10 Anbieter schließen sich zusammen. Bei 50 cent im Monat sind das gleichverteilt 5 cent pro Anbieter. So braucht man 1 Mio Nutzer plus X für Verwaltung und Transaktionskosten damit ein Anbieter 50.000¤ pro Monat bekommt. Den Widerspruch zwischen dem Kleckerbetrag, einer Million Benutzer und "weniger institutionalisierte Presse " merkst du selbst oder? Das ist vollkommen unrealistisch. Und warum soll es toll sein 90% zu viel zu zahlen für 10 Anbieter wenn man nur einen will?

    Das mit dem zusammenschließen solltest du dir nicht wünschen, denn es wird anders funktionieren als du dir das vorstellst. Das wird über die global Player laufen. Willkommen im Google-Internet, Apple-Internet, Mircosoft-Internet für um Größenordnungen mehr als deine 50 Cent. Und damit war es das dann endgültig mit der zivilisatorischen Errungenschaft namens Internet.

  12. Re: Internet of Paywalls

    Autor: Bachsau 31.05.18 - 00:46

    teenriot* schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > So braucht man 1 Mio Nutzer
    > plus X für Verwaltung und Transaktionskosten damit ein Anbieter 50.000¤ pro
    > Monat bekommt.

    Was wahrscheinlich immernoch mehr ist, als man derzeit bei 1 Mio Nutzer mit gut optimierter Werbung verdient.

    > Das mit dem zusammenschließen solltest du dir nicht wünschen, denn es wird
    > anders funktionieren als du dir das vorstellst. Das wird über die global
    > Player laufen. Willkommen im Google-Internet, Apple-Internet,
    > Mircosoft-Internet für um Größenordnungen mehr als deine 50 Cent. Und damit
    > war es das dann endgültig mit der zivilisatorischen Errungenschaft namens
    > Internet.

    Bist du der Prophet oder was? Am Naheliegensten wäre doch, das über die VG Wort abzurechnen.

  13. Re: Internet of Paywalls

    Autor: BlackSuit 31.05.18 - 14:48

    Youssarian schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Vor allem aber hoffe
    > ich, dass es auch wieder mehr private, nicht-professionelle Anbieter
    > geben könnte, die in diese Lücke hineinstoßen.

    Letztendlich können im Journalismus die nicht-professionellen Anbieter nicht die Qualität abbilden die professionelle Medienhäuser anbieten könnten (aber allzu häufig leider nicht bieten), wie unabhängige Vor-Ort Recherche, unabhängige Testkäufe im Produktjournalismus, ein ordentliches Lektorat bei Texten oder ein ordentliches Studio und Postproduktion für Video / Audioangebote. Solche Angebote halbwegs professionel zu gestalten erfordert von einem nicht-professionellem Anbietern unfassbar viel Selbstausbeutung die man von niemandem verlangen kann.

  14. Re: Internet of Paywalls

    Autor: Anonymer Nutzer 31.05.18 - 16:31

    BlackSuit schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Youssarian schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Vor allem aber hoffe
    > > ich, dass es auch wieder mehr private, nicht-professionelle Anbieter
    > > geben könnte, die in diese Lücke hineinstoßen.
    >
    > Letztendlich können im Journalismus die nicht-professionellen Anbieter
    > nicht die Qualität abbilden die professionelle Medienhäuser anbieten
    > könnten (aber allzu häufig leider nicht bieten), wie unabhängige Vor-Ort
    > Recherche,
    Wieso können Journalisten vor ort das nicht machen und dann entsprechend ihre arbeit verkaufen?

    > unabhängige Testkäufe im Produktjournalismus,
    Wo hast du das denn? Das meiste wird vom hersteller bzw. Verkäufer zur Verfügung gestellt.

    > ein ordentliches
    > Lektorat bei Texten
    Dafür braucht man einen medienkonzern? Oo

    > oder ein ordentliches Studio und Postproduktion für
    > Video / Audioangebote.
    Unsinn. Heute kann jeder mit semi profi Ausrüstung und Erfahrung völlig ausreichende Ergebnisse bringen.

    > Solche Angebote halbwegs professionel zu gestalten
    > erfordert von einem nicht-professionellem Anbietern unfassbar viel
    > Selbstausbeutung die man von niemandem verlangen kann.
    Unsinn. Und es gibt genug beispiele die sehr gute Ergebnisse liefern und das ohne 1000 mitarbeiter und millionnen Budget.

  15. Re: Internet of Paywalls

    Autor: BlackSuit 31.05.18 - 16:41

    Prinzeumel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > BlackSuit schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Youssarian schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Vor allem aber hoffe
    > > > ich, dass es auch wieder mehr private, nicht-professionelle Anbieter
    > > > geben könnte, die in diese Lücke hineinstoßen.
    > >
    > > Letztendlich können im Journalismus die nicht-professionellen Anbieter
    > > nicht die Qualität abbilden die professionelle Medienhäuser anbieten
    > > könnten (aber allzu häufig leider nicht bieten), wie unabhängige Vor-Ort
    > > Recherche,
    > Wieso können Journalisten vor ort das nicht machen und dann entsprechend
    > ihre arbeit verkaufen?

    Lies einfach bevor du Antwortest, am besten alles auf das du antwortest. Es war die Rede von privaten, nicht-professionellen Anbietern.

    > > unabhängige Testkäufe im Produktjournalismus,
    > Wo hast du das denn? Das meiste wird vom hersteller bzw. Verkäufer zur
    > Verfügung gestellt.

    Eben. So bekommt man aber sicher keinen unabhängigen Journalismus hin. Den was passiert wenn der Hersteller kein positiven Bericht zu lesen bekommt? Der kleine, private, nicht-professionelle Blog bekommt sicher keine Gratisproben mehr.

    > > ein ordentliches
    > > Lektorat bei Texten
    > Dafür braucht man einen medienkonzern? Oo
    >
    > > oder ein ordentliches Studio und Postproduktion für
    > > Video / Audioangebote.
    > Unsinn. Heute kann jeder mit semi profi Ausrüstung und Erfahrung völlig
    > ausreichende Ergebnisse bringen.
    > > Solche Angebote halbwegs professionel zu gestalten
    > > erfordert von einem nicht-professionellem Anbietern unfassbar viel
    > > Selbstausbeutung die man von niemandem verlangen kann.
    > Unsinn. Und es gibt genug beispiele die sehr gute Ergebnisse liefern und
    > das ohne 1000 mitarbeiter und millionnen Budget.

    Natürlich. Mit einigem Geld, viel Zeit und ohne Aussicht auf finanziellen ROI -> Viel Selbstausbeutung.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 31.05.18 16:42 durch BlackSuit.

  16. Re: Internet of Paywalls

    Autor: Anonymer Nutzer 31.05.18 - 17:55

    BlackSuit schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Prinzeumel schrieb:
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    > -----
    > > BlackSuit schrieb:
    > >
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    >
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    > > > Youssarian schrieb:
    > > >
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    > > > > Vor allem aber hoffe
    > > > > ich, dass es auch wieder mehr private, nicht-professionelle Anbieter
    >
    > > > > geben könnte, die in diese Lücke hineinstoßen.
    > > >
    > > > Letztendlich können im Journalismus die nicht-professionellen Anbieter
    > > > nicht die Qualität abbilden die professionelle Medienhäuser anbieten
    > > > könnten (aber allzu häufig leider nicht bieten), wie unabhängige
    > Vor-Ort
    > > > Recherche,
    > > Wieso können Journalisten vor ort das nicht machen und dann entsprechend
    > > ihre arbeit verkaufen?
    >
    > Lies einfach bevor du Antwortest, am besten alles auf das du antwortest. Es
    > war die Rede von privaten, nicht-professionellen Anbietern.
    Journalist ist kein geschützter begriff. Aber gut, ersetze Journalist mit "interessierter Mensch der frei reden kann"
    Besser?

    >
    > > > unabhängige Testkäufe im Produktjournalismus,
    > > Wo hast du das denn? Das meiste wird vom hersteller bzw. Verkäufer zur
    > > Verfügung gestellt.
    >
    > Eben. So bekommt man aber sicher keinen unabhängigen Journalismus hin. Den
    > was passiert wenn der Hersteller kein positiven Bericht zu lesen bekommt?
    > Der kleine, private, nicht-professionelle Blog bekommt sicher keine
    > Gratisproben mehr.
    Ja komm zeig mal eines der grosen medienhäuser die reihenweise laptops oder fernseher oder was auch immer kaufen um sie zu testen.

    >
    > > > ein ordentliches
    > > > Lektorat bei Texten
    > > Dafür braucht man einen medienkonzern? Oo
    > >
    > > > oder ein ordentliches Studio und Postproduktion für
    > > > Video / Audioangebote.
    > > Unsinn. Heute kann jeder mit semi profi Ausrüstung und Erfahrung völlig
    > > ausreichende Ergebnisse bringen.
    > > > Solche Angebote halbwegs professionel zu gestalten
    > > > erfordert von einem nicht-professionellem Anbietern unfassbar viel
    > > > Selbstausbeutung die man von niemandem verlangen kann.
    > > Unsinn. Und es gibt genug beispiele die sehr gute Ergebnisse liefern und
    > > das ohne 1000 mitarbeiter und millionnen Budget.
    >
    > Natürlich. Mit einigem Geld, viel Zeit und ohne Aussicht auf finanziellen
    > ROI -> Viel Selbstausbeutung.
    So arg viel geld benötigt man da nicht. Und zeit in sein hobby zu investieren ist was schlechtes? Und für sein hobby setzt man keinen ROI an. So ein unsinn. -.-

  17. Re: Internet of Paywalls

    Autor: Youssarian 31.05.18 - 19:27

    Prinzeumel schrieb:

    >> Letztendlich können im Journalismus die nicht-professionellen Anbieter
    >> nicht die Qualität abbilden die professionelle Medienhäuser anbieten
    >> könnten [...]

    > Wieso können Journalisten vor ort das nicht machen und dann entsprechend
    > ihre arbeit verkaufen?

    Wenn sie ihre Arbeit verkaufen, kommen wir wieder zu dem, was im Betreff steht.

    >> unabhängige Testkäufe im Produktjournalismus,

    > Wo hast du das denn? Das meiste wird vom hersteller bzw. Verkäufer zur
    > Verfügung gestellt.

    Was verstehst Du an dem Wort "unabhängig" nicht?

    >> ein ordentliches Lektorat bei Texten

    > Dafür braucht man einen medienkonzern? Oo

    Du schon. <seufz>

  18. Re: Internet of Paywalls

    Autor: Youssarian 31.05.18 - 19:31

    Prinzeumel schrieb:

    > Ja komm zeig mal eines der grosen medienhäuser die reihenweise laptops oder
    > fernseher oder was auch immer kaufen um sie zu testen.

    Stiftung Warentest

  19. Re: Internet of Paywalls

    Autor: Youssarian 31.05.18 - 19:41

    BlackSuit schrieb:

    > Letztendlich können im Journalismus die nicht-professionellen Anbieter
    > nicht die Qualität abbilden die professionelle Medienhäuser anbieten
    > könnten

    Es gab früher durchaus nicht nur Karzauningkats im Web, Es gab schlichte Seiten mit interessanten Inhalten, es gab sehr schöne Seiten mit ... naja, wenn man am Thema interessiert es ... und natürlich eher selten schöne Seiten mit interessanten Inhalten.

    > Solche Angebote halbwegs professionel zu gestalten
    > erfordert von einem nicht-professionellem Anbietern unfassbar viel
    > Selbstausbeutung die man von niemandem verlangen kann.

    Ich verlange ja auch nichts, die Selbstausbeuter machen es ja durchaus freiwillig, wenn sie denn dafür wenigstens Aufmerksamkeit und Anerkennung ernten. Mir persönlich ist die Gestaltung weniger wichtig als der Inhalt. Um wenigstens ein - dann zu bezahlendes - "General interest portal" kommt aber dennoch nicht herum. Das wird allerdings immer noch preiswerter werden, als früher abonnierte Zeitungen.

  20. Re: Internet of Paywalls

    Autor: Anonymer Nutzer 31.05.18 - 21:09

    Youssarian schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Prinzeumel schrieb:
    >
    > > Ja komm zeig mal eines der grosen medienhäuser die reihenweise laptops
    > oder
    > > fernseher oder was auch immer kaufen um sie zu testen.
    >
    > Stiftung Warentest
    Und Stiftung Warentest ist ein medienhaus? Oo
    Hör bitte auf zu trollen.

    Zumal sich für Stiftung Warentest gaaaar nix ändert. Die machen das weiter was sie schon immer gemacht haben.
    Hier ging es darum das manche rumheulen das im Internet sämtlicher content nun hinter paywalls verschwinden wird weil ja mit werbung nicht mehe genug verdient werden kann wegen der bösen DSGVO.
    Und das ist ganz einfach blödsinn. Bestes beispiel ist die plattform auf der wir gerade kommunizieren. Die schaffen es ja offenbar trotz DSGVO weiterhin ihr angebot so anbieten zu können wie bisher. It's magic.

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