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Kontrahierungszwang

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  1. Kontrahierungszwang

    Autor: schap23 26.05.18 - 12:08

    Als Jurist müßte Herr Schrems diesen Begriff eigentlich kennen. Nur in wenigen Ausnahmen sind Firmen verpflichtet, einen Vertrag mit einem Kunden einzugehen. Ich wüßte nicht, woraus Herr Schrems ableiten wolle, daß Google, Facebook mit ihm einen Vertrag eingehen müßten.

    Diese Klage erweckt auf mich den Eindruck, daß es Herrn Schrems nur darum geht, in solchen Artikeln erwähnt zu werden.

  2. Re: Kontrahierungszwang

    Autor: cyzz 26.05.18 - 12:16

    schap23 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Als Jurist müßte Herr Schrems diesen Begriff eigentlich kennen. Nur in
    > wenigen Ausnahmen sind Firmen verpflichtet, einen Vertrag mit einem Kunden
    > einzugehen. Ich wüßte nicht, woraus Herr Schrems ableiten wolle, daß
    > Google, Facebook mit ihm einen Vertrag eingehen müßten.
    >
    > Diese Klage erweckt auf mich den Eindruck, daß es Herrn Schrems nur darum
    > geht, in solchen Artikeln erwähnt zu werden.


    Der nächste Putin-Versteher..... eben, wozu Bürgerrechte stärken

  3. Re: Kontrahierungszwang

    Autor: gumnade 26.05.18 - 12:30

    Vielleicht geht es eher ums Kopplungsverbot, d.h. jemandem die Zustimmung abzuringen, indem man ihn erpresst.
    Und auch nur die Firmen selbst glauben wohl, dass es ausreichend viele Mitbewerber gibt. Wegen des Monopols wäre ein Kontrahierungszwang nicht ganz so absurd

  4. Re: Kontrahierungszwang

    Autor: googie 26.05.18 - 12:44

    gumnade schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Vielleicht geht es eher ums Kopplungsverbot, d.h. jemandem die Zustimmung
    > abzuringen, indem man ihn erpresst.
    > Und auch nur die Firmen selbst glauben wohl, dass es ausreichend viele
    > Mitbewerber gibt. Wegen des Monopols wäre ein Kontrahierungszwang nicht
    > ganz so absurd

    Und ganz genau darum geht es ihm. Denn man kann den/die Dienste nicht nutzen, wenn man sich nicht ganz nackig macht. Er möchte, dass z.B. Facebook den Nutzer fragt, möchtest du mir deinen Name verraten ja/nein, möchtest du mir deine Adresse verraten ja/nein, darf ich deine Lieblingscornflakessorte wissen ja/nein usw. Er möchte, dass der User im Detail sieht, welche Daten abgefragt werden und wozu der Dienst diese verwendet und warum. Der User soll entscheiden können, ob er diese Daten zur Nutzung freigibt oder nicht. Und wenn er sie nicht frei gibt, muss der Dienst für ihn trotzdem nutzbar sein. Ich denke da so an Android-Spiele, die zwingend den Zugang zum Mikrophon und/oder der Bilder zum spielen voraussetzen. Wozu braucht ein Spiel das (von Karaoke für Mikrophon abgesehen)?
    Und genau darum geht es in der DSGVO und genau das versuchen die werten Herren wieder gemütlich zu umschiffen. Denn jetzt ist es doch wie vorher. Man bekommt 100 Seiten vorgesetzt, mit nem Kästchen dass ich abhaken muss, wenn ich den Dienst nutzen will. Weiß aber soviel wie vorher auch und das soll ja vermieden werden. Klar kann ich das alles lesen, aber wenn ich mit einem Punkt nicht einverstanden bin, kann ich den genzen Dienst nicht nutzen, das war so nicht gedacht



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 26.05.18 12:45 durch googie.

  5. Re: Kontrahierungszwang

    Autor: goto10 26.05.18 - 12:58

    > Der User soll entscheiden können, ob er diese Daten
    > zur Nutzung freigibt oder nicht. Und wenn er sie nicht frei gibt, muss der
    > Dienst für ihn trotzdem nutzbar sein.

    Das der User wissen muss welche Daten von ihm wie verwendet werden ist richtig, wichtig und gut. Die Daten sind aber der Preis für das Nutzen der Dienste. Schrems will also die Firmen ihre Leistung kostenlos (also ohne Daten) anbieten zu müssen. Das ist doch absurd. Keine Daten, keine Leistung ist völlig ok. Wollt ihr einen Rechtsanspruch auf "ich bekomme alles ohne Gegenleistung" haben?

    > Ich denke da so an Android-Spiele,
    > die zwingend den Zugang zum Mikrophon und/oder der Bilder zum spielen
    > voraussetzen. Wozu braucht ein Spiel das (von Karaoke für Mikrophon
    > abgesehen)?

    Gar nicht, deshalb nutze ich solche Spiele einfach nicht. Wo ist das Problem?

    > Man bekommt 100 Seiten vorgesetzt, mit nem Kästchen dass ich abhaken muss,
    > wenn ich den Dienst nutzen will. Weiß aber soviel wie vorher auch und das
    > soll ja vermieden werden. Klar kann ich das alles lesen, aber wenn ich mit
    > einem Punkt nicht einverstanden bin, kann ich den genzen Dienst nicht
    > nutzen, das war so nicht gedacht.

    Nochmals: Wollt ihr einen Rechtsanspruch auf "ich bekomme alles ohne Gegenleistung" haben?

    Ich bin nicht bei FB weil ich nicht bereit bin den Preis (meine Daten) zu tragen. Wo ist das Problem?

  6. Re: Kontrahierungszwang

    Autor: das_mav 26.05.18 - 13:01

    Gibt's dann bald auch PaybackPunkte für alle ohne PaybackKarte?

    Muss denen mal meine Kassenbons schicken, da steht ja drauf wieviele Punkte ich "bekommen hätte", zahlbar via bitcoin dann bitte an meine anonyme Walletadresse.

    In was für eine Traumwelt ist die Politik nur abgedriftet.

    Dass das Dass mit das verwechselt wird, führt irgendwann dazu, dass das Dass das nicht mehr erträgt und dass das Dass das Das dann tötet.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 26.05.18 13:01 durch das_mav.

  7. Ja, mit Social Media hat sich das Menschenrecht auf Dummheit etabliert

    Autor: MarioWario 26.05.18 - 13:03

    Schrems hatte sicher recht mit seiner ersten Klage. Aber die Unternehmen sollten schon noch ein Hausrecht haben.

    Die Genehmigung der Übernahme von Whatsapp durch Facebook war eine regulatorische Schandtat, aber zum jammern ist es zu spät. Immerhin könnte die EU Facebook und Whatsapp als Betrugsartige-Web-Anwendungen aus dem Verkehr ziehen - vergleichbar Fax-Spam oder Robo-Calls - geht es nur um Spionage, Tracking und Adressbuchrecycling von dubiosen Marketing-Scammern wie Harvard Analytics (die Schurken sitzen natürlich bei Kraft und P&G).

  8. Find' ich gut, aber

    Autor: MarioWario 26.05.18 - 13:07

    überschätzt das Konstrukt doch sehr. Wäre doch eher bei Autokauf mit Leasing plus Versicherung zutreffend.

    Whatsapp-Use ist eher eine Trägheitsentscheidung, denn ein Mangel an Chat-Optionen.

  9. Re: Kontrahierungszwang

    Autor: attitudinized 26.05.18 - 13:09

    Ja ja alles Putinversteher außer Mutti. Warum schützt du uns nicht vor deinen Daten?

  10. Re: Kontrahierungszwang

    Autor: irungoldstein 26.05.18 - 13:10

    goto10 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Der User soll entscheiden können, ob er diese Daten
    > > zur Nutzung freigibt oder nicht. Und wenn er sie nicht frei gibt, muss
    > der
    > > Dienst für ihn trotzdem nutzbar sein.
    >
    > Das der User wissen muss welche Daten von ihm wie verwendet werden ist
    > richtig, wichtig und gut. Die Daten sind aber der Preis für das Nutzen der
    > Dienste. Schrems will also die Firmen ihre Leistung kostenlos (also ohne
    > Daten) anbieten zu müssen. Das ist doch absurd. Keine Daten, keine Leistung
    > ist völlig ok. Wollt ihr einen Rechtsanspruch auf "ich bekomme alles ohne
    > Gegenleistung" haben?
    >
    > > Ich denke da so an Android-Spiele,
    > > die zwingend den Zugang zum Mikrophon und/oder der Bilder zum spielen
    > > voraussetzen. Wozu braucht ein Spiel das (von Karaoke für Mikrophon
    > > abgesehen)?
    >
    > Gar nicht, deshalb nutze ich solche Spiele einfach nicht. Wo ist das
    > Problem?
    >
    > > Man bekommt 100 Seiten vorgesetzt, mit nem Kästchen dass ich abhaken
    > muss,
    > > wenn ich den Dienst nutzen will. Weiß aber soviel wie vorher auch und
    > das
    > > soll ja vermieden werden. Klar kann ich das alles lesen, aber wenn ich
    > mit
    > > einem Punkt nicht einverstanden bin, kann ich den genzen Dienst nicht
    > > nutzen, das war so nicht gedacht.
    >
    > Nochmals: Wollt ihr einen Rechtsanspruch auf "ich bekomme alles ohne
    > Gegenleistung" haben?
    >
    > Ich bin nicht bei FB weil ich nicht bereit bin den Preis (meine Daten) zu
    > tragen. Wo ist das Problem?

    Ich möchte keinen Rechtsanspruch auf alles ohne Gegenleistung.

    Das Unternehmen möge mir und anderen Kunden aber bitte mitteilen ala "Wenn du das einsehen deines Telephonbuches/Kalenders/Datensatzes verweigerst, können/wollen wir dir den Dienst nicht mehr kostenfrei anbieten, da wir deine Daten nicht weiterverarbeiten können.

    Willst du die Version nutzen ohne Weitergabe/Verarbeitung deiner Daten dann bitte 1¤ - dröllfzwanzig¤ zahlen.

    Ich kann dann entscheiden, ob es mir das wert ist oder ich diesen Dienst umschiffen kann.

  11. Re: Kontrahierungszwang

    Autor: Jakelandiar 26.05.18 - 13:18

    irungoldstein schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich möchte keinen Rechtsanspruch auf alles ohne Gegenleistung.

    Nein du möchtest einen Rechtsanspruch darauf die Firmen zu zwingen wie sie Ihre Software vermarkten wollen oder alles kostenlos.

    > Das Unternehmen möge mir und anderen Kunden aber bitte mitteilen ala "Wenn
    > du das einsehen deines Telephonbuches/Kalenders/Datensatzes verweigerst,
    > können/wollen wir dir den Dienst nicht mehr kostenfrei anbieten, da wir
    > deine Daten nicht weiterverarbeiten können.

    Nein. Warum sollten sie? Wenn sie das nicht wollen dann wollen sie das nicht. Und man sollte Unternehmen auch nicht zwingen können etwas anbieten zu müssen.

    > Willst du die Version nutzen ohne Weitergabe/Verarbeitung deiner Daten dann
    > bitte 1¤ - dröllfzwanzig¤ zahlen.

    Was das für eine Preisvorstellung bei den Diensten? Vergleich das mal mit kostenpflichtigen Versionen der verschiedenen Dienste, addiere das zusammen und dann hast du mal eine art realistischen Preis dafür.

    > Ich kann dann entscheiden, ob es mir das wert ist oder ich diesen Dienst
    > umschiffen kann.

    Möchtest du vielleicht. Muss es aber nicht geben. Bei Leuten wie dir klingt das so als könnte man das mal eben abschalten und umstellen das Geschäftsmodell pro Kundenkonto. Ich bin mir ziemlich sicher das der Aufwand sowas umzusetzen und zu betreiben durch die Leute die dann wirklich Zahlen nicht wieder eingespielt wird.

    Und Unternehmen Arbeiten nun mal wirtschaftlich. Deswegen sind es Unternehmen und keine sozialen Einrichtungen oder dergleichen.

  12. Re: Kontrahierungszwang

    Autor: Prinzeumel 26.05.18 - 13:42

    goto10 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Der User soll entscheiden können, ob er diese Daten
    > > zur Nutzung freigibt oder nicht. Und wenn er sie nicht frei gibt, muss
    > der
    > > Dienst für ihn trotzdem nutzbar sein.
    >
    > Das der User wissen muss welche Daten von ihm wie verwendet werden ist
    > richtig, wichtig und gut. Die Daten sind aber der Preis für das Nutzen der
    > Dienste.
    Richtig. Aber steht das irgendwo? Oder steht überall ''kostenlos'' bei den Datenkraken dran?

    > Schrems will also die Firmen ihre Leistung kostenlos (also ohne
    > Daten) anbieten zu müssen.
    Nein. Er will das die DSGVO richtig umgesetzt wird.

    > Das ist doch absurd. Keine Daten, keine Leistung
    > ist völlig ok.
    Dann dürfen sie ihr Produkt nicht als kostenlos bewerben.
    Facebook kann easy seinen laden weiter betreiben. Nur müssen sie mal ehrlich sein.
    Wenn sie klar und unmissverständlich erklären wie das Geschäftsmodel von FB aussieht, nämlich die komplette Analyse des Users für ihre Werbekunden und dies die Währung ist mit der der User für die Nutzung von FB bezahlt. Dann wäre das kein problem.
    Die aussendarstellung müsste in etwa so aussehen.
    "Wir sind Facebook, wir sind ein Werbenetzwerk dessen Geschäftsgrundlage darin besteht so viel wie möglich über seine nutzer zu erfahren um diese Informationen auszuwerten und unseren eigentlichen Kunden, unseren Werbeapartnern, möglichst zielgerichtete Nutzergruppen anbieten zu können bei denen sie werben können. Um dies zu erreichen ermöglichen wir ihnen als nutzer auf der plattform ihr gesamtes leben mit freunden, bekannten und sonstigen Nutzern zu teilen. Wir analysieren dabei ALLES was sie auf unserer Plattform oder einer unserer Tochterunternehmen mit anderen nutzern teilen oder auf der Plattform als solches tun oder an Informationen in das Netzwerk einbringen. Zu diesem zweck ermöglichen wir ihnen als Nutzer mit anderen Nutzern in Kontakt zu treten und Informationen mit diesen zu teilen und auf bereitgestellte Informationen anderer nutzer wiederum selbst reagieren zu können.

    Wünschen sie eine solche Analyse nicht steht ihnen der Dienst nur durch zahlung von 100 Dollar im Jahr zur Verfügung. Dann werten wir ihre Informationen in keiner weise, ausser in technisch notwendigem Maße zum sicheren Betrieb der Plattform, aus."

    So in etwa stell ich mir das vor. Das ich wählen kann ob ich mit meinen daten zahle oder cash auf den tisch packe.

    > Wollt ihr einen Rechtsanspruch auf "ich bekomme alles ohne
    > Gegenleistung" haben?
    Nö.

    >
    > > Ich denke da so an Android-Spiele,
    > > die zwingend den Zugang zum Mikrophon und/oder der Bilder zum spielen
    > > voraussetzen. Wozu braucht ein Spiel das (von Karaoke für Mikrophon
    > > abgesehen)?
    >
    > Gar nicht, deshalb nutze ich solche Spiele einfach nicht. Wo ist das
    > Problem?
    Das die nichtnutzung nicht die Lösung sein kann.

    >
    > > Man bekommt 100 Seiten vorgesetzt, mit nem Kästchen dass ich abhaken
    > muss,
    > > wenn ich den Dienst nutzen will. Weiß aber soviel wie vorher auch und
    > das
    > > soll ja vermieden werden. Klar kann ich das alles lesen, aber wenn ich
    > mit
    > > einem Punkt nicht einverstanden bin, kann ich den genzen Dienst nicht
    > > nutzen, das war so nicht gedacht.
    >
    > Nochmals: Wollt ihr einen Rechtsanspruch auf "ich bekomme alles ohne
    > Gegenleistung" haben?
    Nein. Einfach die Möglichkeit wählen zu können mit was ich zahlen möchte, mit daten oder doch lieber mit geld.

    >
    > Ich bin nicht bei FB weil ich nicht bereit bin den Preis (meine Daten) zu
    > tragen. Wo ist das Problem?
    Siehe oben. Das Facebook keine alternativen Zahlungsmöglichkeiten akzeptiert.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 26.05.18 13:45 durch Prinzeumel.

  13. Re: Kontrahierungszwang

    Autor: Prinzeumel 26.05.18 - 13:56

    Jakelandiar schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > irungoldstein schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ich möchte keinen Rechtsanspruch auf alles ohne Gegenleistung.
    >
    > Nein du möchtest einen Rechtsanspruch darauf die Firmen zu zwingen wie sie
    > Ihre Software vermarkten
    Gibt es schon. Siw dürften nämlich nicht täuschen.

    > wollen oder alles kostenlos.
    >
    > > Das Unternehmen möge mir und anderen Kunden aber bitte mitteilen ala
    > "Wenn
    > > du das einsehen deines Telephonbuches/Kalenders/Datensatzes verweigerst,
    > > können/wollen wir dir den Dienst nicht mehr kostenfrei anbieten, da wir
    > > deine Daten nicht weiterverarbeiten können.
    >
    > Nein. Warum sollten sie? Wenn sie das nicht wollen dann wollen sie das
    > nicht.
    Sie müssen aber den eigentlichen zweck ihres dienstes klar kommunizieren.

    > Und man sollte Unternehmen auch nicht zwingen können etwas anbieten
    > zu müssen.
    Doch. Und gibt es auch schon. Shopbetreiber sind z.b. dazu gezwungen bestimmte zahlungsarten akzeptieren.

    >
    > > Willst du die Version nutzen ohne Weitergabe/Verarbeitung deiner Daten
    > dann
    > > bitte 1¤ - dröllfzwanzig¤ zahlen.
    >
    > Was das für eine Preisvorstellung bei den Diensten? Vergleich das mal mit
    > kostenpflichtigen Versionen der verschiedenen Dienste, addiere das zusammen
    > und dann hast du mal eine art realistischen Preis dafür.
    Egal. Das ist aufgabe des Unternehmens mir einen Preis für die Nutzung zu nennen. Dann kann ich entscheiden ob ich bereit bin diesen zu zahlen.

    >
    > > Ich kann dann entscheiden, ob es mir das wert ist oder ich diesen Dienst
    > > umschiffen kann.
    >
    > Möchtest du vielleicht. Muss es aber nicht geben.
    Schauen wir mal. Vielleicht muss es das ja doch geben.
    Entscheidest ja zum glück nicht du. :)

    > Bei Leuten wie dir klingt
    > das so als könnte man das mal eben abschalten und umstellen das
    > Geschäftsmodell pro Kundenkonto.
    Das ist das Problem von FB nicht unseres. Sie hatten ca. 1 Jahr zeit um ihren Dienst entsprechend zu gestalten damit genau sowas möglich ist.
    Die DSGVO schreibt privacy by default und privacy by design vor!

    > Ich bin mir ziemlich sicher das der
    > Aufwand sowas umzusetzen und zu betreiben durch die Leute die dann wirklich
    > Zahlen nicht wieder eingespielt wird.
    Nicht unser problem.

    >
    > Und Unternehmen Arbeiten nun mal wirtschaftlich.
    Und haben sich an Gesetze zu halten.

    > Deswegen sind es
    > Unternehmen und keine sozialen Einrichtungen oder dergleichen.
    Spricht sie nicht von der Einhaltung von Gesetzen frei! Ganz im Gegenteil.

  14. Re: Kontrahierungszwang

    Autor: AIM-9 Sidewinder 26.05.18 - 14:40

    > Dann dürfen sie ihr Produkt nicht als kostenlos bewerben.
    Facebook kann easy seinen laden weiter betreiben. Nur müssen sie mal ehrlich sein.
    Wenn sie klar und unmissverständlich erklären wie das Geschäftsmodel von FB aussieht, nämlich die komplette Analyse des Users für ihre Werbekunden und dies die Währung ist mit der der User für die Nutzung von FB bezahlt. Dann wäre das kein problem.
    Das! Genau das! Nicht von kostenlos labern, sondern ganz klar sagen: wir sammeln eure privaten Daten und verticken an Drittfirmen. Keine Heimlichtuerei mehr.

  15. Re: Kontrahierungszwang

    Autor: Sharra 26.05.18 - 15:41

    Was er erreichen könnte, wäre, dass fragwürdige Daten, bzw. Verarbeitungen nicht gekoppelt werden dürfen.
    Z.B. Tracker, die auf einer Newsseite laufen. Diese sind nicht zwingend nötig für die Anzeige der News. Wenn der Besucher diesen nicht zustimmt, müssen sie aus bleiben. Wenn man das, als Betreiber, nicht möchte, muss man eine Vorschaltseite, bzw ein Login-System etablieren, welches verhindert, dass zufällige Besucher getrackt werden. Und man muss verhindertn, dass andere Leute Artikel direkt verlinken, und so die Absicherung umgehen.

  16. Re: Kontrahierungszwang

    Autor: FalschesEnde 26.05.18 - 16:04

    AIM-9 Sidewinder schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Dann dürfen sie ihr Produkt nicht als kostenlos bewerben.
    > Facebook kann easy seinen laden weiter betreiben. Nur müssen sie mal
    > ehrlich sein.
    > Wenn sie klar und unmissverständlich erklären wie das Geschäftsmodel von FB
    > aussieht, nämlich die komplette Analyse des Users für ihre Werbekunden und
    > dies die Währung ist mit der der User für die Nutzung von FB bezahlt. Dann
    > wäre das kein problem.
    > Das! Genau das! Nicht von kostenlos labern, sondern ganz klar sagen: wir
    > sammeln eure privaten Daten und verticken an Drittfirmen. Keine
    > Heimlichtuerei mehr.

    ???????????? Jeder in einem Internet-affinen Job weiss exakt das seit Jahren. Sogar die Dame in der Werbeagentur um die Ecke weiß das, denn die bucht mit Hilfe der Daten von FB Google & Co. wiederrum bei den gleichen entsprechende Anzeigen. Jeder mit der Fähigkeit ein Marketing-Buch zu lesen, weiss welche Informationen von Interesse sind - im Zweifel 'alles'. Das ist nun alles wirklich kein Geheimnis.

    Ehrlich, Leute! Sich hinzustellen, auf völlig degeneriert, dumm und blöd zu schalten, Veröffentlichungen von FB selbst zu ignorieren (womit machen die ihren Umsatz?) und zu tun als lebe man in einer Blase, nur weil man keinen persönlichen Brief von M. Zuckerberg höchstselbst bekommt, der 'alles' erklärt...

  17. Re: Kontrahierungszwang

    Autor: Sharra 26.05.18 - 17:30

    Aufdruck auf Kaffeebechern: VORSICHT HEISS!
    Noch Fragen?

  18. Re: Kontrahierungszwang

    Autor: violator 26.05.18 - 17:36

    googie schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und ganz genau darum geht es ihm. Denn man kann den/die Dienste nicht
    > nutzen, wenn man sich nicht ganz nackig macht.

    Aber ganz falsch ist das ja nicht. Du kommst ja auch nicht in ne Staatsoper oder ein Edelrestaurant, wenn du Netzhemd und Taucherflossen trägst. ;)

    Es heißt ja nicht umsonst "Nutzungsbedingungen".

  19. Re: Kontrahierungszwang

    Autor: HG1991 26.05.18 - 17:44

    > Ehrlich, Leute! Sich hinzustellen, auf völlig degeneriert, dumm und blöd zu
    > schalten, Veröffentlichungen von FB selbst zu ignorieren (womit machen die
    > ihren Umsatz?) und zu tun als lebe man in einer Blase, nur weil man keinen
    > persönlichen Brief von M. Zuckerberg höchstselbst bekommt, der 'alles'
    > erklärt...

    +1

    Selbst als jemand der versucht alles zu blocken "was geht" empfinde ich manche obigen Kommentare als Frechheit. Unternehmen vorzuschreiben dass sie Ihr Produkt gegen dieses und jenes anbieten _müssen_ ist einfach frech.

  20. "nackig machen"

    Autor: wonoscho 26.05.18 - 18:04

    "Nackig machen" ist ein gutes Beispiel.
    Nehmen wir an, jemand geht an den FKK Strand, er weigert sich aber, dort unbekleidet herumzulaufen, daraufhin erhält der dort Hausverbot.

    Kann der dann auch dagegen klagen?

    In jedem Verein gibt es eine Vereinssatzung, und jeder der diesem Verein beitritt muss sich verpflichten, sich an die Vereinssatzung zu halten.

    Es wird doch niemand gezwungen einem Verein beizutreten, wenn ihm die Vorschriften in der Satzung nicht passen.

    Dem Vernehmen gibt es viele Millionen Menschen die keinen Facebook Account haben, und die trotzdem ein lebenswertes Leben führen ...



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 26.05.18 18:08 durch wonoscho.

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