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Richtig So!

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  1. Richtig So!

    Autor: AlexHoch 28.05.18 - 10:52

    Also ich versteh die Menschheit nicht und halte sie mittlerweile einfach nur noch für Strohdumm...Ich finde es richtig, dass man aus dem Netzwerk ausgeschlossen wird, wenn man nicht zustimmt. Schließlich sind das WERBEFINANZIERTE Angebote. Da ist doch klar, dass ich diese nicht nutzen kann wenn ich meine Daten nicht teilen möchte. Ich finde das immer witzig wie ein kleines Datenschutzäffchen den Unternehmen vorschreiben will jeden Kunden der dem widerspricht weiter im Netzwerk zu lassen. Dies ist immer noch ein kommerzielles Angebot und keine Verpflichtung, wenn sich Menschen dermaßen an die Netzwerke gebunden haben, dass sie ohne nicht existieren können, sind sie das selber Schuld! Ein Unternehmen darf sich seine Kunden immer noch selber aussuchen, basta.

  2. Re: Richtig So!

    Autor: it-fuzzy 28.05.18 - 11:33

    Denken Sie doch einfach einmal über diese Wörter nach:
    NSA, BND, Snowden, Facebook, Trump und Hitler. Wenn Ihnen Datenschutz danach immer noch egal ist, dann gibt es da Noch Fragen über Sie. Zum Glück hat die deutsche und die europäische Regierung nicht Ihre Einstellung.

  3. Re: Richtig So!

    Autor: AlexHoch 28.05.18 - 14:24

    Selten so gelacht, wie über Ihre Äußerung. Mir geht es nicht um den Datenschutz generell, sondern um das Fallbeispiel Facebook und instagram: Es ist doch klar, dass man diese Dienste nicht weiter nutzen kann, wenn man der Datenverarbeitung widerspricht, da diese genau davon leben! Warum sollte Facebook diese Leistung ohne Datenverarbeitung anbieten, wenn dadurch die Einnahmequelle nicht mehr zur Verfügung stellt. Und warum sollte Facebook in der Pflicht sein dann jedem Kunden die "Leistung" gratis zur Verfügung stellen? Grade weil Sie so bewandert sind in Sachen Nsa, BND, Snowden, Facebook, Trump und Hitler (??? WTF), sollte Ihnen klar sein, dass die Nutzung von Facebook eine Option ist und keine Pflicht. Abmelden und gut ist!



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 28.05.18 14:25 durch AlexHoch.

  4. Re: Richtig So!

    Autor: b.mey 28.05.18 - 14:36

    Aber dann bietet Facebook kein kostenloses soziales Netzwerk mit usergerneriertem Content an, sondern ist eine Werbeplattform für individuell ausgelegte Werbung.

    Wenn sie ihr Produkt dann genauso bewerben, ist alles sauber und ordentlich. In der Tat dürften sie dann jeden Nutzer ausschließen, der nur ein kostenloses soziales Netzwerk nutzen möchte, weil sie eben kein solches anbieten, sondern eine Werbeplattform die man nur nutzen kann, wenn man seine über die Platform genertierten personenbezogenen Daten zur profilisierung zur Verfügung stellt. Also so wie Payback. Bei denen greift das Kopplungsverbot nicht, weil es elementarer Bestandteil der Dienstleistung ist, das Einkaufsverhalten des Kunden zu profilisieren.

    Aber solange sich Facebook als kostenloses soziales netzwerk bewirbt, solange müssen sie sich ans Kopplungsverbot halten. Wieso kann Facebook nicht alternativ ein kostenpflichtes Abo für die Kunden anbieten, die wirklich nur am sozialen Netzwerk teilnehmen wollen? Dann hätten sie das Problem ganz leicht gelöst. Und die meisten Kunden würden weiterhin mit ihrem Verhaltensprofil zahlen, wärend Kunden die ungern ihre Interessen und ihr verhalten dem Betreiber eines sozialen Netzwerks offen legen wollen, dann für die Dienstleistung regulär zahlen würden. Wenn Facebook das nicht anbieten kann, dann bewerben Sie ihr Produkt schlicht falsch und irreführend. Und genau das versuchen Gesetze zu verhindern.

    Und das Recht auf informationelle Selbstbestimmung, welches jeder EU-Bürger hat, gilt eben auch, wenn man kostenlose Dienstleistungen annimmt. Es spricht doch nichts dagegen, die Dienstleistung korrekt zu bewerben, wenn sie denn das Geschäftsmodell sind.

    Diese Grundrechte von EU-Bürgern werden schon seit den 90ern von Konzernen wie Facebook verletzt. Was sich jetzt geändert hat, ist die Tatsache, dass endlich Bußgelder möglich sind, die selbst Riesen wie Facebook dazu bringt, endlich diese Gesetze zu berücksichten.

    Im Gegenzug zwingt ja auch Niemand Facebook seine Dienstleistung in der EU anzubieten, wenn sie sich nicht an EU-Gesetze halten möchte, oder kann.

  5. Re: Richtig So!

    Autor: teenriot* 28.05.18 - 14:45

    Bitte schnell auch Milka verklagen.
    Die werben mit lila Kühen.
    Verbrauchertäuschung *kreisch* !!!1!eins!!elf!!

  6. Re: Richtig So!

    Autor: b.mey 28.05.18 - 14:48

    Hier ist ein Apfel. Im Prinzip ist er exakt das Gleiche wie diese Birne.

  7. Re: Richtig So!

    Autor: My1 29.05.18 - 03:02

    Ich denke es würde ja schonmal helfen wenn fb nur explizite Interaktionen des users mit fb aufhebt um profile zu erstellen (also bspw nicht mehr sämtliche like Buttons von irgendwelchen Websites tracken sondern nur die user die diesen auch geklickt haben) alles was ich auf fb explizit Piste like etc können die von mir aus nutzen, alles andere sollen die mal lassen

    Dazu machen die ihr geld wenn die auch nur im entferntesten seriös arbeiten nicht mit den daten sondern mit der werbung. Ggf machen die mehr werbegeld da die die Werbung nur an die "richtigen" ausliefern, aber es ist zum beispiel kein hintergrundtracking nötig.

    Auch like buttons auf extetnen seiten kann man einfach machen. Ein link der ein neues fenster bzw nen neuen tab mit ner fb site spawnt die dann einen den like bestätigen lasst.

    Asperger inside(tm)

  8. Re: Richtig So!

    Autor: Anonymer Nutzer 29.05.18 - 06:04

    AlexHoch schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also ich versteh die Menschheit nicht und halte sie mittlerweile einfach
    > nur noch für Strohdumm...Ich finde es richtig, dass man aus dem Netzwerk
    > ausgeschlossen wird, wenn man nicht zustimmt. Schließlich sind das
    > WERBEFINANZIERTE Angebote. Da ist doch klar, dass ich diese nicht nutzen
    > kann wenn ich meine Daten nicht teilen möchte. Ich finde das immer witzig
    > wie ein kleines Datenschutzäffchen den Unternehmen vorschreiben will jeden
    > Kunden der dem widerspricht weiter im Netzwerk zu lassen. Dies ist immer
    > noch ein kommerzielles Angebot und keine Verpflichtung, wenn sich Menschen
    > dermaßen an die Netzwerke gebunden haben, dass sie ohne nicht existieren
    > können, sind sie das selber Schuld! Ein Unternehmen darf sich seine Kunden
    > immer noch selber aussuchen, basta.

    Nur weil Du als junger Mensch kein verantwortungsvolles unternehmerisches Handeln mehr kennst und ohne das aufgewachsen bist, heisst das nicht, dass das alles so sein muss. Wir müssen nicht mit diesem Perversitätenkabinett leben. Die DSGVO regelt nur das, was eigentlich selbstveständlich ist, weil es keiner freiwillig mehr macht.

  9. Re: Richtig So!

    Autor: b.mey 29.05.18 - 09:30

    okidoki schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >
    > Nur weil Du als junger Mensch kein verantwortungsvolles unternehmerisches
    > Handeln mehr kennst und ohne das aufgewachsen bist, heisst das nicht, dass
    > das alles so sein muss. Wir müssen nicht mit diesem Perversitätenkabinett
    > leben. Die DSGVO regelt nur das, was eigentlich selbstveständlich ist, weil
    > es keiner freiwillig mehr macht.


    Das trifft es ziehmlich genau. Ist genauso wie Arbeitnehmerrechte, Kündigungsschutz, Autoversicherungspflicht, Anschnallpflicht... Wir haben in vielen Fällen Gesetze die für alle gelten, selbst für jene, die sich selbst der Konsequenzen ihrer "freiwilligen" Entscheidungen nicht immer bewusst sind. Und weil sie dann für alle gelten, sind sie am Ende wieder fair. Wenn kein Soziales Netzwerk mehr in der EU, generell zu einem alleinigen Refinanzierungsmodell in Form der Datenverwertung seiner Nutzer greifen darf, und auf dieser Basis Nutzer vom Dienst ausschließen, dann ist das fair. Es gilt ja für alle.

    Wäre ich Facebook, ich würde einfach meine Dienstleistung anders definieren. Statt soziales Netzwerk, würde ich offensiv als soziales Marketing Netzwerk auftreten. Dann ist klar, dass zur Geschäftsbeziehung eine Auswertung des persönlichen Verhaltens gehört. Und dann gibts auch kein Problem mehr, beim Ausschluss von Personen. Jeder der heute Facebook nutzt, und sich dieser Tatsache bewusst ist, der nutzt Facebook dann auch weiter. Und jeder der durch diese Umdefinition Facebook verlässt, der wurde vorher erfolgreich getäuscht. Und am Ende wäre allen geholfen und die DSGVO erfüllt.

    Das Problem ist, dass Facebook aber ungern derart transparent und offen agiert. Daher werden sie nicht zu dieser Lösung kommen, darum ist ihr Geschäftsmodell aktuell trügerisch (auch wenn es gerne so dar gestellt wird, dass doch jedem total klar ist, was bei facebook passiert) und deshalb ist die DSGVO und das Kopplungsverbot so wichtig.

  10. Re: Richtig So!

    Autor: Youssarian 31.05.18 - 19:47

    AlexHoch schrieb:

    > Ich finde es richtig, dass man aus dem Netzwerk
    > ausgeschlossen wird, wenn man nicht zustimmt.

    Facebook & Co. wissen, wo ich wohne, welche Telefonnummern ich habe, welche E-Mail-Adressen ich habe und neben diesen Bestandsdaten auch noch einiges an Nutzungsdaten mehr. Dabei habe ich mich niemals dort angemeldet, auch nicht bei WhatsApp und wie die alle heißen. Und von wem wissen die das? Von ignoranten Straftätern, die Daten, die sie für die ihrigen halten, mit Facebook & Co. "teilen".

  11. Re: Richtig So!

    Autor: Anonymer Nutzer 31.05.18 - 21:10

    AlexHoch schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also ich versteh die Menschheit nicht und halte sie mittlerweile einfach
    > nur noch für Strohdumm...Ich finde es richtig, dass man aus dem Netzwerk
    > ausgeschlossen wird, wenn man nicht zustimmt. Schließlich sind das
    > WERBEFINANZIERTE Angebote. Da ist doch klar, dass ich diese nicht nutzen
    > kann wenn ich meine Daten nicht teilen möchte. Ich finde das immer witzig
    > wie ein kleines Datenschutzäffchen den Unternehmen vorschreiben will jeden
    > Kunden der dem widerspricht weiter im Netzwerk zu lassen. Dies ist immer
    > noch ein kommerzielles Angebot und keine Verpflichtung, wenn sich Menschen
    > dermaßen an die Netzwerke gebunden haben, dass sie ohne nicht existieren
    > können, sind sie das selber Schuld! Ein Unternehmen darf sich seine Kunden
    > immer noch selber aussuchen, basta.
    Und der nächste der es nicht versteht. Ich geb es echt langsam auf...-.-

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