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VB(5/6) vor .Net war super

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  1. VB(5/6) vor .Net war super

    Autor: elitezocker 14.03.20 - 03:01

    ja ja. Jetzt werden einige wieder irgendwelche unsinnigen Floskeln und Vorurteile hervor kramen
    - Mit VB konnte man nicht richtig programmieren
    - VB wurde erst mit .Net nutzbar.
    usw. bla bla alles unsinn

    Ich war damals mit VB 1.0 eingestiegen. Unter Windows 3.1. Die Datenbankfunktionen hatte ich über Zoschke Data Erweiterung hinzugekauft. Problemlos funktioniert hat es nicht. Ich habe die ganze Evolution ausser VB 4.0 mitgemacht. Und VB wurde erst ab 5.0 ernsthaft nutzbar. Kurz bevor VB.Net heraus kam, war ich aber aus beruflichen Gründen nicht mehr mit VB(6) beschäftigt.

    Jahre später habe ich mir dann .Net angesehen.

    Ich fragte mich damals was der .Net Müll sollte. Einer der Vorteile von VB war die Einfachheit. Mit VB.Net mussten aufeinmal andere Schreibweisen verwendet werden. Andere variablen Deklarationen, andere Konstrukte, usw. Wie unnötig! Das schlimmste aber war, dass man genauso wie bei java, c++, usw. sich ab sofort dumm und dämlich tippte. Für jede noch so kleine Deklaration musste 100% mehr Code geschreiben werden. Redundanzen überall. Alles war aufeinmal umständlich zu definieren. Objekte, klassen, Methoden, Vererbung. Alle Nachteile von c++ und java hatte man jetzt auch in VB.Net realisiert und glaubte es sei eine Verbesserung.
    (Nichts gegen OOP, aber für VB völlig oversized)

    VB war aber niemals für hoch komplexe Anwendungen gedacht. Aber die Syntax erforderte aufeinmal eine völlig andere Herangehensweise. Krampfhaft wurde nun versucht OO hinein zu pressen wo es überhaupt nicht erforderlich war! VB war eine simple Sprache, mit der man schnell ein Mockup programmieren konnte.

    VB war mal eine Einsteiger Sprache. Leicht zu erlernen. Wenig Syntax, wenige Regeln, usw.
    Jetzt unterscheidet sich VB.Net (oberflächlich) nicht mehr von den anderen OOP Sprachen die einen zwingen leere Objekte zu schreiben und zu pflegen und zu dokumentieren, obwohl sie inhaltsleer sind. Was für ein worst case!

    Es war von Anfang an sinnlos VB auf den Level von C# usw. anzuheben.
    Das einzige was MS damit erreichte war, dass sie Entwickler verärgerten.

    Mein Uralt Nick aus Zeiten der XBox 360 Elite
    Kann man etwas anderes unter Elitezocker verstehen? シ



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 14.03.20 03:03 durch elitezocker.

  2. Re: VB(5/6) vor .Net war super

    Autor: devman 15.03.20 - 19:44

    elitezocker schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ja ja. Jetzt werden einige wieder irgendwelche unsinnigen Floskeln und
    > Vorurteile hervor kramen
    > - Mit VB konnte man nicht richtig programmieren
    > - VB wurde erst mit .Net nutzbar.
    > usw. bla bla alles unsinn
    >
    > Ich war damals mit VB 1.0 eingestiegen. Unter Windows 3.1. Die
    > Datenbankfunktionen hatte ich über Zoschke Data Erweiterung hinzugekauft.
    > Problemlos funktioniert hat es nicht. Ich habe die ganze Evolution ausser
    > VB 4.0 mitgemacht. Und VB wurde erst ab 5.0 ernsthaft nutzbar. Kurz bevor
    > VB.Net heraus kam, war ich aber aus beruflichen Gründen nicht mehr mit
    > VB(6) beschäftigt.
    >
    > Jahre später habe ich mir dann .Net angesehen.
    >
    > Ich fragte mich damals was der .Net Müll sollte. Einer der Vorteile von VB
    > war die Einfachheit. Mit VB.Net mussten aufeinmal andere Schreibweisen
    > verwendet werden. Andere variablen Deklarationen, andere Konstrukte, usw.
    > Wie unnötig! Das schlimmste aber war, dass man genauso wie bei java, c++,
    > usw. sich ab sofort dumm und dämlich tippte. Für jede noch so kleine
    > Deklaration musste 100% mehr Code geschreiben werden. Redundanzen überall.
    > Alles war aufeinmal umständlich zu definieren. Objekte, klassen, Methoden,
    > Vererbung. Alle Nachteile von c++ und java hatte man jetzt auch in VB.Net
    > realisiert und glaubte es sei eine Verbesserung.
    > (Nichts gegen OOP, aber für VB völlig oversized)
    >
    > VB war aber niemals für hoch komplexe Anwendungen gedacht. Aber die Syntax
    > erforderte aufeinmal eine völlig andere Herangehensweise. Krampfhaft wurde
    > nun versucht OO hinein zu pressen wo es überhaupt nicht erforderlich war!
    > VB war eine simple Sprache, mit der man schnell ein Mockup programmieren
    > konnte.
    >
    > VB war mal eine Einsteiger Sprache. Leicht zu erlernen. Wenig Syntax,
    > wenige Regeln, usw.
    > Jetzt unterscheidet sich VB.Net (oberflächlich) nicht mehr von den anderen
    > OOP Sprachen die einen zwingen leere Objekte zu schreiben und zu pflegen
    > und zu dokumentieren, obwohl sie inhaltsleer sind. Was für ein worst case!
    >
    > Es war von Anfang an sinnlos VB auf den Level von C# usw. anzuheben.
    > Das einzige was MS damit erreichte war, dass sie Entwickler verärgerten.

    Ja, ab VB .Net hab ich mich neu orientiert. Java und PHP waren da schon gut ausgereift.

  3. Re: VB(5/6) vor .Net war super

    Autor: FlashBFE 15.03.20 - 20:16

    Ich kam auch von VB6 zu VB.NET und sehe das genau anders herum. Es ist das beste, das VB passieren konnte, zumindest ab .NET 3.5. Mittlerweile gibt es auch wieder viele Abkürzungen wie implizite Variablen, auto implemented properties und Lambda-Ausdrücke, die das Leben leichter und den Code kürzer machen. Und man muss von den erweiterten Möglichkeiten nichts nutzen. Man kann immernoch prozedural programmieren. Aber das reicht heute nicht mehr bei Multicore-Prozessoren, Datenbanken, Webschnittstellen, wenn man die nutzen will. Die Werkzeuge müssen auch mit der Zeit gehen. Ich bleibe erstmal bei VB und freue mich auf .NET 5.

    Und dann mal sehen, was noch für Features in .NET kommen werden. Vielleicht sind die so speziell oder abgehoben, dass sie für mich eh keine Rolle spielen.

  4. Re: VB(5/6) vor .Net war super

    Autor: aha47 16.03.20 - 10:53

    elitezocker schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Ich fragte mich damals was der .Net Müll sollte.

    Der Sprachgebrauch lässt schonmal auf einen Troll schließen.

    > Einer der Vorteile von VB war die Einfachheit.

    Tja, die Zeiten des 80er-Jahre-BASICs mit GOTO und GOSUB sind nunmal vorbei.

    > Mit VB.Net mussten aufeinmal andere Schreibweisen
    > verwendet werden.

    Echt schlimm.

    > Für jede noch so kleine Deklaration musste 100% mehr Code geschreiben werden.

    VB6:
    Dim i as Long

    VB.NET:
    Dim i as Long

    0% mehr Code.

    > Jetzt unterscheidet sich VB.Net (oberflächlich) nicht mehr von den anderen
    > OOP Sprachen die einen zwingen leere Objekte zu schreiben und zu pflegen
    > und zu dokumentieren, obwohl sie inhaltsleer sind. Was für ein worst case!

    Was genau meinst du mit dem Zwang, "leere Objekte zu schreiben"? Da kann ich mir gerade nichts drunter vorstellen.

    > Es war von Anfang an sinnlos VB auf den Level von C# usw. anzuheben.

    Ein VB ohne moderne Möglichkeiten wäre längst nicht nur halb, sondern völlig tot.

    > Das einzige was MS damit erreichte war, dass sie Entwickler verärgerten.

    Nur unflexible Entwickler.

  5. Re: VB(5/6) vor .Net war super

    Autor: elitezocker 17.03.20 - 22:23

    aha47 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > elitezocker schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > Ich fragte mich damals was der .Net Müll sollte.
    >
    > Der Sprachgebrauch lässt schonmal auf einen Troll schließen.
    >

    Dein Erklärungsbedürftiges Personen-Bashing lässt wohl eher auf einen Troll schließen.

    Ich bedaure, dass Dich die Klarheit meiner Aussage so dermaßen echauffiert, dass Du jemand dahinter siehst der Dich provozieren will. Dem ist nicht so. Sondern es ist Lebens- und Programmier-Erfahrung. Meine Aussage zu VB-Net in Kürze:

    VB(6) hätte man dort belassen sollen wo es war. In Code und aufbau in den 90ern. VB(6) war niemals für OOP geschaffen. Punkt.

    Und falls Du auch das als Provokation verstehen willst, dann sage ich: Geh auf die Trollwiese spielen. Zu Deinen anderen Threads.

    Mein Uralt Nick aus Zeiten der XBox 360 Elite
    Kann man etwas anderes unter Elitezocker verstehen? シ

  6. Re: VB(5/6) vor .Net war super

    Autor: Brezel 18.03.20 - 11:49

    Genauso sehe ich das auch. VB.NET ist die ideale Weiterentwicklung von VB6. Viele OOP-Konzepte haben die Sprache auf ein neues Level gehoben. Wenn ich heute ein MockUp mit VB.NET erstelle, kann ich alle Typüberprüfungen ausschalten und bin viel schneller als mit C#. Wenn ich den Auftrag bekomme, kann ich sofort Teile des Prototyps verwenden und schalte die Typüberprüfungen ("Option Explicit", "Option Strict") ein und die Dependency zu "Microsoft.VisualBasic.dll" aus und habe ein sauberes .NET Programm. Im Endeffekt ist es ein MSIL-Code, der von einer in C# erstellten Version kaum oder gar nicht zu unterscheiden ist.

    Ich freue mich schon auf die .NET Version 5.0, mit der ich die Programme zumindest teilweise auch auf Linux verwenden kann (z.B. ASP.NET Core, leider nicht WPF). Microsoft hat einen sehr großen Aufwand getrieben, um VB.NET auf Core zu bringen. Ich habe ursprünglich erwartet, sie lassen VB.NET mit Core sterben, aber das Gegenteil ist der Fall. Sogar Intellicode für VB.NET wird unter .NET 5 in der VS IDE unterstützt.

    Was die Weiterentwicklung der Sprache betrifft, hat VB.NET über die Jahre so viele Updates erfahren (z.B. Lamda-Funktionen, Tuples, Null-Conditional Deklaration, String Interpolation, ...) und steht heute in der Version 16.0 (Visual Studio 2019) als ausgereifte OOP-Sprache dar, bei der eine Weiterentwicklung nicht zwingend notwendig ist. Wichtiger sind hier die entsprechenden Klassenbibliotheken. Falls ich tatsächlich eine C# Library von Github benötige, kann ich sie im gleichen Projektordner kompilieren und in VB.NET nutzen, also auch kein Problem.



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 18.03.20 12:06 durch Brezel.

  7. Re: VB(5/6) vor .Net war super

    Autor: Dr.InSide 02.06.20 - 08:28

    Ich sehe das fast genau so wie elitezocker.

    VB.Net hat alles kaputt gemacht, was ich an Basic mochte. Ich habe schon in 80er Jahren unter DOS mit GwBasic angefangen, später mit Quick Basic 4.5, Power Basic 3.5 und Visual Basic 1.0 für DOS+Windows weiter gemacht und schließlich bei Visual Basic 6.0 bis heute hängen geblieben.

    Als dann das erste VB.Net kam, habe ich mir das natürlich auch angeschaut, aber ich hab es schnell wieder verworfen. 1. fand ich diesen neuen Syntax grauenhaft, 2. liefen meine mühsam über die Jahre erstellten Module und Classen nicht mehr und 3. waren VB.Net Programme deutlich langsamer als vergleichbare in VB6 geschriebene. Ein unnötiger Overhead, zumal man damals immer das paar 100 MB großes Framework mit seinen Programmen mitliefern musste, weil DotNet kaum jemand auf seinen rechnern hatten. Für VB6 Programme reichte in der Regel (sofern man keine externe ActiveX Komponente verwendete) die 1,3 MB große MSVBVM60.DLL mitzuliefern, bis sie seit Windows XP standardmäßig mitgeliefert wurde. Ich nutze auch lieber die direkte Windows API anstelle von einem dazwischen geschalteten überladenen und langsamen Framework, was alles ausbremst. DotNet ist ein Baukastensystem für Faule, die alle möglichen Funktionen sofort zur verfügung haben wollen und keine Lust haben nach passenden APIs zu suchen. Leider machts MS einem immer schwiriger VB6 zu nutzen. Zwar kann man VB6 noch mit einem gepatchten Setup in Windows 10 installieren, aber mittlerweile funktioniert die F1-Hilfe seit Windows 10 v1809 nicht mehr.

    Als alternative sehe ich da immer mehr FreeBASIC und das neuere Open Source Projekt QB64 im kommen, falls VB6 irgendwann garnicht mehr laufen sollte. Leider ist da das erstellen von GUIs noch etwas zu umständlich.

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