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Wieso so negativ gegen ABAP?

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  1. Wieso so negativ gegen ABAP?

    Autor: Techn 15.03.22 - 15:00

    ABAP darf nicht als alleinige Programmiersprache gesehen werden, hier gibt es ein Zusammenspiel von mehreren Ebene.

    Der Sinn und Zweck von ABAP ist es schnell Daten zusammen zu bringen und zu bearbeiten.
    Hierfür ist die Sprache genau richtig aufgebaut.

    Aktuelles Arbeitsumfeld:
    - Calculationviews auf der Datenbank (SQL Joins Grafisch mit Zusatzfunktionen)
    - ABAP in der Mittelschicht für Lesen, Schreiben, Ändern, Prüfungen, Formatierungen, Berechtigungen
    - SAPUI5 als Frontend (Javascript Framework)

    Sieht schick aus und läuft schnell :)

  2. Re: Wieso so negativ gegen ABAP?

    Autor: TheUnichi 15.03.22 - 15:24

    Ich kann auch BASIC oder Excel-Formeln in der Mittelschicht nehmen und mir dann einreden dass ich ja doch einen geilen Stack habe, weil da irgendwo JavaScript und SQL mit drin ist.

    Ich kann es auch sein lassen und realisieren, dass ABAP keine echte Programmiersprache ist und Programmierung eher verlernt als dass es sie lehrt. Dass kein reiner ABAP-Programmierer auch nur eine reale Zeile Code außerhalb von Definitionssprachen schreiben kann. Dass für jede Art von komplexerem Anwendungsfall weitere Stacks hinzugezogen werden müssen.

    ABAP ist ein Krebs. Eine Ponzi-Schema Sprache die von Leuten gelehrt wird die lediglich ihre eigene IT-Sparte aufrecht erhalten wollen damit sie sich selbst beweihräuchern können damit was für tolle Digitalisierer sie doch sind während die reale Digitalisierung in Rauch und Feuer aufgeht und eben _durch_ tiefe SAP und ABAP-Integrationen so gut wie unmöglich und absolut unportierbar gemacht wird.

    kA, wir haben doch vor so vielen Jahren abgemacht: Proprietäre Programmiersprachen sind Kacke. kA warum man dann jetzt versucht darin doch irgendwie was gutes zu sehen.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 15.03.22 15:25 durch TheUnichi.

  3. Re: Wieso so negativ gegen ABAP?

    Autor: Huso 15.03.22 - 15:35

    Dunning und Kruger lassen schön grüßen.

  4. Re: Wieso so negativ gegen ABAP?

    Autor: .02 Cents 15.03.22 - 15:54

    Wer ist denn negativ gegen ABAP? Der Artikel? Kann ich irgendwie nicht feststellen ...

    Ich selber habe nie mit ABAP gearbeitet. Aus meiner Sicht ist das einfach ein Teil von "SAP".

    Ich wollte nach dem Studium zum Berufseinstieg kein Customizing von Standard Software ala SAP und Co machen - ich wollte Datenintegration / DWH / BI machen. Von daher ist meine Perspektive eher eine "Outsider" Perspektive ... aber wenn ich den Freelancer Markt anschaue: SAP Berater im allgemeinen werden eher am oberen Ende bezahlt, und wenn man da mitspielen will, dann braucht man nach meinem Eindruck tieferes Know How in dem einen oder anderen SAP Modul und ein gewisses Mass an ABAP Know How.

    Das sind komplexe Anwendungen, die nicht in 2-3 Jahren einfach weg gehen. Wenn mich heute jemand fragt, was er machen soll wenn er als IT Freelancer tätig werden will, dann ist der Aufbau von entsprechendem SAP Know How ganz oben auf der Liste - und ABAP gehört da einfach mit auf die Check Liste.

    Umgekehrt sehe ich aber auch keinen Grund, warum nun ABAP auf breiter Front als Einsteigersprache angeboten werden sollte, und warum ABAP so populärer werden müsste. Ich weiss gar nicht, was das bedeuten soll und wieso das irgendwas bedeuten soll, wie populär oder wie hoch gerankt o.ä. ABAP sein soll in irgendwelchen Umfragen.

    Die meisten Leute, die eine Karriere in IT Projekten oder im IT Betrieb oder meinetwegen zusammengeworfen als DevOps machen will, werden über kurz oder lang mit SAP Produkten in Kontakt kommen. Man wird nur eine der grössten Softwarefirmen der Welt, wenn die eigenen Produkte entsprechend weit verbreitet sind, und das gilt nicht nur in Deutschland. Wenn man in dieser Welt arbeiten will - und in dem Umfeld wird sicher überdurchschnittlich bezahlt - dann ist das ein "Marketable Sill". Aber ausserhalb dieser Welt gibt es wenig Grund ABAP zu verwenden. Ich habe meine ersten Programmier-Skills mit Turbo Pascal gelernt, einige Jahre später auch ein Projekt mit Ada (zwischendrin mit LISP). Turbo Pascal war sehr populär und verbreitet in der Generation die mit Heimcomputern aufgewachsen ist, und diese nicht nur als Spielkonsole benutzt hat. Trotzdem dürfte Pascal heute in das gleiche Computer Museum gehören, wie die Rechner aus der Zeit.

  5. Re: Wieso so negativ gegen ABAP?

    Autor: TheUnichi 15.03.22 - 17:08

    Huso schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dunning und Kruger lassen schön grüßen.

    Hmmm schade nur dass ich jahrelang absolvierten Master Absolventen und jahrelang erfahrenen ABAP-Entwicklern erklären musste, wie XML funktioniert und was CDATA ist.

    Das sind Erfahrungswerte, keine Wünsche oder Illusionen.

    Du kannst mir quasi _jede_ Art von Projekt nennen.
    Du sagst: ABAP ist die Lösung.
    Ich nehme _jede_ beliebige andere, halbwegs moderne Sprache und stelle sie dagegen.
    Du wirst bei _keiner einzigen_ mit ABAP punkten können. Da selbst die kleinsten Script-Sprachen + 1-2 Libraries ABAP bereits in allem überlegen sind.

    Ich will mal sehen wie du ABAP ohne SAP rechtfertigst. Bevor du das nicht kannst, erzähl mir nichts von Dunning Kruger und fass dir an die eigene Nase bitte.

  6. Re: Wieso so negativ gegen ABAP?

    Autor: Moffis 15.03.22 - 17:34

    TheUnichi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Huso schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Dunning und Kruger lassen schön grüßen.
    >
    > Hmmm schade nur dass ich jahrelang absolvierten Master Absolventen und
    > jahrelang erfahrenen ABAP-Entwicklern erklären musste, wie XML funktioniert
    > und was CDATA ist.
    >
    > Das sind Erfahrungswerte, keine Wünsche oder Illusionen.
    >
    > Du kannst mir quasi _jede_ Art von Projekt nennen.
    > Du sagst: ABAP ist die Lösung.
    > Ich nehme _jede_ beliebige andere, halbwegs moderne Sprache und stelle sie
    > dagegen.
    > Du wirst bei _keiner einzigen_ mit ABAP punkten können. Da selbst die
    > kleinsten Script-Sprachen + 1-2 Libraries ABAP bereits in allem überlegen
    > sind.
    >
    > Ich will mal sehen wie du ABAP ohne SAP rechtfertigst. Bevor du das nicht
    > kannst, erzähl mir nichts von Dunning Kruger und fass dir an die eigene
    > Nase bitte.

    Es rechtfertigt niemand ABAP ohne SAP. Das muss auch niemand, weil beides zusammengehört. Ich habe eher das Gefühl du bist frustriert, weil dir SAP zu komplex ist und du das ganze nicht verstehst.
    Ist leider oft so bei den Menschen die ERP-Systeme nicht verstehen und meinen in einer Woche schreiben sie mit Java ein besseres System.

  7. Re: Wieso so negativ gegen ABAP?

    Autor: xSureface 15.03.22 - 17:46

    SAP hat Eigenheiten die man so bei anderen ERP Systemen nicht kennt. SAP ist auch nicht wirklich Komplex. Man braucht Einarbeitungszeit ja, aber alles was man mit ABAB in SAP umsetzen kann, kann man auch außerhalb von SAP umsetzen mit anderen Programmiersprachen. Selbst wenn das Hauptsystem SAP sein sollte. SAP ist nun das Grundprogramm was auf eine Datenbank zugreift. Nicht mehr und nicht weniger. Diese Datenbank kann man auch von Extern modifizieren. SAP bedient sich nur einer Definierten Struktur. Man braucht nur den Datenbankzugriff nutzen und wissen wie diese aufgebaut ist um Funktionen zu erstellen. Die Leute nutzen ABAB eben nur, weil man das ganze dann als Integrierte Lösung hat und nicht 2 unabhängig voneinander Laufende Lösungen. Ganz davon abgesehen, dass man für eine externe Lösung für seine Zusätzlichen Funktionen weniger zahlen müsste, wird den Leuten die solch ein System kaufen das ganze so eingetrichtert, als wenn SAP nur Zusatzfunktionen über ABAP liefern könnte und von außen kein Zugriff bestehen würde.

  8. Re: Wieso so negativ gegen ABAP?

    Autor: asd 15.03.22 - 18:25

    IdR dient ABAP zur Erweiterung der ERP Prozesse im SAP, d.h. das System bekommt Daten mit denen etwas passieren soll, es soll Daten versenden oder im Prozess sollen Daten verändert, angereichert etc. werden. Wie soll man das denn sinnvoll externalisieren?

    Da geht es nicht um ABAP oder eine andere Programmiersprache sondern darum im SAP System etwas zu tun. Dazu brauchts halt ABAP und im besten Fall System-/Prozessverständnis. Ansonsten kommt nur Blödsinn raus. Für System-/Prozessverständnis zahlt der Kunde im im übrigen auch. ABAP programmieren kann jeder mit etwas Talent innerhalb weniger Wochen genauso wie in jeder anderen Programmiersprache.


    xSureface schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > SAP hat Eigenheiten die man so bei anderen ERP Systemen nicht kennt. SAP
    > ist auch nicht wirklich Komplex. Man braucht Einarbeitungszeit ja, aber
    > alles was man mit ABAB in SAP umsetzen kann, kann man auch außerhalb von
    > SAP umsetzen mit anderen Programmiersprachen. Selbst wenn das Hauptsystem
    > SAP sein sollte. SAP ist nun das Grundprogramm was auf eine Datenbank
    > zugreift. Nicht mehr und nicht weniger. Diese Datenbank kann man auch von
    > Extern modifizieren. SAP bedient sich nur einer Definierten Struktur. Man
    > braucht nur den Datenbankzugriff nutzen und wissen wie diese aufgebaut ist
    > um Funktionen zu erstellen. Die Leute nutzen ABAB eben nur, weil man das
    > ganze dann als Integrierte Lösung hat und nicht 2 unabhängig voneinander
    > Laufende Lösungen. Ganz davon abgesehen, dass man für eine externe Lösung
    > für seine Zusätzlichen Funktionen weniger zahlen müsste, wird den Leuten
    > die solch ein System kaufen das ganze so eingetrichtert, als wenn SAP nur
    > Zusatzfunktionen über ABAP liefern könnte und von außen kein Zugriff
    > bestehen würde.

  9. Re: Wieso so negativ gegen ABAP?

    Autor: TheUnichi 15.03.22 - 19:49

    Moffis schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es rechtfertigt niemand ABAP ohne SAP. Das muss auch niemand, weil beides
    > zusammengehört. Ich habe eher das Gefühl du bist frustriert, weil dir SAP
    > zu komplex ist und du das ganze nicht verstehst.
    > Ist leider oft so bei den Menschen die ERP-Systeme nicht verstehen und
    > meinen in einer Woche schreiben sie mit Java ein besseres System.

    Ohhh ja, ABAP ist seeeehr komplex. Das ist eine ganz gewiefte Sprache mit ganz ausgefeilten Sprachkonstrukten die eine unheimlich hohe Dynamik erlauben!

    Aber mal Spaß beiseite: Ich verachte SAP, ABAP und alles was dazu gehört auf Basis meiner nun 14-jährigen, beruflichen Tätigkeit in dessen Umgebungen. kA ob du im vorigen Post nicht richtig verstanden hast dass ich Master IT-Absolventen ihren Beruf erkläre, aber noch mal:

    Ich kann dir gerne in einer Woche ein ERP entwickeln. Ich nehme API-Platform, lasse mir 6 Entities auf Basis eines OpenAPI Schemas generieren und haue zwölfzehn Eventlistener für die Business Logik dazu, React Admin für die UI, fertig ist die Suppe. Ist für die meisten mittelständigen Unternehmen immer noch eine bessere Lösung als SAP.

    Ich kann dir Architekturen aus den unterschiedlichsten Frameworks und Sprachen entwickeln, ERPs in allen Formen und Farben, Springboot, ASP.NET MVC Core, Symfony, Django, Ruby on Rails, du hast die freie Wahl. Monolithisch, Microservices, sämtliche Hyperscaler, self-hosted, was du willst.

    Aber klar, ABAP....das ist dann zu komplex für mich. Ich kann dir funktionale Core-Libraries (keine Ahnung ob du überhaupt weißt was funktionale Programmierung ist) bis hin zu ganzen OOP-Frameworks in dutzenden Sprachen durch sämtliche Stacks hindurch runterballern aber ABAP...da sind meine Grenzen. Klar!

    Die Tatsache, dass deine Argumentation nur zieht, wenn du mir unterstellst, ich würde nicht verstehen wovon ich rede, zeigt, dass du gar keine Argumente hast.

    Ich weiß sehr gut wie ABAP aussieht, ich habe lange selbst SAP-Systeme betreut, ich habe sehr aktiv mit vielen ABAP-Entwicklern zusammen gearbeitet, ich kann selbst ABAP entwickeln (nicht, dass ich es jemals unironisch tun würde, aber man soll sich ja nicht aus Prinzip versperren, richtig?)

    Zieh weiter, hier gibt es nichts zu gewinnen für dich.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 15.03.22 19:49 durch TheUnichi.

  10. Re: Wieso so negativ gegen ABAP?

    Autor: shazbot 15.03.22 - 20:31

    Nur schlimmer als ABAP sind Leute wie du, Jesus Christus.

    Vorsicht! Dieser Post ↑↑↑ enhält mit hoher Wahrscheinlichkeit meine eigene Meinung.

  11. Re: Wieso so negativ gegen ABAP?

    Autor: Moffis 15.03.22 - 21:31

    TheUnichi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Moffis schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Es rechtfertigt niemand ABAP ohne SAP. Das muss auch niemand, weil
    > beides
    > > zusammengehört. Ich habe eher das Gefühl du bist frustriert, weil dir
    > SAP
    > > zu komplex ist und du das ganze nicht verstehst.
    > > Ist leider oft so bei den Menschen die ERP-Systeme nicht verstehen und
    > > meinen in einer Woche schreiben sie mit Java ein besseres System.
    >
    > Ohhh ja, ABAP ist seeeehr komplex. Das ist eine ganz gewiefte Sprache mit
    > ganz ausgefeilten Sprachkonstrukten die eine unheimlich hohe Dynamik
    > erlauben!
    >
    > Aber mal Spaß beiseite: Ich verachte SAP, ABAP und alles was dazu gehört
    > auf Basis meiner nun 14-jährigen, beruflichen Tätigkeit in dessen
    > Umgebungen. kA ob du im vorigen Post nicht richtig verstanden hast dass ich
    > Master IT-Absolventen ihren Beruf erkläre, aber noch mal:
    >
    > Ich kann dir gerne in einer Woche ein ERP entwickeln. Ich nehme
    > API-Platform, lasse mir 6 Entities auf Basis eines OpenAPI Schemas
    > generieren und haue zwölfzehn Eventlistener für die Business Logik dazu,
    > React Admin für die UI, fertig ist die Suppe. Ist für die meisten
    > mittelständigen Unternehmen immer noch eine bessere Lösung als SAP.
    >
    > Ich kann dir Architekturen aus den unterschiedlichsten Frameworks und
    > Sprachen entwickeln, ERPs in allen Formen und Farben, Springboot, ASP.NET
    > MVC Core, Symfony, Django, Ruby on Rails, du hast die freie Wahl.
    > Monolithisch, Microservices, sämtliche Hyperscaler, self-hosted, was du
    > willst.
    >
    > Aber klar, ABAP....das ist dann zu komplex für mich. Ich kann dir
    > funktionale Core-Libraries (keine Ahnung ob du überhaupt weißt was
    > funktionale Programmierung ist) bis hin zu ganzen OOP-Frameworks in
    > dutzenden Sprachen durch sämtliche Stacks hindurch runterballern aber
    > ABAP...da sind meine Grenzen. Klar!
    >
    > Die Tatsache, dass deine Argumentation nur zieht, wenn du mir unterstellst,
    > ich würde nicht verstehen wovon ich rede, zeigt, dass du gar keine
    > Argumente hast.
    >
    > Ich weiß sehr gut wie ABAP aussieht, ich habe lange selbst SAP-Systeme
    > betreut, ich habe sehr aktiv mit vielen ABAP-Entwicklern zusammen
    > gearbeitet, ich kann selbst ABAP entwickeln (nicht, dass ich es jemals
    > unironisch tun würde, aber man soll sich ja nicht aus Prinzip versperren,
    > richtig?)
    >
    > Zieh weiter, hier gibt es nichts zu gewinnen für dich.

    Und warum entwickelst du kein besseres System, mit angeblich mal eben ein paar Frameworks. Wäre ja dann eine Goldgrube.

  12. Re: Wieso so negativ gegen ABAP?

    Autor: gadthrawn 15.03.22 - 21:50

    xSureface schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > SAP hat Eigenheiten die man so bei anderen ERP Systemen nicht kennt. SAP
    > ist auch nicht wirklich Komplex. Man braucht Einarbeitungszeit ja, aber
    > alles was man mit ABAB in SAP umsetzen kann, kann man auch außerhalb von
    > SAP umsetzen mit anderen Programmiersprachen.

    Das wird relativ schwer, da du anscheinend nicht verstehst, was SAP macht. SAP ist ein Workflowsystem. Das heißt man kann die Workflows mit ABAP auch recht einfach an ein Unternehmen anpassen, statt das Unternehmen an Standardworkflows.

    Und das bekommst du mit extrem wenig Aufwand hin. Extern eher gar nicht.

    > Selbst wenn das Hauptsystem
    > SAP sein sollte. SAP ist nun das Grundprogramm was auf eine Datenbank
    > zugreift. Nicht mehr und nicht weniger.

    Naja, ein Workflowsystem macht eine Menge mehr.

    > Diese Datenbank kann man auch von
    > Extern modifizieren. SAP bedient sich nur einer Definierten Struktur. Man
    > braucht nur den Datenbankzugriff nutzen und wissen wie diese aufgebaut ist
    > um Funktionen zu erstellen. Die Leute nutzen ABAB eben nur, weil man das
    > ganze dann als Integrierte Lösung hat und nicht 2 unabhängig voneinander
    > Laufende Lösungen. Ganz davon abgesehen, dass man für eine externe Lösung
    > für seine Zusätzlichen Funktionen weniger zahlen müsste, wird den Leuten
    > die solch ein System kaufen das ganze so eingetrichtert, als wenn SAP nur
    > Zusatzfunktionen über ABAP liefern könnte und von außen kein Zugriff
    > bestehen würde.

    Eine externe Lösung ist in etlichen Fällen extrem mehr Aufwand.
    Fehlersuche wird bei externen Geschichten extrem bescheiden.


    Und zu SAP: Probier mal ein System wie dolibarr - eben mit anderen Sprachen - zu erweitern. du wirst es hassen. Oder odoo - wirkt als Endanwender erst einfacher, Anpssungen sind aber noch mal ne ganze Ecke unflexibler...

    Aber ERP ist für dich ja nur eine Datenbank.. Also wann macht xsureface sein eigenes ERP sie alle zu finden, ins Dunkle zu treiben und ewig zu binden?

  13. Re: Wieso so negativ gegen ABAP?

    Autor: bananensaft 15.03.22 - 21:58

    TheUnichi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Moffis schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Es rechtfertigt niemand ABAP ohne SAP. Das muss auch niemand, weil
    > beides
    > > zusammengehört. Ich habe eher das Gefühl du bist frustriert, weil dir
    > SAP
    > > zu komplex ist und du das ganze nicht verstehst.
    > > Ist leider oft so bei den Menschen die ERP-Systeme nicht verstehen und
    > > meinen in einer Woche schreiben sie mit Java ein besseres System.
    >
    > Ohhh ja, ABAP ist seeeehr komplex. Das ist eine ganz gewiefte Sprache mit
    > ganz ausgefeilten Sprachkonstrukten die eine unheimlich hohe Dynamik
    > erlauben!
    >
    > Aber mal Spaß beiseite: Ich verachte SAP, ABAP und alles was dazu gehört
    > auf Basis meiner nun 14-jährigen, beruflichen Tätigkeit in dessen
    > Umgebungen. kA ob du im vorigen Post nicht richtig verstanden hast dass ich
    > Master IT-Absolventen ihren Beruf erkläre, aber noch mal:
    >
    > Ich kann dir gerne in einer Woche ein ERP entwickeln. Ich nehme
    > API-Platform, lasse mir 6 Entities auf Basis eines OpenAPI Schemas
    > generieren und haue zwölfzehn Eventlistener für die Business Logik dazu,
    > React Admin für die UI, fertig ist die Suppe. Ist für die meisten
    > mittelständigen Unternehmen immer noch eine bessere Lösung als SAP.
    Ah ok. Also gut. Ich will ein ERP in dem ich einen Kundenauftrag anlege (nachdem ich einen Kunden angelegt habe) und mit dem ich beliebige Positionen mit Artikeln hinzufügen kann. Die Preisberechnung sollte evtl. Rabatte berücksichtigen können. Für jede Position soll eine Bestandprüfung gemacht werden. Gibt es eine Unterdeckung wird automatisch eine Bestellung beim Lieferanten ausgelöst. Nach verbuchen des Wareneingangs wird der Kundenauftrag dann beliefert, der Kunde informiert, die Rechnung/Lieferschein gedruckt ggf. der Versand an den Kunden ausgelöst, wahlweise Abholung vor Ort. Teillieferung sollte auch möglich sein und notfalls auch Stornierung. Sämtliche Vorgänge sollten natürlich im Rechnungswesenteil gesetzlich korrekt abgebildet werden.
    Sollte der Kunde auf Rechnung zahlen, sollte das Mahnwesen das überwachen und anhand definierter Fristen Zahlungserinnerungen/Mahnungen raussenden.
    Achja und nach 3 Jahren ohne weitere Kundenkontakte sollen die Regeln der DSGVO greifen und der Kunde im System gesperrt werden und nach 10 Jahren dann auch gelöscht inkl. Auftrags- und Rechnungsdaten.
    Achja, und wenn wir dabei sind. Berechtigungen und Userverwaltung ist selbstverständlich, oder? Und diverse Lager und Filialien und so auch? Also darüber brauchen wir nicht Extra zu reden, denke das ist klar.

    Das alles schaffst du innerhalb einer Woche zum laufen zu bekommen? Dann Respekt, doch ja. Allerhöchsten Respekt. Und würde ich an Deiner Stelle sofort machen, ich glaube jede Firma würde dir gerne nur halb soviel zahlen wie sie der SAP oder vergleichbaren Anbietern zahlen. Wunderknabe du.

    > Ich kann dir Architekturen aus den unterschiedlichsten Frameworks und
    > Sprachen entwickeln, ERPs in allen Formen und Farben, Springboot, ASP.NET
    > MVC Core, Symfony, Django, Ruby on Rails, du hast die freie Wahl.
    > Monolithisch, Microservices, sämtliche Hyperscaler, self-hosted, was du
    > willst.
    Und jetzt? Das ist Technik, dass kann jeder der ein paar Tage Zeit hat. Nützt dir halt ohne die Anwendungen und das Wissen darüber nicht viel. Dann sagt man halt, dass man ein ERP innert einer Woche aus dem Boden stampft.

    > Aber klar, ABAP....das ist dann zu komplex für mich. Ich kann dir
    > funktionale Core-Libraries (keine Ahnung ob du überhaupt weißt was
    > funktionale Programmierung ist) bis hin zu ganzen OOP-Frameworks in
    > dutzenden Sprachen durch sämtliche Stacks hindurch runterballern aber
    > ABAP...da sind meine Grenzen. Klar!
    ABAP ist nicht das Problem, es ist das SAP System und die Unternehmensprozesse die komplex sind. Und die ganzen Module im SAP die alle ihre eigenen DB Tabellen, Klassen und Eigenheiten haben. Die muss man halt kennen. Die Syntax von ABAP ist relativ einfach zu erlernen.

  14. Re: Wieso so negativ gegen ABAP?

    Autor: bananensaft 15.03.22 - 22:07

    xSureface schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > SAP hat Eigenheiten die man so bei anderen ERP Systemen nicht kennt. SAP
    > ist auch nicht wirklich Komplex. Man braucht Einarbeitungszeit ja, aber
    > alles was man mit ABAB in SAP umsetzen kann, kann man auch außerhalb von
    > SAP umsetzen mit anderen Programmiersprachen. Selbst wenn das Hauptsystem
    > SAP sein sollte. SAP ist nun das Grundprogramm was auf eine Datenbank
    > zugreift. Nicht mehr und nicht weniger. Diese Datenbank kann man auch von
    > Extern modifizieren. SAP bedient sich nur einer Definierten Struktur. Man
    Natürlich geht das, war früher ne Oracle DB, da kannste natürlich mit allem drauf zugreifen wie du willst. Aber sorry, wer das macht hat echt keine Ahnung und erzeugt höchstwahrscheinlich Inkonsistenzen in den Daten. Wenn Du die Tabelle mit einer Kundenauftragsposition änderst und z.B. die bestellte Menge von 5 auf 10 änderst ist das zwar nur ein einfaches UPDATE. Aber da hängt dann ja noch einiges dran, z.B. Bestellungen beim Lieferanten die erhöht werden muss. FI Prozesse die angepasst werden müssen. Die Rechnung an den Kunden muss erhöht werden, inkl. der Forderung. Bestandsprüfungen müsste durchgeführt werden, ob die Erhöhung überhaupt machbar ist. Und darf der Kunde überhaupt soviel bestellen oder hat er ein Kreditlimit? Oder gibt es ggf. sogar Ausfuhrbeschränkungen bei internationaler Kundschaft?
    Das willst Du alles extern programmieren und wenn ja warum genau? Das ist weder billiger, noch einfacher, noch schneller sondern eigentlich nur dumm.

    > braucht nur den Datenbankzugriff nutzen und wissen wie diese aufgebaut ist
    > um Funktionen zu erstellen. Die Leute nutzen ABAB eben nur, weil man das
    Nein. Man nutzt ABAP weil die relevanten Funktionen (z.B. die Auftragsmenge ändern) im SAP schon vorhanden ist, von ABAP aufgerufen werden kann und man dann sicher sein kann, dass alle prozessualen Prüfungen und Abhängigkeiten durchgeführt wurden.

    > ganze dann als Integrierte Lösung hat und nicht 2 unabhängig voneinander
    > Laufende Lösungen. Ganz davon abgesehen, dass man für eine externe Lösung
    > für seine Zusätzlichen Funktionen weniger zahlen müsste, wird den Leuten
    > die solch ein System kaufen das ganze so eingetrichtert, als wenn SAP nur
    > Zusatzfunktionen über ABAP liefern könnte und von außen kein Zugriff
    > bestehen würde.
    Natürlich kann man alles auch via SOAP oder oData bereitstellen, macht SAP auch. Und dann ein Java oder React oder VBA Frontend drumherum basteln. Ist dann sicher schicker als die SAP GUI. Aber für die Anpassungen an Deine Prozesse braucht man dann doch wieder ABAP, das geht nicht ohne.

  15. Re: Wieso so negativ gegen ABAP?

    Autor: flAming_Ace 15.03.22 - 22:44

    Ich habe jetzt mehrere Jahre (mal mehr mal weniger) ABAP Erfahrung gesammelt und muss sagen, dass die Sprache selbst mich am wenigsten stört. Ja sie ist alt und eingestaubt, aber sie ist mittlerweile komplett objektorientiert und durch Features wie Inline Decleratation einigermaßen ertragbar. Ursprünglich komme ich aus der Java Ecke, habe auch viel mit Javascript und diversen Frameworks gearbeitet. Ab und an nutze ich auch andere moderne Sprachen wie Python, Dart oder Kotlin. Was mich am meisten stört ist das "ABAP Ökosystem":

    - alte Funktionsbausteine mit 20-30 Parametern
    - keine Versionsverwaltung (abgesehen von 3rd Party Projekten wie abapgit)
    - nur absolut rudimentäres Versions- und Abhängigkeitsmanagement
    - schlechter IDE Support (SE80 ist keine IDE, aber auch ADT@Eclipse ist verglichen mit anderen Sprachen ein Witz)
    - CI/CD bis auf ein paar Ansätze quasi nicht vorhanden
    - das Loggen (SLG) ist im Standard eine üble Zumutung
    - "Transportieren" (so ne Art Deployment - ich hasse es) ohne richtige Rollback-Möglichkeit

    Außerdem kriegen eingefleischte ABAP Entwickler außerhalb der ABAP Bubble einfach gar nichts mit; CI/CD, REST, funktionale Programmierung, DevOps, etc. Die Liste lässt sich endlos fortsetzen, das sind alles Fremdwörter. Die meisten haben noch nie HTML-Datei oder irgendwas anderes außer vielleicht CSV gesehen. Konzepte wie MVC sucht man meist vergeblich, etc.

    tl;dr Mit der Sprache komme ich klar (vor allem wenn ich das Alter berücksichtige), das Ökosystem drum herum ist für mich, wenn ich ABAP entwickle, das eigentliche Problem.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 15.03.22 22:45 durch flAming_Ace.

  16. Re: Wieso so negativ gegen ABAP?

    Autor: Ember 16.03.22 - 01:00

    Bei HTML würde ich widersprechen - zumindest der eine oder andere wird auch mal Fiori gesehen haben. Ansonsten aber Zustimmung: das Problem an ABAP ist nicht die Sprache selber - die ist nicht großartig, aber hat ein paar nette Features für "tabellenorientiere" Programmierung -, aber das Drumherum ist teilweise schon arg retro.

  17. Re: Wieso so negativ gegen ABAP?

    Autor: Techn 16.03.22 - 01:37

    Deswegen SAPUI5 als Oberfläche (Javascript Framework), sieht gut aus und läuft schnell.

    bzgl. Versionsverwaltung, ABAP hat eine und die sollte jeder kennen der solange dabei ist... in GUI Client: Springen->Versionen->Versionsverwaltung

  18. Re: Wieso so negativ gegen ABAP?

    Autor: gadthrawn 16.03.22 - 06:55

    TheUnichi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Moffis schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Es rechtfertigt niemand ABAP ohne SAP. Das muss auch niemand, weil
    > beides
    > > zusammengehört. Ich habe eher das Gefühl du bist frustriert, weil dir
    > SAP
    > > zu komplex ist und du das ganze nicht verstehst.
    > > Ist leider oft so bei den Menschen die ERP-Systeme nicht verstehen und
    > > meinen in einer Woche schreiben sie mit Java ein besseres System.
    >
    > Ohhh ja, ABAP ist seeeehr komplex. Das ist eine ganz gewiefte Sprache mit
    > ganz ausgefeilten Sprachkonstrukten die eine unheimlich hohe Dynamik
    > erlauben!
    >
    > Aber mal Spaß beiseite: Ich verachte SAP, ABAP und alles was dazu gehört
    > auf Basis meiner nun 14-jährigen, beruflichen Tätigkeit in dessen
    > Umgebungen. kA ob du im vorigen Post nicht richtig verstanden hast dass ich
    > Master IT-Absolventen ihren Beruf erkläre, aber noch mal:
    >
    > Ich kann dir gerne in einer Woche ein ERP entwickeln. Ich nehme
    > API-Platform, lasse mir 6 Entities auf Basis eines OpenAPI Schemas
    > generieren und haue zwölfzehn Eventlistener für die Business Logik dazu,
    > React Admin für die UI, fertig ist die Suppe. Ist für die meisten
    > mittelständigen Unternehmen immer noch eine bessere Lösung als SAP.
    >
    > Ich kann dir Architekturen aus den unterschiedlichsten Frameworks und
    > Sprachen entwickeln, ERPs in allen Formen und Farben, Springboot, ASP.NET
    > MVC Core, Symfony, Django, Ruby on Rails, du hast die freie Wahl.
    > Monolithisch, Microservices, sämtliche Hyperscaler, self-hosted, was du
    > willst.
    >
    > Aber klar, ABAP....das ist dann zu komplex für mich. Ich kann dir
    > funktionale Core-Libraries (keine Ahnung ob du überhaupt weißt was
    > funktionale Programmierung ist) bis hin zu ganzen OOP-Frameworks in
    > dutzenden Sprachen durch sämtliche Stacks hindurch runterballern aber
    > ABAP...da sind meine Grenzen. Klar!
    >
    > Die Tatsache, dass deine Argumentation nur zieht, wenn du mir unterstellst,
    > ich würde nicht verstehen wovon ich rede, zeigt, dass du gar keine
    > Argumente hast.
    >
    > Ich weiß sehr gut wie ABAP aussieht, ich habe lange selbst SAP-Systeme
    > betreut, ich habe sehr aktiv mit vielen ABAP-Entwicklern zusammen
    > gearbeitet, ich kann selbst ABAP entwickeln (nicht, dass ich es jemals
    > unironisch tun würde, aber man soll sich ja nicht aus Prinzip versperren,
    > richtig?)
    >
    > Zieh weiter, hier gibt es nichts zu gewinnen für dich.

    Also dann hätte ich gerne nächsten Mittwoch den Beweis von dir, damit es auch wirklich funktional programmiert ist bitte in Common LISP.

  19. Re: Wieso so negativ gegen ABAP?

    Autor: sre 16.03.22 - 08:56

    Das wird hier schon alles sehr naja, undifferenziert dargestellt.

    Fakt ist, dass eine SAP Einführung SEHR teuer ist.
    Das sind aber ERP Einführungen generell! (SAP setzt gerne einfach noch einen, oder zwei drauf, aber hey, was soll der Geiz?)

    Fakt ist aber auch, dass SAP als ERP gerne "alle Branchen" bedienen möchte, aber auf keine Branche wirklich spezialisiert ist.
    Das führt zu ENORMEN Zusatzkosten um branchenspezifische Anforderungen zu erfüllen.
    In vielen Fällen holt man sich dafür natürlich eine Branchen-spezifische Zusatzlösung eines entsprechenden Software-/Beratungshauses welches einem die Eierlegende Branchensau direkt für "kleines Geld" mit dazu verkauft.

    Bei einigen tausend Manntagen für 120¤/Stunde excl. Spesen (und auch gerne sehr viel mehr) die so eine SAP Einführung schluckt, muss man es ja bei den Lizenzkosten nicht direkt Übertreiben.
    Das Geld bringt sowieso die Dienstleistung (Supportvertrag etc).

    Was generell für jedes ERP gilt, wenn man vor hat ein Neues oder überhaupt mal ein Ganzheitliches einzuführen ist:
    ALLE ERP relevanten Prozesse im Unternehmen müssen vollständig geklärt werden und das wird gerne völlig unterschätzt.
    Oftmals müssen überhaupt erstmal saubere Prozesse definiert werden.

    Für Herrn Müller aus dem Versand, der seit 35 Jahren "das immer so gemacht hat" ist das aber, absolut nachvollziehbar, eine riesen Herausforderung, denn er ist Logistiker, kein Informatiker. Er kann dir im kleinsten Detail erklären wie das alles im Arbeitsablauf bisher gehandhabt wird, er hat aber keine Ahnung von SAP, oder was so ein "ERP" System überhaupt so genau tut.
    Hauptsache er kann die Ware schicken, am Besten mit 2 Clicks oder gar nur mit nem Hanscanner und nem Barcode.
    Weil dieses SAP aber irgendwie total kompliziert ist, findet er das scheiße, oft zurecht.

    Was mich einfach irre stört ist, dass Leute aus der SAP Ecke sich hinstellen und so tun als wüssten Sie von all dem nichts.
    Als hätten Sie noch nie die ganzen Probleme miterlebt, die bei der Einführung, selbst EINZELNER neuer Prozesse in SAP so auftreten.
    Denn unterm Strich brauchst du jedes mal Zusatzsoftware wenn irgendwas nicht direkt im Standard abzubilden ist (was praktisch ständig der Fall ist).

    Ehrlich als qualifizierte IT Fachkraft mit Jahren an Berufserfahrung im SAP Umfeld sollte man es besser wissen.

    Und hier muss man einfach sagen: Es gibt praktisch für für alles auch Branchenspezifische Lösungen, Handel, Chemie, Stahl, you name it.
    Sich einfach hinzustellen und so zu tun als würde nur SAP existieren und alles wäre in SAP "ganz einfach, und super schnell erledigt" ist doch irgendwie schon albern...
    Genau das Gegenteil ist doch der Fall.
    Sonst hätte Lidl nicht ne 500Mio verbrannt um dann zu sagen "Ihr könnt uns mal, wir machen das nicht mehr mit!".

    Kurz zu meinem Hintergrund:
    Ich hatte meine paar Jahre im Bereich Netweaver Process Integration (heute PI/PO??) / EDI und war primär im Automotive Sektor tätig. Habe aber auch eine SAP-Einführung in einem mittelständischen Handelsunternehmen miterleben dürfen. Im Anschluss an den "Senior" habe ich den SAP Bereich verlassen.
    Ich vermisse das alles nicht, ganz ehrlich, auch wenn es finanziell für mich heute vermutlich ganz erheblich besser aussehen würde, wenn ich dabei geblieben wäre (mir geht's trotzdem ganz gut, keine Sorge :p).



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 16.03.22 09:02 durch sre.

  20. Re: Wieso so negativ gegen ABAP?

    Autor: flAming_Ace 16.03.22 - 08:58

    Ember schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bei HTML würde ich widersprechen - zumindest der eine oder andere wird auch
    > mal Fiori gesehen haben. Ansonsten aber Zustimmung: das Problem an ABAP ist
    > nicht die Sprache selber - die ist nicht großartig, aber hat ein paar nette
    > Features für "tabellenorientiere" Programmierung -, aber das Drumherum ist
    > teilweise schon arg retro.

    Leider bei den Firmen, die ich kenne, unter 30%. Viele wollen mit neuem Zeugs wie UI5 nichts zu tun haben. Aber ja, ich habe es etwas überspitzt formuliert.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 16.03.22 08:59 durch flAming_Ace.

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