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Darum gibt es weniger Frauen in der IT

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  1. Darum gibt es weniger Frauen in der IT

    Autor: Anonymer Nutzer 16.02.15 - 17:31

    Das ist DER Grund, warum man viel öfter Männernamen liest, wenn es um Programmierung, Entwicklung, Web usw geht. Nicht die immer wieder aus dem Hut gezogene Diskriminierung.

    Sie schreibt ja wörtlich "However, this has ended up taking up too much of my time".
    Und das ist ok so und zu respektieren. Nur muss frau/Politik/Presse dann auch so fair sein, und Männern nicht anlasten, dass besonders die IT so frauenfeindlich wäre. Ist sie nicht. Es fehlen nur schon von Anfang an die Frauen und dann investieren sie auch noch weniger Zeit.

    Um das klar zu sagen: ich finde ihre Entscheidung und den Grund nicht schlecht. Ich finde, dass Männer weit öfter als bisher auf sich, ihre Familie und ihre Freizeit achten sollten. Frauen machen das an sich schon richtig. Nur der Grund sind eben nicht da böse Patriarchat und die sexistischen Männer, sondern ganz einfach andere Prioritäten.

    Allerdings: nach 2 Jahren zu sagen, man hat keine Zeit mehr für ein wichtiges IT-Projekt zeugt schon von schlechter Lebensplanung und fehlendem Biss. Ganz unabhängig ob Mann oder Frau...wer bei so einem Projekt zusagt, sollte schon mehr Durchhaltevermögen zeigen. Ich würde auf jeden nicht gern in die Geschichte von PHP als die Person eingehen, wegen der es wichtige angekündigte Features doch nicht gibt. Und da wieder glaube ich, dass Männer anders denken und genau deswegen eben öfter am Ende mit ihrem Namen unter einem wichtigen Projekt stehen. Und genau deswegen auch eine kürzere Lebenserwartung haben.

  2. Re: Darum gibt es weniger Frauen in der IT

    Autor: SelfEsteem 16.02.15 - 18:07

    Ich checke diesen gesamten, imho unsinnigen, Post nicht.

    Willst du uns nun sagen, dass Lebensumstaende sich nicht aendern koennen? Oder willst du uns erklaeren, dass etwas verwerflich daran ist, die eigenen Prioritaeten zu aendern?
    Ich als Mann hatte in der Vergangenheit auch einige Male keinen Bock mehr auf ein Projekt oder einen Job. So what? Ist doch besser, es sein zu lassen, als an etwas herumzudoktern, worauf man keine Lust mehr hat.

    Hier Durchhaltevermoegen zu fordern, finde ich schlicht falsch. Durchhaltevermoegen ist gefragt, wenn man eine Zeit ueberbruecken muss, um sein Ziel zu erreichen. Wenn sie keinen Bock auf das Gesamtprojekt hat, ist Durchhaltevermoegen nicht gefragt.

    Was hier passiert ist, ist doch etwas voellig typisches und ganz normales sowohl fuer oeffentliche OSS-Projekte als auch fuer Unternehmen. Da stellt sich doch garkeine Geschlechterfrage.

  3. Re: Darum gibt es weniger Frauen in der IT

    Autor: nicoledos 16.02.15 - 18:24

    sehe ich auch so.

    Das einzige Problem hier ist, Hobby vs. Angestellt.

    Ein angestellter Entwickler wird dafür 9to5 bezahlt und hat dann seine Freizeit. So ein Hobbyentwickler muss seine Freizeit dafür opfern und eventuell noch Geld mit bringen.

    Wenn zentrale Projekte wie PHP von den Freizeitentwicklern abhängen, ist es ein Problem des Projektes. Da müssen die sich von facebook & Co. die finanziellen Mittel holen, um eigene feste Entwickler zu bezahlen.

    Das Problem scheint es momentan aber bei vielen Projekten zu geben (siehe RT Kernel). Die Industrie bedient sich kostenlos und wundert sich, wenn Entwickler aufhören.

  4. Re: Darum gibt es weniger Frauen in der IT

    Autor: TheUnichi 16.02.15 - 18:30

    SelfEsteem schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich checke diesen gesamten, imho unsinnigen, Post nicht.
    >
    > Willst du uns nun sagen, dass Lebensumstaende sich nicht aendern koennen?
    > Oder willst du uns erklaeren, dass etwas verwerflich daran ist, die eigenen
    > Prioritaeten zu aendern?
    > Ich als Mann hatte in der Vergangenheit auch einige Male keinen Bock mehr
    > auf ein Projekt oder einen Job. So what? Ist doch besser, es sein zu
    > lassen, als an etwas herumzudoktern, worauf man keine Lust mehr hat.
    >
    > Hier Durchhaltevermoegen zu fordern, finde ich schlicht falsch.
    > Durchhaltevermoegen ist gefragt, wenn man eine Zeit ueberbruecken muss, um
    > sein Ziel zu erreichen. Wenn sie keinen Bock auf das Gesamtprojekt hat, ist
    > Durchhaltevermoegen nicht gefragt.
    >
    > Was hier passiert ist, ist doch etwas voellig typisches und ganz normales
    > sowohl fuer oeffentliche OSS-Projekte als auch fuer Unternehmen. Da stellt
    > sich doch garkeine Geschlechterfrage.

    Sehe ich absolut genau so.

  5. Re: Darum gibt es weniger Frauen in der IT

    Autor: DASPRiD 17.02.15 - 01:40

    nicoledos schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn zentrale Projekte wie PHP von den Freizeitentwicklern abhängen, ist es
    > ein Problem des Projektes. Da müssen die sich von facebook & Co. die
    > finanziellen Mittel holen, um eigene feste Entwickler zu bezahlen.

    Wohl eher von Zend ;)

  6. Re: Darum gibt es weniger Frauen in der IT

    Autor: DerVorhangZuUndAlleFragenOffen 17.02.15 - 05:00

    nicoledos schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ein angestellter Entwickler wird dafür 9to5 bezahlt und hat dann seine
    > Freizeit. So ein Hobbyentwickler muss seine Freizeit dafür opfern und
    > eventuell noch Geld mit bringen.

    Das ist ja das Problem unserer Zeit. Die Menschen gehen nicht ihrer Berufung nach sondern machen einen Job. Wer SW Entwickelung als einen "9to5 Job" betrachtet, sollte sich überlegen ob das wirklich der richtige Broterwerb für ihn ist. Das gilt für andere Berufe gleichermaßen. Ich habe das selber schon im Kollegenumfeld gesehen. Leute die nicht für ihren Job brennen und ihn mit Leib und Seele machen verlieren irgendwann den Anschluss und werden dann zu Innovationsbremsern ("Haben wir immer schon so gemacht!"). Mit der Zeit wandelt sich dieses "den Anschluss verlieren" dann in Frustration und schlussendlich in Depression um.

    Leider wird das in unserer Gesellschaft nicht anerkannt. Das sieht man auch an den blödsinnigen Rankings anhand von Studierquoten. Was will man z.B. mit Lehrern, die das nur gelernt haben, weil man da "angeblich" viel Geld für wenig Leistung nachgeschmissen kriegt? Auch die Lohnunterschiede nach Ausbildung und Studium sind Blödsinn. Ich wundere mich immer wieder warum die Unterschiede so hoch sind. Ich hätte auch Informatik studiert wenn ich damit gleich viel wie ein gut ausgebildeter Handwerker hätte verdienen können. Und das weil ich meine Berufung gefunden habe. Leider wird das Finden der eigenen Berufung weder in Schulen noch von den meisten Eltern heutzutage gefördert. Stattdessen wird den Kindern eingeimpft: "Studier Naturwissenschaften! Da findest du nachher leichter einen Job."

    "Entwickeln Sie ein positives Verhältnis zu Daten und freuen sie sich wenn wir mehr wissen!" ~Angela Merkel (12.06.2015)

  7. Re: Darum gibt es weniger Frauen in der IT

    Autor: non_sense 17.02.15 - 10:08

    DerVorhangZuUndAlleFragenOffen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich hätte auch Informatik studiert wenn ich
    > damit gleich viel wie ein gut ausgebildeter Handwerker hätte verdienen
    > können. Und das weil ich meine Berufung gefunden habe. Leider wird das
    > Finden der eigenen Berufung weder in Schulen noch von den meisten Eltern
    > heutzutage gefördert. Stattdessen wird den Kindern eingeimpft: "Studier
    > Naturwissenschaften! Da findest du nachher leichter einen Job."

    Ein gut ausgebildeter Handwerker verdient nicht so viel, wie ein Informatiker ;)
    Mein Vater ist Gärtnermeister und arbeitet 40 Jahre in diesem Beruf. Ich bin seit 3,5 Jahren Softwareentwickler und verdiene inzwischen mehr als er. Davor habe ich als Mechatroniker gearbeitet und verdiente ebenfalls nicht mal annähernd das, was ich jetzt verdiene. Als Mechatroniker konnte ich mir nicht mal eine Wohnung leisten und musste weiterhin bei meinen Eltern leben.

    Berufung fördern ist zwar schön und gut, aber was bringt mir eine Berufung, wenn ich von dieser nicht leben kann? Darum auch der Satz: "Studiere Naturwissenschaften!". Und ja, ich finde auch, dass dies ein Problem in unserer Gesellschaft ist. Wer volltags arbeiten geht, der solle auch genug verdienen können, um leben zu können.

  8. Re: Darum gibt es weniger Frauen in der IT

    Autor: __destruct() 17.02.15 - 11:33

    Ob Informatik eine Naturwissenschaft, hängt rein davon ab, ob man Logik als Eigenschaft des Universums, in dem wir leben, ansieht, oder als noch allgemeiner. Ich sehe Logik als Eigenschaft unseres Universums an, da es durchaus sein könnte, dass in einem anderen Universum andere Gesetze der Logik gelten. Somit sind meiner Ansicht nach Strukturwissenschaften eine Teilmenge der Naturwissenschaften und Informatik somit auch eine Naturwissenschaft.

    Darüber hinaus wird Informatik als Strukturwissenschaft natürlich in vielen Bereichen von Naturwissenschaften, die nicht zu Strukturwissenschaften zählen, angewandt.

  9. Re: Darum gibt es weniger Frauen in der IT

    Autor: bstea 17.02.15 - 15:58

    Gärtner ist auch kein Handwerker. Und im Osten gibts soviele Informatikabsolventen, da wunderts keinen das man die mies bezahlen kann und trotzdem nicht weglaufen. 2,4K(Brutto) für einen mit abgeschlossenen Studium, damit gehört man schon zu den besser bezahlten.

    --
    Erst wenn der letzte Baum gefällt, der letzte Fluss gestaut und der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr feststellen, dass man Biber nicht essen kann!



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 17.02.15 15:58 durch bstea.

  10. Re: Darum gibt es weniger Frauen in der IT

    Autor: non_sense 17.02.15 - 18:40

    bstea schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Gärtner ist auch kein Handwerker.

    Dann kennst du diesen Beruf sehr schlecht ... -.-

  11. Re: Darum gibt es weniger Frauen in der IT

    Autor: bstea 17.02.15 - 21:20

    Möglich, aber Wiki meint das.

    --
    Erst wenn der letzte Baum gefällt, der letzte Fluss gestaut und der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr feststellen, dass man Biber nicht essen kann!

  12. Re: Darum gibt es weniger Frauen in der IT

    Autor: __destruct() 17.02.15 - 21:30

    "Das Berufsbild Florist/Floristin zählt zum Handwerk." (Quelle)

    In diesem Artikel ist auch das Handwerkswappen der Gärtner eingebunden.

  13. Re: Darum gibt es weniger Frauen in der IT

    Autor: phw 18.02.15 - 09:42

    morningstar schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sie schreibt ja wörtlich "However, this has ended up taking up too much of
    > my time".
    > Und das ist ok so und zu respektieren. Nur muss frau/Politik/Presse dann
    > auch so fair sein, und Männern nicht anlasten, dass besonders die IT so
    > frauenfeindlich wäre. Ist sie nicht. Es fehlen nur schon von Anfang an die
    > Frauen und dann investieren sie auch noch weniger Zeit.

    Der ganze Post ist dermaßen an den Haaren herbeigezogen. Jetzt kommt es mal vor, dass eine Frau einen wichtigen Beitrag zu einem Software-Projekt leistet und dann aus Zeitgründen von dem Arbeit zurücktritt. Ähnliche Meldungen habe ich schon dutzende gelesen, fast immer mit Männern. Was sagt das jetzt darüber aus, ob Männer oder Frauen mehr Zeit und Durchhaltevermögen haben? Na? Richtig! Nichts.

    Meine Güte, es geht um eine Person, die zwei Jahre lang viel Zeit in ein Projekt gesteckt hat und das jetzt aus persönlichen Gründen nicht mehr kann/will. Verstehe nicht, warum man immer aus allem ein "Kampf der Geschlechter"-Thema machen muss.

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