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Entmündigung der User

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  1. Entmündigung der User

    Autor: spYro 06.11.12 - 11:41

    Sorry, aber mich regt das ein wenig auf.
    Es würde reichen, wenn man einen Dialog anzeigt, wenn man die Entwickleroptionen aufruft (bzw. ich glaube, dass beim 1. aufruf sowieo so ein dialog kommt).
    Ein Dialogfenster in dem steht "achtung, das benutzen dieser optionen sollte nur von personen vorgenommen werden, die sich damit auskennen. Benutzung auf eigene gefahr!!! *ein ja-ich-akzeptiere-button* und ein *ich möchte doch nichts ändern button* "

    Damit wäre die sache geklärt.
    Wenn ein User sich das durchliest und auf den akzeptieren-button klickt, dann nimmt er eventuelle "bugs" und probleme in kauf. Wenn er das handy dann einschickt weil "es total doll flimmert", dann wird der händler das handy mit deaktivierter option zurückschicken und die "reparatur" was kosten lassen.

    User sollten eher dazu bewegt werden selbst ihre technischen grenzen einzusehen. Wenn dort etwas steht, was ich nicht verstehe, dann lass ich die finger davon oder ich probiere es aus mit dem risiko, dass ich etwas kaputt mache und selbst die schuld trage.
    Dem User von anfang an handschellen anzulegen und die option mit stacheldraht und selbstschussanlagen "zu seinem eigenen wohl" zu verstecken halte ich für fatal. Denn dadurch "lernen" die User: "Alles, was ich machen KANN, DARF ich auch machen und ich trage KEINE Verantwortung für schäden, denn SONST hätten die das ja besser geschützt".

    Nur meine Meinung.

    LG spYro

  2. Re: Entmündigung der User

    Autor: das hatten wir schon mal 06.11.12 - 12:31

    Früher oder später entdeckt die Zielgruppe die versteckten Optionen und die Probleme beginnen von neuen.

    Ein Developer Account, der bisher kostenlos ist, könnte die Optionen freischalten. Damit wird Lieschen Müller davon abgehalten die Optionen zugunsten wem und was auch immer frei zu schalten.

  3. Re: Entmündigung der User

    Autor: knaxx 06.11.12 - 13:21

    das hatten wir schon mal schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ein Developer Account, der bisher kostenlos ist, könnte die Optionen
    > freischalten. Damit wird Lieschen Müller davon abgehalten die Optionen
    > zugunsten wem und was auch immer frei zu schalten.

    Keine gute Idee - und vor allem auch keine Lösung des Problems.

    Ich brauche derzeit USB-Debugging, um Kontakte und Kalender mit dem Desktop zu synchronisieren - die Option "geht doch alles ganz einfach via Google" ist für mich aus diversen Gründen keine Alternative. Diese Möglichkeit kostenpflichtig zu verbieten kann nicht der richtige Weg sein.
    Wer an seinem Gerät rumfummeln will, der tut es auch - egal zu welchem Preis.

    °l°(,,,,);

  4. Re: Entmündigung der User

    Autor: elgooG 06.11.12 - 13:41

    knaxx schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > das hatten wir schon mal schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ein Developer Account, der bisher kostenlos ist, könnte die Optionen
    > > freischalten. Damit wird Lieschen Müller davon abgehalten die Optionen
    > > zugunsten wem und was auch immer frei zu schalten.
    >
    > Keine gute Idee - und vor allem auch keine Lösung des Problems.
    >
    > Ich brauche derzeit USB-Debugging, um Kontakte und Kalender mit dem Desktop
    > zu synchronisieren - die Option "geht doch alles ganz einfach via Google"
    > ist für mich aus diversen Gründen keine Alternative. Diese Möglichkeit
    > kostenpflichtig zu verbieten kann nicht der richtige Weg sein.
    > Wer an seinem Gerät rumfummeln will, der tut es auch - egal zu welchem
    > Preis.

    Das Verstecken sorgt eher bei Verwirrung bei Entwicklern, als bei den Anwendern, die ohnehin nichts damit anfangen können.

    Also es wäre eleganter gewesen die Einstellungen einfach über die Installation einer Developer-App freizuschalten. Dann könnte man gleich noch ein paar zusätzliche Funktionen mitliefern, wie zB ein Widget mit dem sich solche Einstellungen schneller direkt vom Home-Screen ändern lassen.

    Wie auch immer, ich stimme da Google zu, dass normale Anwender diese Einstellungen eher verwirrend finden oder damit Fehler produzieren, die sie später selbst nicht mehr nachvollziehen können. Warnhinweise bringen leider nichts, das habe ich schon sehr oft erfahren, denn sie werden nicht gelesen und ein unbedarfter Anwender kann die Auswirkungen nun mal nicht immer richtig einschätzen.

    Das hat nichts mit Entmündigung zu tun. Entmündigung würde bedeuten die Einstellungen an einen Entwickler-Account zu binden, oder ganz wegzulassen.

    Kann Spuren von persönlichen Meinungen, Sarkasmus und Erdnüssen enthalten. Ausdrucke nicht für den Verzehr geeignet. Ungelesen mindestens haltbar bis: siehe Rückseite



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 06.11.12 13:42 durch elgooG.

  5. Re: Entmündigung der User

    Autor: spYro 06.11.12 - 13:50

    elgooG schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > knaxx schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > das hatten wir schon mal schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
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    > > > Ein Developer Account, der bisher kostenlos ist, könnte die Optionen
    > > > freischalten. Damit wird Lieschen Müller davon abgehalten die Optionen
    > > > zugunsten wem und was auch immer frei zu schalten.
    > >
    > > Keine gute Idee - und vor allem auch keine Lösung des Problems.
    > >
    > > Ich brauche derzeit USB-Debugging, um Kontakte und Kalender mit dem
    > Desktop
    > > zu synchronisieren - die Option "geht doch alles ganz einfach via
    > Google"
    > > ist für mich aus diversen Gründen keine Alternative. Diese Möglichkeit
    > > kostenpflichtig zu verbieten kann nicht der richtige Weg sein.
    > > Wer an seinem Gerät rumfummeln will, der tut es auch - egal zu welchem
    > > Preis.
    >
    > Das Verstecken sorgt eher bei Verwirrung bei Entwicklern, als bei den
    > Anwendern, die ohnehin nichts damit anfangen können.
    >
    > Also es wäre eleganter gewesen die Einstellungen einfach über die
    > Installation einer Developer-App freizuschalten. Dann könnte man gleich
    > noch ein paar zusätzliche Funktionen mitliefern, wie zB ein Widget mit dem
    > sich solche Einstellungen schneller direkt vom Home-Screen ändern lassen.
    >
    > Wie auch immer, ich stimme da Google zu, dass normale Anwender diese
    > Einstellungen eher verwirrend finden oder damit Fehler produzieren, die sie
    > später selbst nicht mehr nachvollziehen können. Warnhinweise bringen leider
    > nichts, das habe ich schon sehr oft erfahren, denn sie werden nicht gelesen
    > und ein unbedarfter Anwender kann die Auswirkungen nun mal nicht immer
    > richtig einschätzen.
    >
    > Das hat nichts mit Entmündigung zu tun. Entmündigung würde bedeuten die
    > Einstellungen an einen Entwickler-Account zu binden, oder ganz wegzulassen.


    Ich sehe keinen Unterschied zwischen...

    A: Die Option nicht anzuzeigen und diese erst sichtbar zu machen wenn man eine bestimmte anzahl an klicks auf einen lösgelösten menüpunkt drückt, auf den man normalerweise niemals drückt. Diese Vorgehensweise ist natürlich nirgendwo dokumentiert bzw. nicht ohne weiteres erkennbar.

    B: Die Option nicht anzuzeigen und diese erst anzeigt, wenn man einen bestimmten Account hinzugefügt hat, den man sich natürlich vorher erst erstellen muss. Dieses Vorgehen ist ebenfalls nicht ohne weiteres erkennbar.

    C: Die Option nicht anzuzeigen und diese erst nach der installation einer bestimmten App anzuzeigen. Dieses Vorgehen ist ebenfalls nicht ohne weiteres erkennbar.


    Sorry, aber irgendwann muss man auch mal an den Verstand der Menschen appellieren. Ich sollte auch nicht in einem brennenden Auto von der Klippe stürzen, wenn ich kein Stuntman bin der weiß, was er tut.

    spYro

  6. Re: Entmündigung der User

    Autor: elgooG 07.11.12 - 21:50

    spYro schrieb:
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    > elgooG schrieb:
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    > > knaxx schrieb:
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    > > > das hatten wir schon mal schrieb:
    > > >
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    > > > > Ein Developer Account, der bisher kostenlos ist, könnte die Optionen
    > > > > freischalten. Damit wird Lieschen Müller davon abgehalten die
    > Optionen
    > > > > zugunsten wem und was auch immer frei zu schalten.
    > > >
    > > > Keine gute Idee - und vor allem auch keine Lösung des Problems.
    > > >
    > > > Ich brauche derzeit USB-Debugging, um Kontakte und Kalender mit dem
    > > Desktop
    > > > zu synchronisieren - die Option "geht doch alles ganz einfach via
    > > Google"
    > > > ist für mich aus diversen Gründen keine Alternative. Diese Möglichkeit
    > > > kostenpflichtig zu verbieten kann nicht der richtige Weg sein.
    > > > Wer an seinem Gerät rumfummeln will, der tut es auch - egal zu welchem
    > > > Preis.
    > >
    > > Das Verstecken sorgt eher bei Verwirrung bei Entwicklern, als bei den
    > > Anwendern, die ohnehin nichts damit anfangen können.
    > >
    > > Also es wäre eleganter gewesen die Einstellungen einfach über die
    > > Installation einer Developer-App freizuschalten. Dann könnte man gleich
    > > noch ein paar zusätzliche Funktionen mitliefern, wie zB ein Widget mit
    > dem
    > > sich solche Einstellungen schneller direkt vom Home-Screen ändern
    > lassen.
    > >
    > > Wie auch immer, ich stimme da Google zu, dass normale Anwender diese
    > > Einstellungen eher verwirrend finden oder damit Fehler produzieren, die
    > sie
    > > später selbst nicht mehr nachvollziehen können. Warnhinweise bringen
    > leider
    > > nichts, das habe ich schon sehr oft erfahren, denn sie werden nicht
    > gelesen
    > > und ein unbedarfter Anwender kann die Auswirkungen nun mal nicht immer
    > > richtig einschätzen.
    > >
    > > Das hat nichts mit Entmündigung zu tun. Entmündigung würde bedeuten die
    > > Einstellungen an einen Entwickler-Account zu binden, oder ganz
    > wegzulassen.
    >
    > Ich sehe keinen Unterschied zwischen...
    >
    > A: Die Option nicht anzuzeigen und diese erst sichtbar zu machen wenn man
    > eine bestimmte anzahl an klicks auf einen lösgelösten menüpunkt drückt, auf
    > den man normalerweise niemals drückt. Diese Vorgehensweise ist natürlich
    > nirgendwo dokumentiert bzw. nicht ohne weiteres erkennbar.
    >
    > B: Die Option nicht anzuzeigen und diese erst anzeigt, wenn man einen
    > bestimmten Account hinzugefügt hat, den man sich natürlich vorher erst
    > erstellen muss. Dieses Vorgehen ist ebenfalls nicht ohne weiteres
    > erkennbar.
    >
    > C: Die Option nicht anzuzeigen und diese erst nach der installation einer
    > bestimmten App anzuzeigen. Dieses Vorgehen ist ebenfalls nicht ohne
    > weiteres erkennbar.
    >
    > Sorry, aber irgendwann muss man auch mal an den Verstand der Menschen
    > appellieren. Ich sollte auch nicht in einem brennenden Auto von der Klippe
    > stürzen, wenn ich kein Stuntman bin der weiß, was er tut.

    Mann kann sich aber auch absichtlich dumm stellen. ;-)
    => Accountbindung bedeutet, dass du erst eine Entwicklerlizenz bezahlen musst, auch wenn du gar nicht vor hast für den Play Store zu veröffentlichen.

    => App bedeutet, dass alle Funktionen modular zusammengefasst werden können und der Funktionsumfang besser erweitert werden kann. Außerdem kann ein Support auf diese Weise Fehler auf einem Kundengerät aufspüren.

    => Dieses 7-mal Tippen hat einfach etwas hilfloses an sich gewürzt mit einem "Uns ist auf die Schnelle nichts Besseres eingefallen." Das hat mehr mit einem Cheatcode für ein Easteregg zu tun.

    Die Intension dahinter ist, dass ein unbedarfter Anwender nicht aus Versehen Probleme generiert die er selbst wahrscheinlich nicht nachvollziehen bzw. lösen kann.

    Anwender die keine Entwickler sind, sich aber dennoch einbilden eine der Funktion zu brauchen können Sie ja auf eigene Gefahr aktivieren nachdem sie in Pseudofachzeitschriften wie PC Welt oder Chip den Schlagzeilenartikel "Android gehackt! Super geheime interne Funktionen schamlos aufgedeckt!" gelesen haben.

    Entwickler dagegen sollten zumindest so viel Professionalität aufweisen können eine technische Dokumentation lesen und damit umgehen zu können. Das ist eine Fähigkeit die von jedem Entwickler gefordert wird. Deshalb finde ich auch diesen wohl bewusst reißerischen Vergleich mit dem Stundman völlig überzogen.

    Kann Spuren von persönlichen Meinungen, Sarkasmus und Erdnüssen enthalten. Ausdrucke nicht für den Verzehr geeignet. Ungelesen mindestens haltbar bis: siehe Rückseite

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