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zu spät
Autor: nanunanu 15.02.10 - 16:21
Also, dann lieber so etwas wie ein ipad in Farbe mit mehr Möglichkeiten. Die haben den Run verpasst. Das ding wandert in die Tonne. Die Zukunft gehört den Tablets auf Basis des ipads. Achtung, ich meine nich "DAS" Apple ipad, sondern Tablet-PC's. Ist mir egal, ob Android oder Linux oder Apple drauf läuft, es geht mir um die Funktion. Farbe, Mail, Notizen, Wifi – das möchte ich, und nicht so ein S/W dingens, mit dem ich hauptsächlich nur lesen kann.
Die sind zu spät. -
Re: zu spät
Autor: Autor 15.02.10 - 16:27
Zu spät für was?
Für die Blitzmerker:
Tablet PC <> iPad <> eBookreader
Man kann zwar die Funktionen einigermassen mischen, aber sie sind alle auf etwas anderes spezialisiert. -
Re: zu spät
Autor: harmless 15.02.10 - 16:51
Autor schrieb:
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> Tablet PC <> iPad <> eBookreader
>
> Man kann zwar die Funktionen einigermassen mischen, aber sie sind alle auf
> etwas anderes spezialisiert.
Richtig. Aber weder Tablet PC noch eBook-Reader sind neu. Und beide haben sich im Massenmarkt nicht durchgesetzt. Ob sich das iPad durchsetzen kann, wird man sehen.
Ich würde die Geräteklassen so einordnen:
Tablet PC - ein PC mit PC-Anwendungen zum Herumtragen. Hat sich deshalb nicht durchgesetzt, weil PC-Betriebssysteme und -Software nicht wirklich für die Tabletnutzung taugen. Ist daher Nische und wird Nische bleiben.
eBook-Reader - relativ kleiner Bildschirm, reflexives Display, heute noch monochrom. Ausschließlich als Buchersatz gedacht und für anderes auch kaum zu gebrauchen. (OS limitiert, Bildschirm zu langsam etc.)
iPad - als Medien-Konsumgerät entwickelt. Tut das, was die meisten Leute die meiste Zeit mit ihrem Rechner machen: Web, Filme, Bilder, Musik und Spiele. Und zusätzlich kann man es auch zum Lesen von Büchern benutzen.
Das iPad wird Tablet PCs nur selten ersetzen können. Dort wird womöglich spezielle Peripherie, Stifteingabe oder Windows-Software verlangt. Diese (kleine) Nische wird also bleiben.
eBook-Reader werden vom iPad wahrscheinlich großteils verdrängt, bevor sich der Markt so richtig entwickeln kann. Der Grund ist einfach: Man kann auf einem iPad Bücher lesen (wenn auch vielleicht nicht ganz so angenehm), aber man kann auf einem eBook-Reader keine 3D-Spiele spielen, bunte Bilder angucken oder gar Filme schauen. Also werden sich die meisten Leute für das Gerät entscheiden, mit dem sie mehr anfangen können.
Aber das ist nur meine Sicht der Dinge. Lassen wir uns überraschen. ;) -
Re: zu spät
Autor: kathom 15.02.10 - 17:14
Für 3D-Spiele, bunte Bilder und Filme habe ich mein iPhone. Zum Lesen habe ich meinen Kindle. Beide zusammen sind kleiner als ein iPad.
Wozu brauche ich also ein iPad? ;-) -
Re: zu spät
Autor: autores09 15.02.10 - 17:21
Wenn man die Verkaufszahlen vom Kindle so ansieht, weiß ich nicht ob das noch ein Nischenprodukt ist.
Das eBook hat gegenüber dem iPad/Tablets klare Vorteile, nicht nur wegen dem Display (das aber meines Erachtens DAS Arguement für einen eBook Reader ist).
eBooks halten ewig. 5000-9000 Seiten mit einer Akkuladung. Das wird zeitlich ein iPad niemals schaffen.
eBooks kann man im Sonnenlicht perfekt lesen. Soll ja auch ein Buch- und kein PC-Ersatz sein.
eBooks sind handlich und klein. Mein inriver story ist schon recht handlich und leicht.
Trotzdem findet viele im Freundekreis auch das noch zu schwer um als Buchersatz zu dienen. Aber ich denke man kann eBook Reader schnell noch leichter bekommen, ein iPad wird dagegen nur sehr langfristig etwas leichter werden können.
eBook Reader sind eine spezielle Gerätekategorier. Schon lange nicht mehr ein Nischenprodukt und in keinster Weise mit dem iPad zu vergleichen.
Und: nur weil Apple jetzt auch Bücher verkauft, macht das das iPad nicht gleich zum eBook Reader... :) -
Re: zu spät
Autor: Autor 15.02.10 - 17:21
harmless schrieb:
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> Tablet PC - ein PC mit PC-Anwendungen zum Herumtragen. Hat sich deshalb
> nicht durchgesetzt, weil PC-Betriebssysteme und -Software nicht wirklich
> für die Tabletnutzung taugen. Ist daher Nische und wird Nische bleiben.
Das stimmt nicht wirklich, die Bedienung mit Stift oder Finger klappt hervorragend. Die Leute haben nur recht komische Ansichten, wenn sie meinen das iPhone hätte die einzig ware Touchscreenbedienung. Das eine ist halt ein Handy, das andere ein richtiger Computer. Da müssen auch die Mittel dementsprechend dimensioniert werden.
> eBook-Reader werden vom iPad wahrscheinlich großteils verdrängt, bevor sich
> der Markt so richtig entwickeln kann. Der Grund ist einfach: Man kann auf
> einem iPad Bücher lesen (wenn auch vielleicht nicht ganz so angenehm), aber
> man kann auf einem eBook-Reader keine 3D-Spiele spielen, bunte Bilder
> angucken oder gar Filme schauen. Also werden sich die meisten Leute für das
Denke ich nicht. Den meisten Leuten wird das Display für Videos zu klein sein und auch Spiele werden überbewertet. Aber zum Surfen wird man sicher eine größere Nachfrage haben, das wird wohl der Hauptvorteil sein. Oder halt zum gelegentlichen Lesen. Dazu müssen die Geräte aber erst verbreiterter sein um die Akzeptanz von LCD als eBook-Reader einschätzen zu können. -
Re: zu spät
Autor: harmless 15.02.10 - 17:42
autores09 schrieb:
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> Wenn man die Verkaufszahlen vom Kindle so ansieht, weiß ich nicht ob das
> noch ein Nischenprodukt ist.
Seit wann gibt es offizielle Verkaufszahlen? Ich konnte keine finden.
> Das eBook hat gegenüber dem iPad/Tablets klare Vorteile,
Sicher. Ich denke nur, daß für die meisten Interessenten eben *andere* Kriterien wichtiger sind.
> eBook Reader sind eine spezielle Gerätekategorier. Schon lange nicht mehr
> ein Nischenprodukt und in keinster Weise mit dem iPad zu vergleichen.
Naja. Ich mag mich nicht über die Definition von Nische streiten.
> Und: nur weil Apple jetzt auch Bücher verkauft, macht das das iPad nicht
> gleich zum eBook Reader... :)
Ich sagte ja auch nur man *kann* darauf *auch* lesen.
Übrigens: Ich hab auf meinem iPod Touch schon mehrere komplette Bücher gelesen. Geht recht gut. -
NT: No WLAN, no txtr
Autor: Autor 15.02.10 - 17:52
s.o.
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Re: zu spät
Autor: harmless 15.02.10 - 17:55
Autor schrieb:
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> Das stimmt nicht wirklich, die Bedienung mit Stift oder Finger klappt
> hervorragend. Die Leute haben nur recht komische Ansichten, wenn sie meinen
> das iPhone hätte die einzig ware Touchscreenbedienung. Das eine ist halt
> ein Handy, das andere ein richtiger Computer.
Die Leute mögen komisch Ansichten haben. Jedenfalls sind sie offenbar der Ansicht, daß sie eben keinen 'richtigen Computer' im Tabletformat wollen. Sonst würden sie die Dinger nämlich kaufen. Gibt es ja schon lange genug.
> Denke ich nicht. Den meisten Leuten wird das Display für Videos zu klein
> sein und auch Spiele werden überbewertet.
Abwarten.
> Aber zum Surfen wird man sicher
> eine größere Nachfrage haben, das wird wohl der Hauptvorteil sein. Oder
> halt zum gelegentlichen Lesen. Dazu müssen die Geräte aber erst
> verbreiterter sein um die Akzeptanz von LCD als eBook-Reader einschätzen zu
> können.
Es gibt bereits viele Millionen Anwender, die ihre iPhones bzw. ihre iPod Touchs dafür verwenden. eBook-Software ist ausgesprochen beliebt im AppStore. Ähnlich wie die - natürlich völlig überbewerteten ;) - Spiele. -
Re: zu spät
Autor: Autor 15.02.10 - 18:52
harmless schrieb:
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> Die Leute mögen komisch Ansichten haben. Jedenfalls sind sie offenbar der
> Ansicht, daß sie eben keinen 'richtigen Computer' im Tabletformat wollen.
> Sonst würden sie die Dinger nämlich kaufen. Gibt es ja schon lange genug.
Die Dinger werden auch gekauft. Sie werden nur halt nicht im MediaMarkt und Co angeboten. Der Preis spielt bei der geringen Verbreitung auch eine Rolle. Aber Hochwertige Notebooks sieht man ja in den Märkten eh eher selten, dass heißt nicht das diese nicht begehrt wären.
> Es gibt bereits viele Millionen Anwender, die ihre iPhones bzw. ihre iPod
> Touchs dafür verwenden. eBook-Software ist ausgesprochen beliebt im
> AppStore. Ähnlich wie die - natürlich völlig überbewerteten ;) - Spiele.
Ja das iPhone ist halt ein Ding was man immer dabei hat und wenn einem Langweilig ist, holt man es halt raus.



