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Der Fachinformatiker ist ein kaufmännisch-gewerblicher Beruf

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  1. Der Fachinformatiker ist ein kaufmännisch-gewerblicher Beruf

    Autor: Wasweißichdennschon 09.04.21 - 10:02

    Das ist vll. auch das Problem, da Berufsschulen die Beschulung durchführen, die eben nicht als technische Schulen ausgestattet sind.

  2. Re: Der Fachinformatiker ist ein kaufmännisch-gewerblicher Beruf

    Autor: Atrocity 09.04.21 - 10:06

    Wie kommst du denn darauf? Das gibt weder die Ausbildungsbeschreibung noch der tatsächliche Inhalt wieder. Weder für AE noch für SI.

  3. Re: Der Fachinformatiker ist ein kaufmännisch-gewerblicher Beruf

    Autor: Wechselgänger 09.04.21 - 10:12

    Wasweißichdennschon schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das ist vll. auch das Problem, da Berufsschulen die Beschulung durchführen,
    > die eben nicht als technische Schulen ausgestattet sind.

    Verwechselst du den Fachinformatiker hier eventuell mit dem Informatikkaufmann?
    https://de.wikipedia.org/wiki/Informatikkaufmann

  4. Re: Der Fachinformatiker ist ein kaufmännisch-gewerblicher Beruf

    Autor: zampata 09.04.21 - 10:14

    Atrocity schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wie kommst du denn darauf? Das gibt weder die Ausbildungsbeschreibung noch
    > der tatsächliche Inhalt wieder. Weder für AE noch für SI.


    Berufsausbildungsgesetzt

    Wurde zwar überarbeitet und der Anteil verringert aber früher lag der geforderte Anteil höher

  5. Re: Der Fachinformatiker ist ein kaufmännisch-gewerblicher Beruf

    Autor: TheKingOfDerp 09.04.21 - 10:18

    Ich muss Wasweißichdennschon zustimmen, es handelt sich um einen kaufmännischen Beruf, wenn mann sich den Ausbildungsrahmenplan anschaut wird das auch klar.

    Auch der Prüfungsteil 1 ist sehr kaufmanslastig, meist sind 1-2 von 5 Aufgaben kaufmännischer Natur. Prüfungsteil 3 ist Wirtschaft, Sozialkunde, wenn ich mich nicht täusche, teilen den sich sämtliche kaufmännischen Berufe.

  6. Re: Der Fachinformatiker ist ein kaufmännisch-gewerblicher Beruf

    Autor: Atrocity 09.04.21 - 10:19

    Habe BWL wohl verdrängt. Und auch nie wieder gebraucht.

  7. Re: Der Fachinformatiker ist ein kaufmännisch-gewerblicher Beruf

    Autor: Atrocity 09.04.21 - 10:22

    Habe meine Ausbildung 2003 abgeschlossen. Ja, es gab BWL. Aber es hat keinen interessiert, das Niveau war wie in den meisten anderen Fächern sehr niedrig. Und es war auf keinen Fall ein Hauptinhalt.
    Die Fachinformatiker Ausbildung ist eine technische. Für Leute die mehr BWL brauchen weil sie später eher als Projektleiter o.Ä. arbeiten wollen gibt es sinnvollere Ausbildungen.
    (Wobei die besten Teamleiter meiner Meinung nach die sind die wissen was ihr Team wirklich arbeitet)

  8. Re: Der Fachinformatiker ist ein kaufmännisch-gewerblicher Beruf

    Autor: franzropen 09.04.21 - 10:24

    Nö, theoretisch sollst du nach Abschluss der Audbildung die Möglichkeit haben dich selbständig zu machen. Dazu gehört auch Grundwissen in BWL besondern Buchführung.

  9. Re: Der Fachinformatiker ist ein kaufmännisch-gewerblicher Beruf

    Autor: franzropen 09.04.21 - 10:25

    Was glaubst du wie du dich ohne BWL-Kenntnisse selbstständig machen kannst?

  10. Re: Der Fachinformatiker ist ein kaufmännisch-gewerblicher Beruf

    Autor: Atrocity 09.04.21 - 10:25

    Das ist aber bei weitem nicht der Hauptinhalt. Stunden waren bei uns ähnlich wie bei Deutsch. Aber immerhin etwas mehr als Englisch oder Religion.

  11. Re: Der Fachinformatiker ist ein kaufmännisch-gewerblicher Beruf

    Autor: Atrocity 09.04.21 - 10:27

    Wenn einen das interessiert dann muss man sich das halt entsprechend selber aneignen. Welcher Ausbildungsberuf ist denn in der normalen Basisausbildung darauf ausgelegt dass man sich selbständig macht? Das kommt normal erst in höheren Stufen wie z.B. dem Meister.

  12. Re: Der Fachinformatiker ist ein kaufmännisch-gewerblicher Beruf

    Autor: franzropen 09.04.21 - 10:34

    Den Meister gibt es in dem Bereich aber nicht, danach kommt höchstens noch das Studium. Deshalb enthält die Fachinformatikerausbildung auch BWL-Komponenten, damit du auch ohne Studium wenigstens Grundkenntnisse hast.

  13. Re: Der Fachinformatiker ist ein kaufmännisch-gewerblicher Beruf

    Autor: countzero 09.04.21 - 11:11

    Atrocity schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Habe meine Ausbildung 2003 abgeschlossen. Ja, es gab BWL. Aber es hat
    > keinen interessiert, das Niveau war wie in den meisten anderen Fächern sehr
    > niedrig. Und es war auf keinen Fall ein Hauptinhalt.
    > Die Fachinformatiker Ausbildung ist eine technische.

    Das kommt drauf an, ich habe 2009 die Ausbildung zum Informatikkaufmann abgeschlossen. Da waren im Stundenplan genauso viele Stunden BWL wie IT. Das Niveau war in etwa das gleiche wie davor beim Abi (technisches Gymnasium). In der selben Klasse saßen aber auch die Fachinformatiker Systemintegration. Einziger Unterschied waren die Aufgabenstellungen in den Prüfungen.

    Kaufleute: Sie kaufen ein System für X...
    SIler: Sie verkaufen ein System für X...

  14. Re: Der Fachinformatiker ist ein kaufmännisch-gewerblicher Beruf

    Autor: Renegade3349 09.04.21 - 12:00

    countzero schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das kommt drauf an, ich habe 2009 die Ausbildung zum Informatikkaufmann
    > abgeschlossen. Da waren im Stundenplan genauso viele Stunden BWL wie IT.
    Deswegen ist man danach ja auch Informatikkaufmann und nicht Fachinformatiker.
    Das ist ein ähnlicher Unterschied wie Wirtschaftsinformatiker (ein BWL Studiengang mit 60% BWL, 40% Informatik) zu einem Informatiker Softwareentwicklung, der mit BWL absolut nichts am Hut hat, sondern eher ein paar Einstreuungen aus der Elektrotechnik.
    Man konnte im Studium immer schön sehen, dass der Informatikteil für Wirtschaftsinformatiker die Grundlagen und 1-2 selbst gewählte weiterführende Kurse beinhaltet. Da war der Fokus ganz klar auf der Wirtschaft. Ein Freund von mir hat Informatikkaufmann gelernt und ist da super durchgekommen ohne programmieren zu können oder näher zu wissen was in einem Computer vorgeht. Dafür kann er halt abschätzen was etwas kostet oder wie lange grob eine Aufgabe dauert, ohne selbst zu verstehen was die Leute da genau machen. Als Entwickler interessiert mich nicht was am profitabelsten ist, mich interessiert wie ich etwas gut oder schnell erledige, je nach Anforderung :)

  15. Re: Der Fachinformatiker ist ein kaufmännisch-gewerblicher Beruf

    Autor: RicoBrassers 09.04.21 - 12:31

    TheKingOfDerp schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich muss Wasweißichdennschon zustimmen, es handelt sich um einen
    > kaufmännischen Beruf, wenn mann sich den Ausbildungsrahmenplan anschaut
    > wird das auch klar.
    >
    > Auch der Prüfungsteil 1 ist sehr kaufmanslastig, meist sind 1-2 von 5
    > Aufgaben kaufmännischer Natur. Prüfungsteil 3 ist Wirtschaft, Sozialkunde,
    > wenn ich mich nicht täusche, teilen den sich sämtliche kaufmännischen
    > Berufe.

    Kann ich bestätigen. Ausbildung zum Fachinformatiker Anwendungsentwicklung von 2015-2018 in Niedersachsen.

    Zumindest "damals" war der FIAE definitiv ein *kaufmännischer* Beruf. Logischerweise weniger kaufmännisch als bspw. die Ausbildung zum IT-Kaufmann, aber dennoch kaufmännisch.

    Das wird auch in der Abschlussprüfung deutlich.

    Teil A der Prüfung = Abschlussprojekt, untergliedert in:
    - Betriebliche Projektarbeit
    - Präsentation/Fachgespräch

    Wobei die Projektarbeit sich vorrangig um den kaufmännischen Kram zentriert. Natürlich muss man hier auch Programmierung umsetzen, aber der wirtschaftliche Aspekt wie Projektkosten, etc. spielen eine genauso wichtige Rolle. Wir hatten bei uns im Unternehmen bspw. einen Systemintegrator, der seine Projektarbeit deshalb verhauen hat, weil er zu wenig vom kaufmännischen Kram mit drin hatte.

    Teil B der Prüfung = Abschlussarbeit, untergliedert in:
    - Ganzheitliche Aufgabe I (Berufspezifisch, hier: Anwendungsentwickler)
    - Ganzheitliche Aufgabe II (Branchenspezifisch, hier: IT-Berufe)
    - Wirtschafts- und Sozialkunde (alle kaufmännischen Berufe)

    Ob die ganzheitliche Aufgabe I bei mir jetzt zum Großteil kaufmännisch war, kann ich so jetzt gar nicht mehr einordnen. Kommt da aber i.d.R. auch mit drin vor. Wenn ich mich noch richtig erinnere, gibt es 6 Aufgaben, von denen man eine streichen kann/muss (zeitlicher Rahmen). Daher kann sich der konkrete Anteil an kaufmännischen Aufgaben von Prüfling zu Prüfling unterscheiden.

  16. Re: Der Fachinformatiker ist ein kaufmännisch-gewerblicher Beruf

    Autor: cachaito 09.04.21 - 13:56

    Je mach Firmen Größe ist man auch als Admin für den Einkauf zuständig. Sie werden dort immer wieder den Chefs über die IT-Kosten die IT argumentieren müssen. Dabei ist es dann auch nicht verkehrt Betriebswirtschaftlichekenntnisse zu besitzen.

  17. Re: Der Fachinformatiker ist ein kaufmännisch-gewerblicher Beruf

    Autor: countzero 09.04.21 - 14:16

    Renegade3349 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > countzero schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Das kommt drauf an, ich habe 2009 die Ausbildung zum Informatikkaufmann
    > > abgeschlossen. Da waren im Stundenplan genauso viele Stunden BWL wie IT.
    > Deswegen ist man danach ja auch Informatikkaufmann und nicht
    > Fachinformatiker.

    Oder halt Fachinformatiker Systemintegration, die saßen wie gesagt im selben Unterricht.

  18. Re: Der Fachinformatiker ist ein kaufmännisch-gewerblicher Beruf

    Autor: MrKlein 09.04.21 - 14:19

    Es gibt den Informatik Techniker. Sind 2 Jahre Vollzeit und auf EU Ebene dem Bachelor gleichgesetzt

  19. Re: Der Fachinformatiker ist ein kaufmännisch-gewerblicher Beruf

    Autor: cachaito 09.04.21 - 14:27

    Der Stoff und auch die Anzahl der Stunden ist erst im 3. Lehrjahr unterschiedlich.

  20. Re: Der Fachinformatiker ist ein kaufmännisch-gewerblicher Beruf

    Autor: Profi_in_allem 09.04.21 - 21:40

    BWL sind meine ich 25% der Prüfung und werden auch so gewichtet. Der Rest ist Informatik, also Netzwerke, Datenspeicherung, Datengrößen, Berechnungen, Datenbanken und Hardware. BWL ist auch sehr einfach ausgelegt, das sollte jeder im Vorbeigehen ohne groß zu lernen schaffen. Im Projekt kommt dann alles zusammen aber dort ist der kaufmännische Anteil größer, da man Kosten Nutzen berechnen muss, Preise vergleichen, Wirtschaftlichkeit abwägen etc muss.

    Nach der Ausbildung sollte man fähig sein komplexe Projekte selbständig zu bearbeiten und erfolgreich abzuschließen. Für eine Selbständigkeit reicht das allerdings noch nicht, da würde ich ein paar Jahre Berufserfahrung voraussetzen, damit man weiß wie Projekte wirklich ablaufen und auf was es da im Detail ankommt, Kommunikationstalent ist von Vorteil auch wenn am Ende das Ergebnis zählt.

    Am Ende würde ich aber auch in der Praxis behaupten, dass der kaufmännische Anteil maximal 10-25% ausmacht.

    Da ich IT-Profi bin und überaus intelligent, zählt meine Meinung mehr als alle anderen. Dies begründe ich ganz einfach, meine Meinung ist immer gut durchdacht, ich habe also einen Denkvorsprung vor allen anderen. Ich bitte dies bei etwaigen Antworten auf meine Posts zu bedenken, ich habe und hatte bisher immer Recht. Wer also anderer Meinung ist wie ich, sollte vorher bedenken, dass er höchstwahrscheinlich im Unrecht ist.

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