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Compileroptimierungen schicken Dich in den Knast ...
Autor: Wissender 16.04.10 - 11:11
Wenn der Compiler zwei unterschiedliche Quellcodestrukturen zum gleichen Ergebnis optimiert, steht man mit dem Tool wohl gleich mit einem Bein im (zugegeben amerikanischen) Gefängnis. Denn machen wir uns nichts vor, die Anwendung nur auf Open Source wird ganz schnell durch IP-Verwerter samt Anwaltskanzleien überwunden.
Es hätte dem Beitrag nicht geschadet, darauf hinzuweisen, dass ein solcher formaler Verdacht im Nachhinein einer detaillierten Prüfung bedarf. (Und ich bin mir durchaus bewußt, dass es zu allererst darum geht, größere binär oder im Quellcode übernommene Blöcke zu identifizieren - also bei GPL-Verletzungen und bei illegalen Nachbauten.)
Euer Wissender -
Re: Compileroptimierungen schicken Dich in den Knast ...
Autor: compiler optimierungen 16.04.10 - 11:51
In Micro-Schöpfungs-Höhe-Staat kann man für 3 Zeilen schon Zilliarden-Klagen erheben. Wir erinnern SCO... .
Insbesondere, wenn die Compiler schlauer werden.
Im Prinzip müsste man alle Code-Examples aus den IDEs und aus allen Programmier-Büchern als "Free" in diesem Checker-Tool hinterlegen.
Die Idee war, alle Notenkombinationen freier Musik zu sammeln, und absichtlich nur noch mit diesen freien Kombinationen zu komponieren.
Dasselbe ginge dann mit diesem Tool und der Bibliothek.
Dann spart man sich die von M$ patentierten IF-Abfragen und designet sie anders.
Davon abgesehen wird der größte Teil des Business-Codes eh erzeugt. Für kleine Tools gilt das natürlich nicht. -
Re: Compileroptimierungen schicken Dich in den Knast ...
Autor: duff 17.04.10 - 09:35
Das Tool basiert auf dem Vergleich von Symbol- und Stringtabellen.
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Re: Compileroptimierungen schicken Dich in den Knast ...
Autor: antwoer usw 18.04.10 - 18:41
Ach wie billig. Simple lame String-Vergleiche.
Saarland hat drei Projekte, die tiefere Strukturen finden.
Doof nur, das Saarland alles geheim hält. Diplom/Doktor-Arbeit Raytracing-Quake (realtime geraytraced m.W.) dürfen wir deswegen ja auch nicht haben.
Nur so als Info für Anfänger: Strings sucht man in solchem Massen wohl nicht mehr mit perl/*grep sondern mit VirenCheckern. Diese sind auf schnelle Mustersuche optimiert.
Ob dann was anderes als clamav in Frage kommt, weiss ich allerdings nicht. Man muss die Suchmuster ja selber definieren können.
Passend ist möglicherweise, das virenchecker nach tausenden Viren suchen. D.h. man sucht nicht einen Nachnamen oder eine Telefonnnummer sondern tausende Viren-Definitionen. Also kann man mit einem VirenChecker vermutlich auch tausende von Methoden/Funktionen-Namen in .exe-Files oder allen Apps des Appstores durchsuchen.
Auch weil man das nicht auf Home-PCs macht sondern auf besseren Rechnern.
Interessant wäre jetzt, wenn z.b. Sourceforge alle seine funktionsnamen und Signaturen aller Projekte offenlegt.
Aber na gut. Nicht mein Problem.



