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Holy Cow

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  1. Re: Holy Cow

    Autor: gadthrawn 03.09.19 - 10:27

    spagettimonster schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das ist ein Absprache, Enrichtungs- und Einführungsproblem, selbst sehr
    > sehr sehr komplexe Anwendungen wurden bis ca. 2010 (eine erste
    > CVS-Vorabversion war erst Ende 2005 verfügbar) völlig ohne solche
    > ausgefeilten Versionsverwaltungssysteme entwickelt. D.h. es geht also auch
    > völlig ohne, wenn man es nur will, z.B. dass man seinen Arbeitstand an z.B.
    > einem Modul einer Software nach Vorgabe selbst in einer hirachischen
    > Struktur (z.B. Datei-Ordner/Pfad) parkt, auf den berechtigte darauf Zugriff
    > erhalten, rein mit Boardmitteln oder beliebigen (S)FTP-Client, ohne extra
    > Tools dafür zur Hand zu bekommen die einem das Ein- und Auschecken, anlegen
    > von Branches etc. mehr oder weniger abnehmen.

    Wir arbeiten praktisch seit den 90ern mit ClearCase.... Ende der 80er mit MKS ... in den 70ern Software Change Manager ... also nö, die Teile gibt es schon eine ganze Weile....

  2. Re: Holy Cow

    Autor: mnementh 03.09.19 - 13:56

    /mecki78 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Demnächst wechseln dann vielleicht auch noch von Lochkarten auf
    > Magnetspeicher.
    SVN und git sind beides moderne und aktuelle Versionskontrollsysteme. In der Begründung stand ja auch nichts über Features sondern nur dass frische Entwickler halt nur noch in git-Monokultur aufwachsen und nichts anderes kennen.

  3. Re: Holy Cow

    Autor: mnementh 03.09.19 - 14:07

    elgooG schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Genau wie bei Git gibt es bei SVN keine Probleme wenn man damit umzugehen
    > weiß. SVN ist schon lange äußerst sicher und stabil. Auch das einfache
    > Auschecken von Subtrees ist ein Killerfeature.
    >
    > Ich weiß beides zu schätzen und verwende beides in der Praxis. Eine
    > Umstellung alter Projekte lässt sich einfach nicht rechtfertigen und ich
    > werde Technologie ganz sicher nicht aufgrund von Ideologien oder
    > Gruppenzwang auswählen.
    Exakt. Ich benutze SVN, bazaar, fossil und git und komme mit allen hinreichend klar. Aber heutzutage sind Leute ja nicht mehr flexibel und jammern rum wenn es nicht in ihrem github geht. Ehrlich, wie oft ich schon erklären musste dass git und github zwei paar Schuhe sind.

    Alle genannten Produkte sind moderne VCS, mit denen man vernünftig arbeiten kann. Wer noch CVS nutzt, dem empfehle ich den Umstieg. Und wer jetzt sagt: aber verteiltes blabla - in der Praxis nutzt das kaum jemand. Und wenn doch, klar dann bevorzugt man halt git, fossil oder bzr vor SVN. Aber SVN hat zum Beispiel properties, was ich durchaus auch schon genutzt habe. Oder Checkouts von Teilbäumen. Wie immer gilt: das benutzte Werkzeug richtet sich nach der Aufgabe.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 03.09.19 14:12 durch mnementh.

  4. Re: Holy Cow

    Autor: /mecki78 03.09.19 - 15:11

    mnementh schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > sondern nur dass frische
    > Entwickler halt nur noch in git-Monokultur aufwachsen und nichts anderes
    > kennen.

    Wer aber mit Git umgehen kann, der kann auch mit Subversion umgehen, denn Subversion ist nur wie ein limitiertes Git, das einfach weniger kann und ständig auf einen Server angewiesen ist. Das Subversion nur ein Git-Subset ist, das sieht man an git-svn, eine Git Erweiterung, mit der man ein Git Repo mit einem Subversion Repo synchronisieren kann, wobei Änderungen in beiden Repos erlaubt sind und in das jeweils andere übertragen werden können:

    https://git-scm.com/docs/git-svn

    /Mecki

  5. Re: Holy Cow

    Autor: /mecki78 03.09.19 - 15:16

    yoyoyo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und die Tatsache, dass ein verteiltes VCS nicht
    > trivial ist

    Git ist nur so verteilt, wie du es haben möchtest. Normalerweise hast du auch nur einen zentralen Git Server mit dem Master Repo und die Nutzer checken davon ihre Arbeitskopie aus und senden dort ihre Änderungen hin. Der Unterschied zu SVN besteht dann nur darin, dass du alle Aktionen auch erst einmal nur lokal machen kannst, wenn der Server gerade nicht verfügbar ist, weil bei Git das Ausführen einer Aktion und das synchronisieren der Änderungen dieser Aktion mit dem Upstream Repo zwei getrennte Aktionen sind (während bei SVN das immer zwangsweise zusammen passiert), aber ansonsten arbeitest du damit genauso wie mit SVN. Die Möglichkeit mehrere Repo Server zu haben oder das Entwickler Änderungen auch Peer-to-Peer austauschen können, das sind ja nur Angebote, die muss keiner nutzen und die werden auch nur sehr selten in der Praxis genutzt. Vor allem, müssen nicht alle sie nutzen, nur weil manche sie nutzen.

    /Mecki

  6. Re: Holy Cow

    Autor: mnementh 03.09.19 - 16:51

    /mecki78 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > mnementh schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > sondern nur dass frische
    > > Entwickler halt nur noch in git-Monokultur aufwachsen und nichts anderes
    > > kennen.
    >
    > Wer aber mit Git umgehen kann, der kann auch mit Subversion umgehen, denn
    > Subversion ist nur wie ein limitiertes Git, das einfach weniger kann und
    > ständig auf einen Server angewiesen ist. Das Subversion nur ein Git-Subset
    > ist, das sieht man an git-svn, eine Git Erweiterung, mit der man ein Git
    > Repo mit einem Subversion Repo synchronisieren kann, wobei Änderungen in
    > beiden Repos erlaubt sind und in das jeweils andere übertragen werden
    > können:
    >
    Deine Aussage ist in dieser Allgemeinheit Unsinn. Aber es wird schon einen Grund geben wieso ich Dich in meine Ignore-Liste gepackt habe.

    SVN ist kein git-Subset, es hat Features die git nicht hat. Ebenso umgekehrt. Es bedient sich anders. Je nach Anforderungen an das Repository ist mal git mal SVN schneller. Einfachheit der Bedienung ist soewieso starke Geschmackssache. Beide werden von vielen Werkzeugen unterstützt. Magst Du github wirst Du git bevorzugen, aber auch da gibt es verschiedene Geschmäcker.

    Wie ich schon sagte benutze ich vier VCS regelmäßig, svn, git, bzr und fossil. Obwohl ich in letzter Zeit weniger bzr benutze und mich immer mehr in fossil verliebe. Aber ich kann leicht sehen dass jedes der vier vernünftig ist und das jedes der vier spezifische Vor-und nachteile besitzt. Das Du sagst svn ist Steinzeit und git kann alles besser zeigt nur, dass Du nur ein eingeschränktes Erfahrungsset hast, in dem halt git zufällig besser funktionierte. Ist ja auch OK. Aber in dieser Absolutheit in der Du das verkündest ist Deine Aussage halt Unfug.

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