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problem hat intel schon

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  1. problem hat intel schon

    Autor: iyigyigykgxkgx 21.09.10 - 09:46

    Jedes jahr berichtet golem von konferenzen, wo intel rumjammert, das die lameprogger die cores nicht ausnutzen.

    Welche OS haben keine fetten kernel-locks ?

    Ich vermute solaris.
    MacosX weil es microkernel ist. Der von den singlecorefans gebrachte nachteil der kontext-wechsel ( siehe diesen golem-news-text wo das wort auch genutzt wird ) bei micrikernels ist bei microkernels auf multicores der booster, weil jeder kernelblock seine dinge auf seiner cpu in seinem eigenem adressraum machen kann. Daher flutscht macos auch so schön.

    Na ja. Durch offene stamdards denkt man sich vielleicht problem-zuordnungen/lösungen aus, die auf hermi ( fermi germi hermi ) auch noch laufen ohne alles neu proggern zu müssen.

    Und das interleaving macht man doch dynamisch mit einem selbstjustierenden optimizer und nicht mit assrmbler selber.

  2. Re: problem hat intel schon

    Autor: wirklich 21.09.10 - 09:52

    Intressehalber: Wie sicher bist du dir, dass OS X nen Microkernel hat.
    Ich dachte immer, dass es heute noch kein massenkompatibles System gäbe, das einen Microkernel besitzt.
    Klar MiniX funktioniet halbwegs, aber von der Massenkompatibilität is das weit entfernt.

  3. Re: problem hat intel schon

    Autor: Lummi 21.09.10 - 09:58

    http://osxbook.com/book/bonus/ancient/whatismacosx/arch_xnu.html oder http://de.wikipedia.org/wiki/XNU

    > XNU ist ein hybrider Kernel, bestehend aus Teilen des Mach-3.0-Mikrokernels und des monolithischen FreeBSD-Kernels in Version 5.x (Darwin 7.x).

  4. Re: problem hat intel schon

    Autor: irata_ 21.09.10 - 10:00

    wirklich schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich dachte immer, dass es heute noch kein massenkompatibles System gäbe,
    > das einen Microkernel besitzt.

    AmigaOS hatte (hat) einen Microkernel (Picokernel).

  5. Re: problem hat intel schon

    Autor: irata_ 21.09.10 - 10:09

    wirklich schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Intressehalber: Wie sicher bist du dir, dass OS X nen Microkernel hat.

    Ach ja:
    Neither Mac OS X nor FreeBSD maintain the microkernel structure pioneered in Mach, although Mac OS X continues to offer microkernel Inter-Process Communication and control primitives for use directly by applications.

    http://en.wikipedia.org/wiki/Mach_(kernel)

  6. Re: problem hat intel schon

    Autor: goxkgyifyigyigy 21.09.10 - 10:11

    Amigaos hatte keine separaten adressräume. Daher bezweifle ich, das es als microkernel durchgeht.

    Auch mussten die kernels eher überall rumpoken weil es keine busse wie usb oder pci gab und die mmus die io gebremst hätten so das die konkurrenz mit monokernel die meisten benchmarks gewinnen hätte. Heute sieht das anders aus.

    Zeta/beOS ist evtl kein microkernel aber vermutlich auch nativ multicorefähig. Auch weil die bebox dual-cpu hatte.

    Wegen amigaos such es bitte bei wikipedia raus. Ich denke es zählt nicht als microkernel. Der kernel und das os waren aber schön schlank und modern/sauber programmiert.

  7. Re: problem hat intel schon

    Autor: irata_ 21.09.10 - 10:15

    goxkgyifyigyigy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wegen amigaos such es bitte bei wikipedia raus. Ich denke es zählt nicht
    > als microkernel. Der kernel und das os waren aber schön schlank und
    > modern/sauber programmiert.

    Ich hab das ja aus wikipedia, da steht "A typical picokernel" ;-)

    http://en.wikipedia.org/wiki/AmigaOS

  8. Re: problem hat intel schon

    Autor: piffpaff 21.09.10 - 10:19

    LOL?!?
    2003 und 7.0... sehr aktuell...

  9. Re: problem hat intel schon

    Autor: irata_ 21.09.10 - 10:21

    wirklich schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich dachte immer, dass es heute noch kein massenkompatibles System gäbe,
    > das einen Microkernel besitzt.

    Wie konnte ich das vergessen:
    QNX hat einen "Real-time Microkernel",
    sowie auch ChorusOS, Integrity usw.usf.

  10. Re: problem hat intel schon

    Autor: kgyoxigxkg 21.09.10 - 10:27

    Schau mal was ein "mini-computer" bezeichnet wurde.

    Ein picokernel ist sowas wie qnx bzw os/9. Oft embedded anwendungen.

    Das ist aber was anderes als microkernel.

    Micro nano pico femto atto gilt da nicht.
    27" ist auch größer als 28" beim fahrrad. Da wollte wohl jemand sich von 26" durch übertreibung abgrenzen.

    Das micri und picokernel überlege konzeprw gegen linux und windows haben, sollte klar sein.

    @...: das darwin nicht die offizielle macg-strukturierung benutzt, heisst ja nicht, das es gar kein microkernel ist.
    Die zitierte formulierung macht dss nicht klar obs gar kein microkernel ist, oder nur das schnittmuster oder api anders als bei theorie-mach ist.

  11. Re: problem hat intel schon

    Autor: powerGFX 21.09.10 - 10:35

    Der AmigaOS Microkernel Exec (ein Tripos Derivat) war nicht mal 24kb groß. Durch die Programmierung mir BCPL und Assembler und später C und Assembler, einem Flat Memory Modell (keinerlei Speicherschutz, kein Contextswitch, und sämtlicher Code im Userspace - ja, Exec lief zu 99% im Userspace), internen Funktions-Sprungtabellen (in jedem ROM an der gleichen Stelle, Basisadresse immer im Register - war A7 oder?), keinerlei SMP Unterstützung (dafür aber volle Ausnutzung der Custom-Chips -> klare Aufgabenteilung) und einer CPU mit einem schon fast brillianten Opcode-Satz, wurden sogar fast die Bedingungen für harte Echtzeit erfüllt. Das AmigaHunk-Format und die Massen an echten OpCodes sorgten zusätzlich für eine hohe Codedichte bzw für sehr schmalen Code.

    Der Exec Kernel ist selbst für heutige Maßstäbe noch ein Meisterwerk, aber für einen modernen produktiven Einsatz nicht geeignet. Man darf sogar anzweifeln, dass eine Implementation außerhalb der 68k CPU Familie ansatzweise so effizient sein dürfte.

  12. Re: problem hat intel schon

    Autor: Top-OR 21.09.10 - 10:45

    Schreibst du vom Handy? Heidewitzka ...

    -----
    Verallgemeinerungen sind IMMER falsch.

  13. Re: problem hat intel schon

    Autor: ogxozxotxogx 21.09.10 - 12:09

    Natürlich. Sieht man doch.

    Fast nur berufsschüler und arbeitszeitverschwender posten vom desktop.
    Siehe imho letzter woche mit dem weggeboosteten d1-schwächlings-netz.

  14. Re: problem hat intel schon

    Autor: ogxitxpzxpzcpu 21.09.10 - 12:16

    Ein microkernel hat teile wie treiber in umterschiedlichen adressräumen laufen. Daher boosten die auf multicores voll durch, während linux bsd windows früher an ihren big-kernel-locks festhingen und die zusatz-cores nur vom virenchecker und user-prozessen belegt wurden, die ständig auf den kernel warten mussten.

    Beim 68k und amigaos bzw os9 gabs keine mmu und multi-user im kernel. Die kam erst später.

    Von daher wird micro pico hier gerne gemischt.

  15. Re: problem hat intel schon

    Autor: powerGFX 21.09.10 - 13:00

    > Ein microkernel hat teile wie treiber in umterschiedlichen adressräumen
    > laufen. Daher boosten die auf multicores voll durch, während linux bsd
    > windows früher an ihren big-kernel-locks festhingen und die zusatz-cores
    > nur vom virenchecker und user-prozessen belegt wurden, die ständig auf den
    > kernel warten mussten.

    Ja und nein. Microkernel implementieren hauptsächlich Memorymanagement, Threading und IPC im Supervisor Mode. Treiber sind in der Regel im Userspace angelegt. Und so toll ist das auch wieder nicht, da für I/O von einem Treiber zu einer Applikation in der Regel mehr Contextswitches durchgeführt werden müssen als bei einem monolithischen oder hybriden Kernel. Das Microkernel Konzept hat auf dem PowerPC (der alten Mac Architektur) prima funktioniert, da diese einen deutlichen schnelleren Contextswitch durchführen können als eine x86 CPU. Daher hat das heutige MacOS auch keinen Microkernel mehr, sondern einen Hybridkernel.


    > Beim 68k und amigaos bzw os9 gabs keine mmu und multi-user im kernel. Die
    > kam erst später.

    Das 68k AmigaOS (bis 3.9) hat NIE Speicherschutz unterstützt. Es gab die Möglichkeit Enforcer im Hintergrund laufen zu lassen, um so etwas ähnliches wie Speicherschutz zu realisieren. Aber in der Regel hat man das nur getan, wenn man eine unheimlich perverse Ader hatte...


    > Von daher wird micro pico hier gerne gemischt.

    Es gibt eine ziemlich klare Definition von Micro und Pico. Bei einem Picokernel wandert selbst das Memorymanagment oder die IPC in den Userspace. Reine Picokernel existieren vermutlich garnicht, und wenn ja, dann sind sie eher experimentell und haben ein massives Performanceproblem.

  16. Re: problem hat intel schon

    Autor: Anonymer Nutzer 21.09.10 - 15:16

    wirklich schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Intressehalber: Wie sicher bist du dir, dass OS X nen Microkernel hat.
    > Ich dachte immer, dass es heute noch kein massenkompatibles System gäbe,
    > das einen Microkernel besitzt.
    > Klar MiniX funktioniet halbwegs, aber von der Massenkompatibilität is das
    > weit entfernt.
    >


    Schau mal hier:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Echtzeitbetriebssystem

  17. Re: problem hat intel schon

    Autor: irata_ 21.09.10 - 16:03

    firehorse schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Schau mal hier:
    >
    > de.wikipedia.org


    "Vorhersagbares Zeitverhalten" hab ich auch auf klassischen 8-Bittern (C64, Atari...), da brauch ich auch kein Microkernel und den ganzen Schickschnack ;-)
    Die englische Wiki ist da auch etwas präziser, wie so oft :-P

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