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Das kommt halt nur 20 Jahre zu spät :-( [kt]

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  1. Das kommt halt nur 20 Jahre zu spät :-( [kt]

    Autor: sambache 15.10.19 - 14:51

    [kt]

  2. Re: Das kommt halt nur 20 Jahre zu spät :-( [kt]

    Autor: Knarzi 15.10.19 - 15:43

    Kannst du das vielleicht auch näher erläutern? Solche Ein-Satz-Aussagen machen nämlich einfach mal null Sinn, wenn man nicht weiß was jetzt wieder mal das Problem sein soll.

  3. Re: Das kommt halt nur 20 Jahre zu spät :-( [kt]

    Autor: elgooG 15.10.19 - 15:47

    Bitte bedanke dich hierbei bei Mr. Steve "Windows-Only" "Linux-Is-A-Virus" Ballmer.

    Die völlige Umstrukturierung in das deutlich weniger monolitische und plattformübergreifende .NET Core wäre wohl nicht nötig gewesen. Microsoft konnte sich äußerst glücklich schätzen, dass es auch das freie Mono-Framework gab, das lange nicht ernst genommen wurde. Ansonsten würde heute wohl noch immer kein .NET auf iPhone/Android oder gar in Docker-Container. ASP.NET-Anwendungen haben sich nun auch ENDLICH von diesem IIS emanzipiert und können sogar selfhostet ohne Windows-Only-Gedöns laufen.

    Kann Spuren von persönlichen Meinungen, Sarkasmus und Erdnüssen enthalten. Ausdrucke nicht für den Verzehr geeignet. Ungelesen mindestens haltbar bis: siehe Rückseite

  4. Re: Das kommt halt nur 20 Jahre zu spät :-( [kt]

    Autor: Knarzi 15.10.19 - 15:53

    Ohne Mono gäbe es auch kein Blazor, weil .Net ja selbst noch keinen Webassembly-Support bietet. Vor Mono hab ich inzwischen echt großen Respekt, weil sie das gemacht haben, was eigentlich .Net sein sollte. Eine plattformunabhängige Alternative zu Java. Und das ist Mono immer noch mehr als .Net Core. Aber unter der neuen Führung geht es aktuell doch in eine gute Richtung. Mal schauen, wie es mit .Net 5 wird, wenn nächstes ja alles zusammengeführt werden soll.

  5. Re: Das kommt halt nur 20 Jahre zu spät :-( [kt]

    Autor: zilti 15.10.19 - 17:23

    Ich frage mich einfach, wieso zur Hölle man, wenn man kein Windows nutzen will, trotzdem unbedingt .NET haben muss. Ist ja nicht so, als ob es nicht gleich gute und sogar bessere Alternativen gäbe.

  6. Re: Das kommt halt nur 20 Jahre zu spät :-( [kt]

    Autor: Dieselmeister 15.10.19 - 18:04

    Aha, und die wären? So mal aus Neugier?

    JVM? Vielleicht. Allerdings bestimmt nicht mit Java, das ist mittlerweile doch schon 10 Jahre hinter C#. Scala ist wohl ganz okay. F# ist aber auch ne richtig geile Sache.

    Und bitte komm nicht kit C++. In Sachen Produktivität sind die o.g. Sprachen um Lichtjahre weiter.

    Dann eher vll Rust. Das ist wenigsten Immutable per Default.

    Wußtest du, dass ASP.Net Core zu einem der schnellsten Webservern überhaupt gehört? Dagegen stinken sogar einige C und C++ Implementierungen ab. Über Java wollen wir gar nicht reden.

    Also ja. Ich finde es cool, dass ich Programme jetzt auch auf dem Mac, Linux, Rasberry Pi, etc pp laufen lassen kann. Gerade im Serverbereich ist das richtig cool.

    Und ja, manche wollen gerade bei der Enterpriseentwicklung produktiv sein und dazu bedient man sich einem riesigen Ökosystem. Wie. NET.

    Aber ich bin gespannt. Was für Alternativen gibt es denn so, welche denn so viel besser sind?

    Und btw. die Zeiten in dem dotnet langsam war, sind vorbei.

    Aber ich bin gespannt.

  7. Re: Das kommt halt nur 20 Jahre zu spät :-( [kt]

    Autor: Dieselmeister 15.10.19 - 18:15

    Naja nicht ganz richtig. Es gibt die mono runtime als web assembly Implementierung. Darum kann man dotnet im Browser ausführen. Früher oder später wird das alles zusammengelegt. Blazor ist ja jetzt ein first citizen und prinzipiell raus aus der "proof of concept".

    Ja ich bin auf. Net 5 schon gespannt.

  8. Re: Das kommt halt nur 20 Jahre zu spät :-( [kt]

    Autor: nolonar 15.10.19 - 20:35

    Dieselmeister schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aha, und die wären? So mal aus Neugier?
    >
    > JVM? Vielleicht. Allerdings bestimmt nicht mit Java, das ist mittlerweile
    > doch schon 10 Jahre hinter C#. Scala ist wohl ganz okay. F# ist aber auch
    > ne richtig geile Sache.
    >
    > Und bitte komm nicht kit C++. In Sachen Produktivität sind die o.g.
    > Sprachen um Lichtjahre weiter.
    >
    > [...]

    Ähm...
    .NET ist keine Programmiersprache, sondern ein Framework. Auf die haben unter Anderem auch Visual Basic (VB.NET), C++ (C++/CLI), und F# Zugriff.

    Und die JVM (Java Virtual Machine) ist eine Virtuelle Maschine, die Java Programme ausführt. Das C#-Äquivalent ist CLR (Common Language Runtime).

    PS: Ich selber kenne keine "gleich guten oder besseren" Alternativen zu .NET, was allerdings eher daran liegt, dass ich nicht sonderlich viele Frameworks kenne.



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 15.10.19 20:52 durch nolonar.

  9. Re: Das kommt halt nur 20 Jahre zu spät :-( [kt]

    Autor: Konphite 15.10.19 - 20:57

    Dieselmeister schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wußtest du, dass ASP.Net Core zu einem der schnellsten Webservern überhaupt
    > gehört? Dagegen stinken sogar einige C und C++ Implementierungen ab. Über
    > Java wollen wir gar nicht reden.

    Der Webserver kann aber auch fast nichts, daher empfiehlt Microsoft ja sogar selbst, in einer produktiven Umgebung klassisch einen Nginx oder Apache vorzuschalten.

    Dieselmeister schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >Also ja. Ich finde es cool, dass ich Programme jetzt auch auf dem Mac, Linux, Rasberry Pi, etc pp >laufen lassen kann. Gerade im Serverbereich ist das richtig cool.

    Da stimme ich zu. Das ist in jedem Fall der richtige Weg.

    Dieselmeister schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und ja, manche wollen gerade bei der Enterpriseentwicklung produktiv sein und dazu bedient >man sich einem riesigen Ökosystem. Wie. NET.> Aber ich bin gespannt. Was für Alternativen gibt es denn so, welche denn so viel besser sind?

    Die Frage ist halt, was von ASP.NET Core bleibt, wenn Microsoft an dem Framework kein Interesse mehr hat. Früher hätten sie es einfach abgekündigt (der bekannte Schmerz im .NET Enterprise Bereich). Das mag durch Open Source augenscheinlich nivelliert, aber ich sehe nicht, dass das Projekt in der Breite von Open Source Teilnehmern gepusht wird (damit meine ich namenhafte Firmen). An dem Framework arbeiten fast nur Microsoft Mitarbeiter und MVP's. Fragt sich wer daran noch ernsthaft arbeitet, wenn Microsoft beschließt, weiter zu ziehen.

    Java ist immer noch eine sehr gute Alternative, wenn man ein stabiles zukünftsfähges Ökosystem will. Technologien wie Maven mögen zwar nicht den "hippen Anstrich" haben, es läuft aber seit mehr als einen Jahrzehnt stabil und macht was es soll und hat eine riesige Community im Nacken. Enterprise Applikationen kann man gut mit Spring Boot schreiben. Wenn man performante Microservices schreiben will, dann kann man auch Go nehmen.

    Hab nichts gegen ASP.NET Core. Hab selbst schon damit gearbeitet und es ist ganz nice. Aber ich sehe auch keinen Grund ASP.NET Core als Mittel der Wahl zu erwählen, wenn man nicht Aufgrund eines bereits bestehenden .NET Ökosystems darauf angewiesen ist.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 15.10.19 21:00 durch Konphite.

  10. Re: Das kommt halt nur 20 Jahre zu spät :-( [kt]

    Autor: Dieselmeister 15.10.19 - 21:10

    Nur sind die Sprachen sehr eng ans Framework gekoppelt. Aber natürlich existieren sie unabhängig. Beispiel Fable für F#, welches nach Javascript transpiled.

    Wenn ich JVM schreibe, dann weiß jeder was gemeint ist. (Scala, Java, kotlin) Wenn ich statt dotnet clr schreibe, weiß es eben nicht jeder. Dotnet ist da griffiger. Aber gern schreibe ich beans, spring oder sonst was für "frameworks". (allein das ist ja schon sehr unübersichtlich - und ich habe ehrlich keinen plan, was es alles für frameworks im Bereich von JVM gibt).

    Aber du hast natürlich recht mit clr.

    Trotzdem handelt es sich um ein Ökosystem mit allem Schnick und Schnack und es ist gut so, dass es auf immer mehr Plattformen läuft.

  11. Re: Das kommt halt nur 20 Jahre zu spät :-( [kt]

    Autor: OutOfCoffee 15.10.19 - 22:56

    Wenn ich die freie Wahl der Technologie habe bevorzuge ich das .NET Framework bzw. .NET Core und alles was dazu gehört jederzeit gegenüber Java. Es gibt für mich bei einem neuen Projekt kaum einen vernünftigen Grund mehr Java einzusetzen.

    Java ist für mich mehr oder weniger seit der Übernahme durch Oracle gestorben und fasse ich nur noch mit der Kneifzange und wiederwillen an wenn mich der Auftraggeber dazu zwingt (leider viel zu oft).

    Darüber hinaus finde ich, dass das Java Universum ein Moloch an Frameworks ist und jedesmal in ein Gefrickel und Gefluche ausartet Dinge zum laufen zu bekommen und dann lags an irgend einem magic propertie, einer Umgebungsvariable die man setzen muss oder einer magischen Annotation. Der meiste Java Code der mir in der Enterprise Welt unterkommt ist an Unleserlichkeit und Wartbarkeit häufig kaum zu unterbieten und man brauch ewig sich in ein Projekt einzuarbeiten. Den Code zu Debuggen ist auch meistens die Hölle. Abgesehen davon ist die Dokumentation in der .NET Welt um Welten besser.

    Selbst in der Mobile Entwicklung nehme ich lieber Xamarin als dies in Swift oder Java zu machen.

  12. Re: Das kommt halt nur 20 Jahre zu spät :-( [kt]

    Autor: zilti 15.10.19 - 23:36

    OutOfCoffee schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn ich die freie Wahl der Technologie habe bevorzuge ich das .NET
    > Framework bzw. .NET Core und alles was dazu gehört jederzeit gegenüber
    > Java. Es gibt für mich bei einem neuen Projekt kaum einen vernünftigen
    > Grund mehr Java einzusetzen.

    JVM != Java.

    > Java ist für mich mehr oder weniger seit der Übernahme durch Oracle
    > gestorben

    Mein herzliches Beileid... dass Oracle selber kaum noch Einfluss auf Java nimmt und das alles der Community übergeben hat, ist dir wohl entgangen? Naja, Microsoft vs Oracle, Pest gegen Cholera...

    > Darüber hinaus finde ich, dass das Java Universum ein Moloch an Frameworks
    > ist und jedesmal in ein Gefrickel und Gefluche ausartet Dinge zum laufen zu
    > bekommen und dann lags an irgend einem magic propertie, einer
    > Umgebungsvariable die man setzen muss oder einer magischen Annotation. Der
    > meiste Java Code der mir in der Enterprise Welt unterkommt ist an
    > Unleserlichkeit und Wartbarkeit häufig kaum zu unterbieten und man brauch
    > ewig sich in ein Projekt einzuarbeiten. Den Code zu Debuggen ist auch
    > meistens die Hölle. Abgesehen davon ist die Dokumentation in der .NET Welt
    > um Welten besser.
    >
    > Selbst in der Mobile Entwicklung nehme ich lieber Xamarin als dies in Swift
    > oder Java zu machen.

    JVM != Java.

  13. Re: Das kommt halt nur 20 Jahre zu spät :-( [kt]

    Autor: OutOfCoffee 15.10.19 - 23:56

    zilti schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > OutOfCoffee schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Wenn ich die freie Wahl der Technologie habe bevorzuge ich das .NET
    > > Framework bzw. .NET Core und alles was dazu gehört jederzeit gegenüber
    > > Java. Es gibt für mich bei einem neuen Projekt kaum einen vernünftigen
    > > Grund mehr Java einzusetzen.
    >
    > JVM != Java.
    >
    > > Java ist für mich mehr oder weniger seit der Übernahme durch Oracle
    > > gestorben
    >
    > Mein herzliches Beileid... dass Oracle selber kaum noch Einfluss auf Java
    > nimmt und das alles der Community übergeben hat, ist dir wohl entgangen?
    > Naja, Microsoft vs Oracle, Pest gegen Cholera...
    >
    > > Darüber hinaus finde ich, dass das Java Universum ein Moloch an
    > Frameworks
    > > ist und jedesmal in ein Gefrickel und Gefluche ausartet Dinge zum laufen
    > zu
    > > bekommen und dann lags an irgend einem magic propertie, einer
    > > Umgebungsvariable die man setzen muss oder einer magischen Annotation.
    > Der
    > > meiste Java Code der mir in der Enterprise Welt unterkommt ist an
    > > Unleserlichkeit und Wartbarkeit häufig kaum zu unterbieten und man
    > brauch
    > > ewig sich in ein Projekt einzuarbeiten. Den Code zu Debuggen ist auch
    > > meistens die Hölle. Abgesehen davon ist die Dokumentation in der .NET
    > Welt
    > > um Welten besser.
    > >
    > > Selbst in der Mobile Entwicklung nehme ich lieber Xamarin als dies in
    > Swift
    > > oder Java zu machen.
    >
    > JVM != Java.

    Ja, mir ist klar das JVM != Java und C# != CLR und .NET und ich weis das es unzählige freie Implementierungen gibt auf die jetzt jeder umswitcht seit dem Oracle Lizensgebühren verlangt. Bringt nur teilweise nichts wenn teilweise Uralt Legacy Software in großen Unternehmen läuft die explizit auf Oracle Java angewiesen ist und man die teilweise nicht so schnell los wird. Unsere Firma drückt auch noch pauschal einfach mal für jeden Mitarbeiter die Lizensgebühren an Oracle ab weil Sie sich den Lizensverwaltungsaufwand sparen wollen und keinen Ärger mit Oracle wollen egal ob nötig oder nicht. Und Kundensoftware die darauf angewiesen ist läuft auch noch zu Genüge auf den Entwickler Rechnern. Nichts desto trotz empfinde ich das JVM / Java / Kotlin / Scala / Schlagmichtot Framework /... Ökosystem einen Graus.

  14. Re: Das kommt halt nur 20 Jahre zu spät :-( [kt]

    Autor: Konphite 16.10.19 - 07:12

    OutOfCoffee schrieb:
    ------------------------------------------------------------------------------
    > Der meiste Java Code der mir in der Enterprise Welt unterkommt ist an
    > Unleserlichkeit und Wartbarkeit häufig kaum zu unterbieten und man brauch
    > ewig sich in ein Projekt einzuarbeiten.

    Das liegt dann natürlich an den Entwicklern. C# und Java sind syntaktisch schon nahezu als gleich zu bezeichnen. Abgesehen natürlich von ein paar short Schreibweisen in C#, die es nicht in Java gibt. Aber am Ende kannst du auch in C# schlechten Coden schreiben und das ist auch nicht schwieriger als in Java.


    OutOfCoffee schrieb:
    ------------------------------------------------------------------------------. Unsere Firma drückt auch noch pauschal einfach mal für jeden
    > Mitarbeiter die Lizensgebühren an Oracle ab weil Sie sich den
    > Lizensverwaltungsaufwand sparen wollen und keinen Ärger mit Oracle wollen
    > egal ob nötig oder nicht.

    Auch hier wieder.. Wenn man es schlecht macht...

    Einfach OpenJDK nutzen. Oracle hat sogar seine JavaEE Code Base an Eclipse gespendet.

    Wenn man seine Legacy Anwendungen nicht portieren kann oder will, dann ist das kein Java-Problem. Das muss man halt mal machen, auch bei. NET.

    Eigentlich mag ich es nicht die Rolle einzunehmen hier irgendwas zu verteidigen. Und ich finde Java auch nicht prinzipiell besser als C#, nur muss man halt sagen, dass die Probleme die glaubst mit Java hast zu haben, keine Java Probleme sind, sondern dir auch genauso in grossen .NET Projekten begegnen. Zumindest ist das mein Alltag in beiden Welten. Am Ende scheitert es an inkompetenten Leuten wenn man so einen Vergleich zieht, da Java und C# tatsächlich recht ähnlich sind und sich nicht viel geben.



    4 mal bearbeitet, zuletzt am 16.10.19 07:19 durch Konphite.

  15. Re: Das kommt halt nur 20 Jahre zu spät :-( [kt]

    Autor: elgooG 16.10.19 - 07:27

    Ich verstehe nicht warum du das so abtust, als wäre es eine Selbstverständlichkeit, dass Mono einfach überall in allen Formen läuft. Ein wenig Respekt vor so viel Flexibilität, wenn ich bitten darf. Vor allem weil damals als Mono mit nur sehr wenigen Ressourcen gebaut wurde, niemals eine so wichtige Rolle zugesprochen werden konnte. ;-)

    Kann Spuren von persönlichen Meinungen, Sarkasmus und Erdnüssen enthalten. Ausdrucke nicht für den Verzehr geeignet. Ungelesen mindestens haltbar bis: siehe Rückseite

  16. Re: Das kommt halt nur 20 Jahre zu spät :-( [kt]

    Autor: elgooG 16.10.19 - 07:43

    Es ist auch ein großer Vorteil wenn viele Sprachen das selbe Framework verwenden, gleichzeitig kompatibel sind und dann auch noch Multiplatform können. .NET deckt fast das gesamte Spektrum ab und bietet seinen Sprachen schon sehr umfangreiche Flexibilität. Microsoft Research zeigte mit Singularity sogar vor einigen Jahren ein OS, dass fast zur Gänze in C# geschrieben wurde.

    Denn was will ich als Entwickler? Möglichst viel wiederverwendbaren Code, der sich leicht warten lässt und möglichst überall läuft. Wenn meine Business-Logic unter allen Plattformen vom Docker-Container am Server bis zum iPhone läuft, hat das schon einen großen Stellenwert.

    Die JVM steckte zu lange im Graben fest und Oracle schafft es Java & Co immer unattraktiver für neue Projekte zu machen. Ich entwickle noch immer gerne in Java und betreue gerne meine alten JavaEE-/Spring-Anwendungen, aber ohne OpenJDK wäre ich schon längst abgesprungen.

    Kann Spuren von persönlichen Meinungen, Sarkasmus und Erdnüssen enthalten. Ausdrucke nicht für den Verzehr geeignet. Ungelesen mindestens haltbar bis: siehe Rückseite

  17. Re: Das kommt halt nur 20 Jahre zu spät :-( [kt]

    Autor: elgooG 16.10.19 - 07:56

    zilti schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich frage mich einfach, wieso zur Hölle man, wenn man kein Windows nutzen
    > will, trotzdem unbedingt .NET haben muss. Ist ja nicht so, als ob es nicht
    > gleich gute und sogar bessere Alternativen gäbe.

    Microsoft kommt doch in seiner Cloud auch selbst nicht mit Windows-only aus. Windows ist dort nur zu Gast. Selbst der MSSQL-Server läuft inzwischen unter Linux, was früher unter Ballmer völlig unvorstellbar gewesen wäre.

    Die Zeiten in denen .NET nur ein Framework für Windows war, sind schon lange vorbei. Ich code zB inzwischen sehr viel für Projekte auch unter Linux/macOS und verwende dazu JetBrains Rider.

    Die Sprachen C# und F# bringen nun mal sehr viele Features mit, es gibt wunderbare ausgereifte Toolchains dafür und der Code ist extrem wiederverwendbar, sogar da wo Java noch keinen Fuß gefasst hat. Natürlich kommt es darauf an, welche Projekte man umsetzt, aber .NET ist praktisch immer einer der besten Kandidaten für die Umsetzung.

    Kann Spuren von persönlichen Meinungen, Sarkasmus und Erdnüssen enthalten. Ausdrucke nicht für den Verzehr geeignet. Ungelesen mindestens haltbar bis: siehe Rückseite

  18. Re: Das kommt halt nur 20 Jahre zu spät :-( [kt]

    Autor: Knarzi 16.10.19 - 08:26

    Ich habe irgendwie nichts anderes behauptet.

  19. Re: Das kommt halt nur 20 Jahre zu spät :-( [kt]

    Autor: retrobanger 16.10.19 - 08:31

    Das kann im einfachsten Falle sein, dass man einen Haufen an erfahrenen .NET-Entwicklern hat, aber sein Portfolio auch auf anderen Plattformen anbieten möchte.

  20. Re: Das kommt halt nur 20 Jahre zu spät :-( [kt]

    Autor: OutOfCoffee 16.10.19 - 08:40

    Konphite schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > OutOfCoffee schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > ---
    > > Der meiste Java Code der mir in der Enterprise Welt unterkommt ist an
    > > Unleserlichkeit und Wartbarkeit häufig kaum zu unterbieten und man
    > brauch
    > > ewig sich in ein Projekt einzuarbeiten.
    >
    > Das liegt dann natürlich an den Entwicklern. C# und Java sind syntaktisch
    > schon nahezu als gleich zu bezeichnen. Abgesehen natürlich von ein paar
    > short Schreibweisen in C#, die es nicht in Java gibt. Aber am Ende kannst
    > du auch in C# schlechten Coden schreiben und das ist auch nicht schwieriger
    > als in Java.
    >
    > OutOfCoffee schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > ---. Unsere Firma drückt auch noch pauschal einfach mal für jeden
    > > Mitarbeiter die Lizensgebühren an Oracle ab weil Sie sich den
    > > Lizensverwaltungsaufwand sparen wollen und keinen Ärger mit Oracle
    > wollen
    > > egal ob nötig oder nicht.
    >
    > Auch hier wieder.. Wenn man es schlecht macht...
    >
    > Einfach OpenJDK nutzen. Oracle hat sogar seine JavaEE Code Base an Eclipse
    > gespendet.
    >
    > Wenn man seine Legacy Anwendungen nicht portieren kann oder will, dann ist
    > das kein Java-Problem. Das muss man halt mal machen, auch bei. NET.
    >
    > Eigentlich mag ich es nicht die Rolle einzunehmen hier irgendwas zu
    > verteidigen. Und ich finde Java auch nicht prinzipiell besser als C#, nur
    > muss man halt sagen, dass die Probleme die glaubst mit Java hast zu haben,
    > keine Java Probleme sind, sondern dir auch genauso in grossen .NET
    > Projekten begegnen. Zumindest ist das mein Alltag in beiden Welten. Am Ende
    > scheitert es an inkompetenten Leuten wenn man so einen Vergleich zieht, da
    > Java und C# tatsächlich recht ähnlich sind und sich nicht viel geben.

    Ok, Gang zurück. Du hast Recht. Man sollte nicht spät Nachts schreiben wenn man zuvor sich damit den ganzen Tag / späten Abend rumgeärgert hat. Du hast Recht. Java die Sprache an sich ist nicht das Problem und ist wirklich sehr C# ähnlich, auch wenn ich bei C# an vielen stellen die Syntax eleganter finde.

    Dinge die einem ständig ärger Bereiten sind eher das JavaEE Umfeld mit diversen Frameworks wie Spring und andere und die zig verschiedenen Applicationserver die mich Regelmäßig zum K... bringen und auf die man im Business Umfeld ständig trifft. Dazu das Projekte zumeist schon zuvor durch zig Anbieterhände gegangen sind und der Code der übernommenen Anwendung dadurch meist nicht besser wird. Ist jetzt perse kein direktes Java problem. Maven und Gradle sind auch immer ein Quell der Freude wenn was nicht geht oder wenn man ständig hinter anderen Proxy Servern arbeitet, da gerade beim Kunden, in der eigenen Firma, zuhause, pp. Alles keine Probleme der Sprache Java an sich. Es ist eher das ganze Ökosystem drum rum, was sich in der C# / .NET Welt für mich irgendwie mehr aus einem Guß anfühlt und irgendwie das Arbeiten Stressfreier und für mich angenehmet macht, da ich mich irgendwie mehr auf den Code an sich konzentrieren kann als darauf warum irgendwas auf Grund irgendeiner Konfiguration wieder nicht geht.

    Auf die Portierung von diversem Legacy Code haben wir leider oft keinen Einfluss, da dies Uralt Tools vom Kunden sind die benutzt werden müssen oft noch mit grafischen Benutzeroberflächen von Ano Dazumal.

    Egal. Hast Recht. Alles eigentlich kein direktes Problem der Sprach Java direkt.

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