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Arbeitgeber & Arbeitnehmer

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  1. Arbeitgeber & Arbeitnehmer

    Autor: GourmetZocker 14.09.18 - 11:51

    ;)

  2. Re: Arbeitgeber & Arbeitnehmer

    Autor: Hanmac 14.09.18 - 11:58

    vielleicht sind hier die begifflichkeiten falsch, sind es nicht die Arbeitnehmer die die Arbeit tatsächlich verrichten, und so ihre Arbeitskraft dem Arbeitgeber zur verfügung stellen?

  3. Re: Arbeitgeber & Arbeitnehmer

    Autor: notuf 14.09.18 - 12:51

    Hanmac schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > vielleicht sind hier die begifflichkeiten falsch, sind es nicht die
    > Arbeitnehmer die die Arbeit tatsächlich verrichten, und so ihre
    > Arbeitskraft dem Arbeitgeber zur verfügung stellen?


    Das wollte ich auch gerade schreiben. Genau so ist es. Ich gebe meine Arbeit und die Firma die mich bezahlt, nimmt meine Arbeit.

  4. Re: Arbeitgeber & Arbeitnehmer

    Autor: 1e3ste4 14.09.18 - 12:54

    Der Sklave ist doch auch derjenige, der die Arbeit verrichtet...

  5. Re: Arbeitgeber & Arbeitnehmer

    Autor: magnum 14.09.18 - 12:59

    diese worte sind propaganda und dienen dazu, das verhaeltnis zwischen unternehmern und abhaengig beschaeftigten schoen zu faerben:

    mit "geben" wird etwas gesellschaftlich edleres assoziiert, als mit "nehmen".

    --- --- ---
    Maybe you've been brainwashed, too?

  6. Re: Arbeitgeber & Arbeitnehmer

    Autor: PerilOS 14.09.18 - 13:08

    magnum schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > diese worte sind propaganda und dienen dazu, das verhaeltnis zwischen
    > unternehmern und abhaengig beschaeftigten schoen zu faerben:
    >
    > mit "geben" wird etwas gesellschaftlich edleres assoziiert, als mit
    > "nehmen".


    Nein es hat nichts mit Propaganda zutun in der Realen Welt.
    Das Finanzsystem wurde erfunden, weil es unpraktikabel war Waren gegen Waren zu tauschen.
    Deswegen gibt es einen Zwischenschritt.

    Du arbeitests und bekommst dafür Geld. Mit diesem Geld kannst du dir dann Waren und Dienstleistungen kaufen. Du TAUSCHST mit deinem Arbeitgeber etwas. Zeit gegen Geld.

  7. Re: Arbeitgeber & Arbeitnehmer

    Autor: Kay_Ahnung 14.09.18 - 13:09

    magnum schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > diese worte sind propaganda und dienen dazu, das verhaeltnis zwischen
    > unternehmern und abhaengig beschaeftigten schoen zu faerben:
    >
    > mit "geben" wird etwas gesellschaftlich edleres assoziiert, als mit
    > "nehmen".

    Falsch es ist tatsächlich so das du die freie Wahl hast ob und bei wem du Arbeiten willst und die Unternehmen haben auch die freie Wahl wen sie bei sich Arbeiten lassen.

    "Jeder Vertrag kommt durch zwei übereinstimmende Willenserklärungen zustande. Die Willenserklärungen, die zu einem Vertragsschluss führen, heißen Angebot und Annahme"


    Der Markt wird durch Angebot und Nachfrage geregelt und wenn es für manche Tätigkeiten entweder zuviel Angebot gibt (zu viele Putzkräfte zum Beispiel) oder zu wenig Nachfrage (zum Beispiel nach Archäologen) dann wird halt schlechter Bezahlt oder es gibt schlechtere Arbeitsbedingungen.

    Niemand zwingt dich für einen Arbeitgeber zu Arbeiten das entscheidest du Freiwillig. Wenn man mit einem Job nicht zufrieden ist gibt es gerade in Deutschland mehr als genug möglichkeiten (Weiterbildung/Umschulung/Selbstständig machen) klar ist das nicht immer einfach aber es gibt nunmal kein Recht darauf immer und überall das Arbeiten zu können was man will.
    Wie gesagt wenn du etwas gegen ein normales Arbeitgeber/-nehmer verhältnis hast kannst du dich gerne Selbständig machen oder nach einem anderen Arbeitgeber suchen

  8. Re: Arbeitgeber & Arbeitnehmer

    Autor: OmranShilunte 14.09.18 - 13:11

    von mir aus können wir gerne die real existierende sklaverei abschaffen, wir könnten in den deutschen bordellen anfangen und dann bei foxconn in china weitermachen.

    übrigens: server & client. prozessor & motherboard. root, child und tree. ganz zu schweigen von kill.

    worte ändern? ist mir zu ineffektiv. mich interessiert da schon eher die reale welt.

  9. Re: Arbeitgeber & Arbeitnehmer

    Autor: PerilOS 14.09.18 - 13:14

    OmranShilunte schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > von mir aus können wir gerne die real existierende sklaverei abschaffen,
    > wir könnten in den deutschen bordellen anfangen und dann bei foxconn in
    > china weitermachen.
    >
    > übrigens: server & client. prozessor & motherboard. root, child und tree.
    > ganz zu schweigen von kill.
    >
    > worte ändern? ist mir zu ineffektiv. mich interessiert da schon eher die
    > reale welt.

    Sexarbeiter ist ein Beruf in Deutschland. Steuer- und Sozialversicherungspflichtig.
    Das es immer noch Zuhälter gibt ist nicht bestritten. Aber dafür eine ganze Branche zu verallgemeinern oder anzufangen irgendwelche Reaktionären Schnellschüsse zu fordern, macht auch keinen Sinn.

    1% der Hatz4 Nehmer bescheißen das System. Also schaffen wir am besten Hartz4 ab. Funktioniert ja eh nicht. Das ist so richtige US logik wie mit Waffen.
    Irgendwelche Anekdoten in den Raum stellen und davon dann etwas ableiten und relativieren.
    Gratuliere.

  10. Re: Arbeitgeber & Arbeitnehmer

    Autor: Kay_Ahnung 14.09.18 - 13:15

    PerilOS schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > OmranShilunte schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > von mir aus können wir gerne die real existierende sklaverei abschaffen,
    >
    > > wir könnten in den deutschen bordellen anfangen und dann bei foxconn in
    > > china weitermachen.
    > >
    > > übrigens: server & client. prozessor & motherboard. root, child und
    > tree.
    > > ganz zu schweigen von kill.
    > >
    > > worte ändern? ist mir zu ineffektiv. mich interessiert da schon eher die
    > > reale welt.
    >
    > Sexarbeiter ist ein Beruf in Deutschland. Steuer- und
    > Sozialversicherungspflichtig.
    > Das es immer noch Zuhälter gibt ist nicht bestritten. Aber dafür eine ganze
    > Branche zu verallgemeinern oder anzufangen irgendwelche Reaktionären
    > Schnellschüsse zu fordern, macht auch keinen Sinn.

    +1

  11. Re: Arbeitgeber & Arbeitnehmer

    Autor: OmranShilunte 14.09.18 - 13:31

    Kay_Ahnung schrieb:

    > "Jeder Vertrag kommt durch zwei übereinstimmende Willenserklärungen
    > zustande. Die Willenserklärungen, die zu einem Vertragsschluss führen,
    > heißen Angebot und Annahme"

    solche rechtsphilosophischen betrachtungen nützen nur wenig, wenn der "arbeitnehmer" hunger hat.

    gäbe es keine tauschmittel als gegenleistung, sondern z.b. ein BGE oder kostenloses essen, würde viele menschen eine ganz andere arbeit machen als jetzt, einige würde ganz aufhören zu arbeiten, andere würde erst richtig loslegen.


    > Der Markt wird durch Angebot und Nachfrage geregelt und wenn es für manche
    > Tätigkeiten entweder zuviel Angebot gibt (zu viele Putzkräfte zum Beispiel)
    > oder zu wenig Nachfrage (zum Beispiel nach Archäologen) dann wird halt
    > schlechter Bezahlt oder es gibt schlechtere Arbeitsbedingungen.

    das stimmt nur eingeschränkt. es gibt auch branchen, die keine leute finden, weil sie nicht genug bezahlen, obwohl sie könnten.

    außerdem haben wir keinen freien markt, er wird vielmehr von der politik geregelt.

    wer z.b. arbeit grundsätzlich verweigert, hat in der praxis große probleme, grundsicherungsleistungen zu beziehen, außerdem muss er sich selbst mit sozialleitungen schon sehr einschränken. umgekehrt schreibt das gesetz mindestlöhne vor, verbietet wucher und ausbeutung, nimmt sich ein teil des lohns in form von steuern und versicherungsbeiträge, fördert industrien und besteuert andere usw. usf.


    > Wie gesagt wenn du etwas gegen ein normales Arbeitgeber/-nehmer verhältnis
    > hast kannst du dich gerne Selbständig machen oder nach einem anderen
    > Arbeitgeber suchen


    ich kann nicht für ihn sprechen, aber für mich persönlich ist es viel mehr eine gesellschaftliche als eine als eine invididuelle frage. ich möchte auch nicht dass andere leute brutal ausbeutet werden - oder grundlos schmarotzen. vielmehr sollte jeder nach seinen möglichkeiten und nach seinen bedürfnissen...

  12. Re: Arbeitgeber & Arbeitnehmer

    Autor: OmranShilunte 14.09.18 - 13:46

    PerilOS schrieb:

    > Sexarbeiter ist ein Beruf in Deutschland. Steuer- und
    > Sozialversicherungspflichtig.

    was soll das beweisen?

    koch, kellner, friseur, erntehelfer oder notarzt sind auch berufe.

    und trotzdem in vielen fällen übelste sklaverei.

    wen du ernsthaft glaubst, dass nur 1% der sexarbeiter in deutschland scheinselbstständig oder illegal tätig sind, dann weißt du nicht von was du redest.

    selbst die diversen chefs der ach so neuen und tollen hochglanzläden, die immer als vorzeigebetriebe in der boulevardpresse herhalten mussten, sind inzwischen alle des menschenhandels und/oder der "beschäftigung" von minderjährigen überführt.

    in der gastronomie rechnet man heute in deutschland mit circa 30% schwarzarbeit, auf baustellen ist es inzwischen ähnlich.

    für mich fängt sklaverei schon dort an, wo jemand seine gesundheit riskiert, oder etwas tun muss, was gegen seine überzeungen verstößt. bei der anordnung von unbezahlten überstunden ist das dann vollkommen zurecht sogar schon strafbar.


    > Das es immer noch Zuhälter gibt ist nicht bestritten. Aber dafür eine ganze
    > Branche zu verallgemeinern oder anzufangen irgendwelche Reaktionären
    > Schnellschüsse zu fordern, macht auch keinen Sinn.


    wo hab ich schnellschlüsse gefordert? sklaverei gehört abgeschafft. hier und überall. und es ist nur logisch, dort zu beginnen, wo rein statistisch gesehen am meisten davon existiert. und das ist nicht bei reisekaufleuten sondern im rotlichtgewerbe, bei zeitarbeitsfirmen und auf dem bau der fall.

  13. Re: Arbeitgeber & Arbeitnehmer

    Autor: Kay_Ahnung 14.09.18 - 13:52

    OmranShilunte schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Kay_Ahnung schrieb:
    >
    > > "Jeder Vertrag kommt durch zwei übereinstimmende Willenserklärungen
    > > zustande. Die Willenserklärungen, die zu einem Vertragsschluss führen,
    > > heißen Angebot und Annahme"
    >
    > solche rechtsphilosophischen betrachtungen nützen nur wenig, wenn der
    > "arbeitnehmer" hunger hat.
    stimmt das bezog sich auch eher auf die behauptung das die Worte Arbeitgeber/-nehmer Propagandistische schönfärberei ist.

    > gäbe es keine tauschmittel als gegenleistung, sondern z.b. ein BGE oder
    > kostenloses essen, würde viele menschen eine ganz andere arbeit machen als
    > jetzt, einige würde ganz aufhören zu arbeiten, andere würde erst richtig
    > loslegen.

    Kann man drüber diskutieren. Ich persönlich bin der Meinung man sollte einfach Hartz4 verbessern und über das BGE reden wenn tatsächlich ein Großteil der Menschen keinen Job mehr hat. (ein bisschen druck kann manchmal auch ganz hilfreich sein, wenn auch nicht immer)

    > > Der Markt wird durch Angebot und Nachfrage geregelt und wenn es für
    > manche
    > > Tätigkeiten entweder zuviel Angebot gibt (zu viele Putzkräfte zum
    > Beispiel)
    > > oder zu wenig Nachfrage (zum Beispiel nach Archäologen) dann wird halt
    > > schlechter Bezahlt oder es gibt schlechtere Arbeitsbedingungen.
    >
    > das stimmt nur eingeschränkt. es gibt auch branchen, die keine leute
    > finden, weil sie nicht genug bezahlen, obwohl sie könnten.
    >


    Richtig, ich wollte jetzt aber keine komplette Gesellschafts/Politik analyse machen :) in den meisten fällen sollte es aber schon so funktionieren. Es ist halt auch immer die Frage als wie wichtig die einzelnen Brachen/Arbeitsplätze empfunden werden bzw. wieviel man bereit ist dafür auszugeben. (und wahrscheinlich noch von anderen Faktoren bin kein VWLer)

    > außerdem haben wir keinen freien markt, er wird vielmehr von der politik
    > geregelt.

    Zum Glück reiner Kapitalismus wäre glaube ich auch nicht so toll. Das grundprinzip stimmt allerdings trotzdem nämlich das man frei ist in seinen Entscheidungen.

    > wer z.b. arbeit grundsätzlich verweigert, hat in der praxis große probleme,
    > grundsicherungsleistungen zu beziehen, außerdem muss er sich selbst mit
    > sozialleitungen schon sehr einschränken. umgekehrt schreibt das gesetz
    > mindestlöhne vor, verbietet wucher und ausbeutung, nimmt sich ein teil des
    > lohns in form von steuern und versicherungsbeiträge, fördert industrien und
    > besteuert andere usw. usf.

    Ja es ist halt die Aufgabe der Politik das ganze in der Waage zu halten zwischen den Rechten der Arbeitgeber und denen der Arbeitnehmer. Wen man den Arbeitgeber zu stark einschränkt hat halt irgendwann niemand mehr Lust überhaupt noch Jobs Anzubieten. (Soweit ich weiß hat beispielsweise Frankreich gerade das Problem das dort die Kündigungsschutzgesetze so krass sind das die Wirtschaft stark gebremst wird weil die Arbeitgeber auch wenn sie viele Aufträge haben es sich zweimal überlegen ob sie neue Leute einstellen)

    > > Wie gesagt wenn du etwas gegen ein normales Arbeitgeber/-nehmer
    > verhältnis
    > > hast kannst du dich gerne Selbständig machen oder nach einem anderen
    > > Arbeitgeber suchen
    >
    > ich kann nicht für ihn sprechen, aber für mich persönlich ist es viel mehr
    > eine gesellschaftliche als eine als eine invididuelle frage. ich möchte
    > auch nicht dass andere leute brutal ausbeutet werden - oder grundlos
    > schmarotzen. vielmehr sollte jeder nach seinen möglichkeiten und nach
    > seinen bedürfnissen...

    Danke auf so einer Grundlage kann man auch gut Diskutieren/Argumente austauschen was mich nur bei ihm gestört hat war diese pauschalisierte bemerkung das das nur schönfärberei und propaganda ist.

  14. Re: Arbeitgeber & Arbeitnehmer

    Autor: PerilOS 14.09.18 - 13:58

    OmranShilunte schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > für mich fängt sklaverei schon dort an, wo jemand seine gesundheit
    > riskiert, oder etwas tun muss, was gegen seine überzeungen verstößt.

    Meinungen sind Meinungen. Du solltest den Unterschied von Meinung und Fakt lernen.
    Interpretationen die du in die Welt setzt, werden nicht automatisch gültig. Das mag zwar für dich sein, aber wunder dich nicht warum alle anderen sich wundern das du von ganz anderen Dingen sprichst und das FALSCHE Wort dafür nutzt.

  15. Re: Arbeitgeber & Arbeitnehmer

    Autor: OmranShilunte 14.09.18 - 14:08

    Kay_Ahnung schrieb:

    > Richtig, ich wollte jetzt aber keine komplette Gesellschafts/Politik
    > analyse machen :) in den meisten fällen sollte es aber schon so
    > funktionieren.

    man kann das vermutlich ohnehin nicht wirklich einschätzen und schon gar nicht berechnen.

    die frage danach, ob die positven folgen des kapitalismus die negativen wieder wettmachen oder nicht ist so alt wieder kapitalismus.

    so etwas auszurechnen, um seine ja oder nein these empirisch zu beweisen, dürfte unmöglich sein.

    deswegen haben ja die meisten gegner des derzeitigen systems mit den befürworten gemein, dass sie alle ideologen sind. :)


    > nämlich das man frei ist in seinen
    > Entscheidungen.


    okay, ich wollte auch die rechtliche eben nicht kleinreden.

    sie ist immerhin ausdruck von gesellschaftlichen tendenzen (um nicht "konsens" zu sagen)

    "du bist frei, das zu tun oder auch nicht" ist durchaus die richtige botschaft für jeden der unzufrieden ist. (jetzt bin ich in der psychologie gelandet)
    egal ob man nun seinen derzeitigen job hasst, oder das arbeiten an sich, oder ob man keine arbeit hat und damit unzufrieden ist - man selbst kann immer am leichtesten etwas ändern, auch wenn vermeintlich andere dinge an der situation X schuld sind.


    > Frankreich gerade das Problem das dort die Kündigungsschutzgesetze so krass
    > sind das die Wirtschaft stark gebremst wird weil die Arbeitgeber auch wenn
    > sie viele Aufträge haben es sich zweimal überlegen ob sie neue Leute
    > einstellen)

    die arbeiter (engels nannte sie die "produzenten") könnte die betriebe auch alleine führen.

    sich als sklave irgendwo unterzuordnen, einen teil seiner arbeit dem finanzkapital in den rachen zu werfen, und als gegenleistung sich dann eben denkfaulheit erlauben zu können, über der staat abgesichert zu sein, und für nichts verantwortung übernehmen zu müssen, ist leider sehr bequem.

    der moderne sklave meckert über die böse welt, aber richtet sich darin ein. :)

  16. Re: Arbeitgeber & Arbeitnehmer

    Autor: OmranShilunte 14.09.18 - 14:16

    > Meinungen sind Meinungen. Du solltest den Unterschied von Meinung und Fakt
    > lernen.
    > Interpretationen die du in die Welt setzt, werden nicht automatisch gültig.
    > Das mag zwar für dich sein, aber wunder dich nicht warum alle anderen sich
    > wundern das du von ganz anderen Dingen sprichst und das FALSCHE Wort dafür
    > nutzt.

    ich kann dir, wie so oft, nicht folgen.

    du hast oben sinngemäß festgestellt, es gäbe keine sklaverei im zusammenhang mit prostitution.

    das deckt sich weder mit den offiziellen statistischen daten über prostitution, noch mit dem allgemeinen gebrauch des begriffs "sklaverei" oder "sklave".

    geschichtlich gehört zum "sklaven" meist, dass er nicht frei über seinen aufenthaltsort bestimmen kann. dies ist in diesem gewerbe fast der normalfall.

  17. Re: Arbeitgeber & Arbeitnehmer

    Autor: xUser 14.09.18 - 14:34

    Hanmac schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > vielleicht sind hier die begifflichkeiten falsch, sind es nicht die
    > Arbeitnehmer die die Arbeit tatsächlich verrichten, und so ihre
    > Arbeitskraft dem Arbeitgeber zur verfügung stellen?

    Nein, der Arbeitgeber vergibt eine Arbeit und der Arbeitnehmer nimmt eine Arbeit an. Danach verrichtet der Arbeitnehmer die Arbeit. Daher kann man auch vereinfachen, dass der Arbeitnehmer seine Arbeits*kraft* gibt. Damit ist er ein Arbeitskraftgeber und der Arbeitgeber ein Arbeitskraftnehmer.

    Die Deutsche Sprache ist sehr schon präzise, wenn man sie zu nutzen weiß.

  18. Re: Arbeitgeber & Arbeitnehmer

    Autor: Kay_Ahnung 14.09.18 - 15:00

    OmranShilunte schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Kay_Ahnung schrieb:
    >
    > > Richtig, ich wollte jetzt aber keine komplette Gesellschafts/Politik
    > > analyse machen :) in den meisten fällen sollte es aber schon so
    > > funktionieren.
    >
    > man kann das vermutlich ohnehin nicht wirklich einschätzen und schon gar
    > nicht berechnen.
    >
    > die frage danach, ob die positven folgen des kapitalismus die negativen
    > wieder wettmachen oder nicht ist so alt wieder kapitalismus.
    >
    > so etwas auszurechnen, um seine ja oder nein these empirisch zu beweisen,
    > dürfte unmöglich sein.
    >
    > deswegen haben ja die meisten gegner des derzeitigen systems mit den
    > befürworten gemein, dass sie alle ideologen sind. :)
    >
    > > nämlich das man frei ist in seinen
    > > Entscheidungen.
    >
    > okay, ich wollte auch die rechtliche eben nicht kleinreden.
    >
    > sie ist immerhin ausdruck von gesellschaftlichen tendenzen (um nicht
    > "konsens" zu sagen)
    >
    > "du bist frei, das zu tun oder auch nicht" ist durchaus die richtige
    > botschaft für jeden der unzufrieden ist. (jetzt bin ich in der psychologie
    > gelandet)
    > egal ob man nun seinen derzeitigen job hasst, oder das arbeiten an sich,
    > oder ob man keine arbeit hat und damit unzufrieden ist - man selbst kann
    > immer am leichtesten etwas ändern, auch wenn vermeintlich andere dinge an
    > der situation X schuld sind.
    >
    +1 Richtig :)

    > > Frankreich gerade das Problem das dort die Kündigungsschutzgesetze so
    > krass
    > > sind das die Wirtschaft stark gebremst wird weil die Arbeitgeber auch
    > wenn
    > > sie viele Aufträge haben es sich zweimal überlegen ob sie neue Leute
    > > einstellen)
    >
    > die arbeiter (engels nannte sie die "produzenten") könnte die betriebe auch
    > alleine führen.

    Naja ob das so gut funktionieren würde :)
    Wenn alle bereit wäre sich der Mehrheitsmeinung bzw. Mehrheitsbeschlüsen unterzuordnen und Verantwortung zu übernehmen vielleicht (wobei ich glaube das sowas so viele Diskussionen geben würde das es nicht funktioniert) Ich glaube so etwas würde eher funktionieren wenn es wie eine Parlamentarische Demokratie aufgebaut wäre (wobei da ja auch genug drüber klagen)

    > sich als sklave irgendwo unterzuordnen, einen teil seiner arbeit dem
    > finanzkapital in den rachen zu werfen, und als gegenleistung sich dann eben
    > denkfaulheit erlauben zu können, über der staat abgesichert zu sein, und
    > für nichts verantwortung übernehmen zu müssen, ist leider sehr bequem.
    >
    > der moderne sklave meckert über die böse welt, aber richtet sich darin ein.
    > :)

    Ich finde den Begriff Sklave in diesem Zusammenhang falsch gewählt da meiner Meinung nach Sklaven keine Rechte besitzen und nichts entscheiden dürfen, was die Leute aber Potentiell dürfen (Ich glaube du meinst eher so etwas wie einen Diener, der sich freiwillig irgendwo unterordnet und sich dann nur beschwert wenn der "Meister""Hausherr" sich nicht um ihn kümmert (Thema essen und Wohnung)

  19. Re: Arbeitgeber & Arbeitnehmer

    Autor: Tantalus 14.09.18 - 15:14

    OmranShilunte schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > für mich fängt sklaverei schon dort an, wo jemand seine gesundheit
    > riskiert,

    Sag DAS mal Feuerwehrleuten...

    Gruß
    Tantalus

    ___________________________

    Man sollte sich die Ruhe und Nervenstärke eines Stuhles zulegen. Der muss auch mit jedem Arsch klarkommen.

  20. Re: Arbeitgeber & Arbeitnehmer

    Autor: demon driver 14.09.18 - 16:43

    PerilOS schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > magnum schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > > diese worte sind propaganda und dienen dazu, das verhaeltnis zwischen
    > > unternehmern und abhaengig beschaeftigten schoen zu faerben:
    > >
    > > mit "geben" wird etwas gesellschaftlich edleres assoziiert, als mit
    > > "nehmen".
    >
    > Nein es hat nichts mit Propaganda zutun in der Realen Welt.

    Die "reale Welt" existiert so überhaupt nur mithilfe massiver, ununterbrochener Propaganda, die selbst von denen perpetuiert wird, die in ihr ausgebeutet werden, weil es alle schon mit der Muttermilch aufsaugen.

    > Das Finanzsystem wurde erfunden, weil es unpraktikabel war Waren gegen
    > Waren zu tauschen.
    > Deswegen gibt es einen Zwischenschritt.
    >
    > Du arbeitests und bekommst dafür Geld. Mit diesem Geld kannst du dir dann
    > Waren und Dienstleistungen kaufen. Du TAUSCHST mit deinem Arbeitgeber
    > etwas. Zeit gegen Geld.

    Das wissen wir alle, es ist trotzdem Unfug und Propaganda. Ich bin als abhängig Beschäftigter zwar Geld-Nehmer, aber immer noch eigentlich Arbeit-Geber. Der "Arbeitgeber" ist immer noch eigentlich Arbeit-Nehmer, wenngleich Geld-Geber.

    Und jetzt kommt's: Das ganze System basiert seit dem Frühkapitalismus auf dem Prinzip, dass der Geld-Geber sich von den Früchten meiner Arbeit mehr nimmt, als er mir in Geldform dafür gibt.

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