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Meine Gedanken zu dieser "kontroversen Diskussion", die für mich keine ist

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  1. Meine Gedanken zu dieser "kontroversen Diskussion", die für mich keine ist

    Autor: dilaracem 15.09.18 - 12:16

    Warum ist das eine, wie am Ende des Artikels zu lesen ist, "kontroverse Diskussion"? Wenn man an den Begriff die Erwartung hat, dass am Ende etwas Sinnvolles dabei rauskommt, dann kann es das gar nicht sein. Zumindest sehe ich das so.

    Wie man hier im Forum schön erkennen kann, wird gar nicht diskutiert, sondern sich nur positioniert und dagegen gehalten. Auch ich tue das hier, denn es gibt über Rassismus nichts zu diskutieren. Zumindest nicht "ergebnisoffen", denn was soll das Ergebnis am Ende der "Diskussion" sein? Dass ein kleines bisschen Rassismus schon okay ist?

    Menschen denken rassistisch. Alle. Sie sind teilweise sogar durch und durch rassistisch. Diejenigen, die noch reflektieren können, werden das tun. Dann werden sie merken, dass Rassismus ständige Arbeit ist, auch an sich selbst, für jeden Menschen.

    Wie privilegiert viele (auch hier) sind, zeigt sich auch daran, ob sie "Master und Slave" mit Sklaverei assoziieren. Tun sie es, haben sie meist selbst Rassismuserfahrungen oder sind zumindest insoweit sensibilisiert, dass sie das N-Wort und solche Dinge wie "Master und Slave" als problematisch erkennen können.

    Dann gibt es noch die Menschen, die das nicht können. Und die, die es nicht wollen. Das sind meist (aber nicht nur) die, die keiner marginalisierten Gruppe angehören. Den "weißen alten Mann" als Symbol kennen ja mittlerweile alle. Sie können über diese Begriffe und deren Problematik nachdenken und sich ein Urteil erlauben. Fällt das Urteil so aus, dass "Master und Slave", obwohl der Begriff in der Sklaverei wurzelt, ja gar nicht so schlimm sei (und sie dabei sogar noch die Arbeit gegen Marginalisierung von Minderheiten lächerlich machen), leisten diese Menschen ihren Beitrag dazu, dass diese Rassismen aufrechterhalten werden. Wie das konkret "logisch" begründet wird, ist dabei nicht wichtig.

    Ich persönich finde es gut, dass darüber beim Thema Programmierbibliotheken gesprochen wird. Das ist ein Beitrag zu dieser dringend nötigen ständigen Arbeit.

    Kein Fußbreit.

  2. So ist es

    Autor: demon driver 15.09.18 - 12:35

    Zustimmung.

    Es ist dabei auch "witzig", wie schnell es manche von der Ablehnung einer sensiblen Verwendung des Worts "Sklave" kommend schaffen, hier im Forum gleich auch die drohende Auslöschung der weißen Rasse durch muslimische Flüchtlinge zu beklagen.

    Passt halt aber beides auch gut zusammen.

  3. Re: Meine Gedanken zu dieser "kontroversen Diskussion", die für mich keine ist

    Autor: redmord 15.09.18 - 17:21

    Ich glaube, dass vor allem dieses "Kein Fußbreit" enorm kontraproduktiv ist.

    Wir müssen uns immer überlegen was unsere Ziele sind, wo wir stehen und welche Wege es gibt. Für uns selbst können wir jede Entscheidung treffen, die wir für richtig erachten. Sobald wir jedoch meinen für anderen Entscheiden zu können, müssen wir uns einer offenen Diskussion stellen. Offen heißt hier vor allem auch Menschen nicht in gut und weniger gut zu kategorisieren.

    Veränderung schaffen wir durch Verständnis, nicht durch Oktroyieren. Wenn wir uns für den Weg nicht interessieren, dann müssen wir uns die Frage stellen, was wir selber uns zu Schulden kommen lassen.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 15.09.18 17:22 durch redmord.

  4. Re: Meine Gedanken zu dieser "kontroversen Diskussion", die für mich keine ist

    Autor: demon driver 15.09.18 - 17:31

    redmord schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich glaube, dass vor allem dieses "Kein Fußbreit" enorm kontraproduktiv
    > ist.

    Und ich glaube, dass sich die Grenze, ab der "kein Fußbreit" überhaupt noch greift, seit ca. vier Jahrzehnten kontinuierlich nach rechts verschoben hat und weiter verschiebt; es ist vielleicht schon zu spät. Das fängt mit der Sprache in Form und Inhalt an, die heute wieder, nach berechtigter Ächtung nach dem letzten Krieg, zumehmend in aller Öffentlichkeit zu hören ist, und das hört mit einer Politik noch nicht auf, deren Antworten auf Brandanschläge auf Flüchtlingsheime schon seit Jahrzehnten, egal unter welcher Partei, jedesmal nur Asylrechtsverschärfung heißen.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 15.09.18 17:31 durch demon driver.

  5. Re: Meine Gedanken zu dieser "kontroversen Diskussion", die für mich keine ist

    Autor: redmord 15.09.18 - 19:20

    demon driver schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > redmord schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ich glaube, dass vor allem dieses "Kein Fußbreit" enorm kontraproduktiv
    > > ist.
    >
    > Und ich glaube, dass sich die Grenze, ab der "kein Fußbreit" überhaupt noch
    > greift, seit ca. vier Jahrzehnten kontinuierlich nach rechts verschoben hat
    > und weiter verschiebt; es ist vielleicht schon zu spät. Das fängt mit der
    > Sprache in Form und Inhalt an, die heute wieder, nach berechtigter Ächtung
    > nach dem letzten Krieg, zumehmend in aller Öffentlichkeit zu hören ist, und
    > das hört mit einer Politik noch nicht auf, deren Antworten auf
    > Brandanschläge auf Flüchtlingsheime schon seit Jahrzehnten, egal unter
    > welcher Partei, jedesmal nur Asylrechtsverschärfung heißen.

    Ja und nein.
    Statt bedeutungsschwangere Floskeln wie "mit der Sprache fängt es an" zu schwingen und zu glauben, dass man mit dem Herumdoktern an derer auch nur irgendwas bewegen würde, sollte man sich zuerst mit den Menschen beschäftigen. Wir brauchen keine Horde von PC-Principals, die aus einer Position der moralischen Überheblichkeit glauben den Menschen vorschreiben zu können, was sie zu tun und zu lassen haben.
    Dies entwickelt uns nicht weiter. Wirkliche Veränderung kann nur aus sich heraus entstehen und hier müssen sich Gründe und Absichten immer wieder einer Reflektion stellen.

    Nun zum Themensprung ... :)
    Diese 40 Jahre waren größtenteils geprägt durch liberale, linke und grüne Politik sowohl medialer Auseinandersetzung. Sowohl wirtschaftlich als auch gesellschaftlich. Wenn dies dazu führt, dass eine AFD entsteht und in einigen Bundesländern zweitstärkste Kraft zu werden scheint, können wir nicht mit den Finger auf andere zeigen. Wir müssen den Finger auf uns halten. Was haben wir die 40 Jahre über getan, dass dies nicht geschieht?

    Soziale Durchlässigkeit? Kapitalverteilung? Lohnentwicklung? Finanzkrise? Altersarmut?

    Die aktuellen 15 % der AFD sind nicht das Problem deren Wähler. Es ist unser Problem. Dessen müssen wir uns annehmen. Das heißt zuhören, ernst nehmen, verstehen, werben, für Verständnis arbeiten, auch Gestalten und Verzicht.

    Es sind nicht die Rechten, die uns in die Situation gebracht haben, dass der Kampf um die Demokratie im Jahr 2018 beim konsequenten Umgang mit Abschiebungen und Intensivtätern beginnt. Es sind auch nicht die Rechten, die uns geopolitisch in eine Situation gebracht haben, in der immer mehr Menschen in ihren Ländern einer Perspektivlosigkeit gegenüber stehen, dass ein Höllentrip nach Europa als die einzig verbleibende Option erscheint.
    Seit den 90er Jahren wissen wir sehr genau, dass eine sozial und wirtschaftlich motivierte "Völkerwanderung" in Richtung der starken Wirtschaftszonen wie Europa bevorsteht.
    Wir reden seit 2015 darüber "die Ursachen" zu bekämpfen. Für uns bedeutet das, dass wir Transitstaaten neue Gesetze schmackhaft machen und deren Grenzschutz mitfinanzieren.
    Dabei hieße die Bekämpfung der Ursachen grundlegenden Verzicht zu üben und zwar so stark, dass wir wirklich keine Zeit für Frage haben, ob der Terminus master/slave in der IT nun sprachlich präzise ein Konstrukt beschreibt oder aus Rücksichtnahme auf eine Hypersensibilität vermieden werden sollte. Doch das will hier niemand.

    Das Erstarken der rechten Kräfte ist unserer Unfähigkeit geschuldet unseren Worten auch Taten folgen zu lassen. Statt dessen haben wir uns darin geübt borniert den Rechthaber zu spielen während wir vollends selbstsüchtig agieren.

  6. Re: Meine Gedanken zu dieser "kontroversen Diskussion", die für mich keine ist

    Autor: teenriot* 15.09.18 - 19:32

    Bitte übersetzen und der Python-Community schicken. Die sind bestimmt dringend interessiert an dem Zusammenhang zwischen der AFD und der Umbenennung von Variablen. Was hier für Fässer aufgemacht werden um dann anderen vorzuwerfen diese machen ein Fass auf ist lächerlich.

  7. Re: Meine Gedanken zu dieser "kontroversen Diskussion", die für mich keine ist

    Autor: redmord 15.09.18 - 19:53

    Du tust dich sonst nicht so schwer­fäl­lig.

    Keine Ahnung wo du bei Offtopic ein Problem siehst.

  8. Re: Meine Gedanken zu dieser "kontroversen Diskussion", die für mich keine ist

    Autor: korona 15.09.18 - 20:14

    Das Problem ist der weiße alte Mann und damit schließe ich mich selbst ein, versteht das Problem nicht.
    Master und Slave sind für mich sehr wert neutral. Ich sehe da vor meinen Augen kein Stereotyp, wie beim Zigeunerschnitzel. Ein Sklave ist für mich keiner ethnischen Gruppe zuzuordnen. Es gab Sklaven in Ägypten, in Rom, in Amerika und auch im dritten Reich. Teilweise war es die eigene Bevölkerung teilweise Ausländer. Für mich beschreibt es einen zustand den eine Person oder eben ein Objekt (in der Programmierung) einnimmt.
    Es ist eine passende Beschreibung unter der sich sofort jemand etwas vorstellen kann.

    Für mich wäre es genau dasselbe wenn sich Leute über dem Begriff Vererbung aufregen. (Ja der übertriebene Vergleich musste jetzt sein).

    Gleichzeitig würde ich mich aber auch einer allgemeinen Entscheidung beugen und in Zukunft andere Begriffe benutzen.

    Jede Diskussion kann zum nachdenken anregen und ist es Wert darüber zu reden. Ob man jetzt als bereits erstellte ändern muss steht auf einem anderem Blatt. Aber so kann man zumindest in Zukunft anders damit umgehen

  9. Re: Meine Gedanken zu dieser "kontroversen Diskussion", die für mich keine ist

    Autor: demon driver 15.09.18 - 23:44

    redmord schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > demon driver schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > > redmord schrieb:
    > > ---------------------------------------------------------------------------
    > > > Ich glaube, dass vor allem dieses "Kein Fußbreit" enorm kontraproduktiv
    > > > ist.
    > >
    > > Und ich glaube, dass sich die Grenze, ab der "kein Fußbreit" überhaupt noch
    > > greift, seit ca. vier Jahrzehnten kontinuierlich nach rechts verschoben hat
    > > und weiter verschiebt; es ist vielleicht schon zu spät. Das fängt mit der
    > > Sprache in Form und Inhalt an, die heute wieder, nach berechtigter Ächtung
    > > nach dem letzten Krieg, zumehmend in aller Öffentlichkeit zu hören ist, und
    > > das hört mit einer Politik noch nicht auf, deren Antworten auf
    > > Brandanschläge auf Flüchtlingsheime schon seit Jahrzehnten, egal unter
    > > welcher Partei, jedesmal nur Asylrechtsverschärfung heißen.
    >
    > Ja und nein.
    > Statt bedeutungsschwangere Floskeln wie "mit der Sprache fängt es an" zu
    > schwingen

    Ob Sprache einfach nur *auch* ein Thema sein darf oder ob irgendwas damit "anfängt", könnte dahingestellt bleiben, wenn sich Leute einfach zivilisiert benehmen würden und ihren Faschismus, wie es eine Zeitlang ja überwiegend so war in Deutschland, unter sich ausleben würden, nicht in aller Öffentlichkeit.

    > und zu glauben, dass man mit dem Herumdoktern an derer auch nur
    > irgendwas bewegen würde, sollte man sich zuerst mit den Menschen
    > beschäftigen.

    Unfug. Das eine zu tun schließt das andere nicht aus. Und selbstverständlich lässt sich über die Sprache etwas bewegen. Dass die Frau heute gleichgestellter ist als vor vierzig jahren, dass sich Homosexuelle nicht mehr verstecken müssen, das sind nur zwei Beispiele dafür, wo Gesellschaft insgesamt menschlicher geworden ist, was ohne das immer wieder auch um einen achtsamen Umgang mit Sprache zu werben so vielleicht nicht stattgefunden hätte.

    > Wir brauchen keine Horde von PC-Principals, die aus einer
    > Position der moralischen Überheblichkeit glauben den Menschen vorschreiben
    > zu können, was sie zu tun und zu lassen haben.

    Andersherum wird ein Schuh draus. Erst mal, wer ist "wir"? Ich jedenfalls nicht. Komm du erst mal von deiner Position der Überheblichkeit runter, zu glauben, eine Masse zu repräsentieren. Du hast eine Meinung und die ist womöglich diskussionswürdig, aber spiel dich nicht als Redner einer Großgruppe auf, um deine Halrung aufzuwerten.

    > Dies entwickelt uns nicht weiter. Wirkliche Veränderung kann nur aus sich
    > heraus entstehen und hier müssen sich Gründe und Absichten immer wieder
    > einer Reflektion stellen.

    Der Absatz sagt genau nichts...

    > Nun zum Themensprung ... :)
    > Diese 40 Jahre waren größtenteils geprägt durch liberale, linke und grüne
    > Politik sowohl medialer Auseinandersetzung.

    Lächerlich. Die 40 Jahre waren geprägt durch erstens Kohl, moderat-konservativ, und die zufällig ihm in den Schoß gefallene Annektion Ostdeutschlands; statt blühender Landschaften kam die Ausplünderung der Ost-Wirtschaft durch die Treuhand. Rot-Grün war der Beginn eines neoliberalen, antisozialen Regimes, das faktisch so weit rechts war, wie es sich die CDU damals nicht getraut hätte. Das Zentralorgan dieser neoliberal-rechten Ära war übrigens die taz. Und alle Nachfolgeregierungen blieben mehr oder weniger in derselben Schiene.

    > Sowohl wirtschaftlich als auch
    > gesellschaftlich. Wenn dies dazu führt, dass eine AFD entsteht und in
    > einigen Bundesländern zweitstärkste Kraft zu werden scheint, können wir
    > nicht mit den Finger auf andere zeigen. Wir müssen den Finger auf uns
    > halten. Was haben wir die 40 Jahre über getan, dass dies nicht geschieht?
    >
    > Soziale Durchlässigkeit? Kapitalverteilung? Lohnentwicklung? Finanzkrise?
    > Altersarmut?
    >
    > Die aktuellen 15 % der AFD sind nicht das Problem deren Wähler. Es ist
    > unser Problem. Dessen müssen wir uns annehmen. Das heißt zuhören, ernst
    > nehmen, verstehen, werben, für Verständnis arbeiten, auch Gestalten und
    > Verzicht.
    >
    > Es sind nicht die Rechten, die uns in die Situation gebracht haben, dass
    > der Kampf um die Demokratie im Jahr 2018 beim konsequenten Umgang mit
    > Abschiebungen und Intensivtätern beginnt. Es sind auch nicht die Rechten,
    > die uns geopolitisch in eine Situation gebracht haben, in der immer mehr
    > Menschen in ihren Ländern einer Perspektivlosigkeit gegenüber stehen, dass
    > ein Höllentrip nach Europa als die einzig verbleibende Option erscheint.
    > Seit den 90er Jahren wissen wir sehr genau, dass eine sozial und
    > wirtschaftlich motivierte "Völkerwanderung" in Richtung der starken
    > Wirtschaftszonen wie Europa bevorsteht.
    > Wir reden seit 2015 darüber "die Ursachen" zu bekämpfen. Für uns bedeutet
    > das, dass wir Transitstaaten neue Gesetze schmackhaft machen und deren
    > Grenzschutz mitfinanzieren.
    > Dabei hieße die Bekämpfung der Ursachen grundlegenden Verzicht zu üben und
    > zwar so stark, dass wir wirklich keine Zeit für Frage haben, ob der
    > Terminus master/slave in der IT nun sprachlich präzise ein Konstrukt
    > beschreibt oder aus Rücksichtnahme auf eine Hypersensibilität vermieden
    > werden sollte. Doch das will hier niemand.
    >
    > Das Erstarken der rechten Kräfte ist unserer Unfähigkeit geschuldet unseren
    > Worten auch Taten folgen zu lassen. Statt dessen haben wir uns darin geübt
    > borniert den Rechthaber zu spielen während wir vollends selbstsüchtig
    > agieren.

    Ich schaffe es nicht, das alles komplett zu würdigen – nur soviel, es ist eine in Teilen richtige Analyse, und dann kommen die falschen Schlüsse.

    Natürlich ist der Zuspruch zur AfD auch der Tatsache geschuldet, dass das, was traditionell als parlamentarische Linke gelten würde, in den vergangenen Jahrztehnten komplett versagt hat. Das ändert aber nichts daran, dass mit Rechtsextremen zu marschieren niemand anderem vorzuwerfen ist als dem, der's tut. Im Übrigen hätte es für die Leute, die sich nicht vertreten sahen, jahrzehntelang die Möglichkeit gegeben, die Linke zu wählen – auch wenn die sich seit langem den Glauben an die Marktwirtschaft in die Statuten geschrieben hat und sich von einer antikapitalistischen Programmatik längst völlig entfernt hat.

  10. Re: Meine Gedanken zu dieser "kontroversen Diskussion", die für mich keine ist

    Autor: redmord 16.09.18 - 01:50

    demon driver schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ob Sprache einfach nur *auch* ein Thema sein darf oder ob irgendwas damit
    > "anfängt", könnte dahingestellt bleiben, wenn sich Leute einfach
    > zivilisiert benehmen würden und ihren Faschismus, wie es eine Zeitlang ja
    > überwiegend so war in Deutschland, unter sich ausleben würden, nicht in
    > aller Öffentlichkeit.

    Ja, ich glaube halt nicht, dass sich die Menschen seit dem großartig geändert haben.
    Ich denke, wir machen es den rechten Agitatoren halt auch leicht.
    Liegt nicht zuletzt mitunter daran, dass viel zu viele Steuergelder in deren Szene geflossen sind.

    > Unfug. Das eine zu tun schließt das andere nicht aus.

    Stimmt.

    > Und
    > selbstverständlich lässt sich über die Sprache etwas bewegen. Dass die Frau
    > heute gleichgestellter ist als vor vierzig jahren, dass sich Homosexuelle
    > nicht mehr verstecken müssen, das sind nur zwei Beispiele dafür, wo
    > Gesellschaft insgesamt menschlicher geworden ist, was ohne das immer wieder
    > auch um einen achtsamen Umgang mit Sprache zu werben so vielleicht nicht
    > stattgefunden hätte.

    Ja, mit der Gesellschaft entwickelt sich auch die Sprache. Nur wirst du hier bei genauer Betrachtung bemerken, dass das Veränderungen sind, die hauptsächlich aus sich heraus kamen. Damit meine ich natürlich nicht den Verzicht auf Auseinandersetzung. Soll heißen, Sprache hat sich mit Auseinandersetzung geändert. Nicht die Sprache die Auseinandersetzung.
    Man nehme mal das Wort Schwul. Früher grob abwertend, heute ein ganz normales Wort.

    Sprache ändert sich vor allem doch auch in Bedeutung.

    > Andersherum wird ein Schuh draus.

    Wie denn?

    > Erst mal, wer ist "wir"? Ich jedenfalls
    > nicht. Komm du erst mal von deiner Position der Überheblichkeit runter, zu
    > glauben, eine Masse zu repräsentieren. Du hast eine Meinung und die ist
    > womöglich diskussionswürdig, aber spiel dich nicht als Redner einer
    > Großgruppe auf, um deine Halrung aufzuwerten.

    Ach komm ... hab ich nirgendwo geschrieben, dass ich jemanden vertrete?
    Natürlich ist das nur meine be­schei­dene Meinung, aber ich darf doch eine zu unserer Allgemeinheit haben, oder?

    > Lächerlich. Die 40 Jahre waren geprägt durch erstens Kohl,
    > moderat-konservativ, und die zufällig ihm in den Schoß gefallene Annektion
    > Ostdeutschlands; statt blühender Landschaften kam die Ausplünderung der
    > Ost-Wirtschaft durch die Treuhand. Rot-Grün war der Beginn eines
    > neoliberalen, antisozialen Regimes, das faktisch so weit rechts war, wie es
    > sich die CDU damals nicht getraut hätte. Das Zentralorgan dieser
    > neoliberal-rechten Ära war übrigens die taz. Und alle Nachfolgeregierungen
    > blieben mehr oder weniger in derselben Schiene.

    Für die AFDler (schmachvoll als linksgrünversifft bezeichnet) und CSUler war das der "links-liberale Mainstream".

    Für dich war das wohl zurecht genauso wenig links wie Journalisten, die nur ein mal im Jahr über soziale Verhältnisse schreiben; wenn der neue Armutsbericht veröffentlicht wird.

    Aber das ist ja im Kern mein Punkt.
    Einordnung im politischen Spektrum halte ich bei dem Thema für zweitrangig. Jaha, ich hab's aufgerissen. ;-)

    > Ich schaffe es nicht, das alles komplett zu würdigen – nur soviel, es
    > ist eine in Teilen richtige Analyse,

    Danke der Ehre. :)

    > und dann kommen die falschen Schlüsse.
    > Natürlich ist der Zuspruch zur AfD auch der Tatsache geschuldet, dass das,
    > was traditionell als parlamentarische Linke gelten würde, in den
    > vergangenen Jahrztehnten komplett versagt hat. Das ändert aber nichts
    > daran, dass mit Rechtsextremen zu marschieren niemand anderem vorzuwerfen
    > ist als dem, der's tut.

    Wenn ich den Raum rechten Agitatoren überlasse und bei deren Erfolg weiter mit Ächtung reagiere, schweiß ich deren Truppe nur zusammen.
    Bei all dem Trubel in Sachsen darf man auch nicht vergessen, dass die neuen Länder in den 90er regen Zuzug an Rechtsextremen aus dem Westen hatten.

    Aber nehmen wir mal diese Pseudo-Gedenk-Demo von Chemnitz. Nicht die Hooligan-Truppe vom Sonntag, die angemeldete Demo am Montag. Circa 7000 Leute, einige Leute vom Dritten Weg, NPD usw... stehen 1500 Gegendemonstranten gegenüber. Eine gewisse recht große Gruppe stellt sich medienwirksam vor die Gegendemonstranten und Kamera und zieht ihr Schauspiel mit Hitlergrüßen usw. ab. Das heißt aber noch lange nicht, dass von den 7000 Leuten alles rechte gewesen sind. Wir rücken sie aber in der Auseinandersetzung zusammen und dann geschieht dies auch wirklich.

    Hier 'ne Untersuchung von 2017:
    https://www.beauftragte-neue-laender.de/BNL/Redaktion/DE/Downloads/Anlagen/studie-rechtsextremismus-in-ostdeutschland-kurzfassung.pdf?__blob=publicationFile&v=4

    "Bei der Bekämpfung von Fremdenfeindlichkeit und Autoritarismus hilft nicht
    weniger, sondern mehr Raum für offene politische Auseinandersetzungen."
    So viel zu "kein Fußbreit" und so...

    > Im Übrigen hätte es für die Leute, die sich nicht
    > vertreten sahen, jahrzehntelang die Möglichkeit gegeben, die Linke zu
    > wählen – auch wenn die sich seit langem den Glauben an die
    > Marktwirtschaft in die Statuten geschrieben hat und sich von einer
    > antikapitalistischen Programmatik längst völlig entfernt hat.

    Das ist meiner Meinung nach viel zu einfach gedacht und es ist auch wieder in gewisser Weise ein geschwungener Zeigefinger, der sich lieber mit Belehrung begnügt als sich der Sache anzunehmen.

    Einen großen Faktor dieses Rechtsrucks stellt meiner Meinung nach auch die gesellschaftliche Diskussionskultur dar. Und diese war die letzten Jahrzehnte nicht ausgesprochen pluralistisch. so wurde z.B. die Linke resp. PDS Jahrzehnte als SED-Nachfolgepartei gebrandmarkt und somit als unwählbar kommuniziert.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 16.09.18 02:05 durch redmord.

  11. Re: Meine Gedanken zu dieser "kontroversen Diskussion", die für mich keine ist

    Autor: teenriot* 16.09.18 - 02:06

    > Man nehme mal das Wort Schwul. Früher grob abwertend, heute ein ganz
    > normales Wort.

    Schwul wird immer noch häufig als Schimpfwort verwendet,

    > Wenn ich den Raum rechten Agitatoren überlasse und bei deren Erfolg weiter
    > mit Ächtung reagiere, schweiß ich deren Truppe nur zusammen.
    > Bei all dem darf man auch nicht vergessen, dass die neuen Länder in den
    > 90er regen Zuzug an Rechtsextremen aus dem Westen hatten.

    Erstens, es ist vollkommen egal was Rechte von irgendwas halten, man hat sich nicht relativ zu positionieren sondern absolut und zweitens ist es mehr als irrelevant bei der Thematik was da vom Westen dazu kam oder nicht. Es gibt in Ostdeutschland einen latente Fremdenfeindlichkeit selbst bei ganz normalen Bürgern. Das heißt nicht, dass diese die Mehrheit bilden, aber sie haben eine kritische Masse erreicht. Ich bin Ostdeutscher und ich verwahre mich davor das ostdeutsche Rechtsextremismus-Problem auf "Fremdimporte" zu reduzieren, es stimmt einfach nicht und verhindert sich dem gesellschaftlichen Problem zu stellen, insbesondere für die Ostdeutschen selbst.

    > Einen großen Faktor dieses Rechtsrucks stellt meiner Meinung auch die
    > gesellschaftliche Diskussionskultur dar. Und diese war die letzten
    > Jahrzehnte nicht ausgesprochen pluralistisch. ... z.B. wurde die Linke
    > resp. PDS Jahrzehnte als SED-Nachfolgepartei gebrandmarkt.

    Lächerlich, wer fremdenfeindlich & rechtsextrem ist, ist fremdenfeindlich & rechtsextrem, weil er fremdenfeindlich & rechtsextrem ist, Punkt. Es ist kein entschuldbarer Reflex wie der Patellarsehnenreflex. Die Diskussionen in Deutschland sind pluralistisch. Nicht pluralistisch ist das was die Ostdeutschen zuvor hatten. Und anti-pluralistisch ist die Diskussionskultur derjenigen die du zu entschuldigen versuchst. Die Diskussionskultur derjenigen ist überhaupt nicht vorhanden, die können und wollen nicht diskutieren und dafür gebührt ihnen nicht besondere Aufmerksamkeit, wie zur Zeit zelebriert sondern Ignoranz und eiserne Rechtsstaatlichkeit.

  12. Re: Meine Gedanken zu dieser "kontroversen Diskussion", die für mich keine ist

    Autor: SupaIgel 16.09.18 - 07:17

    redmord schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Aber nehmen wir mal diese Pseudo-Gedenk-Demo von Chemnitz. Nicht die
    > Hooligan-Truppe vom Sonntag, die angemeldete Demo am Montag. Circa 7000
    > Leute, einige Leute vom Dritten Weg, NPD usw... stehen 1500
    > Gegendemonstranten gegenüber. Eine gewisse recht große Gruppe stellt sich
    > medienwirksam vor die Gegendemonstranten und Kamera und zieht ihr
    > Schauspiel mit Hitlergrüßen usw. ab. Das heißt aber noch lange nicht, dass
    > von den 7000 Leuten alles rechte gewesen sind. Wir rücken sie aber in der
    > Auseinandersetzung zusammen und dann geschieht dies auch wirklich.

    Gerade das macht es geschichtlich betrachtet so extrem gefährlich. 33 waren ja auch nicht alle durch und durch Nazis. Aber wir haben dann eine Masse von Leuten, die kein Problem damit haben sich hinter Nazis zu stellen. Also sorry, wir rücken sie nicht zusammen. Sie sind zusammen gerückt und das muss man kritisieren. Wehret den Anfängen!



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 16.09.18 07:18 durch SupaIgel.

  13. Re: Meine Gedanken zu dieser "kontroversen Diskussion", die für mich keine ist

    Autor: Honk Monk 16.09.18 - 16:04

    dilaracem schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wie privilegiert viele (auch hier) sind, zeigt sich auch daran, ob sie
    > "Master und Slave" mit Sklaverei assoziieren. Tun sie es, haben sie meist
    > selbst Rassismuserfahrungen oder sind zumindest insoweit sensibilisiert,
    > dass sie das N-Wort und solche Dinge wie "Master und Slave" als
    > problematisch erkennen können.
    >
    > Dann gibt es noch die Menschen, die das nicht können. Und die, die es nicht
    > wollen. Das sind meist (aber nicht nur) die, die keiner marginalisierten
    > Gruppe angehören. Den "weißen alten Mann" als Symbol kennen ja mittlerweile
    > alle. Sie können über diese Begriffe und deren Problematik nachdenken und
    > sich ein Urteil erlauben. Fällt das Urteil so aus, dass "Master und Slave",
    > obwohl der Begriff in der Sklaverei wurzelt, ja gar nicht so schlimm sei
    > (und sie dabei sogar noch die Arbeit gegen Marginalisierung von
    > Minderheiten lächerlich machen), leisten diese Menschen ihren Beitrag dazu,
    > dass diese Rassismen aufrechterhalten werden. Wie das konkret "logisch"
    > begründet wird, ist dabei nicht wichtig.

    Zum einen hat Sklaverei nichts mit Rassismus zu tun. Nur weil für eine gewisse Zeit die Versklavung einer anderen Rasse vorherrschend der Fall war, bedeutet das nicht, das es niemals oder hier und jetzt anders war. Sklaverei und Rassismus haben Überlappung, aber sind nicht die gleiche Sache, geschweige denn ist eines davon ein Unterthema vom Anderen.

    Zum anderen vergisst Du die Menschen, die das Problem nachvollziehen können aber keinen unbedingt einen Handlungsbedarf sehen. Wenn man dieser Gruppe das Recht auf Diskussion des Themas entzieht, weil man sie in die beiden anderen Gruppen zwängt (kann nicht und will nicht), dann gibt es ein Problem.

    So sehe ich das zumindest.

  14. Re: Meine Gedanken zu dieser "kontroversen Diskussion", die für mich keine ist

    Autor: crack_monkey 17.09.18 - 10:01

    korona schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das Problem ist der weiße alte Mann und damit schließe ich mich selbst ein,
    > versteht das Problem nicht.
    > Master und Slave sind für mich sehr wert neutral. Ich sehe da vor meinen
    > Augen kein Stereotyp, wie beim Zigeunerschnitzel. Ein Sklave ist für mich
    > keiner ethnischen Gruppe zuzuordnen. Es gab Sklaven in Ägypten, in Rom, in
    > Amerika und auch im dritten Reich. Teilweise war es die eigene Bevölkerung
    > teilweise Ausländer. Für mich beschreibt es einen zustand den eine Person
    > oder eben ein Objekt (in der Programmierung) einnimmt.
    > Es ist eine passende Beschreibung unter der sich sofort jemand etwas
    > vorstellen kann.
    >
    > Für mich wäre es genau dasselbe wenn sich Leute über dem Begriff Vererbung
    > aufregen. (Ja der übertriebene Vergleich musste jetzt sein).
    >
    > Gleichzeitig würde ich mich aber auch einer allgemeinen Entscheidung beugen
    > und in Zukunft andere Begriffe benutzen.
    >
    > Jede Diskussion kann zum nachdenken anregen und ist es Wert darüber zu
    > reden. Ob man jetzt als bereits erstellte ändern muss steht auf einem
    > anderem Blatt. Aber so kann man zumindest in Zukunft anders damit umgehen

    Genau so sehe ich das auch, ich sehe da keine gezielte Fraktion von Person vor meinem Auge wenn ich die Worte höre und so schlau sollten wir in der heutige Zeit. Wer noch ehrlich beim Wort Slave an einen schwarzen denkt sollte vielleicht mal sein denken überdenken...
    Aus der Vergangenheit lernen und sich nicht dafür Geiseln.

    Aber beim letzteren Punkt, das hinnehmen, da gehe nicht mit konform. Ich habe es echt statt das echt nun an jeder Ecke versucht wird alles zu neutralisieren das es kracht und es nervt einfach nur wenn man sich teilweise wöchentlich damit auseinander setzen muss. Gerade dieses Geschrei was von teilweise wirklich Minderheiten ausgeht, kriegt so viel Gehör weil es den Rest nicht interessiert und diese sich stumpf nicht daran beteiligt und dann wird aus der Minderheit mitmal eine "Masse" die aber auf die wirkliche Masse witzlos ist. Was passiert? Für diese Minderheit werden dann Änderungen hervorgebracht die die Masse nicht haben wollte, entsprechend muss man sich dann hinterher nicht ärgern was man für einen mist mit seinem Geschrei los getreten hat.
    Aber pauschal ist es ja dann so das man dann alle z.b. die danach sich beschweren einfach z.b. als rechts bezeichnet und meint damit ist man der Gutmensch schlecht hin, man ist gegen rechts und fertig.
    Wer meint das die AFD nur aus rechten besteht, na herzlichen Glückwunsch.

    Mir sind aktuell die Parteien egal, keine trifft den Zahn der Zeit, keine hat ein Rückrat und die meisten machen einfach alles das was die Minderheiten wollen, nur damit man später wieder Gewählt wird. Ich bin mal gespannt, ich habe gewettet das ich bis 60 hier in Deutschland noch einen knall erleben werde, ich denke soweit ist das nicht hergeholt.

  15. Re: Meine Gedanken zu dieser "kontroversen Diskussion", die für mich keine ist

    Autor: teenriot* 17.09.18 - 12:42

    > Gerade dieses Geschrei was von teilweise wirklich Minderheiten ausgeht,

    Jetzt schau dich mal hier im Forum um und sag mir welche Gruppe schreit.
    PS: Die ganzen verschobenen und gelöschten Beiträge fallen zu 95% auf "Sprachkonservative".

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