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GitHub ist damit am Ende.

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  1. GitHub ist damit am Ende.

    Autor: Sinnfrei 05.06.18 - 14:54

    Die Frage ist nicht ob, nur wann, Microsoft das kaputt machen wird. Wenn man sich alleine die ständigen und stetigen Verschlechterungen bei Windows 10 anschaut, muss man sich schon wundern warum sich das immer noch so viele Leute antun?

    __________________
    ...

  2. Re: GitHub ist damit am Ende.

    Autor: tomate.salat.inc 05.06.18 - 15:25

    Sinnfrei schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Frage ist nicht ob, nur wann, Microsoft das kaputt machen wird. Wenn
    > man sich alleine die ständigen und stetigen Verschlechterungen bei Windows
    > 10 anschaut, muss man sich schon wundern warum sich das immer noch so viele
    > Leute antun?

    Zum Beispiel? Imho geht vieles in die richtige Richtung! Gerade vor ein paar Monaten hab ich im Betrieb mein MacBook Pro gegen einen Windows-Laptop eingetauscht. Bereut hab ich das nicht - im Gegenteil!

    Scripte mithilfe von PowerShell zu schreiben ist sehr viel angenehmer als bash. Und wo ich ein Unix-System vermisse, da nutze ich Linux als Subsystem. Da finde ich Mac OS deutlich schlimmer, dass mir immer mal wieder ungefragt Einstellungen vorgenommen hat die ich nicht wollte. Bei Windows hab ich vor einem System-Update keine Angst - bei Apple hab ich immer auf Kollegen gewartet um zu erfahren, wie lange ich ausfallen werde um meine Änderungen wieder herstellen zu können. Bis ich irgendwann keine Updates mehr gefahren hab, weil ich keine Bock hatte mehrere Tage auszufallen.

    Du magst Win10 nicht? Ok. Das respektiere ich. Aber deine Prognose ist halt einfach auf Kindergartenniveau.



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 05.06.18 15:27 durch tomate.salat.inc.

  3. Re: GitHub ist damit am Ende.

    Autor: Bosancero 05.06.18 - 16:35

    Gitlab wird es sogar beschleunigen.

  4. Re: GitHub ist damit am Ende.

    Autor: zZz 05.06.18 - 16:44

    Bosancero schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Gitlab wird es sogar beschleunigen.

    Schön wär's ja, so grottig lahm wie GitLab ist

    SCRN

  5. Re: GitHub ist damit am Ende.

    Autor: zZz 05.06.18 - 16:47

    Sinnfrei schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Frage ist nicht ob, nur wann, Microsoft das kaputt machen wird. Wenn
    > man sich alleine die ständigen und stetigen Verschlechterungen bei Windows
    > 10 anschaut, muss man sich schon wundern warum sich das immer noch so viele
    > Leute antun?

    Wenn es so kommt, würde ich einen Wechsel in Erwägung ziehen. Aber die ganzen User, die jetzt im Vorfeld in einen Zustand der Panik verfallen, kann ich nicht verstehen. Erst mal abwarten, was draus wird. Das neue Microsoft ist gar nicht so übel, das sag ich als glücklicher macOS-User.

  6. Re: GitHub ist damit am Ende.

    Autor: JohnD 06.06.18 - 07:34

    Sinnfrei schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Frage ist nicht ob, nur wann, Microsoft das kaputt machen wird. Wenn
    > man sich alleine die ständigen und stetigen Verschlechterungen bei Windows
    > 10 anschaut, muss man sich schon wundern warum sich das immer noch so viele
    > Leute antun?


    Gegen windows 10 hab ich nicht so wahnsinnig viel, aber ms hat in der Tat ein gigantisches Talent aufgekaufte hervorragende Produkte zu zerstören (siehe Skype).

  7. Re: GitHub ist damit "am Ende".

    Autor: Sascha Klandestin 06.06.18 - 09:58

    Microsoft "verschlechtert" Skype, und der Marktanteil steigt weiter.
    Microsoft "verschlechtert" Windows, und der Marktanteil bleibt monopolistisch konstant.
    Wenn Microsoft GitHub genauso "verschlechtert", sehe ich kein Problem.

    Ich hoffe die ganzen Kassandras arbeiten nicht in der IT-Branche, denn offensichtlich haben sie keine Kundenorientierung. Im Gegensatz zu Microsoft.

  8. Re: GitHub ist damit am Ende.

    Autor: TheUnichi 06.06.18 - 18:58

    JohnD schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sinnfrei schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Die Frage ist nicht ob, nur wann, Microsoft das kaputt machen wird. Wenn
    > > man sich alleine die ständigen und stetigen Verschlechterungen bei
    > Windows
    > > 10 anschaut, muss man sich schon wundern warum sich das immer noch so
    > viele
    > > Leute antun?
    >
    > Gegen windows 10 hab ich nicht so wahnsinnig viel, aber ms hat in der Tat
    > ein gigantisches Talent aufgekaufte hervorragende Produkte zu zerstören
    > (siehe Skype).

    Verstehe immer dieses Gelaber über Skype nicht, was bitte soll da ein Problem sein? In fast jede Firma, in die ich komme, wird Skype zur Kommunikation genutzt.
    Ich denke Microsoft guckt da auf die Zahlen und ist ganz anderer Meinung.

  9. Re: GitHub ist damit am Ende.

    Autor: TheUnichi 06.06.18 - 18:59

    Sinnfrei schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Frage ist nicht ob, nur wann, Microsoft das kaputt machen wird. Wenn
    > man sich alleine die ständigen und stetigen Verschlechterungen bei Windows
    > 10 anschaut, muss man sich schon wundern warum sich das immer noch so viele
    > Leute antun?

    Vielleicht...weil du keine Ahnung und die falsche Perspektive hast? Nur mal so.
    Klar, man kann jetzt auch sagen, alle anderen sind das Problem. Aber vielleicht fängt man erst mal bei sich selbst an, bevor man alle anderen als Idioten hinstellt?

  10. Re: GitHub ist damit "am Ende".

    Autor: m8Flo 07.06.18 - 23:09

    Sascha Klandestin schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Microsoft "verschlechtert" Skype, und der Marktanteil steigt weiter.
    > Microsoft "verschlechtert" Windows, und der Marktanteil bleibt
    > monopolistisch konstant.
    > Wenn Microsoft GitHub genauso "verschlechtert", sehe ich kein Problem.
    >
    > Ich hoffe die ganzen Kassandras arbeiten nicht in der IT-Branche, denn
    > offensichtlich haben sie keine Kundenorientierung. Im Gegensatz zu
    > Microsoft.
    Skype hat so einen hohen Marktanteil, weil es immer mit Office 365 immer mitinstalliert wird, im "professionellen" Bereich beinahe konkurrenzlos ist & es bei Unternehmen so verbreitet ist, dass kein Unternehmen zu einer alternative Wechseln kann, weil die ganzen anderen ja weiterhin bei Skype sind. Aus Erfahrung kann ich aber sagen, dass niemand mehr Skype nutzt (sofern nicht nötig für's unternehmen), wenn er die paar tatsächlichen Konkurrenten sieht, die es gibt. Denn diese sind massiv besser, nur fehlt das Marketing, leider. #Discord4Work

    Windows 7 und 10 sind gute Betriebssysteme, auch wenn viele gute Features nur auf Linux existieren. Somit ist der Marktanteil hier okay, sie haben eben einmal das Monopol und dabei wirds wohl bleiben. Aber vielleicht wird Microsoft ja irgendwann mal Windows auf Unixbasis umstellen, dann wäre es tatsächlich ein sehr gutes OS. Zumal Windows immer schon von Microsoft war und man somit nicht sagen kann, sie haben es verbessert.

    Ich hab zwei hauptsächliche Sorgen nachdem Microsoft Github übernommen hat:
    1. Sie könnten weniger Geld in "die Community" investieren, also in spezifische Developerfeatures, Events oder Sponsorships.
    2. Es könnte sehr viel kommerzialisiert werden. Also der kostenlose Service wird weniger oder neue Features bekommen nur noch eine Premiumversion.

    Naja und es könnte passieren, dass ich ein Microsoftkonto brauche um Github zu nutzen, das ist nicht schön.

  11. Re: GitHub ist damit "am Ende".

    Autor: Clown 08.06.18 - 13:31

    m8Flo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Skype hat so einen hohen Marktanteil, weil es immer mit Office 365 immer
    > mitinstalliert wird, im "professionellen" Bereich beinahe konkurrenzlos ist
    > & es bei Unternehmen so verbreitet ist, dass kein Unternehmen zu einer
    > alternative Wechseln kann, weil die ganzen anderen ja weiterhin bei Skype
    > sind. Aus Erfahrung kann ich aber sagen, dass niemand mehr Skype nutzt
    > (sofern nicht nötig für's unternehmen), wenn er die paar tatsächlichen
    > Konkurrenten sieht, die es gibt. Denn diese sind massiv besser, nur fehlt
    > das Marketing, leider. #Discord4Work

    Ich denke Du verwechselst Skype mit Skype for Business. Letzteres wird alles andere als selten genutzt, ist von Microsoft aber schon quasi abgekündigt. Teams soll diese Lücke schließen.

    > Windows 7 und 10 sind gute Betriebssysteme, auch wenn viele gute Features
    > nur auf Linux existieren.

    z.B.?

    > Somit ist der Marktanteil hier okay, sie haben
    > eben einmal das Monopol und dabei wirds wohl bleiben. Aber vielleicht wird
    > Microsoft ja irgendwann mal Windows auf Unixbasis umstellen, dann wäre es
    > tatsächlich ein sehr gutes OS.

    Nanu? Die Hauptkritikpunkte an Windows 10 richten sich praktisch ausschließlich an die Oberfläche und damit an nichts, dass per anderem Kernel geändert werden könnte.
    Magst Du mal näher erläutern, was Du meinst?

    > Zumal Windows immer schon von Microsoft war
    > und man somit nicht sagen kann, sie haben es verbessert.

    Warum nicht?

    > Ich hab zwei hauptsächliche Sorgen nachdem Microsoft Github übernommen
    > hat:
    > 1. Sie könnten weniger Geld in "die Community" investieren, also in
    > spezifische Developerfeatures, Events oder Sponsorships.
    > 2. Es könnte sehr viel kommerzialisiert werden. Also der kostenlose Service
    > wird weniger oder neue Features bekommen nur noch eine Premiumversion.

    Beides halte ich für unwahrscheinlich. MS weiß ganz genau, was sie da gekauft haben. Und wenn man sich den Preis anschaut, werden sie auch behutsam damit umgehen.
    Ich glaube eher, dass sie gewisse Cloudfeatures integrieren, die aber völlig optional bleiben (dann aber natürlich was kosten).
    Letztlich wird die Zeit einfach zeigen, was passiert. Spekulation hilft nur wenig.

    > Naja und es könnte passieren, dass ich ein Microsoftkonto brauche um Github
    > zu nutzen, das ist nicht schön.

    Warum?

    Blizzard: "You guys don't have phones?" ~ Bethesda: "You guys don't have friends?" ~ EA: "You guys don't have wallets?"

  12. Re: GitHub ist damit "am Ende".

    Autor: m8Flo 08.06.18 - 14:50

    > Ich denke Du verwechselst Skype mit Skype for Business. Letzteres wird
    > alles andere als selten genutzt, ist von Microsoft aber schon quasi
    > abgekündigt. Teams soll diese Lücke schließen.
    Ich kenne sehr viele Unternehmen die das normale Skype nutzen, reicht auch für das meist.

    > > Windows 7 und 10 sind gute Betriebssysteme, auch wenn viele gute
    > > Features nur auf Linux existieren.
    > z.B.?
    Bash, ein Paketmanager der so ca. jedes Programm umfasst (=Jedes Programm hat Autoupdates & weniger Viren), Ext4 als Dateisystem, die allgemein Systemstruktur ist sicherer aufgebaut und besser strukturiert und noch einiges mehr.

    Was man auch nicht vergessen darf sind die "Features" welche einfach vollkommener Bullshit sind. Dazu zählt unter anderem die Commandline, die Registry (unübersichtlich, ineffizient und perfekt für Viren) oder die Fehlercodes. Letztere sind meist vollkommen nichts aussagend und können zig verschiedene Ursachen haben. Hier sind die detaillierten Logs von Linux um einiges besser.

    > Nanu? Die Hauptkritikpunkte an Windows 10 richten sich praktisch
    > ausschließlich an die Oberfläche und damit an nichts, dass per anderem
    > Kernel geändert werden könnte.
    > Magst Du mal näher erläutern, was Du meinst?
    Die Oberfläche ist meiner Meinung nach okay, was halt fehlt ist die Customisation. Dafür gibt's zwar Programme aber diese können halt nicht mit ner nativen Systemintegration mithalten. Wie oben schon erklärt liegen die meisten Probleme von Windows am System.

    > > Zumal Windows immer schon von Microsoft war
    > > und man somit nicht sagen kann, sie haben es verbessert.
    > Warum nicht?
    Das bezieht sich darauf, dass du Windows nicht mit Github vergleichen kannst, weil es ja von Grund auf zu Microsoft gehörte. Übrigens solltest du nicht vergessen, dass Microsoft Windows 2 mal vollkommen gegen die Wand gefahren hat (Vista & 8). Will man sowas bei Github? Ich glaube nicht.

    > Beides halte ich für unwahrscheinlich. MS weiß ganz genau, was sie da
    > gekauft haben. Und wenn man sich den Preis anschaut, werden sie auch
    > behutsam damit umgehen.
    > Ich glaube eher, dass sie gewisse Cloudfeatures integrieren, die aber
    > völlig optional bleiben (dann aber natürlich was kosten).
    > Letztlich wird die Zeit einfach zeigen, was passiert. Spekulation hilft nur wenig.
    Ja, nur neigt Microsoft eben dazu, irgendwsa gegen die Wand zu fahren, immer und immer wieder. Auch wenn sie versuchen es wieder zu korrigieren, ändert es nichts daran, dass es passiert ist. Und aus ihren Fehlern lernen tun sie wohl auch nicht, ich sag nur Vista und Windows 8.

    > > Naja und es könnte passieren, dass ich ein Microsoftkonto brauche um
    > > Github zu nutzen, das ist nicht schön.
    > Warum?
    Will einfach kein Konto bei dem Saftladen haben.^^

  13. Re: GitHub ist damit "am Ende".

    Autor: Clown 08.06.18 - 15:44

    m8Flo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich kenne sehr viele Unternehmen die das normale Skype nutzen, reicht auch
    > für das meist.

    Das mag ja sein, nur wird Skype mit Windows schon automatisch installiert (jedenfalls mittlerweile). Mit Office kommt Skype for Business.
    Zudem schriebst Du doch, dass "niemand mehr Skype nutzt". Also niemand mehr oder doch "sehr viele Unternehmen". Letzteres trifft im professionellen Bereich auf Skype for Business zu, obgleich es bereits abgekündigt wurde. Zum Endanwender-Skype habe ich keine Zahlen, aber mich würde wundern, wenn es insbesondere von mittelständigen oder großen Firmen mehr als "nur mal eben" genutzt würde.

    > Bash

    Die Powershell ist mE deutlich mächtiger. Zudem gibts WSL, wenn ich unbedingt ne Bash brauch ;)

    > ein Paketmanager der so ca. jedes Programm umfasst (=Jedes Programm
    > hat Autoupdates & weniger Viren),

    Ja, das sehe ich durchaus als Vorteil. Allerdings muss ich diese häufig erst Konfigurieren (Repository etc), was es wieder unattraktiver für Ottonormalanwender macht.
    Zudem etwas vergleichbares mit dem Store in Windows ebenfalls eingezogen ist. Sogar in benutzerfreundlich ;)

    > Ext4 als Dateisystem

    Den Vorteil erkenne ich nicht, magst Du erläutern?

    >, die allgemein
    > Systemstruktur ist sicherer aufgebaut und besser strukturiert und noch
    > einiges mehr.

    Ob Linux wirklich sicherer ist, hat sich bis heute durch mangelnde Verbreitung (im Vergleich!) nicht zeigen können. Meines Erachtens gäbe es exakt genauso viele Exploits, wie jetzt bei Windows, wenn die Verbreitung denn genauso wäre.
    Den Beweis dafür liefert Apple: Das System ist deutlich unsicherer, aber es gibt kaum Exploits, da (im Verhältnis!) die Anzahl der Windows-Nutzer deutlich lukrativer erscheint.
    Von einer besseren Struktur (wenn es sie denn überhaupt gibt) habe ich als Anwender, selbst als Entwickler i.A. nichts.

    > Was man auch nicht vergessen darf sind die "Features" welche einfach
    > vollkommener Bullshit sind. Dazu zählt unter anderem die Commandline,

    MS tendiert aus Legacy-Gründen dazu alte Software kompatibel zu halten. Nur weil Du die Commandline nicht brauchst, heißt es nicht, dass sie überflüssig wäre ;)

    > die
    > Registry (unübersichtlich, ineffizient und perfekt für Viren)

    Unübersichtlichkeit ist wohl eher ein Problem des Registry-Viewers (der eingebaute ist tatsächlich nicht besonders umfangreich, aber dafür gibt es ja die freie Marktwirtschaft)
    Ineffizient empfinde ich sie nicht. Vielmehr halte ich dutzende Konfig-Dateien in unterschiedlichsten Orten für unpraktischer.
    Schnell ist sie trotzdem.
    Und Viren? Meines Wissens nach gibt es exakt einen Virus, der sich als Solches in der Registry einnistet. Das kann er auch nur aufgrund einer Kodierung. Mit anderen Worten: Je nach Fileviewer kann Dir das mit einer Konfigdatei (oder was auch immer) genauso passieren.

    > oder die
    > Fehlercodes. Letztere sind meist vollkommen nichts aussagend und können zig
    > verschiedene Ursachen haben. Hier sind die detaillierten Logs von Linux um
    > einiges besser.

    Dafür gibts Dumps. Fehlercodes sind allenfalls der allererste Hinweis.

    > Die Oberfläche ist meiner Meinung nach okay, was halt fehlt ist die
    > Customisation.

    Das ist Geschmackssache.

    > Dafür gibt's zwar Programme aber diese können halt nicht mit
    > ner nativen Systemintegration mithalten.

    Und das ist Microsofts Fehler? Verstehe ich nicht..
    Wer sich tiefgehend mit der Win32 API auseinander gesetzt hat, stellt schnell fest, dass es ALLES manipulieren und/oder ersetzen kann. Einfach ist das allerdings nicht, aber das erwartet auch niemand ernsthaft.

    > Wie oben schon erklärt liegen die
    > meisten Probleme von Windows am System.

    Dir ist aber klar, dass die Forderung, das System auf Unixbasis zu stellen nicht nur utopisch, sondern schlicht Quatsch ist? ;)
    Zudem: MS hat ja bereits versucht ein System auf anderer Basis raus zu bringen: Windows RT. Kam überhaupt nicht gut an.

    > Das bezieht sich darauf, dass du Windows nicht mit Github vergleichen
    > kannst, weil es ja von Grund auf zu Microsoft gehörte. Übrigens solltest du
    > nicht vergessen, dass Microsoft Windows 2 mal vollkommen gegen die Wand
    > gefahren hat (Vista & 8).

    Vista und 8 laufen im Unternehmensbereich (und das ist nun mal leider der wichtigere Bereich) deutlich häufiger als im Endkundenbereich. Von "vollkommen gegen die Wand gefahren" kann also nicht die Rede sein. Außer Du redest nur von Deiner persönlichen Erfahrung, aber die hilft uns hier nur sehr bedingt weiter, sorry! ;P

    > Will man sowas bei Github? Ich glaube nicht.

    Nein, sicherlich nicht. Die Frage ist nur, warum automatisch vermutet wird, dass genau das passieren wird, nur weil es MS ist.

    > Ja, nur neigt Microsoft eben dazu, irgendwsa gegen die Wand zu fahren,
    > immer und immer wieder. Auch wenn sie versuchen es wieder zu korrigieren,
    > ändert es nichts daran, dass es passiert ist. Und aus ihren Fehlern lernen
    > tun sie wohl auch nicht,

    Dann hast Du die letzten Jahre MS unter Nadella wohl verschlafen.

    > ich sag nur Vista und Windows 8.

    Wiederholung erzeugt keine Wahrheit ;)

    > Will einfach kein Konto bei dem Saftladen haben.^^

    Okay, aber das ist Dein Problem :D

    Schönes Wochenende!

    Blizzard: "You guys don't have phones?" ~ Bethesda: "You guys don't have friends?" ~ EA: "You guys don't have wallets?"

  14. Re: GitHub ist damit "am Ende".

    Autor: m8Flo 08.06.18 - 17:21

    Clown schrieb:
    > Das mag ja sein, nur wird Skype mit Windows schon automatisch installiert
    > (jedenfalls mittlerweile). Mit Office kommt Skype for Business.
    > Zudem schriebst Du doch, dass "niemand mehr Skype nutzt". Also niemand mehr
    > oder doch "sehr viele Unternehmen". Letzteres trifft im professionellen
    > Bereich auf Skype for Business zu, obgleich es bereits abgekündigt wurde.
    > Zum Endanwender-Skype habe ich keine Zahlen, aber mich würde wundern, wenn
    > es insbesondere von mittelständigen oder großen Firmen mehr als "nur mal
    > eben" genutzt würde.
    Ich behaupte nicht, dass es niemand mehr nutzt, sondern dass es nicht genutzt wird, wenn die Alternativen einmal erkannt wurden und es möglich ist, diese zu nutzen. Und ja, Zahlen zum Endanwender wären interessant, denn genau hier werden ja die meisten Kritikpunkte gebracht. Aus meiner Sicht fehlen Skype viele Features bzw. eine gute Umsetzung dieser jedoch der Hauptgrund wieso ich es nicht nutze: Die Qualität ist oft scheiße.

    > Die Powershell ist mE deutlich mächtiger. Zudem gibts WSL, wenn ich
    > unbedingt ne Bash brauch ;)
    Was verstehst du unter "mächtiger"? Die Powershell ist im Gegensatz zu Bash nicht nur eine Shell, sondern eine eigene Umgebung. Somit mag vielleicht die Shell selbst besser sein, jedoch das gleicht sich mit den bei so ca. jeder Shell mitgelieferten Programmen (sed, cut, grep, ...) wieder aus. Wenn man jedoch rein die Features der Skriptsprachen betrachtet gibt es keinen großen Unterschied. Hauptsächlich liegt das Problem bei der PS aber an der Komplexität von simplen Dingen. Wofür eine Shell, wenn ich am Ende so viel schreiben muss, dass ich gleich ein neues Programm erstellen kann? Es gibt noch zig weitere Kritikpunkte jedoch die alle im Detail aufzufassen wäre wohl ein Overkill.

    Und WSL *ist* Linux. Wenn man bestimmte Dinge nur auf Windows hat, indem man sich eine Linux-VM installiert, dann sollte man vielleicht überlegen, ob Windows hier nicht etwas falsch macht.

    > Ja, das sehe ich durchaus als Vorteil. Allerdings muss ich diese häufig
    > erst Konfigurieren (Repository etc), was es wieder unattraktiver für
    > Ottonormalanwender macht.
    > Zudem etwas vergleichbares mit dem Store in Windows ebenfalls eingezogen
    > ist. Sogar in benutzerfreundlich ;)
    Weil man das ja nicht automatisieren kann, ne? Zumal viele standardmäßig schon ein Repo mitliefern.
    Den Windows Store kann man nicht mit nem Paketmanager vergleichen, er ist bei weitem nicht so advanced. Zudem ist es komplizierter seine Apps da rein zu bekommen, weshalb auch so gut wie niemand ihn nutzt. Ich hab ca. 20-30 Programme auf meinem PC installiert und nicht eines davon gibt's im Store, bei Linux sieht das genau andersrum aus.

    > > Ext4 als Dateisystem
    > Den Vorteil erkenne ich nicht, magst Du erläutern?
    Ext4 ist eines der besten Allrounder Dateisysteme. Es kann so ca. alles was NTFS kann entweder gleich gut oder besser. Zudem wird es kontinuierlich verbessert, was man von NTFS ja nicht grad behaupten kann.

    > Ob Linux wirklich sicherer ist, hat sich bis heute durch mangelnde
    > Verbreitung (im Vergleich!) nicht zeigen können. Meines Erachtens gäbe es
    > exakt genauso viele Exploits, wie jetzt bei Windows, wenn die Verbreitung
    > denn genauso wäre.
    > Den Beweis dafür liefert Apple: Das System ist deutlich unsicherer, aber es
    > gibt kaum Exploits, da (im Verhältnis!) die Anzahl der Windows-Nutzer
    > deutlich lukrativer erscheint.
    > Von einer besseren Struktur (wenn es sie denn überhaupt gibt) habe ich als
    > Anwender, selbst als Entwickler i.A. nichts.
    Das ist aus einigen Gründen eher weniger wahrscheinlich. Die meisten Linuxprogramme und auch der Kernel selbst sind Open Source, somit sehen viel mehr Leute über den Code und finden potenzielle Exploits eher. Dazu kommt die oben angesprochene Struktur. Diese ist viel besser aufgegliedert und in einigen Punkten auch simpler (ohne weniger Features zu bieten), weshalb die Chance, dass Exploits entstehen um einiges niedriger ist. Somit ist das doch ein Vorteil für die Windows Nutzer.

    Übrigens versuch doch als Entwickler einfach mal einen Stream von sicheren Zufallsdaten zu bekommen, ohne dabei Random-Methoden zu nutzen, welche eine Programmiersprache schon mitliefert. Also auf Linux muss ich nur die /dev/random Datei auslesen. Oder die /dev/zero Datei, wenn ich einen leeren Stream möchte.

    > MS tendiert aus Legacy-Gründen dazu alte Software kompatibel zu halten. Nur
    > weil Du die Commandline nicht brauchst, heißt es nicht, dass sie
    > überflüssig wäre ;)
    Ja, das ist ein großes Problem. Windows hat früher etwas schlechtes gemacht und das ist jetzt so tief integriert, dass man es nicht mehr wirklich verbessern kann. Wobei M$ es ja nicht einmal hin bekommt, den Terminal Emulator zeitgerecht zu machen, aber das ist ein anderes Thema...

    > Unübersichtlichkeit ist wohl eher ein Problem des Registry-Viewers (der
    > eingebaute ist tatsächlich nicht besonders umfangreich, aber dafür gibt es
    > ja die freie Marktwirtschaft)
    > Ineffizient empfinde ich sie nicht. Vielmehr halte ich dutzende
    > Konfig-Dateien in unterschiedlichsten Orten für unpraktischer.
    > Schnell ist sie trotzdem.
    > Und Viren? Meines Wissens nach gibt es exakt einen Virus, der sich als
    > Solches in der Registry einnistet. Das kann er auch nur aufgrund einer
    > Kodierung. Mit anderen Worten: Je nach Fileviewer kann Dir das mit einer
    > Konfigdatei (oder was auch immer) genauso passieren.
    Der Viewer ist okay, es geht um die unglaubliche Komplexität und schlechte Strukturierung. Configdateien sind hier um einiges besser strukturiert und allgemein arbeiten die meisten Linux Entwickler so, dass ihre Programme simpel konfigurierbar sind.
    Es geht teilweise schneller alle Configdateien mit einem rekursiven grep zu durchsuchen als nach einer Value in der Registry zu suchen, soviel zum Thema Geschwindigkeit.
    Mir fallen auf Linux eher weniger Wege ein, meinen Virus gut zu verstecken und zu starten. In der Registry hingegen kannst du das auf gefühlt hundert verschiedenen Wegen machen. Und aufgrund der übertrieben komplexen Struktur findet man diese dann auch gern erst wenn man den Virus debuggt. Das macht übrigens nicht nur ein Virus, sondern so ca. jeder gute Virus.

    > Dafür gibts Dumps. Fehlercodes sind allenfalls der allererste Hinweis.
    Dumps sind viel komplexer und auch weniger hilfreich als Logdateien. Zumal ja sogar der Microsoft Support nicht immer was mit den Dateien anfangen kann. Auf Linux schau ich in den Log, sehe die Fehlermeldung und finde vermutlich in Kürze die Ursache, sofern diese nicht schon in der Nachricht steht.

    > > Die Oberfläche ist meiner Meinung nach okay, was halt fehlt ist die Customisation.
    > Das ist Geschmackssache.
    Es ist Geschmackssache ob einem eine Theme gefällt, jedoch ist die Veränderung der Themes ein objektiv gesehen fehlendes Feature.

    > > Dafür gibt's zwar Programme aber diese können halt nicht mit
    > > ner nativen Systemintegration mithalten.
    >
    > Und das ist Microsofts Fehler? Verstehe ich nicht..
    > Wer sich tiefgehend mit der Win32 API auseinander gesetzt hat, stellt
    > schnell fest, dass es ALLES manipulieren und/oder ersetzen kann. Einfach
    > ist das allerdings nicht, aber das erwartet auch niemand ernsthaft.
    Es ist nicht ihre Schuld, dass niemand so ein Programm ordentlich programmiert, jedoch ist es ihre Schuld, dass sie sowas nicht schon nativ mitliefern. Wobei man ja auch drüber diskutieren kann, ob sie nicht doch eine Mitschuld haben, wenn sie ihre API so unglaublich kompliziert aufbauen und scheiße dokumentieren, aber das ist ein anderes Thema.

    > Dir ist aber klar, dass die Forderung, das System auf Unixbasis zu stellen
    > nicht nur utopisch, sondern schlicht Quatsch ist? ;)
    Wieso? Eine Linux-Distro von einem Milliardenunternehmen wie M$ wäre vermutlich das beste Betriebssystem. Es würde alle Vorteile von Linux bieten und zusätzlich noch professionell designt und erweitert sein. Der einzige Nachteil und vermutlich auch der Grund, wieso Linux nicht viel weiter verbreitet ist: Die Kompatibilität. Die meisten Programme heutzutage sind nunmal nur für Windows gemacht. Somit ist ein Wechsel nahezu unmöglich. Bei Servern war Linux jedoch schneller und wie die Aufteilung dort aussieht weißt du ja.^^

    > Zudem: MS hat ja bereits versucht ein System auf anderer Basis raus zu
    > bringen: Windows RT. Kam überhaupt nicht gut an.
    Andere Struktur != Gute Struktur

    > Vista und 8 laufen im Unternehmensbereich (und das ist nun mal leider der
    > wichtigere Bereich) deutlich häufiger als im Endkundenbereich. Von
    > "vollkommen gegen die Wand gefahren" kann also nicht die Rede sein. Außer
    > Du redest nur von Deiner persönlichen Erfahrung, aber die hilft uns hier
    > nur sehr bedingt weiter, sorry! ;P
    Sie laufen dort, weil man eben mal drauf geupdatet hat bzw. nicht weiter updaten will. Ändert nichts dran, dass die Benutzerfreundlichkeit der Systeme einfach nur grottig ist. Übrigens solltest du mal aufhören die Qualität eines Produktes an ihrer Käuferzahl festzumachen. Windows war schneller & hat ein Monopol aufgebaut, weshalb man jetzt nichtmehr zu den besseren Alternativen wechseln kann. Ähnlich wie bei Skype.

    > > Will man sowas bei Github? Ich glaube nicht.
    > Nein, sicherlich nicht. Die Frage ist nur, warum automatisch vermutet wird, dass genau das passieren wird, nur weil es MS ist.
    Erfahrung.

    > > Ja, nur neigt Microsoft eben dazu, irgendwsa gegen die Wand zu fahren,
    > > immer und immer wieder. Auch wenn sie versuchen es wieder zu
    > korrigieren,
    > > ändert es nichts daran, dass es passiert ist. Und aus ihren Fehlern
    > lernen
    > > tun sie wohl auch nicht,
    >
    > Dann hast Du die letzten Jahre MS unter Nadella wohl verschlafen.
    Also da kamen Stories in Skype... eh..
    Nein ernsthaft, es stimmt schon dass M$ sich verbessert hat, jedoch ist noch *viel* Luft nach oben. Viele bei Microsoft haben ja selbst schon erkannt, dass Dinge wie die Powershell/cmd Bullshit sind, nur kann man diese eben nicht ändern, weil sie von so vielen Programmen genutzt werden. Das Selbe gilt für zig andere Features. Diese Erkenntnisse kamen eben viel zu spät.

    > > Will einfach kein Konto bei dem Saftladen haben.^^
    > Okay, aber das ist Dein Problem :D
    > Schönes Wochenende!
    Ebenfalls^^

  15. Re: GitHub ist damit "am Ende".

    Autor: Clown 11.06.18 - 11:31

    m8Flo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was verstehst du unter "mächtiger"? Die Powershell ist im Gegensatz zu Bash
    > nicht nur eine Shell, sondern eine eigene Umgebung. Somit mag vielleicht
    > die Shell selbst besser sein, jedoch das gleicht sich mit den bei so ca.
    > jeder Shell mitgelieferten Programmen (sed, cut, grep, ...) wieder aus.
    > Wenn man jedoch rein die Features der Skriptsprachen betrachtet gibt es
    > keinen großen Unterschied. Hauptsächlich liegt das Problem bei der PS aber
    > an der Komplexität von simplen Dingen. Wofür eine Shell, wenn ich am Ende
    > so viel schreiben muss, dass ich gleich ein neues Programm erstellen kann?
    > Es gibt noch zig weitere Kritikpunkte jedoch die alle im Detail aufzufassen
    > wäre wohl ein Overkill.

    Das ist ja genau das Schöne an der Powershell: Es ist im Grunde genommen eine Programmierumgebung. Du kannst also (sofern Du .Net beherrschst), buchstäblich .Net Code tippen und damit das System konfigurieren.
    Zugegebenermaßen ist die Lernkurve etwas steiler als bei einer klassischen Shell, dafür lässt sich eben viel mehr machen.

    > Und WSL *ist* Linux. Wenn man bestimmte Dinge nur auf Windows hat, indem
    > man sich eine Linux-VM installiert,

    Aber wine zu nutzen ist das normalste auf der Welt? Ne, also wenn ich hier und da mal was unter Linux brauche, stelle ich doch nicht meine gesamte Infrastruktur (inklusive sämtlicher(!) Probleme, die das so mit sich bringt) um.

    > dann sollte man vielleicht überlegen,
    > ob Windows hier nicht etwas falsch macht.

    "Windows macht was falsch"? Hä? Also Deine Kritik ist, dass Windows nicht Linux ist? Sorry, aber das ist einfach nur Quatsch!

    > Weil man das ja nicht automatisieren kann, ne? Zumal viele standardmäßig
    > schon ein Repo mitliefern.

    Ja, und zufällig wird genau die Software, die ich brauche (und zwar nichts Exotisches), aus irgendwelchen nicht nachvollziehbaren Gründen nicht in diesem Repo gepflegt. Also doch wieder konfigurieren.

    > Den Windows Store kann man nicht mit nem Paketmanager vergleichen, er ist
    > bei weitem nicht so advanced.

    Der Store installiert Programme und deren Prärequisiten (Abhängigkeiten). Ok, ich kann keine Repos konfigurieren, aber das sehe ich persönlich eher als Vorteil. Ansonsten ist das im Grunde genommen das selbe. Nur halt in benutzerfreundlich.

    > Zudem ist es komplizierter seine Apps da rein
    > zu bekommen

    Aus gutem Grund!

    > weshalb auch so gut wie niemand ihn nutzt.

    Schau mal rein. Seit der Einführung ist das Dingen massivst gewachsen.

    > Ich hab ca. 20-30
    > Programme auf meinem PC installiert und nicht eines davon gibt's im Store,
    > bei Linux sieht das genau andersrum aus.

    Das sagt rein gar nichts aus!

    > Ext4 ist eines der besten Allrounder Dateisysteme. Es kann so ca. alles was
    > NTFS kann entweder gleich gut oder besser.

    Magst Du das belegen? Das einzige, was ich finden kann, sind mehrere Artikel, die einen mess- aber nicht spürbaren Performance-Vorteil aufzeigen. Ansonsten scheint das wohl nicht zu stimmen.
    Meine Erfahrung mit ext4 ist jedenfalls, dass ich nach einem Stromausfall jede Menge korrupter Dateien hatte. Mit NTFS ist mir sowas noch nie passiert.

    > Zudem wird es kontinuierlich
    > verbessert, was man von NTFS ja nicht grad behaupten kann.

    Wie kommst Du darauf? NTFS wird natürlich über OS-Updates mitgeupdatet.
    Oder anders gefragt: Was fehlt Dir denn an Features/Verbesserungen?

    > Das ist aus einigen Gründen eher weniger wahrscheinlich. Die meisten
    > Linuxprogramme und auch der Kernel selbst sind Open Source, somit sehen
    > viel mehr Leute über den Code und finden potenzielle Exploits eher. Dazu
    > kommt die oben angesprochene Struktur. Diese ist viel besser aufgegliedert
    > und in einigen Punkten auch simpler (ohne weniger Features zu bieten),
    > weshalb die Chance, dass Exploits entstehen um einiges niedriger ist. Somit
    > ist das doch ein Vorteil für die Windows Nutzer.

    Theorie und Praxis.

    > Übrigens versuch doch als Entwickler einfach mal einen Stream von sicheren
    > Zufallsdaten zu bekommen, ohne dabei Random-Methoden zu nutzen, welche eine
    > Programmiersprache schon mitliefert. Also auf Linux muss ich nur die
    > /dev/random Datei auslesen. Oder die /dev/zero Datei, wenn ich einen leeren
    > Stream möchte.

    Und der Vorteil ist...?

    > Ja, das ist ein großes Problem. Windows hat früher etwas schlechtes gemacht
    > und das ist jetzt so tief integriert, dass man es nicht mehr wirklich
    > verbessern kann.

    Du verkennst dabei aber den unschlagbaren Vorteil selbst uralte Software laufen zu lassen. Gerade in z.B. der Finanzwelt ist das ein großes Thema.

    > Wobei M$ es ja nicht einmal hin bekommt, den Terminal
    > Emulator zeitgerecht zu machen, aber das ist ein anderes Thema...

    "M$"? Ernsthaft? Ich dachte, wir hätten den 90er Jahre Kindergarten endlich mal hinter uns gelassen...
    Und was soll man da zeitgerecht machen? Dafür ist die Powershell.

    > Der Viewer ist okay, es geht um die unglaubliche Komplexität und schlechte
    > Strukturierung. Configdateien sind hier um einiges besser strukturiert und
    > allgemein arbeiten die meisten Linux Entwickler so, dass ihre Programme
    > simpel konfigurierbar sind.

    Erneut: Theorie und Praxis.
    Zudem: Wenn n Programmierer eigene Konfigdateien designen (JSON, ini, XML, zeilenbasiert, etc pp), muss ich mich im Zweifelsfall um n unterschiedliche Konzepte kümmern. Die Registry vereinheitlicht das.

    > Es geht teilweise schneller alle Configdateien mit einem rekursiven grep zu
    > durchsuchen als nach einer Value in der Registry zu suchen, soviel zum
    > Thema Geschwindigkeit.

    Wie häufig machst Du das? Ich weiß idR wo ich nachschauen muss.

    > Mir fallen auf Linux eher weniger Wege ein, meinen Virus gut zu verstecken
    > und zu starten.

    Auch das sagt gar nichts aus! Schließlich wird jeder Exploit mal von einem Einzelnen gefunden und nicht von Jedem.

    > In der Registry hingegen kannst du das auf gefühlt hundert
    > verschiedenen Wegen machen.

    Ja, "gefühlt" ;)

    > Und aufgrund der übertrieben komplexen Struktur
    > findet man diese dann auch gern erst wenn man den Virus debuggt. Das macht
    > übrigens nicht nur ein Virus, sondern so ca. jeder gute Virus.

    Und diese Info stammt woher?

    > Dumps sind viel komplexer und auch weniger hilfreich als Logdateien. Zumal
    > ja sogar der Microsoft Support nicht immer was mit den Dateien anfangen
    > kann. Auf Linux schau ich in den Log, sehe die Fehlermeldung und finde
    > vermutlich in Kürze die Ursache, sofern diese nicht schon in der Nachricht
    > steht.

    Sorry, aber HAHA! :D
    Im Dump kann ich alles genau nachverfolgen. Das ist IMMER hilfreicher als Logdateien.
    Dass ich in beiden Fällen Ahnung von der Materie haben muss, liegt auf der Hand.

    > Es ist Geschmackssache ob einem eine Theme gefällt, jedoch ist die
    > Veränderung der Themes ein objektiv gesehen fehlendes Feature.

    Es ist aber höchst subjektiv, ob mir das a) wichtig ist und b) überhaupt sinnvoll erscheint.
    Deshalb: Ja, die Möglichkeit fehlt, aber: Nein, ich brauch und will das gar nicht.

    Lange Zeit gabs ja auch alternative Shells, aber wenn ich mir mal so die Übersicht verschaffe, sehe ich, dass die meisten davon eingestampft wurden. Anscheinend hat die kaum jemand genutzt.

    > Es ist nicht ihre Schuld, dass niemand so ein Programm ordentlich
    > programmiert, jedoch ist es ihre Schuld, dass sie sowas nicht schon nativ
    > mitliefern.

    Nö. Solange nur eine handvoll Kunden (wenn überhaupt!) danach fragen, lohnt es schlicht nicht, sowas einzubauen.
    Bei uns in der Firma bekommen wir auch immer mal wieder Änderungswünsche von Kunden. Meistens sind die innerhalb kürzester Zeit realisierbar, aber sowas Tiefgreifendes würden wir nie aufgrund einer einzelnen Anfrage umsetzen.

    > Wobei man ja auch drüber diskutieren kann, ob sie nicht doch
    > eine Mitschuld haben, wenn sie ihre API so unglaublich kompliziert aufbauen
    > und scheiße dokumentieren, aber das ist ein anderes Thema.

    Inwiefern ist das relevant? Als Profi sollte das kein Problem darstellen.

    > Wieso?

    Weil man damit SÄMTLICHE Legacykunden vergrault.

    > Andere Struktur != Gute Struktur

    Was war an der Grundidee nicht gut? Im Grunde genommen war das nichts anderes als iOS oder Android. Nur, dass RT-Apps auch auf jedem "normalen" Windows laufen konnten (also eher ein Vorteil ggü der Konkurrenz).

    > Sie laufen dort, weil man eben mal drauf geupdatet hat bzw. nicht weiter
    > updaten will.

    Nein, sie laufen darauf, weil dort nachweislich(!) reproduzierbare Ergebnisse zu erwarten sind.
    In solchen Branchen sind solche Aspekte DEUTLICH wichtiger als z.B. UX.

    > Ändert nichts dran, dass die Benutzerfreundlichkeit der
    > Systeme einfach nur grottig ist. Übrigens solltest du mal aufhören die
    > Qualität eines Produktes an ihrer Käuferzahl festzumachen.

    Das mach ich gar nicht.

    > Windows war
    > schneller & hat ein Monopol aufgebaut, weshalb man jetzt nichtmehr zu den
    > besseren Alternativen wechseln kann. Ähnlich wie bei Skype.

    Das mag ja sein. Aber nur weil sie schneller waren, heißt das ja nicht automatisch, dass sie schlechter als die Konkurrenz sind.

    > Erfahrung.

    Eher Vorurteil.

    > Also da kamen Stories in Skype... eh..
    > Nein ernsthaft, es stimmt schon dass M$ sich verbessert hat, jedoch ist
    > noch *viel* Luft nach oben. Viele bei Microsoft haben ja selbst schon
    > erkannt, dass Dinge wie die Powershell/cmd Bullshit sind, nur kann man
    > diese eben nicht ändern, weil sie von so vielen Programmen genutzt werden.
    > Das Selbe gilt für zig andere Features. Diese Erkenntnisse kamen eben viel
    > zu spät.

    Jetzt ist auch die Powershell (sogar bei MS selbst) Bullshit? Na Mensch, ich scheine wohl einiges zu verpassen... Oder Du.. :P

    Blizzard: "You guys don't have phones?" ~ Bethesda: "You guys don't have friends?" ~ EA: "You guys don't have wallets?"

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