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OT: Welche Sprachen soll ich denn als armer (bald)Student so alle können? =(

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  1. OT: Welche Sprachen soll ich denn als armer (bald)Student so alle können? =(

    Autor: Bildungsfrage 15.03.10 - 11:40

    Im Inf.LK gab's Haskell (mochte ich irgendwie :)), Java und nxc, privat C. Uni will Java unterrichten und Scheme (schade, der Haskell-Code sah "hübscher" aus).
    Die "Wirtschaft" will dann noch Späße wie C, C++ und Python, und sollte man mal für den angebissenen Apfel entwickeln darf es objective-c sein.

    klar, konzepte bleiben gleich (außer natürlich beim wechsel funktional/imperativ/(nicht)oop), aber ist das nicht trotzdem "viel"? zumal das ja bei weitem nicht alles ist, was im studium und beruf so auf einen zukommt ...

    und, evtl. leicht ignorant gefragt: braucht man formale sprachen in der "realwirtschaft" wirklich? automaten, okay, aber formale sprachen?

  2. Re: OT: Welche Sprachen soll ich denn als armer (bald)Student so alle können? =(

    Autor: antares 15.03.10 - 12:06

    adapt or DIE?

  3. Re: OT: Welche Sprachen soll ich denn als armer (bald)Student so alle können? =(

    Autor: bildungsfrage 15.03.10 - 12:15

    DAS war mir nun irgendwie klar ... :S

    antares schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > adapt or DIE?

  4. Re: OT: Welche Sprachen soll ich denn als armer (bald)Student so alle können? =(

    Autor: Kinch 15.03.10 - 12:35

    Bildungsfrage schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Im Inf.LK gab's Haskell (mochte ich irgendwie :)), Java und nxc, privat C.
    > Uni will Java unterrichten und Scheme (schade, der Haskell-Code sah
    > "hübscher" aus).

    Scheme ist auch nicht so mein Fall, aber Common Lisp finde ich sehr schön.

    > klar, konzepte bleiben gleich (außer natürlich beim wechsel
    > funktional/imperativ/(nicht)oop), aber ist das nicht trotzdem "viel"? zumal
    > das ja bei weitem nicht alles ist, was im studium und beruf so auf einen
    > zukommt ...

    Ich finde das ehrlich gesagt nicht weiter schlimm. Die meisten meiner Kommilitonen können nur Java, weil das an unserer Uni die Lehrsprache ist. Ich persönlich finde so etwas schade, bzw. als Ausbildung sogar eher mangelhaft.

    Ansonsten ist eine neue Sprache ja relativ schnell gelernt. Das ist ja (in der Regel) ein Akt von einer Woche, wenn man etwas Erfahrung im Programmieren hat.

  5. Re: OT: Welche Sprachen soll ich denn als armer (bald)Student so alle können? =(

    Autor: nepumuk 15.03.10 - 12:50

    Ich glaube die Programmiersprache rückt immer mehr in den Hintergrund. Heutzutage entscheidet man sich bei Projekten eher für das Ökosystem an Frameworks die für eine Programmiersprache herum existieren.

    Ob nun c, c++, c#, java, python, ruby, Perl oder Lockkarten.
    Das wichtigeste ist, das gegebene Ziel durch stabilen, performanten, wartbaren, wiederverwendbaren Code in der kürzesten Zeit zu erreichen. Und da ist Java schon eine gute Wahl fürs Studium.
    Zwischen Vorstellungsgespräch und 1. Arbeitstag hat man immer noch genug Zeit sich die geforderte Programmiersprache anzueignen (Vorausgesetzt das Buch "[Insert Programming Language here] for Dummies" hat bei Amazon keine Lieferschwierigkeiten :)

  6. Re: OT: Welche Sprachen soll ich denn als armer (bald)Student so alle können? =(

    Autor: concarne 15.03.10 - 13:24

    java und c# sind die relevantesten sprachen für enterprise anwendungen, dominieren also den projekt/custom software markt.

    im produktgeschäft gibt es noch c++/objectiv-c code (und arbeitsplätze).

    kommt also wie immer drauf an, wo du hin willst.

    ich empfehle java/c#/c++ und eine skriptsprache (z.B. python).

    den ganzen esotherischen quatsch wie lisp kannste knicken, das macht in der praxis niemand.

    ach ja, wenn du die oben genannten kannst ist das lernen von ner neuen eh pille-palle.

  7. Re: OT: Welche Sprachen soll ich denn als armer (bald)Student so alle können? =(

    Autor: Anonymouse 15.03.10 - 13:25

    Deutsch und Englisch sollten für den Anfang genügen....

    ...soll ja ein Studium sein und keine Ausbildung zum Anwendungsprogrammierer. Es geht ja darum Konzepte zu Verstehen, in welcher Programmiersprache die Implementierung von Anwendung erfolgt sollte dann egal sein.

  8. Re: OT: Welche Sprachen soll ich denn als armer (bald)Student so alle können? =(

    Autor: Sicainet 15.03.10 - 13:28

    Da waere ich aber echt mal vorsichtig mit der Aussage, ne neue Sprache zu lernen sei pille palle...

    Es gibt nen Unterschied bisl in einer Programmiersprache programmieren zu koennen oder die ganzen Feinheiten zu kennen und das Gespuehr dafuer zu ham.

    Zudem gehoert zu einer Sprache weit mehr als nur die Sprache: IDE(der Workflow im Allgemeinen), Librarys, Frameworks und Bugs. Man sollte auch abschaetzen koennen was eine Sprache leisten kann und das weis man nicht wenn man nicht schon paar Jahre mit der Sprache zu tun hatte

  9. Re: OT: Welche Sprachen soll ich denn als armer (bald)Student so alle können? =(

    Autor: Paeniteo 15.03.10 - 14:40

    Sicainet schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Zudem gehoert zu einer Sprache weit mehr als nur die Sprache:
    > (...) und das weis man nicht
    > wenn man nicht schon paar Jahre mit der Sprache zu tun hatte

    Aber die dafür notwendige Berufserfahrung kann man im Studium ohnehin nicht erwerben (auch wenn manche Firmen das gerne hätten).

    Deshalb vermittele man den Leuten *Konzepte* und die Fähigkeit zu erkennen, wann welches Konzept zum Einsatz kommen soll.
    Beispiel: Man muss auf die Idee kommen, an einer bestimmten Stelle ein OR-Mappingframework einzusetzen. Konkrete Hibernate-Syntax ist zweitrangig und entsprechende Kenntnisse wertlos, wenn es ADO.NET EF werden soll. Dafür kann man sich bei konkretem Bedarf viel leister ne Schulung organisieren als für die initiale Ideenfindung.

    cu, Paeniteo

  10. Re: OT: Welche Sprachen soll ich denn als armer (bald)Student so alle können? =(

    Autor: GUEST 15.03.10 - 17:10

    Sprachen an sich sind nicht "So" wichtig, wichtig ist eher die Arbeitsweise. Außerdem ist nicht zuvegessen das bei der Softwareentwicklung auch ein mindest Maß an zwischenmenschlicher Kommunkiation gibt den wenn zwei Leute über das "gleiche" oder "selbe" reden meinen sie noch LANGE nicht selbiges...

  11. Re: OT: Welche Sprachen soll ich denn als armer (bald)Student so alle können? =(

    Autor: no way, jose 15.03.10 - 18:05

    > und, evtl. leicht ignorant gefragt: braucht man formale sprachen in der
    > "realwirtschaft" wirklich? automaten, okay, aber formale sprachen?

    Du brauchst alles was du in der Hinsicht kriegen kannst.
    Es gibt genug Deppen, die ausser ein bisschen Java und evtl. C++/C# nichts kennen und furchtbare Programme zusammenzimmern.

  12. Re: OT: Welche Sprachen soll ich denn als armer (bald)Student so alle können? =(

    Autor: brusch 15.03.10 - 21:51

    Mal ein Tipp aus der Praxis: Lern Ruby als Skriptsprache, wenn irgendwie möglich.
    Dass Java an den Unis gelehrt wird merkt man leider, früher war's Oberon. Mehr sag ich dazu jetzt nicht. Ruby kann man auch gut in Java einbinden, das ist sehr praktisch. Java für die Oberflächen o.k.
    Ruby On Rails für Web-Projekte. Nicht an den Büchern sparen.
    Ansonsten hängt viel von der Richtung ab, in die Du gehen willst. C/C++ ist für hardwarenahe Sachen so gut wie unverzichtbar, bis Du C++ einigermassen beherrst brauchst Du aber ein paar Jahre. Studium reicht definitiv nicht aus.
    Für einfach Windows-GUI-Sachen würd ich z.Z. C# bevorzugen.
    Eine Sprache pro Jahr neu lernen, darauf solltest Du Dich einrichten. Ist aber i.A. kein Problem.
    Viel Glück!

  13. Re: OT: Welche Sprachen soll ich denn als armer (bald)Student so alle können? =(

    Autor: Trororor 16.03.10 - 02:46

    Also wenn ich mich jetzt nicht ganz irre, ist jede Programmiersprache eine formale Sprache. Denn mit natürlichen Sprachen (Deutsch, Platdeutsch, etc.) kann ein Rechner nicht umgehen.

    Gerade in der Automatentheorie sind reguläre ausdrücke angesagt, welche wiederum im Compilerbau ihren Einsatz findet.

  14. Re: OT: Welche Sprachen soll ich denn als armer (bald)Student so alle können? =(

    Autor: brusch 16.03.10 - 08:27

    Trororor schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Gerade in der Automatentheorie sind reguläre ausdrücke angesagt, welche
    > wiederum im Compilerbau ihren Einsatz findet.

    "Compilerbau"? Das halte ich für sehr gewagt.

  15. Re: OT: Welche Sprachen soll ich denn als armer (bald)Student so alle können? =(

    Autor: Trororor 16.03.10 - 12:25

    brusch schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Trororor schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Gerade in der Automatentheorie sind reguläre ausdrücke angesagt, welche
    > > wiederum im Compilerbau ihren Einsatz findet.
    >
    > "Compilerbau"? Das halte ich für sehr gewagt.

    Ach ja? Wirf doch mal ein Blick ins Dragonbook, da wirst du einiges aus der Automatentheorie wiederfinden.
    Heute wird man sich einen Compiler wohl nicht selber bauen, sonder wenn nötig bauen lassen. Und bei solchen Parsergeneratoren
    werden dann auch wieder Formalesprachen benötigt damit der zu generierende Compiler die gewünschte Grammatik kompeliert. YACC benutzt z.B. wohl eine art der Backus-Naur-Form.

    Wenn du ein Man aus der Praxis bist, dann erzähle uns doch bitte wie es außerhalb der Theorie gehandhabt wird.

  16. Re: OT: Welche Sprachen soll ich denn als armer (bald)Student so alle können? =(

    Autor: brusch 18.03.10 - 11:23

    (Sorry, hatte den Mail-Trigger vergessen.)

    @Trororor:

    Hab gerade keine Zeit, mich mit Büchern zu beschäftigen, aber ich weiss noch, was eine linksrekursive Grammatik ist.

    In der Praxis ist es eher unüblich, sich für jeden Mist eine Sprache zu bauen.
    Die Sachen, die ich bisher gesehen habe, sind IMHO hauptsächlich aus flg. Gründen entstanden:
    - zum Selbstzweck, z.B. weil wahrscheinlich jemand mit Lex/Yacc bzw. Flex/Bison spielen wollte ( das ist allerdings schon sehr alt, damals waren 40 MHz noch schnell )
    - um sich eine eigene Kompetenzdomäne zu schaffen - und nachher Konfigurationsleistungen zu verkaufen
    - aus Dummheit, das scheint der grösste Anteil zu sein.

    Heutzutage ist es am sinnvollsten, gleich eine komplette Skriptsprache einzubinden. Die Hardware ist schnell genug, und Speicherplatz ist auch kein Thema mehr.

    Im Embedded-Bereich sieht das anders aus, aber auch da wird es selten notwendig sein, eine neue Sprache zu entwickeln.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 18.03.10 11:25 durch brusch.

  17. Re: OT: Welche Sprachen soll ich denn als armer (bald)Student so alle können? =(

    Autor: brusch 18.03.10 - 11:40

    @golem: Wieso funktioniert Edit nicht mehr?
    @golem: Kann man nicht die Mail-Notification per default anlassen?

    @Trororor:

    P.S. zu "- aus Dummheit, das scheint der grösste Anteil zu sein."
    Ich habe dann immer den Verdacht, dass man sich nicht wirklich ernsthaft mit dem eigentlichen Problem auseinandergesetzt hat und auf einen Nebenkriegsschauplatz ausweicht. Um "Fortschritt" zu generieren.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 18.03.10 11:41 durch brusch.

  18. Re: OT: Welche Sprachen soll ich denn als armer (bald)Student so alle können? =(

    Autor: Trororor 18.03.10 - 19:17

    Aus welchen Gründen man auch immer einen Compiler baut. Wenn man dieses tun möchte, so wird man sich aber sicherlich mit Regulären ausdrücken beschäftigen müßen.

    Ich habe ja nicht gesagt das man sich einen eigenen Compiler generieren lassen sollte.

    Ich denke im Informatikstudium wird man sicherlich mit regulären ausdrücken in Kontakt treten. Wobei reguläre Ausdrücke auch nicht so schwierig sind, wenn man mal einen erstellen möchte/muß. Da gibt es sicherlich kompliziertere sachen.

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