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Erübrigt sich dann eigentlich die Abhängigkeit von Oracle?

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  1. Erübrigt sich dann eigentlich die Abhängigkeit von Oracle?

    Autor: fanreisender 08.05.19 - 14:58

    Mag dumm klingen, habe einfach noch überhaupt keinen Blick auf die Sprache und deren Geschichte geworfen.

  2. Re: Erübrigt sich dann eigentlich die Abhängigkeit von Oracle?

    Autor: dreiti 08.05.19 - 15:21

    Kotlin läuft ebenfalls auf der JVM und wird meines wissens transkompiliert vor der ausführung.

    Aber es lohnt sich auf jeden Fall, Kotlin auszuprobieren. Reduziert mMn drastisch den Boiler Plate Code von Java und ist relativ leicht und intuitiv verständlich.

  3. Re: Erübrigt sich dann eigentlich die Abhängigkeit von Oracle?

    Autor: Stummi 08.05.19 - 15:35

    Die Frage ergibt nicht so richtig sinn.

    (Disclaimer, die Situation ist sehr vereeinfacht dargestellt)

    Es gibt einen Java-Standard, der ist frei, der gibt vor welche APIs ein JRE oder JDK anbieten muss, und wie sich eine JVM verhalten muss.
    Oracle stellt jetzt eine eine von mehreren möglichen Implementierungen des genannten Standards, welche aber quasi nur ein bequem vorverpacktes OpenJDK ist (mit ein paar zusätzlichen proprietären teilen, auf die kann man aber auch ganz gut verzichten), beides bekommt man aber auch genauso gut nicht von Oracle (Zum Beispiel direkt der OpenJDK-Seite, oder die eigene Java-Implementierung von IBM)

    Kotlin ist jetzt eine Toolchain, die auf java läuft, und .kt-Dateien zu Klassen compiliert (so wie javac aus dem JDK .java-Dateien zu Klassen compiliert). Ob da Oracele, OpenJDK oder was anderes darunter ist, ist dabei ziemlich egal.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 08.05.19 15:37 durch Stummi.

  4. Re: Erübrigt sich dann eigentlich die Abhängigkeit von Oracle?

    Autor: Graveangel 08.05.19 - 16:53

    dreiti schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Kotlin läuft ebenfalls auf der JVM und wird meines wissens transkompiliert
    > vor der ausführung.
    >
    > Aber es lohnt sich auf jeden Fall, Kotlin auszuprobieren. Reduziert mMn
    > drastisch den Boiler Plate Code von Java und ist relativ leicht und
    > intuitiv verständlich.


    Es wird nicht Transpiliert, sondern zu dem gleichen ASM Bytecode kompiliert, den Java auch generiert.
    Die JVM ist quasi ein emulierter Computer und für diesen kann man assembly erzeugen.
    Der Unterschied zwischen wirklichen Maschinen besteht vor allem darin afaik, dass die JVM den Byte Code direkt ausführen kann (obwohl auch Maschinencode on the fly erzeugt wird, dieser dann aber afaik system spezifisch).

    Die Probleme sind damit aus der Welt, weil Java sich offiziell an der Nutzung der API gestört hat, auf die ein Urheberrecht besteht.
    Die API wären konkrete Funktionsnamen, packages, etc.

  5. Re: Erübrigt sich dann eigentlich die Abhängigkeit von Oracle?

    Autor: Avalanche 08.05.19 - 19:12

    Der Kotlin Compiler erzeugt am Rechner Bytecode, wie es der Java Compiler auch tut.

    Wie das unter Android funktioniert, kann ich Dir nicht sagen. Ich glaube aber nicht, dass der Kotlin Compiler momentan direkt ausführbaren Code im DEX-Format erzeugen kann. Auf den mobilen Geräten gibt es statt der JVM eine eigene Ausführungsengine mit einem eigenen Datenformat (DEX). Bis Android 5 wird das dann entweder mit Dalvik oder mit der Android Runtime (ab Android 5) ausgeführt. In beiden Fällen wird direkt einmalig Maschinencode für das Gerät erzeugt, während das am Rechner bei jeder Ausführung dynamisch und für die jeweilige Situation optimiert passiert.

    Um auf die ursprüngliche Frage einzugehen: Ja, Google will damit wohl aus der Abhängigkeit zu Oracle raus. Kotlin bringt ja auch eine eigene, ständig wachsende Standardbibliothek mit Funktionen mit. Wenn man sich an diese Funktionen hält, hat man auch eine große Chance, dass die Anwendung auch dann läuft, wenn man sie in nativem Maschinencode oder nach Javascript kompiliert.

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