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GIL ist nicht das Problem

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  1. GIL ist nicht das Problem

    Autor: Dakkaron 16.05.21 - 12:13

    Die Sichtbarkeit ist es.

    Das große Problem mit Multithreading in Python ist auch der Grund für den GIL: das jedes Stück Code immer sowohl lesend als auch schreibend auf alle Daten und sogar Code zugreifen kann.

    Das macht es irrsinnig schwer, die Sprache selbst threadsafe zu machen, weil alles mit Locks gesichert werden muss.

    Ich hab mal was gelesen von einem CPython-Fork ohne GIL (kann den Link leider nimmer finden). Der GIL wurde in tausende einzelne Locks für einzelne Bereiche zerlegt. War zwar im Multithreading flotter, dafür im Single Threading leutlich langsamer.

    Deswegen haben wir in Python den Kompromiss mit gutem Singlethreading mit GIL, Numpy und Ähnlichem welche rechenintensive Aufgaben aus dem GIL rausschmuggeln und Multiprocessing, wenn Python-Multithreading nötig ist.

    Alles keine grandiosen Lösungen, aber ein guter Kompromiss, bedingt durch die ultradynamische Sprache, in der man von überall jederzeit alles ändern kann.

  2. Re: GIL ist nicht das Problem

    Autor: Wuestenschiff 17.05.21 - 09:42

    Was möchtest du genau sagen?

    > Das jedes Stück Code immer sowohl lesend als auch schreibend auf alle Daten und sogar Code zugreifen kann.

    Also wie z.b. C? Möchtest du also lieber wieder ein singlethread windows?

    > Der GIL wurde in tausende einzelne Locks für einzelne Bereiche zerlegt. War zwar im Multithreading flotter, dafür im Single Threading leutlich langsamer.

    Tausende Locks? Wo sollen die sein? In den Libs? Das grosse Problem scheint wohl zu sein den Interpreter abzusichern, keine Ahnung wie man das lösst aber es bräuchte wohl ein Interpreter pro Thread und nicht 1000de Locks.

    Die Libs müssten ja auch bisher bereits Threadsafe sein.

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