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Wieso bitte alles in ein Mega-Repo?

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  1. Wieso bitte alles in ein Mega-Repo?

    Autor: Tuxgamer12 26.05.17 - 15:23

    Sorry, aber der Sinn erschließt sich mir nicht.

  2. Re: Wieso bitte alles in ein Mega-Repo?

    Autor: sg (Golem.de) 26.05.17 - 15:33

    Google und Facebook machen das intern übrigens auch, bei ähnlich riesigen Codebasen. Das halt wohl vor allem organisatorische Vorteile beim Entwickeln neuer Funktionen, bei denen sehr viele verschiedene Teile verändert werden müssen.

    Die lange Antwort findet sich im Blog von Microsoft:
    [blogs.msdn.microsoft.com]

    ---------
    Sebastian Grüner

    Golem.de

  3. Re: Wieso bitte alles in ein Mega-Repo?

    Autor: Tuxgamer12 26.05.17 - 16:06

    Vielen Dank ;).

  4. Re: Wieso bitte alles in ein Mega-Repo?

    Autor: Poison Nuke 26.05.17 - 17:17

    sg (Golem.de) schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Google und Facebook machen das intern übrigens auch, bei ähnlich riesigen
    > Codebasen.

    Das Microsoft Repo ist ein Witz verglichen mit dem Repo von Goole. Selbst Facebook sein Repo ist winzig dagegen.

    Googles Repo umfasst(e) 86 TeraByte (vermutlich aktuell noch größer). Es ist mit gigantischem Abstand das größte Softwareprojekt auf der Welt, und mit 2 Milliarden Lines of Code sogar umfangreicher als sämtliche GitHub Repos zusammengefasst.

  5. Re: Wieso bitte alles in ein Mega-Repo?

    Autor: amagol 26.05.17 - 17:49

    sg (Golem.de) schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Google und Facebook machen das intern übrigens auch, bei ähnlich riesigen
    > Codebasen. Das halt wohl vor allem organisatorische Vorteile beim
    > Entwickeln neuer Funktionen, bei denen sehr viele verschiedene Teile
    > verändert werden müssen.

    Ich wuesste auch nicht worin der Vorteil bestehen sollte verschiedene Repository-Varianten in der selben Firma zu nutzen. Und wenn alles in z.B. Git ist, warum dann nicht auch alles in ein Repository? Das machen eigentlich alle grossen Firmen so (ausser fuer geheime Projekte, die oft erst nach dem Release in das Hauptrepository migriert werden).
    Die andere Sache ist dann, ob auf einem grossen Tree entwickelt wird oder ob man wie z.B. Maven Dependencies entkoppelt. Aus meiner Sicht ist der Big-Tree-Ansatz sinnvoller als die Dependency-Hoelle, auch wenn es schwieriger wird APIs komplett umzustellen, voraussetzung ist natuerlich dann ein virtuelles FS fuer den Client (sonst haette ich vermutlich mehrere PB Code auf der Platte ;) ).

  6. Re: Wieso bitte alles in ein Mega-Repo?

    Autor: taifun850 26.05.17 - 17:54

    Ich sehe schon Gründe für eine Trennung in unterschiedliche Repos.

    Rechte kann man da nennen, aber auch eine klare Verantwortung für Schnittstellen. Bei einem großen Repo kann im Prinzip jeder eine komplette Schnittstelle ändern. Kompilieren mag es dann, aber inwieweit es noch das ist, was der Architekt mal haben wollte ist eine andere Frage.

    Die vielen Branches sind ein anderes Thema. Auch hier ist die Frage, wie man das wieder zusammen führen kann. Und wenn man das nicht will -> wieso dann alles in einem monolothischen Repo speichern?

  7. Re: Wieso bitte alles in ein Mega-Repo?

    Autor: Hakuro 26.05.17 - 18:35

    Poison Nuke schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > sg (Golem.de) schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Google und Facebook machen das intern übrigens auch, bei ähnlich
    > riesigen
    > > Codebasen.
    >
    > Das Microsoft Repo ist ein Witz verglichen mit dem Repo von Goole. Selbst
    > Facebook sein Repo ist winzig dagegen.
    >
    > Googles Repo umfasst(e) 86 TeraByte (vermutlich aktuell noch größer). Es
    > ist mit gigantischem Abstand das größte Softwareprojekt auf der Welt, und
    > mit 2 Milliarden Lines of Code sogar umfangreicher als sämtliche GitHub
    > Repos zusammengefasst.

    Das hört sich dramatisch gigantisch an - von der reinen Anzahl der Files ist es das auch, man sollte aber auch dabei schreiben, dass Google wirklich alle Projekte und Services in dieses Repo packt. Dass das Projekt Repo von Microsoft Windows und Facebook dagegen klein ist, wundert dann auch nicht wirklich, wenn Google da neben seiner Suchmachine, Gmail, Youtube, Google+, dutzende Betriebssysteme und die 500 anderen Dienste und nochmal das 10-fache toter und eingestampfter Projekte drin rumfliegen hat. Ich würde das nicht als ein Softwareprojekt bezeichnen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 26.05.17 18:37 durch Hakuro.

  8. Re: Wieso bitte alles in ein Mega-Repo?

    Autor: Poison Nuke 26.05.17 - 20:05

    taifun850 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Rechte kann man da nennen, aber auch eine klare Verantwortung für
    > Schnittstellen. Bei einem großen Repo kann im Prinzip jeder eine komplette
    > Schnittstelle ändern.

    Es gibt so schon ein paar Plugins für Git die Sub-Folder based permissions anbieten. GVFS bietet mit Sicherheit auch etwas diesbezüglich an. Und da man bei Git alles nachvollziehen und rückgängig machen kann, könnte ich mir auch vorstellen, dass das ein über verbale Berechtigungen gelöst ist... sprich wenn da jemand in Code rumfummelt der ihm nicht gehört und was er nicht hätte tun dürfen, dann bekommt er vom Chef eins auf den Deckel. Sehe nicht warum man das nochmal extra per Software unterbinden sollte.

  9. Re: Wieso bitte alles in ein Mega-Repo?

    Autor: Slartie 26.05.17 - 21:31

    Hakuro schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das hört sich dramatisch gigantisch an - von der reinen Anzahl der Files
    > ist es das auch, man sollte aber auch dabei schreiben, dass Google wirklich
    > alle Projekte und Services in dieses Repo packt. e und die 500 anderen Dienste und nochmal das
    > 10-fache toter und eingestampfter Projekte drin rumfliegen hat. Ich würde
    > das nicht als ein Softwareprojekt bezeichnen.

    Wer hunderte nur periphär miteinander verwandte Dienste in ein Repo packt, der steckt vermutlich auch vollkommen schmerzfrei einen kompletten Abzug des Linux-Kernels in besagtes Repo, wenn er sowas wie Chrome OS oder Android starten möchte. Bzw. mehrere Abzüge davon, für jedes auf Linux basierende eigene System einen.

    Die reine Zahl Files oder LoC sagt daher nicht besonders viel über den tatsächlichen Umfang des “Mehrwertes“ aus, der in diesem Code steckt - dafür müsste man wissen, wie viel originärer Google-Code und wie viel Code aus irgendwelchen Open-Source-Projekten konkret drin steckt. Noch weniger sagt die Größe in Giga- oder Terabytes. Wenn ich es zur Politik erhebe, wirklich alles in dieses Repo zu schieben, was ein Projekt braucht, dann gehören da schnell auch ein paar Gigabytes an Binaries dazu - Entwicklungsumgebung, kompilierte Dependencies, irgendwelche Serveranwendungen, you name it.

    Es mag ja beeindruckend sein, wie diese Firmen diese riesigen Mengen organisieren. Noch beeindruckender fände ich es aber, wenn sie die Komplexität nicht primär durch irrsinnig viel Hardware und Speicherplatz, sondern intelligente Modularisierung und Organisation ihrer Softwarearchitektur und Entwicklungs-Workflows lösen würden. Meiner persönlichen Erfahrung nach ist das nämlich erheblich schwerer...

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