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Schade aber richtig

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  1. Schade aber richtig

    Autor: Gavin King 08.12.10 - 12:38

    Man merkt an solch verantwortungsvollen Entscheidungen immer wieder, dass Mozilla eine Non-Profit-Organisation ist während man bei Chrome & Co ohne Rücksicht auf Verluste kreischend der allerletzten Technik hinterher tanzt. Gerne noch unausgereiften und riskant im Einsatz - wofür eigentlich nightly builds gedacht sind.

  2. Re: Schade aber richtig

    Autor: DerGnarr 08.12.10 - 14:22

    Wenn man mehr Geld in die Hand nimmt kommt man schneller an Ergebnisse. Da hat Google schlichtweg mehr Möglichkeiten - und soweit ich weiss auch keine Qualitätsprobleme mit dem Code.

  3. Re: Schade aber richtig

    Autor: Anonymer Nutzer 08.12.10 - 15:12

    Bloedsinn. Einmal hat Geld mit Sicherheit rein gar nichts zu tun und zum anderen hat Google definitiv Qualitaetsprobleme bei Chrome. Das faengt bereits bei wichtigen fehlenden Features an (was aber auch dem Entwicklungsstatus von Chrome geschuldet ist), setzt sich aber genauso mit Bugs und Sicherheitsluecken fort wie bei jeder anderen Software auch. Die Konzerne mit den groessten finanziellen Mitteln haben haeufig auch grosse Qualitaetsprobleme, denn Softwarequalitaet sinkt tendenziell mit der Projektgroesse und letztere ist bei Grosskonzernen eben auch extrem.

    Was die Sicherheit bei Mozilla angeht, finde ich es schon absolut richtig, wie das laeuft: Chrome versucht die schnellste Entwicklung neuester Technologien zu forcieren, aber wo eben viel Code entsteht, gibt es eben auch viele Bugs (Konzeptionsfehler, Softwarefehlverhalten und Sicherheitsluecken). Microsoft hat es lange verschlafen und versucht wohl mit dem IE9 den Turbo in Sachen Entwicklungsgeschwindigkeit und Features einzulegen - mit aehnlichen zu erwartenden Resultaten bzgl. Qualitaet wie Chrome. Mozilla bringt in jeder FF-Version neue Features, implementiert aber nicht wie z.B. bei Opera so viele Features, die noch nicht einmal als Standard verabschiedet sind. Das ist mMn das Optimum, der Kompromiss aus Fortschritt und Sicherheit.

  4. Re: Schade aber richtig

    Autor: dasadsdasasdad 08.12.10 - 16:38

    Der Kommunist schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > bereits bei wichtigen fehlenden Features an (was aber auch dem
    > Entwicklungsstatus von Chrome geschuldet ist),
    zB?

    >setzt sich aber genauso mit
    > Bugs und Sicherheitsluecken fort wie bei jeder anderen Software auch. Die
    Richtig, wie bei ejder anderen Software auch.

    > Qualitaetsprobleme, denn Softwarequalitaet sinkt tendenziell mit der
    > Projektgroesse und letztere ist bei Grosskonzernen eben auch extrem.
    Was hat jetzt Grosskonzern mit Projektgrösse zu tun?

    >

  5. Re: Schade aber richtig

    Autor: Dreadi 08.12.10 - 17:27

    Der Kommunist schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bloedsinn. Einmal hat Geld mit Sicherheit rein gar nichts zu tun
    Das sehe ich anders. Qualitätssicherung in der komerziellen Softwareentwicklung kostet nun mal Geld. Mehr Resourcen für Qualitätssicherung bedeutet mehr Sicherheit.

    > und zum
    > anderen hat Google definitiv Qualitaetsprobleme bei Chrome. Das faengt
    > bereits bei wichtigen fehlenden Features an (was aber auch dem
    > Entwicklungsstatus von Chrome geschuldet ist),
    Chrome ist keine eierlegende Wollmilchsau, aber ein mindestens vollwertiger Browser. Welches Feature vermisst du konkret?

    > setzt sich aber genauso mit
    > Bugs und Sicherheitsluecken fort wie bei jeder anderen Software auch.
    Wenn du einen echten Bug in Chrome findest, zahlt dir Google $500, bei sicherheitskritischen Bugs sind es $1337. Mozilla zahlt soweit ich weiß auch.

    > Die
    > Konzerne mit den groessten finanziellen Mitteln haben haeufig auch grosse
    > Qualitaetsprobleme, denn Softwarequalitaet sinkt tendenziell mit der
    > Projektgroesse und letztere ist bei Grosskonzernen eben auch extrem.
    Heutzutage sind in der professionellen Softwareentwicklung Methoden etabliert, um auch große und komplexe Projekte gut in den Griff zu bekommen. Selbstverständlich verdoppelt sich bei doppelter Codegröße auch die statistische Wahrscheinlichkeit für Bugs. Wenn die Entwicklungsprozesse stimmen, hat das aber kaum Auswirkungen auf die Softwarequalität als ganzes.

    > Was die Sicherheit bei Mozilla angeht, finde ich es schon absolut richtig,
    > wie das laeuft: Chrome versucht die schnellste Entwicklung neuester
    > Technologien zu forcieren, aber wo eben viel Code entsteht, gibt es eben
    > auch viele Bugs (Konzeptionsfehler, Softwarefehlverhalten und
    > Sicherheitsluecken).
    Google hat die Weiterentwicklung des Webs genau dadurch enorm vorangetrieben, so dass andere (auch was die Unterstützung von W3C-Standards angeht) nachziehen mussten. Das begrüße ich ausdrücklich.

    > Microsoft hat es lange verschlafen und versucht wohl
    > mit dem IE9 den Turbo in Sachen Entwicklungsgeschwindigkeit und Features
    > einzulegen - mit aehnlichen zu erwartenden Resultaten bzgl. Qualitaet wie
    > Chrome.
    Hast du irgendeinen Beweis oder gar Anhaltspunkt, dass deine Behauptungen richtig sein könnten? Ich stehe dem IE kritisch gegenüber, aber das was MS mit der 9er-Version bisher schon erreicht hat, hat Hand und Fuß. Es wurden eine Menge Altlasten entfernt und offenbar genügend Geld an die richtigen Stellen gepumpt, um gute Software zu produzieren.

    > Mozilla bringt in jeder FF-Version neue Features, implementiert
    > aber nicht wie z.B. bei Opera so viele Features, die noch nicht einmal als
    > Standard verabschiedet sind. Das ist mMn das Optimum, der Kompromiss aus
    > Fortschritt und Sicherheit.
    Firefox unterstützt viele Features, deren Spezifikationen noch Drafts sind. Deshalb unterstützt er die allermeisten Internetseiten, von denen nicht wenige bereits von neueren Features gebrauch machen. Meiner Meinung nach ist es sehr gut, einige verschiedene Browser zu haben, von denen jeder seine Stärken und Schwächen hat. Wobei ich sagen muss, dass die Qualität der etablierten Browser mittlerweile sehr gut ist. Dass du mit Firefox sogar einen Browser gefunden hast, der für dich optimal ist, liegt nicht zuletzt daran, dass er sich mit anderen Browsern messen muss.

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