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Sinnentleerte Fingerübungen oder krimineller Hintergrund?

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  1. Sinnentleerte Fingerübungen oder krimineller Hintergrund?

    Autor: Platanas 30.08.11 - 21:47

    sieht man über die möglicherweise krimininellen Aspekten dieser Hackversuche hinweg, bleibt immer noch die Frage nach der Motivation, solche "Lösungen" von nicht existierenden Problemen anzustreben.

    Statt kreative Energie in neue Erfindungen und Entwicklungen zu stecken, sucht der Hacker Mittel & Wege, iOS-Software auch auf unlizensierten Geräten laufen zu lassen, wohl mit dem Ziel, Apples tausende Mannstunden an Entwicklungsarbeit am iOS ohne Gegenleistung zu entführen.

    Letzendlich ist es kaum verwunderlich, wenn Apples's Technologievorsprung immer weiter anwächst, solange alle Welt sich mit Reverse-Engineering statt Eigenentwicklungen aufhält.

    Apple sollte diesem Hacker dringend kräftig auf die Finger klopfen, um Nachahmer abzuschrecken!

  2. Re: Sinnentleerte Fingerübungen oder krimineller Hintergrund?

    Autor: samy 30.08.11 - 22:06

    Platanas schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Statt kreative Energie in neue Erfindungen und Entwicklungen zu stecken,
    > sucht der Hacker Mittel & Wege, iOS-Software auch auf unlizensierten
    > Geräten laufen zu lassen, wohl mit dem Ziel, Apples tausende Mannstunden an
    > Entwicklungsarbeit am iOS ohne Gegenleistung zu entführen.

    Steve bist du das????

    -------------------------------------------------
    Für offene Standards
    -------------------------------------------------

  3. Re: Sinnentleerte Fingerübungen oder krimineller Hintergrund?

    Autor: redex 30.08.11 - 23:48

    Und was soll das bringen wenn es auf anderer Hardware faktor 5 langsamer läuft?

    Es wird erstmal mehr aus lust an der freude entwickelt werden... eben weil alle anderen interessanten sachen schon längst emuliert werden. (C64, Amiga und co)

    Noch dazu hätte dieses Projekt sogar für Apple einen großen nutzen. Siehte die FAQ:
    "This allows developers to use Windows and Linux for testing their application code."

    Android hat nen Emulator für Dalvik, für Qt gibts einen sehr guten von Nokia. Von Apple gibts soweit ich weiss bisher nix um seine Anwendungen am PC zu testen und debuggen.

  4. Re: Sinnentleerte Fingerübungen oder krimineller Hintergrund?

    Autor: Flying Circus 31.08.11 - 08:04

    redex schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Android hat nen Emulator für Dalvik, für Qt gibts einen sehr guten von
    > Nokia. Von Apple gibts soweit ich weiss bisher nix um seine Anwendungen am
    > PC zu testen und debuggen.

    Du weißt falsch:

    http://developer.apple.com/library/ios/#documentation/Xcode/Conceptual/iphone_development/125-Using_iOS_Simulator/ios_simulator_application.html

    Apple nutzt mittlerweile Intel-Plattformen, von daher kann man die Dinger getrost als "PCs" bezeichnen.

    Obiges steht im Golem.de-Artikel, aber dafür müßte man ihn natürlich lesen ...

  5. Re: Blödsinn

    Autor: LX 31.08.11 - 09:30

    Was heißt hier "Hackversuche"? Hier versucht lediglich ein Hacker, eine ihm vorliegende Hardware in Software zu simulieren. Reverse Engineering ist in Deutschland durchaus erlaubt, besonders, wenn es darum geht, Formate und Begebenheiten nachzubilden.

    Was ihm aus lizenzrechtlichen Gründen wahrscheinlich erst einmal nicht erlaubt sein dürfte: das orginale iOS-Bild mit seinem Emulator laufen zu lassen. Allerdings ist das Entwickeln der Software von diesem Lizenzrecht nicht betroffen. Apple könnte lediglich die Nutzer zu verfolgen versuchen, die seinen Emulator mit iOS nutzen, was eine dumme Strategie darstellt, die Entwickler eher noch mehr abschrecken wird.

    Gruß, LX

  6. Re: Sinnentleerte Fingerübungen oder krimineller Hintergrund?

    Autor: redex 31.08.11 - 09:57

    Soweit ich weiss aber weder für Windows noch für Linux verfügbar... :-)

  7. Re: Sinnentleerte Fingerübungen oder krimineller Hintergrund?

    Autor: Yeeeeeeeeha 31.08.11 - 19:48

    Der große Unterschied ist, dass es eben kein Emulator ist, sondern ein Simulator. Er emuliert nicht die Hardware, sondern simuliert die Umgebung. Die Apps laufen dabei als nativer x86-Code und greifen auf die Libs von OSX zu. D.h. OSX wird nicht als Starthilfe für den Simulator benutzt, sondern als Laufzeitumgebung.

    Im Prinzip kann man iOS-Software auch auf Windows/Linux entwickeln. AppKit und die Cocoa Foundation Classes sind in OpenStep integriert, das - wie eben auch Cacoa - von NeXTStep abgeleitet ist. OpenStep bietet halt (noch) kein UIKit - das GUI-Framework von iOS - und kann mit dem Zertifikats-Prvisioning-Geschwurbel von Apple nichts anfangen.
    Das ist IMO aber eine Nebensache. Ein Mac Mini oder auch das MacBook Air kostet nicht so viel dafür, dass es einem eine ziemlich gute und vor allem hoch integrierte Entwicklungs-Umgebung mit einem brauchbaren Debugger nicht wert sein könnte.

    Yeeeeeeeeha - Nur echt mit 2^3 e
    Perl-Monk, Java-Trinker, Objective-C Wizard, PHP-Kiddie, unfreiwilliger FreeBSD-/Linux-Teilzeitadmin

  8. Re: Sinnentleerte Fingerübungen oder krimineller Hintergrund?

    Autor: Atalanttore 02.09.11 - 21:53

    Platanas schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > sieht man über die möglicherweise krimininellen Aspekten dieser
    > Hackversuche hinweg, bleibt immer noch die Frage nach der Motivation,
    > solche "Lösungen" von nicht existierenden Problemen anzustreben.
    >
    > Statt kreative Energie in neue Erfindungen und Entwicklungen zu stecken,
    > sucht der Hacker Mittel & Wege, iOS-Software auch auf unlizensierten
    > Geräten laufen zu lassen, wohl mit dem Ziel, Apples tausende Mannstunden an
    > Entwicklungsarbeit am iOS ohne Gegenleistung zu entführen.

    Dein Text könnte so auch aus der Propaganda-Abteilung von Apple stammen, die sich anonym im Internet tummelt und FUD gegen die Konkurrenz verbreitet.


    > Letzendlich ist es kaum verwunderlich, wenn Apples's Technologievorsprung
    > immer weiter anwächst, solange alle Welt sich mit Reverse-Engineering statt
    > Eigenentwicklungen aufhält.

    Über diese Aussage solltest du lieber nochmal nachdenken.


    > Apple sollte diesem Hacker dringend kräftig auf die Finger klopfen, um
    > Nachahmer abzuschrecken!

    Genau, Apple sollte alle verklagen. Besonders die eigenen Kunden.
    Vielleicht merken dann die doofen Apple-Kunden auch mal welchem Idioten sie ihr Geld in den Rachen werfen.

  9. Re: Sinnentleerte Fingerübungen oder krimineller Hintergrund?

    Autor: JackyChun 25.01.13 - 16:29

    Lern fischen.

    Live with an open mind, or die with your mouth shut.

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