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Wieso Retro?

Neue Foren im Freiraum! Raumfahrt und freie Software haben jetzt einen Platz, die Games tummeln sich jetzt alle in einem Forum.
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  1. Re: Wieso Retro?

    Autor: Sil53r Surf3r 12.06.21 - 12:36

    Bermuda.06 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ein IOS mit der Usability von Android wäre optimal.

    Auch wenn ich in punkto Usability umgekehrter Meinung bin (let's agree to disagree) ist das ein Argument.

    Ich glaube bzw. erwarte, dass die GUIs in den nächsten Jahren durch wechselseitige Anpassung an erfolgreiche Konzepte des jeweils anderen Lagers, zumindest was ihre grundsätzlichen Funktionen betrifft, in einheitliche(re) Lösungen konvergieren werden. Das scheint mir der nächste logische Evolutionsschritt, vor allem, wenn man Inklusion und Bedienhilfen für ältere und beeinträchtigte Menschen berücksichtigt. Für sie sind die unterschiedlichen Konzepte besonders verwirrend und belastend.

    Insofern hege ich eine gewisse Hoffnung, dass dein Wunsch auf eine bestimmte Weise in Erfüllung gehen könnte.

  2. Re: Wieso Retro?

    Autor: Lapje 12.06.21 - 12:56

    flocke74 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das sehe ich ganz anders.
    > Android ist das reinste Chaos und rein gar nichts ist da logisch.

    Dann müsste jeder Rechner das reinste Chaos sein. Schon mal versucht, unter iOS Bilder in "Fotos" zu importieren? Das dürfte für viele Neulinge alleine schon an den Namensgebungen der einzelnen Funktionen scheitern. Bei Android kopiere ich die Bilder einfach per USB-Verbindung (schnell) oder WLAN in einen Ordner (auch mit Unterordner, was bei iOS gar nicht geht), die App aktualisiert sich selbst und alle Bilde sind drinn. Einfacher geht es nicht

    Bei Android ist zudem auch nichts mit "weiterleiten" oder "kopieren" - da öffne ich jede Datei mir der App, die ich will. Da ist nichts mit separaten Speicherbereichen und so.

    > Man sucht sich doof und dämlich.

    Keine Ahnung was Du da so suchst, aber ich weiß wo meine Dateien sind. Vielleicht liegt das Problem dann eher am Nutzer?


    > Grade kürzlich wieder erlebt. Ein Bekannter hat seiner Mutter ein neues
    > Handy besorgt.
    > Ein Androidgerät, da er selber nur Android nutzt.
    > Sie kommt überhaupt nicht klar, schafft es nicht mal die Lautstärke zu
    > verändern und versteht beim telefoniere so nichts.

    Lautstärke ändern? Einfach Lautstärketaste hochstellen. Was ist daran so schwierig? Meine Eltern, beide um die 70, kommen mit Android wunderbar klar, auch meine Schwiegereltern. Aber nur weil es Deine Aussage ist, gilt diese jetzt mehr?

    > "Warum finde ich die Helligkeitsregelung bei den Displayeinstellungen, den
    > Button für die automatische Helligkeit aber bei den Bedienungshilfen?"
    >
    > Ganz logisch, weil Helligkeitsregelung eine Displayeinstellung ist.
    > Die automatische Helligkeitsregelung eben eine Bedienungshilfe ist.

    Wow, Was für eine Erklärung. Siehe Beschreibung mit dem Dimmer in der Küche. Sorry, für mich das typische Schönreden. Die automatische Helligkeitseinstellung gehört zur Helligkeitseinrichtung und daher zusammen. Ich habe das bisher noch bei keinem System so wie bei iOS erlebt. Nach der gleichen Logik könnte man die auto-Helligkeit auch zu den Stromsparfunktionen setzen.

    > "warum kann ich über den Conrol Center das WLAN bis zum nächsten Morgen
    > deaktivieren, aber nicht komplett?"
    >
    > Das ist komplett deaktiviert. So lange bis Du es wieder einschaltest.

    Falsch. Es erscheint jedes Mal die Nachricht, dass es bis zum nächsten Morgen deaktiviert ist. Dann schaltet es sich wieder automatisch ein. Umgehen kann ich das nur, wenn ich den Glugmodus aktiviere.


    > "Warum sind die Kamera-Einstellungen in den Systemeinstellungen
    > untergebracht und nicht in der Kamera-App?"
    >
    > Weil sie nicht in die Kamera App gehören.

    Ahja, wenn ich also Änderungen machen will, muss ich jedes mal aus der App raus und in die Systemeinstellungen rein. Sehr komfortabel. Auch wieder Schönreden.


    > Die Einstellungen die Du meinst sind grundsätzlich App-Grundeinstellungen
    > die man i.d.R. nur einmal vornimmt.

    Wer sagt das? Du? Apple? Ich wechsle nicht selten die Einstellungen. Es geht auch darum, dies schnell und einfach zu machen. Habe ich so im übrigen auch noch bei keinem anderen System so erlebt.

    > Alle Apps sind unter Einstellungen
    > aufgelistet und dort findet man dann deren Einstellungen. So ist die App
    > halt nicht überfrachtet mit Dingen die man einmalig einstellt.

    Woher willst Du wissen, das sie nur einmalig eingestellt werden?

    Für mich scheinst Du auch an vielen Stellen Gewohnheit mit intuitiver Bedienung zu verwechseln. Klar ist es dann erst mal ungewohnt. Das bedeutet aber nicht, dass es dann direkt schlechter ist.

  3. Re: Wieso Retro?

    Autor: Lapje 12.06.21 - 12:57

    flocke74 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Es soll für jedermann einfach und intuitiv zu bedienen sein und vor allem
    > nicht überfrachtet sein.

    Un dich erkenne da keine intuitive Bedienung. Gerade was die Fotos-App angeht.

  4. Re: Wieso Retro?

    Autor: Lapje 12.06.21 - 13:11

    Sil53r Surf3r schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Wie flocke74 hier schrieb, erscheint den einen - ihn und mich
    > eingeschlossen - die Vielfalt an Einstellungsmöglichkeiten in Android
    > hemmend und verwirrend. "Es sollte möglichst nicht mehr als einen Weg zu
    > einer Einstelloption geben", ist meine Ansicht dazu.

    Und da bestätigt meine Ansicht. dass manche iOS-Nutzer Probleme mit der "Auswah" haben. Nur wel es verschiedene Wege gibt, muss man nicht alle nutzen. Ich kann mir den Aussuchen, der für mich den besten darstellt. Nur wenn es nur einen gibt, dann sollte der auch optimiert sein. Apple macht aber vieles eben völlig umständlich. Wenn man nur den kennt, mag es einfach sein - ich kann mit dem Auto auch über zig Umwege zum Ziel kommen und den gut finden, weil er mir vertraut ist. Das kann aber auch nur solange sein, bis ich einen besseren, schnelleren und komfortableren Weg finde. Der wird mir bei Apple aber verwehrt. Und da ist das Problem: Ich möchte als Nutzer die Entscheidung haben.

    > Der Nachteil daran ist, dass man sich dann zwingend für eine von mehreren
    > Möglichkeiten entscheiden muss. Was dazu führt, dass die einen sich in iOS
    > abgeholt fühlen, andere wiederum nicht.

    Wobei Android meist auch ähnliche Möglichkeiten bietet wie iOS - und eben andere. Aber oft auch wesentlich kompliziert, wie das oben angeführte Beispiel für das Importieren von Bildern in "Fotos" zeigt. Alleine von der Namensgebung völlig unlogisch - mal völlig davon abgesehen dass das Übertragen der Bilder auf das Gerät umständlich ist.

    > Wie Lapje schrieb, findet er die Platzierung von Helligkeitsregelung und
    > automatischer Helligkeitsregelung in iOS unlogisch. Für mich und flocke74
    > ist sie vollkommen nachvollziehbar. Darüber, wer recht hat, kann man nun
    > end- und ergebnislos streiten. Es sind schlicht unterschiedliche
    > Perspektiven bzw. Erwartungshaltungen.

    Oder eher Gewohnheit? Die Einstellungen sind in iOS nun mal an der Stelle und Du hast Dir vielleicht nie Gedanken darüber gemacht. Aber wie bei dem Beispiel mit dem Regler in der Küche: Das wäre logisch? Oder eher Gewohnheit? In meinen Augen auch ohne Auto absolut vergleichbar.

    > Letztlich muss man sich für eines entscheiden. Deshalb finde ich es gut,
    > dass es überhaupt eine Wahlmöglichkeit gibt. Wer mit iOS besser zurecht
    > kommt, nimmt halt das, wer Android besser findet, dies. Es gibt doch
    > eigentlich gar keinen Grund, sich deshalb die Köpfe einzuschlagen; jeder
    > kann das nutzen, das er für sich persönlich am besten hält.

    Darum geht es nicht. Aber es kommen eben immer die Leute, die meinen das XY das bessere ist - und machen daraus eine allgemeingültige Aussage. Und nicht selten eben aus der Motivation, weil man ja selber nicht das schlechteste System nutzen will. Ich in z.B. kein wirklich Fan von Android, sondern in erster Linie ein Fan von dem System, welches mir die bestem Möglichkeiten bietet. Das ist eben seit 10 Jahren Android, könnte - zumindest theoretisch - morgen auch iOS sein.

  5. Re: Wieso Retro?

    Autor: Lapje 12.06.21 - 13:27

    Sil53r Surf3r schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bermuda.06 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ein IOS mit der Usability von Android wäre optimal.
    >
    > Auch wenn ich in punkto Usability umgekehrter Meinung bin (let's agree to
    > disagree) ist das ein Argument.
    >
    > Ich glaube bzw. erwarte, dass die GUIs in den nächsten Jahren durch
    > wechselseitige Anpassung an erfolgreiche Konzepte des jeweils anderen
    > Lagers, zumindest was ihre grundsätzlichen Funktionen betrifft, in
    > einheitliche(re) Lösungen konvergieren werden. Das scheint mir der nächste
    > logische Evolutionsschritt, vor allem, wenn man Inklusion und Bedienhilfen
    > für ältere und beeinträchtigte Menschen berücksichtigt. Für sie sind die
    > unterschiedlichen Konzepte besonders verwirrend und belastend.

    Das Argument hat sehr viel für sich. Aber ich denke, dass Apple dafür vieles ändern müsste und dem Nutzer mehr Einflussmöglickeiten bietet. Ich bin froh dass ich Android mit einem alternativen Launcher ausstatten kann - wenn ich denn möchte. Bei iOS muss ich nach wie vor mit der für mich unmotiviertesten Oberfläche rumschlagen. Ich kann keine Icons frei anordnen, der App-Drawer ist mir dort nach wie vor zu umständlich. Auch müsste Apple das Datei-Handling komplett ändern. Und für mich ist es eben kein Argument, dass das andere für den Nutzer "zu kompliziert" ist - dann müsste Apple das bei seinen Macs auch anders machen, tun sie aber nicht. Da ist es dann aber nicht mehr zu kompliziert.

    Für mich will Apple es gar nicht, warum auch immer. warum z.B. kann ich die Vitaldaten meiner Apple Watch nach wie vor nicht default auch auf dem iPad anschauen? Dafür muss das Tablet ja gar nicht mit der Uhr verbunden sein - es würde vollkommen reichen, wenn sich die Health-App auf dem iPad die Daten aus der Cloud holen würde. DAS wäre doch wesentlich komfortabler als auf dem kleinen iPhone, gerade für Sportler, die aus den Daten Traningspläne erstellen wollen. warum macht Apple das aber nicht? Es gibt ja keinen wirklich triftigen Grund dafür es nicht zu tun.

  6. Re: Wieso Retro?

    Autor: Bermuda.06 12.06.21 - 16:09

    Wahrscheinlich gehöre ich da zu einem der Minderheiten, aber ich würde mir wünschen, dass man das Konzept von Windows Phone wieder aufnimmt :D Ja einige mögen das zutiefst hässlich finden (wobei mit einem Hintergrund und transparenten Kacheln sah es doch schon schicker aus als die 2 Farbigkeit), aber ich fand den Grundgedanken ganz gut:

    Und zwar ist es doch so, dass man viele Standardapps sehr häufig nutzt und nur sehr einfach Interaktionen dort ausführt: Whatsapp nachricht checken, Kalendereinträge checken, Spotify Playlist abspielen, Mails lesen. Da frage ich mich, wieso man hier an einem uralten Icon -> App Prinzip, was wir seit 30 Jahren auf Desktop Computern nutzen, festhält.

    Es wäre doch viel einfacher, wenn ich die o.g. standardaktionen nutzen könnte ohne jedes Mal vom Homescreen die App starten zu müssen. Stattdessen gäbe es eine Fläche auf dem Screen in der ich das alles tun könnte. windos mobile ist da einen guten Schritt gegangen. Bei Android gibt es widgets, die sich allerdings sehr hemdsärmelig anfühlen (erinnert mich an Win Vista Widgets).

  7. Re: Wieso Retro?

    Autor: violator 12.06.21 - 18:41

    Sil53r Surf3r schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > c) Ein echter Fotograf erzeugt gute Bilder mit jeder Kamera, die er in
    > Händen hält.
    >
    > Das Bild entsteht hinter der Kamera. Die Technik ist - auch wenn
    > Technikfreaks das meist nicht hören wollen und sich auf ihr Equipment gern
    > und lebhaft einen abwedeln - letzten Endes oft unerheblich.

    So ein Quatsch. Auch der beste Fotograf kann nur das erhalten, was die Technik zulässt. Wenn ein Smartphone bei wenig Licht stark rauscht, dann kann der Fotograf da nicht viel machen. Wenn die Brennweite unpassend ist kann der Fotograf da nicht viel machen. Wenn die Software überschärft, Details wegfiltert oder schlechte Farben speichert kann der Fotograf da nicht viel machen. Wenn der Sensor nen geringen Dynamikumfang hat kann der Fotograf auch nicht viel machen.

    Wer Fotografie liebt wird eher auf ein Foto verzichten, als ein schlechtes Foto zu machen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 12.06.21 18:42 durch violator.

  8. Re: Wieso Retro?

    Autor: Sil53r Surf3r 12.06.21 - 20:19

    violator schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > c) Ein echter Fotograf erzeugt gute Bilder mit jeder Kamera, die er in
    > > Händen hält.
    > >
    > > Das Bild entsteht hinter der Kamera. Die Technik ist - auch wenn
    > > Technikfreaks das meist nicht hören wollen und sich auf ihr Equipment
    > > gern und lebhaft einen abwedeln - letzten Endes oft unerheblich.
    >
    > So ein Quatsch.

    Okay. Du bist also kein Fotograf, hast aber eine Meinung. Das ist in Ordnung.

    > Auch der beste Fotograf kann nur das erhalten, was die
    > Technik zulässt. Wenn ein Smartphone bei wenig Licht stark rauscht, dann
    > kann der Fotograf da nicht viel machen. Wenn die Brennweite unpassend ist
    > kann der Fotograf da nicht viel machen. Wenn die Software überschärft,
    > Details wegfiltert oder schlechte Farben speichert kann der Fotograf da
    > nicht viel machen. Wenn der Sensor nen geringen Dynamikumfang hat kann der
    > Fotograf auch nicht viel machen.

    Ein guter Fotograf macht gute Bilder mit jedem Equipment. Lomografie und Holga existieren.

    > Wer Fotografie liebt wird eher auf ein Foto verzichten, als ein schlechtes
    > Foto zu machen.

    Ein guter Fotograf erzeugt auch mit minderwertigem Equipment gute Fotos. Das macht exakt den Unterschied zwischen einem guten und einem schlechten (und Gelegenheitsknipsern) aus.

  9. Re: Wieso Retro?

    Autor: Dakkaron 12.06.21 - 21:20

    Iat klar. Wäre das eine System dem Anderen in jedem Fall eindeutig überlegen, dann gäbe es keine zwei Systeme mehr.
    Siehe die vielen vielen Smartphone-OSe, die es nicht mehr gibt.

  10. Re: Wieso Retro?

    Autor: Sil53r Surf3r 12.06.21 - 21:27

    Lapje schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Wie flocke74 hier schrieb, erscheint den einen - ihn und mich
    > > eingeschlossen - die Vielfalt an Einstellungsmöglichkeiten in Android
    > > hemmend und verwirrend. "Es sollte möglichst nicht mehr als einen Weg zu
    > > einer Einstelloption geben", ist meine Ansicht dazu.
    >
    > Und da bestätigt meine Ansicht. dass manche iOS-Nutzer Probleme mit der
    > "Auswah" haben.

    Das klingt ... latent abwertend. So, als seien Android-Nutzer klüger, versierter oder flexibler als iOS-User.

    In Bezug auf mich hätte ich keine Probleme damit, sondern ich lehne sie aktiv ab. Das ist ein Unterschied.

    > Nur wel es verschiedene Wege gibt, muss man nicht alle
    > nutzen. Ich kann mir den Aussuchen, der für mich den besten darstellt.

    Schau, und ich bin Anhänger der umgekehrten Philosophie. Das mag daran liegen, dass ich von Unix über Linux zu macOS gelangt bin und einige der Unix-Designprinzipien stark verinnerlicht habe. U. a. KISS (Keep it simple, stupid) und "ein dediziertes Tool für jeden Zweck".

    Ich will also gar nicht zwischen mehreren Wegen den für mich besten heraussuchen müssen. Sondern ich will, dass der Hersteller das für mich im Vorfeld durch entsprechend aufwändige UI/UX-Tests erledigt, so dass ich anschließend den für die meisten Nutzer optimalen Weg nutzen kann.

    Wenn dieser Weg dann eine An- oder Umgewöhnung für mich bedeutet, weil ich geringfügig anders denke und handle als das Gros der übrigen Benutzer, dann ist der dadurch für mich entstehende Eingewöhnungsaufwand in Ordnung. Es bedeutet aber umgekehrt auch, dass ich anderen prompt und besser helfen kann, wenn sie Fragen haben, weil ich dazu nicht erst herausfinden muss, welchen der möglichen Wege sie bevorzugen. Weil es eben nur "den einen" gibt.

    > Nur wenn es nur einen gibt, dann sollte der auch optimiert sein.

    Zustimmung.

    > Apple macht aber vieles eben völlig umständlich.

    Deine Meinung - was okay ist! Mir und anderen erscheint das Meiste stringent und logisch.

    > Wenn man nur den kennt, mag es einfach
    > sein - ich kann mit dem Auto auch über zig Umwege zum Ziel kommen und den
    > gut finden, weil er mir vertraut ist.

    Das wäre für mich Android. Bei dem ich erst einmal zig Wege befahren muss, um den kürzesten und effizientesten zu finden. Nachdem ich etliche Umwege zurückgelegt habe und mehrere Male umkehren und vom Startpunkt aus erneut aufbrechen musste, habe ich dann irgendwann das Ziel erreicht. Das ist aber nicht schneller, wenn man den Gesamtaufwand berücksichtigt, sondern maximal umständlich. (Lass dich nicht provozieren, ich verdeutlich nur die "andere" Perspektive.)

    > Das kann aber auch nur solange sein,
    > bis ich einen besseren, schnelleren und komfortableren Weg finde. Der wird
    > mir bei Apple aber verwehrt. Und da ist das Problem: Ich möchte als Nutzer
    > die Entscheidung haben.

    Okay. Dann heißt die Antwort für dich bislang Android. Das ist ja in Ordnung.

    > Wobei Android meist auch ähnliche Möglichkeiten bietet wie iOS - und eben
    > andere. Aber oft auch wesentlich kompliziert, wie das oben angeführte
    > Beispiel für das Importieren von Bildern in "Fotos" zeigt. Alleine von der
    > Namensgebung völlig unlogisch - mal völlig davon abgesehen dass das
    > Übertragen der Bilder auf das Gerät umständlich ist.

    Ich denke, wir sind uns darin einig, dass kein Hersteller die perfekte oder eine Goldrandlösung abliefert. Und dann gibt es immer noch kommerzielle Interessen, die manchen Optimierungen im Wege stehen können. Irgendeine Kröte muss man schlucken, das ist unter beiden OS ähnlich ...

    > > Wie Lapje schrieb, findet er die Platzierung von Helligkeitsregelungund
    > > automatischer Helligkeitsregelung in iOS unlogisch. Für mich und flocke74
    > > ist sie vollkommen nachvollziehbar. Darüber, wer recht hat, kann man nun
    > > end- und ergebnislos streiten. Es sind schlicht unterschiedliche
    > > Perspektiven bzw. Erwartungshaltungen.
    >
    > Oder eher Gewohnheit?

    Nein. Ich nutze "best of all worlds" und arbeite mit Android und iOS, letzteres allerdings bevorzugt.

    > Die Einstellungen sind in iOS nun mal an der Stelle
    > und Du hast Dir vielleicht nie Gedanken darüber gemacht.

    Durchaus. Ich habe Generationen an Custom-ROMs durch. Irgendwann will man aber nicht mehr am OS herumspielen oder Konfigurationsorgien abhalten, sondern ein Gerät bestimmungsgemäß benutzen, d. h., damit arbeiten. Und dann sollte sich am UI zumindest in den Grundzügen imo nichts wesentliches mehr ändern.

    Letztlich kommt es dabei auf Umfeld und Einsatzszenario an. Für meinen Bedarf (Audio-/Video-Umfeld, Synchronisation und sauberes Zusammenspiel verschiedener Geräteklassen) gibt es nur einen Hersteller, der insgesamt zufriedenstellend abliefert. Dass man dafür auch Nachteile in Kauf nehmen muss, liegt auf der Hand. Für mich ist iOS derzeit schlicht das kleinere Übel.

    > > Letztlich muss man sich für eines entscheiden. Deshalb finde ich es gut,
    > > dass es überhaupt eine Wahlmöglichkeit gibt. Wer mit iOS besser zurecht
    > > kommt, nimmt halt das, wer Android besser findet, dies. Es gibt doch
    > > eigentlich gar keinen Grund, sich deshalb die Köpfe einzuschlagen; jeder
    > > kann das nutzen, das er für sich persönlich am besten hält.
    >
    > Darum geht es nicht.

    Nicht? Guck doch mal allein hier im Thread, der sogar noch relativ friedlich blieb. Aber auch hier gibt es die Anfeindungen, bloß weil man persönlich etwas anderes bevorzugt oder schlicht eine andere Meinung hegt als andere Poster. Manchmal habe ich das Gefühl, es geht gar nicht mehr um einen Meinungsaustausch, Vergleiche o. ä., sondern bloß darum, die eigene Haltung bestätigt zu finden - und alle mit einer abweichenden sind automatisch der Feind und müssen massiv bekämpft werden.

    > Aber es kommen eben immer die Leute, die meinen das XY
    > das bessere ist - und machen daraus eine allgemeingültige Aussage. Und
    > nicht selten eben aus der Motivation, weil man ja selber nicht das
    > schlechteste System nutzen will.

    Warum? Das Motiv verstehe ich nicht. Wenn ich etwas nutze, das für mich funktioniert, seinen Zweck erfüllt oder sogar optimal ist, dann muss ich doch überhaupt nicht wechseln, selbst wenn es - theoretisch - bessere Lösungen gäbe. Ein Wechsel bringt immer neue Lernkurven, frische Probleme und unvorhergesehene Aufwände mit sich. Weshalb sollte man sich das antun, wenn man im Grunde genommen zufrieden ist?

    Man kann auch zu Tode optimieren, aber dann gelangt man nie an einen Punkt, an dem man das System letztlich produktiv einsetzt. (Als Hobby und Freizeitbeschäftigung ist das natürlich ok.)

    > Ich in z.B. kein wirklich Fan von Android,
    > sondern in erster Linie ein Fan von dem System, welches mir die bestem
    > Möglichkeiten bietet. Das ist eben seit 10 Jahren Android, könnte -
    > zumindest theoretisch - morgen auch iOS sein.

    Guck, und unterm Strich ist das bei mir iOS. Mit geht es ähnlich, wobei eine Menge Features des Apple-Universums von anderen Herstellern in ähnlicher oder besserer Qualität abgeliefert werden müssten, damit ich einen Umstieg in Erwägung zöge. Im Prinzip ist es aber vergleichbar.

  11. Re: Wieso Retro?

    Autor: Sil53r Surf3r 12.06.21 - 21:34

    Ja. Noch ein gravierender Nachteil: Monokulturen mangelt es an Konkurrenzdruck. Das könnte zum Hemmschuh für Innovationen und damit zum Nachteil aller Nutzer werden. Außerdem drohte dann Verschlimmbesserung - die Nutzerbasis wäre ja auf Gedeih und Verderb gebunden und könnte nicht "mit den Füßen abstimmen", so daß auch für sie negative Anpassungen für den Hersteller weitgehend folgenlos blieben.

    Ich bin ganz froh darum, dass es beides gibt. Und ich finde in beiden OS jeweils Dinge, die mir ge- und missfallen.

  12. Re: Wieso Retro?

    Autor: Lapje 12.06.21 - 22:52

    violator schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > So ein Quatsch. Auch der beste Fotograf kann nur das erhalten, was die
    > Technik zulässt.

    Aber er weiß, was aus der Technik rauszuholen ist und weiß genau, wie er Dinge kombinieren kann. Aber klar, da wird dann eher von "Quatsch" geredet.

  13. Re: Wieso Retro?

    Autor: Lapje 12.06.21 - 22:53

    Dakkaron schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Iat klar. Wäre das eine System dem Anderen in jedem Fall eindeutig
    > überlegen, dann gäbe es keine zwei Systeme mehr.
    > Siehe die vielen vielen Smartphone-OSe, die es nicht mehr gibt.

    Naja...wenn ein System fast den 4fachen Marktanteil hat, dann besitzt das in meinen Augen schon eine gewisse Aussagekraft. Und nein, auch bei Android gibt es hochpreisige Geräte.

  14. Re: Wieso Retro?

    Autor: Lemo 12.06.21 - 23:13

    Lapje schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dakkaron schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Iat klar. Wäre das eine System dem Anderen in jedem Fall eindeutig
    > > überlegen, dann gäbe es keine zwei Systeme mehr.
    > > Siehe die vielen vielen Smartphone-OSe, die es nicht mehr gibt.
    >
    > Naja...wenn ein System fast den 4fachen Marktanteil hat, dann besitzt das
    > in meinen Augen schon eine gewisse Aussagekraft. Und nein, auch bei Android
    > gibt es hochpreisige Geräte.

    Man müsste eigentlich die Niedrigpreisgeräte rausrechnen, denn die werden halt einfach gekauft weil sie billig sind, nicht weil das OS so toll ist

  15. Re: Wieso Retro?

    Autor: Lapje 12.06.21 - 23:35

    Sil53r Surf3r schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Das klingt ... latent abwertend. So, als seien Android-Nutzer klüger,
    > versierter oder flexibler als iOS-User.

    Das habe ich nirgends geschrieben. Aber sie setzen oftmals eine Möglichkeit mit einem nutzen müssen gleich. Wie war das damals mit den Widgets? Braucht ja keiner. Mal davon abgesehen, dass bei der Einführung gejubelt wurde. Zwingt aberjemand diese zu nutzen? Das gleiche bei SD-Karten-Unterstützung - wird jemand gezwungen, die zu nutzen? Hat es einen Nachteil, wenn die Möglichkeit da ist? Warum also dagegen sein?

    Viele bevorzugen anscheinend auch einen umständlicheren Weg als eine Wahl zwischen mehreren und für sich den besten zu finden.

    > Ich will also gar nicht zwischen mehreren Wegen den für mich besten
    > heraussuchen müssen. Sondern ich will, dass der Hersteller das für mich im
    > Vorfeld durch entsprechend aufwändige UI/UX-Tests erledigt, so dass ich
    > anschließend den für die meisten Nutzer optimalen Weg nutzen kann.

    Aber bei iOS gibt es nachweislich eben viele umständliche Wege. Und dann möchte ich als Nutzer die Möglichkeit haben, eben andere zu nehmen. Das System muss sich an meine Arbeitsweise anpasen, nicht umgekehrt. Wer hindert Dich daran, die für Dich bessere herauszufinden und dann nur noch die eine zu nutzen? Wo liegt der Unterschied, außer dass mal was ausprobieren musst?


    > Wenn dieser Weg dann eine An- oder Umgewöhnung für mich bedeutet, weil ich
    > geringfügig anders denke und handle als das Gros der übrigen Benutzer, dann
    > ist der dadurch für mich entstehende Eingewöhnungsaufwand in Ordnung.

    Vieles ist aber eben unlogisch und könnte deutlich einfacher sein. Beispiel Bilder in Fotos zu importieren. Da taucht alleine in der Namensgebung der Schritte kein "importieren" auf. Ich muss Bilder "teilen" und "sichern". Beides trifft aber auf den Ablauf nicht zu. Darüber hinaus können nur Bilder und keine Ordner importiert werden. Ich hätte hier über 100 Ordner mit Bildern, das wäre eine dolle Sache. Was darin also der beste Weg?


    > Es
    > bedeutet aber umgekehrt auch, dass ich anderen prompt und besser helfen
    > kann, wenn sie Fragen haben, weil ich dazu nicht erst herausfinden muss,
    > welchen der möglichen Wege sie bevorzugen. Weil es eben nur "den einen"
    > gibt.

    Andere Wege sind aber so selbsterklärend, dass man vielleicht gar nicht mehr helfen muss. Beispiel oben: Android? Tablet an den Rechner, Explorer auf, Bilder samt unterordner auf das Gerät kopieren. Den Vorgang machen die Nutzer ständig auf ihrem Rechner. iOS? Das scheitert schon an der Benennung der Schritte. Ich weiß nicht wie lange es gedauert hat, bis ich die eine Lösung gefunden hatte.

    > Deine Meinung - was okay ist! Mir und anderen erscheint das Meiste
    > stringent und logisch.

    Eben nicht, siehe oben. Wenn ich bei anderen System nur die Hälfte der Schritte benötige und sogar logischer oder gewohnter ist, kann es nicht optimal sein. Auch hier hört sich das für mich eher nach Gewohnheit als intuitiv an.


    > Das wäre für mich Android. Bei dem ich erst einmal zig Wege befahren muss,
    > um den kürzesten und effizientesten zu finden.

    Nochmal: Es ist aber dann eine andere Sache, wenn die Wege deutlich länger ausfallen und mit mehr Schritten verbunden sind. Dein Navi kann Dich auch erst durch die halbe Stadt jagen, und es mag für Dich auch "logisch" sein, aber dennoch wäre die Strecke mit 5 Straßen einfacher und kürzer.

    > Nachdem ich etliche Umwege
    > zurückgelegt habe und mehrere Male umkehren und vom Startpunkt aus erneut
    > aufbrechen musste, habe ich dann irgendwann das Ziel erreicht.

    Das trifft bei vielen Dingen eben auf iOS zu. Siehe Beispiel oben. Keiner zwingt Dich, nicht bei der ersten zu bleiben. Und woher weißt Du bei iOS, dass es nicht doch besser geht?

    > Das ist aber
    > nicht schneller, wenn man den Gesamtaufwand berücksichtigt, sondern maximal
    > umständlich. (Lass dich nicht provozieren, ich verdeutlich nur die "andere"
    > Perspektive.)

    Und das stimmt ja nicht. Man hat am Anfang vielleicht einen Mehraufwand - mit dem man aber danach vielleicht jedes Mal Zeit spart.


    > Okay. Dann heißt die Antwort für dich bislang Android. Das ist ja in
    > Ordnung.

    Darum geht es aber nicht. Der Ausgangspunkt war, dass iOS angeblich das intuitivste System wäre - und das stimmt eben nicht. Was Du selbst nutzt interessiert mich dafür nicht (ist nicht negativ gemeint, aber es spielt für mich dabei eben keine Rolle - wenn Du damit besser zurecht kommst, super.)


    > Ich denke, wir sind uns darin einig, dass kein Hersteller die perfekte oder
    > eine Goldrandlösung abliefert.

    Natürlich, aber hier kommen wir wiede zum Anfang: Bei iOS muss ich eben mit der schlechten Lösung leben und Apple ändert da eben nichts dran. Bei anderen Systemen könnte ich auf eine andere Lösung umsteigen.

    > Und dann gibt es immer noch kommerzielle
    > Interessen, die manchen Optimierungen im Wege stehen können. Irgendeine
    > Kröte muss man schlucken, das ist unter beiden OS ähnlich ...

    Aber welche kommerzielle Sache könnte es dabei geben? Das Problem sehe ich eher darin, dass Apple es versäumt hat, ihr Datei-Handling über die Jahre zumindest anzupassen, wenn nicht sogar zu ändern. "Weiterleiten", "teilen" oder "kopieren" und das Arbeiten mit Speicherbereichen ist für mich nicht mehr zeitgemäß. Ich kenne kein anderes OS, welches so arbeitet. Und dafür gibt es ja auch Gründe.

    > Durchaus. Ich habe Generationen an Custom-ROMs durch. Irgendwann will man
    > aber nicht mehr am OS herumspielen oder Konfigurationsorgien abhalten,
    > sondern ein Gerät bestimmungsgemäß benutzen, d. h., damit arbeiten. Und
    > dann sollte sich am UI zumindest in den Grundzügen imo nichts wesentliches
    > mehr ändern.

    Nach der gleichen Logik dürfte man auch an einer Verkehrsführung in der Stadt nichts mehr ändern...

    > Nicht? Guck doch mal allein hier im Thread, der sogar noch relativ
    > friedlich blieb. Aber auch hier gibt es die Anfeindungen, bloß weil man
    > persönlich etwas anderes bevorzugt oder schlicht eine andere Meinung hegt
    > als andere Poster.

    Meiner Empfidung kommt das aber meist aus der iOS-Ecke. Man kann doch die Uhr danach stellen, wann bei einer iOS-News der Blödsinn kommt, dass man bei Android keine Updates bekommt. Auch durch das ständige Wiederholung wird es nicht richtiger.

    > Manchmal habe ich das Gefühl, es geht gar nicht mehr um
    > einen Meinungsaustausch, Vergleiche o. ä., sondern bloß darum, die eigene
    > Haltung bestätigt zu finden - und alle mit einer abweichenden sind
    > automatisch der Feind und müssen massiv bekämpft werden.

    Da kann ich Dich beruhigen. Wie gesagt, mir ist das wurscht was andere nutzen - ich mag es nur nicht wenn Blödsinn erzählt wird. Oder wenn andere Systeme kritisiert werden, die Nachteile des eigenen dann aber gekonnt unter den Tisch fallen gelassen werden. Für manche ist es eben anscheinend schwer zu sagen, ja, ich nutze das System TROTZ mancher weniger guten Umsetzungen.


    > Warum? Das Motiv verstehe ich nicht. Wenn ich etwas nutze, das für mich
    > funktioniert, seinen Zweck erfüllt oder sogar optimal ist, dann muss ich
    > doch überhaupt nicht wechseln, selbst wenn es - theoretisch - bessere
    > Lösungen gäbe.

    Darum geht es ja nicht. Es ist dann für DICH die bessere Lösung, hier wird aber dann eine allgemeingültige Aussage getätigt.



    > Guck, und unterm Strich ist das bei mir iOS. Mit geht es ähnlich, wobei
    > eine Menge Features des Apple-Universums von anderen Herstellern in
    > ähnlicher oder besserer Qualität abgeliefert werden müssten, damit ich
    > einen Umstieg in Erwägung zöge. Im Prinzip ist es aber vergleichbar.

    Aber Du redest hier eben die ganze Zeit von Dir und das ist der Unterschied. Deine Aussage gilt nur für Dich und nicht für andere. Andere meinen aber, dass ihre Aussage generell so ist - und das ist der Fehler.

  16. Re: Wieso Retro?

    Autor: xPandamon 13.06.21 - 02:10

    flocke74 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das sehe ich ganz anders.
    > Android ist das reinste Chaos und rein gar nichts ist da logisch.
    > Man sucht sich doof und dämlich.
    > Grade kürzlich wieder erlebt. Ein Bekannter hat seiner Mutter ein neues
    > Handy besorgt.
    > Ein Androidgerät, da er selber nur Android nutzt.
    > Sie kommt überhaupt nicht klar, schafft es nicht mal die Lautstärke zu
    > verändern und versteht beim telefoniere so nichts.
    >
    > "Warum finde ich die Helligkeitsregelung bei den Displayeinstellungen, den
    > Button für die automatische Helligkeit aber bei den Bedienungshilfen?"
    >
    > Ganz logisch, weil Helligkeitsregelung eine Displayeinstellung ist.
    > Die automatische Helligkeitsregelung eben eine Bedienungshilfe ist.
    >
    > "warum kann ich über den Conrol Center das WLAN bis zum nächsten Morgen
    > deaktivieren, aber nicht komplett?"
    >
    > Das ist komplett deaktiviert. So lange bis Du es wieder einschaltest.
    >
    > "Warum sind die Kamera-Einstellungen in den Systemeinstellungen
    > untergebracht und nicht in der Kamera-App?"
    >
    > Weil sie nicht in die Kamera App gehören.
    > Die Einstellungen die Du meinst sind grundsätzlich App-Grundeinstellungen
    > die man i.d.R. nur einmal vornimmt. Alle Apps sind unter Einstellungen
    > aufgelistet und dort findet man dann deren Einstellungen. So ist die App
    > halt nicht überfrachtet mit Dingen die man einmalig einstellt.

    Also wenn man nicht in der Lage ist die Lautstärke zu verstellen liegt das definitiv nicht am Betriebssystem.. Das ist nun wirklich nicht schwer unter Android, egal wie man es dreht und wendet. Und Einstellungen findet man im Normalfall gut, notfalls hat man ja die Suche in eigentlich jedem mir bekannten Hersteller-Verschnitt. Und dass die Helligkeitsregelung unter einen Punkt gehört und die Kameraeinstellungen in die Kamera-App ist meiner Meinung nach völlig logisch, sofern man sich nicht an Apples Wirrwarr angepasst hat sollte man das eigentlich genauso sehen. Ich weiß, iOS soll echt für jeden nutzbar sein aber wenn man alles zu sehr versimplifiziert gehts am Ende nur nach hinten los.

  17. Re: Wieso Retro?

    Autor: Lapje 13.06.21 - 09:46

    xPandamon schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und dass die Helligkeitsregelung unter
    > einen Punkt gehört und die Kameraeinstellungen in die Kamera-App ist meiner
    > Meinung nach völlig logisch, sofern man sich nicht an Apples Wirrwarr
    > angepasst hat sollte man das eigentlich genauso sehen. Ich weiß, iOS soll
    > echt für jeden nutzbar sein aber wenn man alles zu sehr versimplifiziert
    > gehts am Ende nur nach hinten los.

    Die Sache ist ja die: Die Einstellungen für die Kamera können von mir aus ja in den Haupteinstellungen sein - aber dann lößt man das so, dass man von der Kamera direkt in die Einstellungen springen kann und beim schließenwieder in der Kamera-App landet - aber dass man aus der einen App raus, in die Einstellungen rein, aus den Einstellungen raus in die Kamera rein ist einfach alles andere als logisch und intuitiv - und schnell.

  18. Re: Wieso Retro?

    Autor: Baby_Barneyjo 13.06.21 - 14:58

    Ich bin zwar iOS Nutzer, aber ich würde bestreiten, dass das stringent und logisch ist. Was nicht heißt, dass das für Android gilt. Intuitiv würde man Einstellungen für Apps selbstverständlich in der App vermuten, wo sie nicht immer sind. Manchmal aber dann auch doch. Das ist völlig inkontinent und es gibt keinen intuitiven Zugang dazu, wann welche Einstellungen nun innerhalb der App sind oder unter den allgemeinen Einstellungen. Die Suche in den Einstellungen ist unter iOS auch nicht gerade mächtig. Man sollte schon den genauen Namen der Funktion kennen. Etwas, das nur inhaltlich die Funktion beschreibt, reicht nicht aus. Suche kann Google halt einfach. Ich muss Einstellungen immer wieder mal googeln, etwa wie ich die PIN nachträglich unter iOS eingebe. Etwas googeln zu müssen, ist natürlich weit weg von Intuition.

  19. Re: Wieso Retro?

    Autor: Gamma Ray Burst 13.06.21 - 15:19

    Lapje schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sil53r Surf3r schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > Das klingt ... latent abwertend. So, als seien Android-Nutzer klüger,
    > > versierter oder flexibler als iOS-User.
    >
    > Das habe ich nirgends geschrieben. Aber sie setzen oftmals eine Möglichkeit
    > mit einem nutzen müssen gleich. Wie war das damals mit den Widgets? Braucht
    > ja keiner. Mal davon abgesehen, dass bei der Einführung gejubelt wurde.
    > Zwingt aberjemand diese zu nutzen? Das gleiche bei SD-Karten-Unterstützung
    > - wird jemand gezwungen, die zu nutzen? Hat es einen Nachteil, wenn die
    > Möglichkeit da ist? Warum also dagegen sein?
    >
    > Viele bevorzugen anscheinend auch einen umständlicheren Weg als eine Wahl
    > zwischen mehreren und für sich den besten zu finden.
    >
    > > Ich will also gar nicht zwischen mehreren Wegen den für mich besten
    > > heraussuchen müssen. Sondern ich will, dass der Hersteller das für mich
    > im
    > > Vorfeld durch entsprechend aufwändige UI/UX-Tests erledigt, so dass ich
    > > anschließend den für die meisten Nutzer optimalen Weg nutzen kann.
    >
    > Aber bei iOS gibt es nachweislich eben viele umständliche Wege. Und dann
    > möchte ich als Nutzer die Möglichkeit haben, eben andere zu nehmen. Das
    > System muss sich an meine Arbeitsweise anpasen, nicht umgekehrt. Wer
    > hindert Dich daran, die für Dich bessere herauszufinden und dann nur noch
    > die eine zu nutzen? Wo liegt der Unterschied, außer dass mal was
    > ausprobieren musst?
    >
    > > Wenn dieser Weg dann eine An- oder Umgewöhnung für mich bedeutet, weil
    > ich
    > > geringfügig anders denke und handle als das Gros der übrigen Benutzer,
    > dann
    > > ist der dadurch für mich entstehende Eingewöhnungsaufwand in Ordnung.
    >
    > Vieles ist aber eben unlogisch und könnte deutlich einfacher sein. Beispiel
    > Bilder in Fotos zu importieren. Da taucht alleine in der Namensgebung der
    > Schritte kein "importieren" auf. Ich muss Bilder "teilen" und "sichern".
    > Beides trifft aber auf den Ablauf nicht zu. Darüber hinaus können nur
    > Bilder und keine Ordner importiert werden. Ich hätte hier über 100 Ordner
    > mit Bildern, das wäre eine dolle Sache. Was darin also der beste Weg?
    >
    > > Es
    > > bedeutet aber umgekehrt auch, dass ich anderen prompt und besser helfen
    > > kann, wenn sie Fragen haben, weil ich dazu nicht erst herausfinden muss,
    > > welchen der möglichen Wege sie bevorzugen. Weil es eben nur "den einen"
    > > gibt.
    >
    > Andere Wege sind aber so selbsterklärend, dass man vielleicht gar nicht
    > mehr helfen muss. Beispiel oben: Android? Tablet an den Rechner, Explorer
    > auf, Bilder samt unterordner auf das Gerät kopieren. Den Vorgang machen die
    > Nutzer ständig auf ihrem Rechner. iOS? Das scheitert schon an der Benennung
    > der Schritte. Ich weiß nicht wie lange es gedauert hat, bis ich die eine
    > Lösung gefunden hatte.
    >
    > > Deine Meinung - was okay ist! Mir und anderen erscheint das Meiste
    > > stringent und logisch.
    >
    > Eben nicht, siehe oben. Wenn ich bei anderen System nur die Hälfte der
    > Schritte benötige und sogar logischer oder gewohnter ist, kann es nicht
    > optimal sein. Auch hier hört sich das für mich eher nach Gewohnheit als
    > intuitiv an.
    >
    > > Das wäre für mich Android. Bei dem ich erst einmal zig Wege befahren
    > muss,
    > > um den kürzesten und effizientesten zu finden.
    >
    > Nochmal: Es ist aber dann eine andere Sache, wenn die Wege deutlich länger
    > ausfallen und mit mehr Schritten verbunden sind. Dein Navi kann Dich auch
    > erst durch die halbe Stadt jagen, und es mag für Dich auch "logisch" sein,
    > aber dennoch wäre die Strecke mit 5 Straßen einfacher und kürzer.
    >
    > > Nachdem ich etliche Umwege
    > > zurückgelegt habe und mehrere Male umkehren und vom Startpunkt aus
    > erneut
    > > aufbrechen musste, habe ich dann irgendwann das Ziel erreicht.
    >
    > Das trifft bei vielen Dingen eben auf iOS zu. Siehe Beispiel oben. Keiner
    > zwingt Dich, nicht bei der ersten zu bleiben. Und woher weißt Du bei iOS,
    > dass es nicht doch besser geht?
    >
    > > Das ist aber
    > > nicht schneller, wenn man den Gesamtaufwand berücksichtigt, sondern
    > maximal
    > > umständlich. (Lass dich nicht provozieren, ich verdeutlich nur die
    > "andere"
    > > Perspektive.)
    >
    > Und das stimmt ja nicht. Man hat am Anfang vielleicht einen Mehraufwand -
    > mit dem man aber danach vielleicht jedes Mal Zeit spart.
    >
    > > Okay. Dann heißt die Antwort für dich bislang Android. Das ist ja in
    > > Ordnung.
    >
    > Darum geht es aber nicht. Der Ausgangspunkt war, dass iOS angeblich das
    > intuitivste System wäre - und das stimmt eben nicht. Was Du selbst nutzt
    > interessiert mich dafür nicht (ist nicht negativ gemeint, aber es spielt
    > für mich dabei eben keine Rolle - wenn Du damit besser zurecht kommst,
    > super.)
    >
    > > Ich denke, wir sind uns darin einig, dass kein Hersteller die perfekte
    > oder
    > > eine Goldrandlösung abliefert.
    >
    > Natürlich, aber hier kommen wir wiede zum Anfang: Bei iOS muss ich eben mit
    > der schlechten Lösung leben und Apple ändert da eben nichts dran. Bei
    > anderen Systemen könnte ich auf eine andere Lösung umsteigen.
    >
    > > Und dann gibt es immer noch kommerzielle
    > > Interessen, die manchen Optimierungen im Wege stehen können. Irgendeine
    > > Kröte muss man schlucken, das ist unter beiden OS ähnlich ...
    >
    > Aber welche kommerzielle Sache könnte es dabei geben? Das Problem sehe ich
    > eher darin, dass Apple es versäumt hat, ihr Datei-Handling über die Jahre
    > zumindest anzupassen, wenn nicht sogar zu ändern. "Weiterleiten", "teilen"
    > oder "kopieren" und das Arbeiten mit Speicherbereichen ist für mich nicht
    > mehr zeitgemäß. Ich kenne kein anderes OS, welches so arbeitet. Und dafür
    > gibt es ja auch Gründe.
    >
    > > Durchaus. Ich habe Generationen an Custom-ROMs durch. Irgendwann will
    > man
    > > aber nicht mehr am OS herumspielen oder Konfigurationsorgien abhalten,
    > > sondern ein Gerät bestimmungsgemäß benutzen, d. h., damit arbeiten. Und
    > > dann sollte sich am UI zumindest in den Grundzügen imo nichts
    > wesentliches
    > > mehr ändern.
    >
    > Nach der gleichen Logik dürfte man auch an einer Verkehrsführung in der
    > Stadt nichts mehr ändern...
    >
    > > Nicht? Guck doch mal allein hier im Thread, der sogar noch relativ
    > > friedlich blieb. Aber auch hier gibt es die Anfeindungen, bloß weil man
    > > persönlich etwas anderes bevorzugt oder schlicht eine andere Meinung
    > hegt
    > > als andere Poster.
    >
    > Meiner Empfidung kommt das aber meist aus der iOS-Ecke. Man kann doch die
    > Uhr danach stellen, wann bei einer iOS-News der Blödsinn kommt, dass man
    > bei Android keine Updates bekommt. Auch durch das ständige Wiederholung
    > wird es nicht richtiger.
    >
    > > Manchmal habe ich das Gefühl, es geht gar nicht mehr um
    > > einen Meinungsaustausch, Vergleiche o. ä., sondern bloß darum, die
    > eigene
    > > Haltung bestätigt zu finden - und alle mit einer abweichenden sind
    > > automatisch der Feind und müssen massiv bekämpft werden.
    >
    > Da kann ich Dich beruhigen. Wie gesagt, mir ist das wurscht was andere
    > nutzen - ich mag es nur nicht wenn Blödsinn erzählt wird. Oder wenn andere
    > Systeme kritisiert werden, die Nachteile des eigenen dann aber gekonnt
    > unter den Tisch fallen gelassen werden. Für manche ist es eben anscheinend
    > schwer zu sagen, ja, ich nutze das System TROTZ mancher weniger guten
    > Umsetzungen.
    >
    > > Warum? Das Motiv verstehe ich nicht. Wenn ich etwas nutze, das für mich
    > > funktioniert, seinen Zweck erfüllt oder sogar optimal ist, dann muss ich
    > > doch überhaupt nicht wechseln, selbst wenn es - theoretisch - bessere
    > > Lösungen gäbe.
    >
    > Darum geht es ja nicht. Es ist dann für DICH die bessere Lösung, hier wird
    > aber dann eine allgemeingültige Aussage getätigt.
    >
    > > Guck, und unterm Strich ist das bei mir iOS. Mit geht es ähnlich, wobei
    > > eine Menge Features des Apple-Universums von anderen Herstellern in
    > > ähnlicher oder besserer Qualität abgeliefert werden müssten, damit ich
    > > einen Umstieg in Erwägung zöge. Im Prinzip ist es aber vergleichbar.
    >
    > Aber Du redest hier eben die ganze Zeit von Dir und das ist der
    > Unterschied. Deine Aussage gilt nur für Dich und nicht für andere. Andere
    > meinen aber, dass ihre Aussage generell so ist - und das ist der Fehler.


    Das gilt auch für andere Themen wie Elektroautos, da wird die eigene Sicht als das Maß aller Dinge verwendet, und sonst nichts.

    Das es da sehr viele verschiedene Sichten geben kann (Uss Cases) kommt bei dieser Denkweise nicht vor.

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