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Auch mit der IT nicht anders

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  1. Auch mit der IT nicht anders

    Autor: John2k 17.03.21 - 09:59

    Da fängt die Geschichte ja bereits an. Ist nicht Hautgeschäftsfeld des Unternehmens. Leider ist in vielen Führungsköpfen noch nicht angekommen, dass sich ihre Arbeit auf IT-Systemen stützt. Ohne IT ist die gesamte Firmeneffizienz im Keller.

    Wenn bereits da gespart wird und nur am notwendigen Minimum operiert wird, kann sich auch keiner um solche Themen kümmern. Zumal man ja auch fähiges Personal benötigt, was vorausschauend ist, IT als wichtig anerkennt und entsprechend auch in solchen Fällen handelt.

  2. Re: Auch mit der IT nicht anders

    Autor: AvailableLight 17.03.21 - 10:05

    John2k schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Leider ist in vielen Führungsköpfen noch nicht angekommen,
    > dass sich ihre Arbeit auf IT-Systemen stützt.

    Kann ich bestätigen. Vielleicht sollte man einmal im Jahr einen "Oops-Day" einführen, gerne mit variierendem Datum für einen besseren Überraschungseffekt, an dem man einfach mal alle IT-Systeme mutwillig ausfallen lässt, um den Trotteln zu verstehen zu geben, dass ohne IT gar nichts mehr läuft.

  3. Re: Auch mit der IT nicht anders

    Autor: Enter the Nexus 17.03.21 - 11:22

    John2k schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Da fängt die Geschichte ja bereits an. Ist nicht Hautgeschäftsfeld des
    > Unternehmens. Leider ist in vielen Führungsköpfen noch nicht angekommen,
    > dass sich ihre Arbeit auf IT-Systemen stützt. Ohne IT ist die gesamte
    > Firmeneffizienz im Keller.
    >
    > Wenn bereits da gespart wird und nur am notwendigen Minimum operiert wird,
    > kann sich auch keiner um solche Themen kümmern. Zumal man ja auch fähiges
    > Personal benötigt, was vorausschauend ist, IT als wichtig anerkennt und
    > entsprechend auch in solchen Fällen handelt.

    Und ohne die Putzfrauen und den Hausmeister läuft in jeder Firma ebenfalls schnell nichts mehr...
    Aber als ITler muss man sich offenbar bei jeder Gelegenheit als das wichtigste Zahnrad im Getriebe darstellen :-P

    SCNR

  4. Re: Auch mit der IT nicht anders

    Autor: Lanski 17.03.21 - 11:35

    Enter the Nexus schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > John2k schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Da fängt die Geschichte ja bereits an. Ist nicht Hautgeschäftsfeld des
    > > Unternehmens. Leider ist in vielen Führungsköpfen noch nicht angekommen,
    > > dass sich ihre Arbeit auf IT-Systemen stützt. Ohne IT ist die gesamte
    > > Firmeneffizienz im Keller.
    > >
    > > Wenn bereits da gespart wird und nur am notwendigen Minimum operiert
    > wird,
    > > kann sich auch keiner um solche Themen kümmern. Zumal man ja auch
    > fähiges
    > > Personal benötigt, was vorausschauend ist, IT als wichtig anerkennt und
    > > entsprechend auch in solchen Fällen handelt.
    >
    > Und ohne die Putzfrauen und den Hausmeister läuft in jeder Firma ebenfalls
    > schnell nichts mehr...
    > Aber als ITler muss man sich offenbar bei jeder Gelegenheit als das
    > wichtigste Zahnrad im Getriebe darstellen :-P
    >
    > SCNR

    Schlechter Vergleich mit Putzfrauen und Hausmeistern, oder schlechter Provokationsversuch.

    Und ja, Es gibt nicht "das wichtigste Zahnrad". IT ist auch nur ein Zahnrad, das Problem ist aber dennoch, dass viele das nicht sehen und verstehen, dass dieses Zahnrad TROTZDEM essentiell ist.
    Genau wie eine Produktion und ein Vertrieb meistens. Manchmal greift das auch noch enger ineinander.

  5. Re: Auch mit der IT nicht anders

    Autor: John2k 17.03.21 - 11:51

    Enter the Nexus schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und ohne die Putzfrauen und den Hausmeister läuft in jeder Firma ebenfalls
    > schnell nichts mehr...
    > Aber als ITler muss man sich offenbar bei jeder Gelegenheit als das
    > wichtigste Zahnrad im Getriebe darstellen :-P


    Darüber kann natürlich in einem Haustechnikforum gerne diskutiert werden. Denke wir sind hier in einem IT-Forum.
    Spricht selbstverständlich die Wichtigkeit dieser Berufsgruppen nicht ab.

    Es geht natürlich nicht darum, dass die IT das Maß der Dinge ist. Nur hat sie selten den Stellenwert, die sie haben sollte. Genauso wie bei einer Produktion muss halt jemand das Produkt entwickeln, warten, testen, "produzieren" und weiterentwickeln.

    Immer im Nachgang auf die IT schimpfen, dass so und so viele Millionen Verluste durch IT-Ausfälle entstanden sind, aber der IT gar nicht die Möglichkeit geben diese zu vermeiden ist halt das typische "nicht Kerngeschäft" Problem.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 17.03.21 11:54 durch John2k.

  6. Re: Auch mit der IT nicht anders

    Autor: scrumdideldu 17.03.21 - 13:31

    Gibt es doch von Microsoft. Nennt sich Patchday ;-)

  7. Re: Auch mit der IT nicht anders

    Autor: Michael H. 17.03.21 - 14:17

    Lanski schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und ja, Es gibt nicht "das wichtigste Zahnrad". IT ist auch nur ein
    > Zahnrad, das Problem ist aber dennoch, dass viele das nicht sehen und
    > verstehen, dass dieses Zahnrad TROTZDEM essentiell ist.
    > Genau wie eine Produktion und ein Vertrieb meistens. Manchmal greift das
    > auch noch enger ineinander.

    Naja, ohne IT läuft in der Regel weder der Vertrieb (Telefonie/Mail/Onlineshops/ERP/CRM), noch die Produktion (Auftragsverarbeitung/Maschinelle Steuerung etc) und schon gar nicht mehr, dass überhaupt noch irgendetwas eng ineinander läuft (interne Kommunikation) :P

    Ohne IT würde man heute noch Aufträge auf Zettel aufschreiben und in die jeweilige nächste Abteilung tragen dürfen.
    Selbst die Telefonie ist heute vielerorts direkt in den IT Systemen integriert.

    Selbst im Supermarkt muss man heute Kassensysteme betreiben, die diversen gesetzlichen Vorgaben entsprechen und Rechnungen änderungssicher abgelegt werden müssen.

    Ich behaupte mal, ohne die IT kannste heute >98% aller Firmen dicht machen. Fällt mal das Internet aus, stehen komplette Firmen, weil sie weder telefonieren, noch Mails schreiben können. Die meisten behelfen sich dann mit Arbeiten wie "Aufträge abrechnen und vorbereiten", sodass sie sie wenn das Internet wieder da ist, nur noch rausschicken müssen.
    Fällt der Server aus, ist komplett Schicht im Schacht. Dann hat nichtmal mehr die Produktion zugriff auf die Aufträge und wissen auch nicht, was sie produzieren müssen. Nur im seltensten Fall kann man teilweise ungehindert weitermachen, weil einer zufälligerweise weiss, wie viele Einheiten von Artikeln er an einen Kunden liefern/produzieren und verschicken muss... aber da hängts dann am verschicken, weil man das auch nicht mehr online zur abholung melden kann.

    Bei kleinen Firmen oder Einzelunternehmern mag das zwar gehen, dass wenn die IT ausfällt, dass sie noch weiterarbeiten können...
    z.B. kann die Autowerkstatt weiterhin bestimmte Dinge machen und auch manuell noch Rechnungen schreiben, die sie dann später nachträglich ins System einpflegen müssen (Stichwort fortlaufende Rechnungsnummern), aber sobald die Ersatzteile bestellen müssen, wars das dann wieder.

    Ein kurzes Zertifikatsproblem und man kann die Löhne nicht auszahlen, weil man sie nicht melden kann.
    Usw. usw. usw.
    Man kann keine Rechnungen mehr zahlen, weil wer geht heute noch auf die Bank und füllt Überweisungsscheine auf Papier aus... da ist man bei größeren Firmen ja einige Tage beschäftigt nur noch Überweisungsscheine auszufüllen.
    Onlinebanking geht dann auch nicht mehr und man hat keinen Zugriff auf die Finanzen des Unternehmens.

    Daher würde ich behaupten ist die IT nicht nur ein Zahnrad, sondern der Vertrieb ist ein Zahnrad... die Produktion ist ein Zahnrad.. die IT ist jedoch die komplette Maschine die die Zahnräder überhaupt funktionieren lässt.

  8. Re: Auch mit der IT nicht anders

    Autor: FreiGeistler 17.03.21 - 14:27

    Hm. Bin noch jung; wenn ich also künftig eine firmeninterne Software schreiben muss, nur mit vetraglich festgelegtem Wartungsfenster. Oder mache ich mich damit unbeliebt?

  9. Re: Auch mit der IT nicht anders

    Autor: Gormenghast 17.03.21 - 17:32

    Kleiner Tipp für Deine Führungskraft: sie sollte anregen, dass euer Unternehmen sich ernsthaft mit BKM beschäftigen muss.
    Damit verliert die IT ihren Schrecken.

  10. Re: Auch mit der IT nicht anders

    Autor: mke2fs 17.03.21 - 23:36

    John2k schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Da fängt die Geschichte ja bereits an. Ist nicht Hautgeschäftsfeld des
    > Unternehmens. Leider ist in vielen Führungsköpfen noch nicht angekommen,
    > dass sich ihre Arbeit auf IT-Systemen stützt. Ohne IT ist die gesamte
    > Firmeneffizienz im Keller.

    Jo, das habe ich auch mal von einer Firma gehört die sich mit dem Vermarkten von Früchten beschäftigt hat.
    IT ist nicht das womit wir unser Geld verdienen.
    Das ist zwar wahr, aber IT ist die Schmiere die dafür sorgt das ihr Geld verdienen könnt.

    Ihr seit auch keine LKW-Firma, keine Gabelstapler-Firma usw.
    Trotzdem ist es wichtig das eure Betriebsmittel top in Ordnung sind, denn ohne die verdient ihr kein Geld und IT ist nicht nur ein Posten (genausowenig wie die LKW und die Gabestapler), sondern Betriebsmittel und ich bin nur so gut wie mein Werkzeug.

  11. Re: Auch mit der IT nicht anders

    Autor: mke2fs 17.03.21 - 23:40

    Enter the Nexus schrieb:

    >
    > Und ohne die Putzfrauen und den Hausmeister läuft in jeder Firma ebenfalls
    > schnell nichts mehr...
    > Aber als ITler muss man sich offenbar bei jeder Gelegenheit als das
    > wichtigste Zahnrad im Getriebe darstellen :-P
    >
    > SCNR

    Nö, es ist ein Betriebsmittel wie alle anderen Betriebsmittel des Unternehmens.
    Als Lieferunternehmen lege ich ja auch Wert darauf das meine Gabelstapler, die LKW, meine Lagerhallen usw. in gutem Zustand sind.
    Das ist zwar alles nicht mein Kerngeschäft, ich bin nämlich kein LKW-Hersteller, aber es sind meine Betriebsmittel und ohne die läuft nichts.

    Als Rechenzentren-Betreiber sollte ich auch Wert darauf legen das meine Löschanlagen *grins* in Ordnung sind, ist nicht mein Kerngeschäft, aber es sind meine Betriebsmittel.

  12. Re: Auch mit der IT nicht anders

    Autor: freebyte 17.03.21 - 23:45

    FreiGeistler schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hm. Bin noch jung; wenn ich also künftig eine firmeninterne Software
    > schreiben muss, nur mit vetraglich festgelegtem Wartungsfenster. Oder mache
    > ich mich damit unbeliebt?

    Du machst Dich unbeliebt, aber es erspart Dir massiv Overhead bei der Entwicklung.

    Hier: 17:30 alle User rauswerfen, interne Datensicherung ("Zustand Vorher), diverse Batchverarbeitungen, Interne Datensicherung ("Zustand Nachher"), Login wieder zulassen.

    Dann in der Nacht nochmal paar Batchläufe mit Sicherungen vorher/nachher.

    24/7 möchte ich mir ehrlich gesagt nicht an die Backe binden :-)

    fb

  13. Re: Auch mit der IT nicht anders

    Autor: Elkarlo 19.03.21 - 12:42

    Ich kann das nur bestätigen:
    2014 habe ich auf ein Routing ein Mini-Script geschrieben, das im Endeffekt extrem wichtig ist/war.

    Ab 2016 (Netzwerkänderung) hätte ich die Überwachung des Scripts voll Automatisieren können, da lief ich aber laut Schlüssel (öffentlicher Dienst) schon bei 150%.
    Zu diesen Zeitpunkt habe ich solo ca 600PC betreut, 80 Präsentationseinheiten, 30 Netzwerkknoten, 10 Netzwerkinfrastrukturen 100 AP über 230 Mitarbeiter und
    2400 Schüler an 4 Standorten. Wartung war kaum möglich und ein neues Projekt von der Schulleitung nach dem anderen

    Die Anfrage nach neuen Mitarbeiten wurde von der Kommune weggebügelt mit:
    "Geht doch alles"


    Ende vom Lied:
    Das Skript habe ich erst 2020 in den Corona Wochen inklusive Überwachung vollautomatisieren können weil ich nicht die Zeit hatte und es einfacher war für mich bei einem Hänger es per Hand neu zu starten. Die PC die ich endlich wieder säubern konnte standen vor Staub, etc.

    Ich bin jetzt auf eine andere Stelle gewechselt, wo die normale 80% dauer Arbeitslast vorherrscht, das heißt ich habe Zeit für präventive Wartung, Skript Optimierung, Arbeitsablauf Optimierung etc.

    Der Personalsparzwang hatte auch konsequenzen bei meiner alten Stelle:

    2019 hat einer meiner Kollegen im anderen Schulzentrum alle Backupsstufen aus Überarbeitung aufrauchen lassen (wir waren zu dritt und wir hätten eigentlich 5 Mitarbeiter gebraucht) und alle Schülerdaten samt Zeugnissen waren futsch und die Schülerdaten man noch irgendwie herausholen, aber die Verwaltungsdaten Vordrucke etc... weg.

    Wahrscheinlich wird 2022 es dort wieder nur noch 3 Anstelle jetzt 4 Stellen geben, einer der Gründe wieso ich dort weg bin.

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