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soll Java jetzt Geld bringen?

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  1. soll Java jetzt Geld bringen?

    Autor: nicoledos 29.08.11 - 20:02

    Wird es das JDK bald nur noch in einer Bezahlversion für gut zahlende Kunden geben? Welchen Grund sollte es sonst geben für diesen Schritt?

    Kleine Entwickler können doch das nicht 100% kompatible aber offene openJDK nehmen.

    Werde für die Zukunft wohl doch etwas anderes suchen.

  2. Re: soll Java jetzt Geld bringen?

    Autor: dngfng 29.08.11 - 21:01

    Es gab schon immer Kostenpflichtige JDK/JVM zbs. jRocket.

    OpenJDK ist auf jeden Fall ein schritt in die richtig Richtung - Oracle hatte bereits angekündigt das Sie zusätzliche Premium Tools und Services anbieten wollen - was soll daran falsch sein - OpenJDK ist 100% frei und wird es auch bleiben... wenn eine Firma meint extra Support zu benötigen kann die sich das eben einkaufen - wer nicht der muss auch nicht.

  3. Re: soll Java jetzt Geld bringen?

    Autor: hyperlord 30.08.11 - 09:33

    > Wird es das JDK bald nur noch in einer Bezahlversion für gut zahlende
    > Kunden geben? Welchen Grund sollte es sonst geben für diesen Schritt?

    Oracle hatte schon vor dem Kauf von Sun eine eigene JVM (JRocket), die auch kostenpflichtig war. Das OpenJDK kostenpflichtig zu machen geht nicht, weil das OpenJDK frei verfügbar ist.

    Bisher gab es das OpenJDK und das Sun/Oracle JDK. Bis Version 6 war das Sun/Oracle JDK das "Standard"-JDK oder Referenz-JDK.
    Mit Version 7 ist das anders: dort ist das OpenJDK das "Standard"-JDK. Durch den Schritt jetzt ist es in Zukunft nicht mehr möglich, das Oracle-JDK in Binärform in einer Distribution mitzuliefern - das war aber meines Wissens sowieso kaum der Fall. Zumindest unter Ubuntu muss man dafür sowieso ein weiteres PPA einfügen oder das JDK direkt runterladen. Letzteres wird laut Oracle auch in Zukunft möglich sein.

    Im Endeffekt stärkt der Schritt lediglich das offene OpenJDK. Aus meiner Sicht ist das OpenJDK das Referenz-JDK. Mag sein, dass Oracle eine eigene JVM-Lösung mit Support kostenpflichtig anbietet - das haben sie bisher auch getan.

    > Kleine Entwickler können doch das nicht 100% kompatible aber offene openJDK
    > nehmen.
    Größere können das sicher auch. Ich denke, kostenpflichtige Lösungen sind nur für wirklich große Firmen interessant, die sich dann auf den entsprechenden Support verlassen wollen.

    > Werde für die Zukunft wohl doch etwas anderes suchen.
    Es gibt immer gute Gründe für oder gegen eine bestimmte Plattform - allerdings ist der aktuelle Schritt von Oracle aus meiner Sicht nicht geeignet, eine Abkehr von der Java-Plattform zu begründen.

  4. Re: soll Java jetzt Geld bringen?

    Autor: Tapsi 30.08.11 - 13:26

    > Im Endeffekt stärkt der Schritt lediglich das offene OpenJDK. Aus meiner
    > Sicht ist das OpenJDK das Referenz-JDK. Mag sein, dass Oracle eine eigene
    > JVM-Lösung mit Support kostenpflichtig anbietet - das haben sie bisher auch
    > getan.

    +1 ACK
    Ich denke auch, dass dadurch möglicherweise mehr frischer neuer Wind in die Geschichte kommt, wenn alte Lasten abgelegt werden.


    > Es gibt immer gute Gründe für oder gegen eine bestimmte Plattform -
    > allerdings ist der aktuelle Schritt von Oracle aus meiner Sicht nicht
    > geeignet, eine Abkehr von der Java-Plattform zu begründen.

    Warum auch? Damit werden doch haupts. Strukturen neu definiert. Und nun gibt es Sun Java nur bei Oracle. Dann ist dass halt so... .NET gibs auch nur direkt von Microsoft.
    Man wird sehen ab wann die OpenJDK Implementierungen endlich voll verwendet werden können, aber ich wage schon zu behaupten, dass sich bereits viele Projekte auch in OpenJDK realisieren lassen ( aber nicht alle :P ).

    while not sleep
    sheep++

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