-
Ich halte die Konvertierung für den falschen Weg
Autor: lisgoem8 15.12.13 - 12:20
Ich finde es persönlich nicht empfehlenswert, ein DART-Script in JS zu konvertieren.
Gerade weil das Web offen ist, könnte man hier schnell mal die Sourcen für das Dart-Orginal verlieren. Und dann muss man doch mit den dann konv. schlecht leserlichen JS-Code weiter arbeiten.
Gerade wenn ein Kunde von einem Webentwickler Studio zum nächsten wandert, der die Seite dann weiter betreut, wird das häufiger passieren, fürchte ich.
Wenn Dart, dann bitte nur Nativ. Und wenn Mozilla nicht bereit ist und sicher auch Microsoft nicht, wird das hier genau so enden wie mit dem C-Projekt im Chrome.
Trotzdem finde ich toll, dass Google neues probiert. Aber ich sehe es momentan schon für gescheitert, weil nicht alle an einem Strang ziehen.
Und persönlich hab ich mich eh schon zu sehr an JS gewöhnt. Ich finde die Sprache perfekt. Es ist quasi alles da, was man braucht. Und auch in Sachen Sicherheit ist JS längst ausgreift, dass man es nicht mehr deaktivieren muss.
Gut bis auf eine Sache: Ich finde Java-Script sollte jeder AJAX-Zugriff zu einer andern Domains (ausgenommen alle sub-Domains) gesperrt werden.
Das dürfte aber der Werbeindustrie nicht passen. Aber die böse U+C-Anwalt Geschichte hat gezeigt, das es nötig wird.
Die Zugriff ist zwar bereits jetzt wegen Cross-Scripting enorm beschränkt, so dass man nur mit grossen Aufwand (REST) noch an die Daten kommt, doch senden kann man immer noch an fremde Domains. -
Re: Ich halte die Konvertierung für den falschen Weg
Autor: Haxx 15.12.13 - 13:07
lisgoem8 schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Ich finde es persönlich nicht empfehlenswert, ein DART-Script in JS zu
> konvertieren.
>
> Gerade weil das Web offen ist, könnte man hier schnell mal die Sourcen für
> das Dart-Orginal verlieren. Und dann muss man doch mit den dann konv.
> schlecht leserlichen JS-Code weiter arbeiten.
Wie das denn?
> Gerade wenn ein Kunde von einem Webentwickler Studio zum nächsten wandert,
> der die Seite dann weiter betreut, wird das häufiger passieren, fürchte
> ich.
Der Kunde muss sich eben auch den Sourccode geben lasse, bei JS ist das doch das selbe Problem wenn das JS minified wurde, mit GWT geschrieben oder anderem.
Wie machst du das denn wenn ein Projekt mit C++ geschrieben wurde, C# oder Java?
> Wenn Dart, dann bitte nur Nativ. Und wenn Mozilla nicht bereit ist und
> sicher auch Microsoft nicht, wird das hier genau so enden wie mit dem
> C-Projekt im Chrome.
C-Projekt?
> Trotzdem finde ich toll, dass Google neues probiert. Aber ich sehe es
> momentan schon für gescheitert, weil nicht alle an einem Strang ziehen.
Dann wäre wohl fast jede Webtechnologie gescheitert als sie auf kam.
> Und persönlich hab ich mich eh schon zu sehr an JS gewöhnt. Ich finde die
> Sprache perfekt. Es ist quasi alles da, was man braucht. Und auch in Sachen
> Sicherheit ist JS längst ausgreift, dass man es nicht mehr deaktivieren
> muss.
Wieviel Zeilen JS Code schreibst du denn in deinen Projekten? Für kleine Sachen ist das ja auch okay, aber für komplexe Webapplikationen ist es einfach nicht gemacht. -
Re: Ich halte die Konvertierung für den falschen Weg
Autor: tibrob 15.12.13 - 17:09
Haxx schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> lisgoem8 schrieb:
> ---------------------------------------------------------------------------
> -----
> Wieviel Zeilen JS Code schreibst du denn in deinen Projekten? Für kleine
> Sachen ist das ja auch okay, aber für komplexe Webapplikationen ist es
> einfach nicht gemacht.
Wie willst du sonst komplexe Webapplikation schreiben, die clientseitig laufen? Da gibt es nicht so viele Alternativen. Mit der richtigen Planung und nachladen von Code (damit nicht gleich 3 MB Scriptcode den Browser blockiert), ist es kein Problem, auch riesige Projekte umzusetzen. -
Re: Ich halte die Konvertierung für den falschen Weg
Autor: brunobrotspecht 15.12.13 - 22:53
Haxx schrieb:
> Wieviel Zeilen JS Code schreibst du denn in deinen Projekten? Für kleine
> Sachen ist das ja auch okay, aber für komplexe Webapplikationen ist es
> einfach nicht gemacht.
Frameworks? Genauso gut könnte man sagen Ruby und Python sind ohne Rails und Django nicht für komplexe Webapplikationen gemacht.



