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Schon etwas derb oder?

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  1. Schon etwas derb oder?

    Autor: Anonymer Nutzer 13.10.11 - 10:45

    "Mit Java habe die Skriptsprache aber bekanntlich nie etwas zu tun gehabt."

    Das man das selbst heute noch erwähnen muss... :)

  2. Re: Schon etwas derb oder?

    Autor: nur so 13.10.11 - 11:49

    Mittlerweile geht es ja in die andere Richtung. Wenn man gerade jüngeren Menschen erzählt, dass man mal etwas mit Java umgesetzt hat, muss man gleich dazu sagen, dass man nicht Javascript meint.

  3. Re: Schon etwas derb oder?

    Autor: Hmmpf 13.10.11 - 12:39

    Ihr tut so als wärs um Java längst geschehen, aber durch die Android plattform bekommt die technologie doch gerade neuen wind. Nebenbei gibt es eine reihe durchaus weit verbreiteter Software die in Java programmiert ist (Beispiel: Minecraft).

    Wenn wir mal .net abrechnen weil's die eigentlich vorzüge einer runtime umgebung nicht hat (crossplattform), ist Java im grunde die einzige ernst zu nehmende alternative zur nativen entwicklung.

    Was mich zum thema JS bringt. (geht mehr in die richtung der anderen comments zum artikel) Der browser ist die derzeit am meisten benutzte runtime umgebung überhaupt. Ob das jetzt ein segen oder ein fluch ist sei mal dahin gestellt, aber das ist nunmal die realität. Und so unvollkommen die sache auch ist, die akzeptanz ist bei den benutzern viel größer als bei jeder anderen runtime.

  4. Re: Schon etwas derb oder?

    Autor: Amüsierter Leser 13.10.11 - 13:14

    Hmmpf schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ihr tut so als wärs um Java längst geschehen, aber durch die Android
    > plattform bekommt die technologie doch gerade neuen wind. Nebenbei gibt es
    > eine reihe durchaus weit verbreiteter Software die in Java programmiert ist
    > (Beispiel: Minecraft).

    MineCraft ist auf dem Level, dass ich als Kind (und das ist lange her) auf meinem
    Amiga gespielt habe. Nur, dass es einen 2GHz Sempron mit 512 MB RAM und
    3D Grafikkarte überfordert.

    Gibt es irgendein ernstzunehmendes Spiel in Java?

    > Wenn wir mal .net abrechnen weil's die eigentlich vorzüge einer runtime
    > umgebung nicht hat (crossplattform), ist Java im grunde die einzige ernst
    > zu nehmende alternative zur nativen entwicklung.

    Ich mache das ganze in C++.
    Ebenfalls Portabel auf Linux, Mac und Windows.
    Inzwischen habe ich sogar PHP zugunsten von C++ ausgemustert.
    Effektiv kommt unterm Strich raus: weniger Redundanz, weniger Code, Typsicherheit,
    was unter'm Strich weniger Fehlerquellen bedeutet.

    > Was mich zum thema JS bringt. (geht mehr in die richtung der anderen
    > comments zum artikel) Der browser ist die derzeit am meisten benutzte
    > runtime umgebung überhaupt. Ob das jetzt ein segen oder ein fluch ist sei
    > mal dahin gestellt, aber das ist nunmal die realität. Und so unvollkommen
    > die sache auch ist, die akzeptanz ist bei den benutzern viel größer als bei
    > jeder anderen runtime.

    Es geht nicht nur um Benutzer. Es geht auch um Technik.
    Nur weil Schrott weit verbreitet ist, bedeutet das nicht, dass der Schrott deswegen gut ist. "Der Benutzer" (TM) interessiert sich nicht für die Technik dadrunter.

    Dass Skripte (und nichts anderes sind JS+CSS+HTML) inzwischen Gigahertzprozessoren benötigen, um einen Hyperlink-Text und ein wenig Animation darzustellen ist Wahnsinn. Das ging nämlich vor 20 Jahren auf Rechnern im einstelligen Megahertz-Bereich auch. Wieso braucht man heute 1000 bis 10000mal soviel Leistung, um einen Hyperlink-Text mit flüssigen Animationen anzuzeigen? Ist die Darstellung wirklich 1000mal besser geworden? Ich denke nicht...

  5. Re: Schon etwas derb oder?

    Autor: zer0x 13.10.11 - 14:38

    Amüsierter Leser schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > MineCraft ist auf dem Level, dass ich als Kind (und das ist lange her) auf
    > meinem
    > Amiga gespielt habe. Nur, dass es einen 2GHz Sempron mit 512 MB RAM und
    > 3D Grafikkarte überfordert.
    >
    > Gibt es irgendein ernstzunehmendes Spiel in Java?

    Nicht unbedingt, aber ernstzunehmende Software!

    > > Wenn wir mal .net abrechnen weil's die eigentlich vorzüge einer runtime
    > > umgebung nicht hat (crossplattform), ist Java im grunde die einzige
    > ernst
    > > zu nehmende alternative zur nativen entwicklung.
    >
    > Ich mache das ganze in C++.
    > Ebenfalls Portabel auf Linux, Mac und Windows.
    > Inzwischen habe ich sogar PHP zugunsten von C++ ausgemustert.
    > Effektiv kommt unterm Strich raus: weniger Redundanz, weniger Code,
    > Typsicherheit,
    > was unter'm Strich weniger Fehlerquellen bedeutet.

    Den C++ Code auf jeder Platform neu kompilieren bzw an die jeweiligen APIs anpassen, naja portabel ist das nicht wirklich!



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 13.10.11 14:38 durch zer0x.

  6. Re: Schon etwas derb oder?

    Autor: Amüsierter Leser 13.10.11 - 15:10

    zer0x schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > MineCraft ist auf dem Level, dass ich als Kind (und das ist lange her)
    > auf
    > > meinem
    > > Amiga gespielt habe. Nur, dass es einen 2GHz Sempron mit 512 MB RAM und
    > > 3D Grafikkarte überfordert.
    > > Gibt es irgendein ernstzunehmendes Spiel in Java?
    > Nicht unbedingt, aber ernstzunehmende Software!

    Warum wird dann MineCraft erwähnt?

    Natürlich gibt es ernstzunehmende Software in Java. Aber es ist nichts, was
    man nicht auch in anderen Sprachen formulieren könnte.
    Umgekehrt sieht die Sache anders aus.
    Warum gibt es keine ernstzunehmenden Spiele auf Java?

    Vieles ist auch einfach nur Vermittler zwischen GUI und DB. Das empfinde ich auch
    nicht als ernstzunehmend.

    > > Ich mache das ganze in C++.
    > > Ebenfalls Portabel auf Linux, Mac und Windows.
    > > Inzwischen habe ich sogar PHP zugunsten von C++ ausgemustert.
    > > Effektiv kommt unterm Strich raus: weniger Redundanz, weniger Code,
    > > Typsicherheit,
    > > was unter'm Strich weniger Fehlerquellen bedeutet.
    >
    > Den C++ Code auf jeder Platform neu kompilieren bzw an die jeweiligen APIs
    > anpassen, naja portabel ist das nicht wirklich!

    Es ist die Frage, welche Form von Portablität Du brauchst.

    Die meisten Prorgamme werden nicht portabel, z.B. auf einem USB-Stick, von einem
    OS zum nächsten getragen, sondern auf einem System installiert und bewegen sich
    von diesem System auch nicht mehr weg.

    Während der JIT-Compiler nun bei jedem Start erst alles kompiliert, ist ein nativer
    Code auf dem System sofort optimiert startklar.

    Für die USB-Stick-"Installation" ist Java hier auf den ersten Blick zugegebenermaßen
    besser geeignet.

    Weiterhin scheitert die Java-Portablität an der Inkompatiblität der VMs untereinander.
    Das führt teilweise soweit, dass Firmen bei der Installation der Programme eine
    Java-VM auf der die Software entwickelt wurde mitliefern, die dann zusätzlich zum
    Programm installiert wird. Also parallel zur Standard-Java-VM.
    Das wäre etwa so, als würde ich zum Start meines Programms noch eine VM für
    VirtualBox mitliefern. Zum Beispiel ein Linux, auf dem dann mein Programm läuft, egal
    ob der Host ein Linux, Mac oder Windows ist.
    Diese VM könnte dann auch wieder auf dem USB-Stick portabel gespeichert werden...

    Ich wäre vorsichtig, was das angeht. Ich bin auch schon häufig über fehlende
    Funktionalität bei Java gestolpert, zum Beispiel die Prozessorauslastung.
    Lies sich bis einschließlich 1.5 nicht auslesen. Hat sich ja vielleicht inzwischen ge-
    ändert. 1.4 konnte mir nichtmals sagen, welche Laufwerke wie voll waren, das geht
    ab 1.5. Dieses Feature durfte ich dann für Windows nachimplementieren.
    Nur für Windows. Diese Software ist damit auch nicht mehr portabel.

    Bleibt die Frage, was benötigt wird. Muss ein Programm auf dem USB-Stick gestartet
    werden können oder reicht es, wenn es die Daten auf dem USB-Stick ablegt?
    Wieviele Programme sind auf Deinem USB-Stick installiert?

    Zumal Dein Programm bei mir trotzdem nirgendwo laufen würde.
    Ich benutze vorrangig Linux und Macs. Apple liefert Java nicht mehr standardmäßig
    aus. Auf Linux installiere ich es in der Regel nicht, ich benutze entsprechend offenbar
    keine Java-Programme. Auch auf Windows habe ich es selten installiert.

    Drei native Versionen für Mac/Linux/Windows meines Programms wären kleiner
    als eine Java-Installation, die ich auf dem USB-Stick für alle drei OS bereit liegen
    haben müsste um vergleichbare Bedingungen zu haben.

    Also soooo portabel ist Java auch nicht, als dass man nur das jar-File anklicken
    müsste.

  7. Re: Schon etwas derb oder?

    Autor: Trollversteher 13.10.11 - 15:14

    >Wenn wir mal .net abrechnen weil's die eigentlich vorzüge einer runtime umgebung nicht hat (crossplattform), ist Java im grunde die einzige ernst zu nehmende alternative zur nativen entwicklung.

    Wieso? Was ist mit Mono und Dotgnu?

  8. Re: Schon etwas derb oder?

    Autor: Anonymer Nutzer 13.10.11 - 18:14

    Du baust etwas auf was keiner hier, bis zu deinem Beitrag, behauptet hat.

    Warum?

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