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Maschinenbau-Ingenieure wie er sind das Problem

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  1. Maschinenbau-Ingenieure wie er sind das Problem

    Autor: Computer_Science 19.09.21 - 14:23

    Maschinenbau-Ingenieure wie Herr Schäfer sind das Problem ... sie haben überhaupt keine Ahnung von Informatik, sitzen aber in Schlüsselpositionen. Er kann Chip-Fertigung und Softwareentwicklung gar nicht einschätzen ... allein die Idee als Autokonzern ein Betriebssystem zu entwickeln zeugt von übersprudelnder Naivität ...
    Dateisysteme und OS-Kernel sind haben vermeintlich schnell etwas Vorzeigbares ... aber bis zur Produktivbetriebs-Reife dauert es JAHRE ... weil sie nahezu fehlerfrei laufen müssen !!!

    * Btrfs brauchte Jahre
    * Apple musste seine eigenen OS Versuche einstampfen und kaufte mit der Übernahme von NeXT ein brauchbares OS einkaufen
    * Microsoft brauchte 3 Versionen, um ein halbwegs nutzbares Windows auf die Beine zu stellen
    * Linux brauchte von 1991-1994 um einen Kernel Verion 1.0 zu releasen
    * ich selbst hab noch für das RTOS VxWorks programmiert ... das steckt in diversen Mars Rovern, Industrierobotern von ABB, BMW iDrive, Honda ASIMO, der BOING 787, usw ... es dauerte auch hier Jahre, teilweise ein ganzes Jahrzehnt um auf einen brauchbaren Stand zu kommen ...

    MBOS wird spektakulär scheitern oder erst 2030 fertig sein ... das werden die Maschinenbau Ingenieure aber erst zu spät merken

  2. Re: Maschinenbau-Ingenieure wie er sind das Problem

    Autor: bofhl 20.09.21 - 11:04

    Computer_Science schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Maschinenbau-Ingenieure wie Herr Schäfer sind das Problem ... sie haben
    > überhaupt keine Ahnung von Informatik, sitzen aber in Schlüsselpositionen.

    Das Hauptproblem sind die ganzen Nicht-Ingenieure in vielen Bereichen der Branche!
    Vor allem Maschinenbauer wissen, dass man sich permanent anpassen muss - und IT-Leute sind heute nur mehr "Mittel zum Zweck" und nichts Spezielles mehr - auch wenn sie sich oft für "was Besseres" halten! (so oft mein Eindruck)

    > Er kann Chip-Fertigung und Softwareentwicklung gar nicht einschätzen ...

    Ich weiß nicht, was du von Maschinenbauern für Vorstellung hast! Die meisten haben von Softwarestrukturen und Fertigung von System wie Chips mehr Ahnung als jeder IT-Fuzzi.
    Die sind nämlich die, die Anlagen entwickeln, designen und auch konstruieren - von Anfang bis Ende.

    > allein die Idee als Autokonzern ein Betriebssystem zu entwickeln zeugt von
    > übersprudelnder Naivität ...

    "Für die Erstellung der Software wollen die Entwickler auf bestehende Software-Stacks zurückgreifen." - was genau heißt das für dich?
    Für mich bedeutet das schlicht, dass bereits bestehende OS als Unterbau benutzt wird - ähnlich wir bei nahezu allen benutzten "Betriebssystemen" (Linux ist ja auch nur der Kernel und nicht das gesamte "OS"!)

    > Dateisysteme und OS-Kernel sind haben vermeintlich schnell etwas
    > Vorzeigbares ... aber bis zur Produktivbetriebs-Reife dauert es JAHRE ...
    > weil sie nahezu fehlerfrei laufen müssen !!!
    >
    > * Btrfs brauchte Jahre
    > * Apple musste seine eigenen OS Versuche einstampfen und kaufte mit der
    > Übernahme von NeXT ein brauchbares OS einkaufen

    Mussten sie nicht - Jobs bestand nur darauf um zu mehr Geld zu kommen! (wurde für Pixar u.ä. Projekte genutzt)

    > * Microsoft brauchte 3 Versionen, um ein halbwegs nutzbares Windows auf die
    > Beine zu stellen
    > * Linux brauchte von 1991-1994 um einen Kernel Verion 1.0 zu releasen
    > * ich selbst hab noch für das RTOS VxWorks programmiert ... das steckt in
    > diversen Mars Rovern, Industrierobotern von ABB, BMW iDrive, Honda ASIMO,
    > der BOING 787, usw ... es dauerte auch hier Jahre, teilweise ein ganzes
    > Jahrzehnt um auf einen brauchbaren Stand zu kommen ...

    Sorry, aber lese dir bitte noch mal genau den Artikel durch!
    (PS: VxWorks arbeitet auch in Daimler-Fahrzeugen!)

    >
    > MBOS wird spektakulär scheitern oder erst 2030 fertig sein ... das werden
    > die Maschinenbau Ingenieure aber erst zu spät merken

    Lieb die Hellseherei! Und wie viele Autos hast du schon entwickelt und fertig gebaut?

    Scheinbar hälst du alle alle Maschinenbau-Ingenieure für Idioten - nun, ich halte alle Nur-ITler und BWLer für selbstverliebte Dummköpfe. Und nein, ich bin nicht in erster Linie Maschinenbauer - obwohl ich das neben Elektrotechnik, Nachrichtentechnik und techn. Informatik auch studiert habe.

  3. Re: Maschinenbau-Ingenieure wie er sind das Problem

    Autor: Trollversteher 20.09.21 - 11:36

    >Das Hauptproblem sind die ganzen Nicht-Ingenieure in vielen Bereichen der Branche!
    Vor allem Maschinenbauer wissen, dass man sich permanent anpassen muss - und IT-Leute sind heute nur mehr "Mittel zum Zweck" und nichts Spezielles mehr - auch wenn sie sich oft für "was Besseres" halten! (so oft mein Eindruck)

    >Ich weiß nicht, was du von Maschinenbauern für Vorstellung hast! Die meisten haben von Softwarestrukturen und Fertigung von System wie Chips mehr Ahnung als jeder IT-Fuzzi.
    Die sind nämlich die, die Anlagen entwickeln, designen und auch konstruieren - von Anfang bis Ende.

    Sorry, unabhängig davon, was ich von Aussagen des TEs halte, aber hier sprechen wohl eher die üblichen Vorurteile als tatsächliche Praxis-Erfahrung, was?

    Also statt hier die einen dümmlich als "IT Fuzzis" zu diffamieren und die anderen quasi in den göttlichen Stand des Allwissenden zu erheben wäre es wohl eher angebracht, jedem in seiner Domaine seine Kompetenz zuzugestehen und zu akzeptieren, dass ein Maschinenbauer als Softwareentwickler genau so ungeignet und eine Fehlbesetzung ist wie es das umgekehrt, mit einem Software Entwickler als Maschinenbauer wäre. In dem Bereich sitzen nämlich eben *keine* "IT Fuzzis" oder "Code Monkeys", die mal eine Website zusammengekloppt haben und sich daher für erfahrene Programmierer halten. Ich erlebe gerade aktuell in meinem Projekt, wie Code von Maschinenbauern aussieht, die sich für Softwareentwickler halten, und da ist mir schon so manche gruselige "Stilblüte" untergekommen, die ich nicht mal einem blutigen Junior Entwickler frisch von der Uni zutrauen würde.

    Von daher: Schuster bleib bei Deinem Leisten und wenn jeder auf seinem eigenen Fachgebiet brilliert und Dinge, von denen er keine Ahnung hat den Experten anderer Fachgebiete überlässt ohne zu meinen, sich mit strunzdämlichen Herabwürdigungen der Fachkompetenz anderer a la "IT Fuzzis" über andere Spezialisten und deren Leistung auf ihrem Gebiet zu erheben, dann klappt das mit der erfolgreichen Zusammenarbeit.

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