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Warum eigentlich eine fette Datei?

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  1. Warum eigentlich eine fette Datei?

    Autor: Tekl 27.10.09 - 10:00

    Statt eines Ordners mit je einer Datei pro Mail? Wäre weniger anfällig für Datenverluste, besser von extern zu durchsuchen (Dateisuche), einfacher inkrementell zu sichern und zu synchronisieren und so weiter ...

    Mit fiele nur ein Nachteil ein: Das Kopieren von vielen kleinen Einzeldateien dauerte länger. Gibt’s noch mehr Nachteile?

    --
    Tekl

  2. Re: Warum eigentlich eine fette Datei?

    Autor: Himmerlarschundzwirn 27.10.09 - 10:05

    Kleine Einzeldateien liesen sich in der Vergangenheit schwerer closed halten ;-)

  3. Re: Warum eigentlich eine fette Datei?

    Autor: Toreon 27.10.09 - 10:09

    Na ja. Zum einen Security Gedanken.
    Zum anderen passt der File Gedanke nicht zu verknüpften Informationen.

    Was man braucht ist eine einfache Datenbank, zum Beispiel mySQL.
    Dann wäre echte Flexiblität drin, hohe Geschwindigkeit möglich, sicher und offen.

  4. Re: Warum eigentlich eine fette Datei?

    Autor: Bouncy 27.10.09 - 10:17

    aber schlechter aus outlook heraus zu durchsuchen.
    außerdem wäre es ohne eine art inhaltsverzeichnis kaum machbar, eine outlook-interne ordnerstruktur aufzubauen.
    und kontakte, aufgaben, kalenderelemente usw. gehören auch zu einer pst, der ordner würde damit zehntausende kleine dateien beinhalten, die bei jedem start durchsucht werden müßten. das senkt die performance enorm, sequentielles lesen einer großen datei ist bekanntlich bedeutend schneller.

    ergo spricht so ziemlich alles gegen deinen ansatz ;)

  5. Re: Warum eigentlich eine fette Datei?

    Autor: SirDodger 27.10.09 - 10:23

    ... nur bedingt.
    Es gibt - neben den reinen, direkten Zugriff - auch möglichkeiten von Caching, Indexing und so weiter.
    Schau dir in dem Zusammenhang mal dovecot als POP3/IMAP Server and, der bei 10GB Datenmenge pro Account noch immer einen hohen Durchsatz bei der sucher erreicht.
    Und Kalenderdaten, Aufgaben etc. lassen sich durchaus in einen IMAP-Namensraum speichern.
    Das mach IMHO Kolab (mit cyrus als IMAP-Service) vor.

    Ich denke, M$ hat damals mit bewusst eine einzige, statische Dateiform gewählt. Um halt Konkurenten aussen vor zu halten und den Daumen aufs Format legen zu können. (Klagen wg. igendwelchen Zugriffsversuchen eingeschlossen)

  6. Re: Warum eigentlich eine fette Datei?

    Autor: Multikern 27.10.09 - 10:28

    PST ist nichts anderes als eine propritäre Kombination aus Datenbanken und Filesystem.

    http://www.five-ten-sg.com/libpst/rn01re05.html

    Zudem kann man diese bereits in andere übliche Formate konvertieren (MBOX).

    http://www.five-ten-sg.com/libpst/

  7. Re: Warum eigentlich eine fette Datei?

    Autor: IchDuErSieES 27.10.09 - 11:56

    Bisl OT, aber mySQL in einem Atemzug mit flexibel, hoher Geschwindigkeit und sicher?

    Schnell vielleicht noch halbwegs ja und offen, naja afaik auch nicht wirklich.

    Und hinter ein Mailclient eine Datenbank hängen? Das wird immer absurder...

    IMAP ist übrigens etwas schönes...

  8. Re: Warum eigentlich eine fette Datei?

    Autor: Ingenieur 27.10.09 - 15:29

    Multikern schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > PST ist nichts anderes als eine propritäre Kombination aus Datenbanken und
    > Filesystem.
    > Zudem kann man diese bereits in andere übliche Formate konvertieren
    > (MBOX).

    PST ist zugegeben ein proprietäres Format und mbox ist nach über 40 Jahren jetzt ein Standard, aber mbox ist für größere Systeme völlig ungeeignet. Dort ist eine Mailbox ist ebenfalls eine einzige Datei, diese ist aber nicht indiziert und muss daher stets komplett gelesen werden. Es ist nur sehr schlecht für Multitasking geeignet, da für jede Operation mittels Sperren ein anderer Zugriff verhindert werden muss. Dazu kommt, dass sich leider viele Unixe nicht an den Standard halten und davon abweichen. Damit ist es in heutigen Zeiten überhaupt nicht mehr zu gebrauchen.

    Als Alternative bietet sich maildir an. Dies ist leider kein Standard, aber oft verwendet. Der größte Vorteil ist, dass es auf Sperren verzichtet und daher multitasking-tauglich ist. Es speichert jede Mail in einer Datei. Dies ist sehr nützlich für Mail Transfer Agents und Mailserver, aber eher ungeeignet für einen Mailstore. Es fehlen Indizierung- und Suchmöglichkeiten, es verschwendet durch das Konzept ungeheuerlichen Speicherplatz und wird bei einem sehr großen Mailstore sehr langsam, da sehr viele Dateioperationen durchgeführt werden müssen. Zudem kann maildir zum Beispiel unter Windows nicht implementiert werden, da die Spezifikation unerlaubte Zeichen in Dateinamen vorsieht, z.B. das Komma. Alle Mails müssen im RFC822-Format sein (Text-Nachrichten). Unicode wird nur für Verzeichnisnamen unterstützt. Es gibt aber verschiedene proprietäre Erweiterungen, die versuchen maildir zu optimieren. Diese sind jedoch oft auf eine bestimmte Anwendung beschränkt.

    PST mag nicht gut sein, aber die Alternativen sind es meistens auch nicht.

  9. Re: Warum eigentlich eine fette Datei?

    Autor: stpn 27.10.09 - 15:44

    Apple verwendet dafür SQLite…

  10. Re: Warum eigentlich eine fette Datei?

    Autor: stpn 27.10.09 - 15:49

    apple mail verwendet afaik intern eine sqlite datenbank, spiegelt die inhalte zum auslesen durch externe komponenten jedoch noch zusätzlich als einzelne dateien.

  11. Re: Warum eigentlich eine fette Datei?

    Autor: Rost 27.10.09 - 16:09

    stpn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Apple verwendet dafür SQLite…

    Aber nicht für die Emails, sondern nur für den Index. Die Emails liegen in Einzeldateien.

  12. Danke! Der beste Kommentar zum Artikel!!

    Autor: MailMigrator 27.10.09 - 22:22

    Outlook ist Mega-Out! Seit Monaten migriere ich Email-Konten zu Thunderbird und Evolution.

    Was Microsoft macht, interessiert mich nicht mehr. Multi-Plattform-Software mit offenem veränderbaren Quellcode ist besser für meine Zwecke und die meiner Kunden.

    Zuerst ist das Geschrei wegen fehlendem Outlook groß, doch die Leute gewöhnen sich schnell um. Sicherheit und einfache Bedienung haben die meisten Anwender überzeugt.

    Nochmals Dankeschön für die Links ;-)

  13. Danke II

    Autor: MailMigrator 27.10.09 - 22:25

    sorry ich meinte natürlich diesen Kommentar:

    Multikern schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > PST ist nichts anderes als eine propritäre Kombination aus Datenbanken und
    > Filesystem.
    >
    > www.five-ten-sg.com
    >
    > Zudem kann man diese bereits in andere übliche Formate konvertieren
    > (MBOX).
    >
    > www.five-ten-sg.com

  14. Re: Danke! Der beste Kommentar zum Artikel!!

    Autor: jojoba 14.07.10 - 09:27

    Na ich finde ganz und gar nicht das Outlook megaout ist. Man sollte von dem Gedanken wegkommen, dass Outlook nur genutzt wird um Mails abzurufen.

    Wenn Outlook nur für den Emailverkehr genutzt wird stime ich zu, dass Outlook überflüssig ist.

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