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Ja das web ist halt sehr ineffizient

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  1. Ja das web ist halt sehr ineffizient

    Autor: dangi12012 20.05.19 - 15:18

    Alles ist vom prinzip mal als string zu parsen und kann erst dann dargestellt und ausgeführt werden.

    Sicher könnte man den DOM das CSS und das JS als kompilierte bäume versenden. Also statt im css "345px" als string verschickt man dann 345 als int. (Im kontext eines baumes)
    Kein parsen, und die werte liegen schon alle im Empfangsbuffer.


    Jeder weiß dass das besser ist aber man hat es nicht gemacht wegen Kompatibilität.

  2. Re: Ja das web ist halt sehr ineffizient

    Autor: teenriot* 20.05.19 - 15:43

    Ich kann den Hang zu endlos Rückwärtskompatibilität nicht verstehen. Insbesondere, weil die zwar oft angestrebt aber doch selten 100% erreicht wird. Manchmal braucht es Revolution statt Evolution. Aus einer Dokument-Beschreibungssprache einen Anwendungscontainer herauszufrickeln ist von Grund auf keine saubere Lösung.

    Man hat jetzt genug Erfahrung und weiß wohin sich die Dinge entwickeln werden und entwickelt haben. Browser sind quasi ein eigenes Betriebssystem. Dementsprechend sollte man einen Bruch unternehmen, allein schon aus ökologischer Notwendigkeit heraus. Ich kann keine Zahlen nennen oder auch nur schätzen, aber denke, dass eine optimale Infrastruktur auf Soft- & Hardwareebene einen global spürbaren Effekt beim Energieverbrauch und somit bei den Emissionen hätte. 100 einzelne Promille-Maßnahmen ergeben zusammen eine deutliche Verbesserung.

  3. Re: Ja das web ist halt sehr ineffizient

    Autor: bombinho 20.05.19 - 15:52

    Das wuerde die Lesbarkeit und Kontrolle der Inhalte weiter erschweren.
    Aber gut, dann kommen eben entsprechend angepasste Werkzeuge, irgendwie muessen ja auch die Entwickler sehen koennen, was da passiert.

  4. Re: Ja das web ist halt sehr ineffizient

    Autor: Graveangel 20.05.19 - 18:01

    dangi12012 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Alles ist vom prinzip mal als string zu parsen und kann erst dann
    > dargestellt und ausgeführt werden.
    >
    > Sicher könnte man den DOM das CSS und das JS als kompilierte bäume
    > versenden. Also statt im css "345px" als string verschickt man dann 345 als
    > int. (Im kontext eines baumes)
    > Kein parsen, und die werte liegen schon alle im Empfangsbuffer.
    >
    > Jeder weiß dass das besser ist aber man hat es nicht gemacht wegen
    > Kompatibilität.


    Ich finde auch, es sollte nicht mehr so das Problem sein, all das auch als fertig kompilierte Version zu versenden und einige Schritte in der Auswertung zu überspringen.
    Warum gibt es da keine Bestreben? Man könnte den gleichen Kram weiter schreiben und einfach einiges, was eh immer passiert, vorweg tun.

    Das Beste, der Server könnte beim request angeben, dass er es unterstützt und schon schickt man es so.
    Falls nicht, kann man weiter einfach das alte schicken.

  5. Re: Ja das web ist halt sehr ineffizient

    Autor: Trollversteher 21.05.19 - 10:30

    >Sicher könnte man den DOM das CSS und das JS als kompilierte bäume versenden. Also statt im css "345px" als string verschickt man dann 345 als int. (Im kontext eines baumes) Kein parsen, und die werte liegen schon alle im Empfangsbuffer.

    Dazu bräuchte es aber doch eine statische Typisierung - solang ich jederzeit mit String Operationen auf vermeintlichen Int Variablen "herumholzen" kann, wird das ein wenig schwierig.

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