1. Foren
  2. Kommentare
  3. Software-Entwicklung
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Mozillas…

Grundlegender Fehler von Rust

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Grundlegender Fehler von Rust

    Autor: Omnibrain 16.07.15 - 10:58

    Der Fehler war die Sprache ohne IDE LanguageServices zu entwickeln. Man hätte sowas machen sollen wie z.b. Roslyn oder NRefactory für C#, damit man leicht code completion, formattierung usw. in die Editoren/IDEs bekommt.

    Eine sprache + compiler ist quasi nichts wert. Programmierer sind heutzutage mehr gewohnt als VI/Emacs :)

    Wenn das erst kommt, wenn der rust hype vorbei ist interessiert sich keiner mehr für. Sowas muss man gleich mit machen.

  2. Re: Grundlegender Fehler von Rust

    Autor: pythoneer 16.07.15 - 11:01

    du meinst Racer oder was?

  3. Re: Grundlegender Fehler von Rust

    Autor: Trockenobst 16.07.15 - 12:03

    Omnibrain schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Eine sprache + compiler ist quasi nichts wert. Programmierer sind
    > heutzutage mehr gewohnt als VI/Emacs :)

    Ja, und deswegen nutze ich die Rust Eclipse Integration und wenn mir einfällt was man einfacher besser machen würde ich das auch einhacken :D

    https://github.com/RustDT/RustDT/blob/latest/documentation/Features.md#features

  4. Re: Grundlegender Fehler von Rust

    Autor: Omnibrain 16.07.15 - 13:33

    Nein - das ist ein 3rd party project das sich am parsing, ast building usw versucht.
    Das muss man gleich von vorneherein mit bauen und das ganze tooling muss drauf aufsetzen.
    Wenn ich den code von racer richtig verstanden hab machen die z.b. find definition per regex - sollte alles sagen.

    Bis so ein 3rd party projekt wirklich brauchbar ist vergehen jahre. Das gleich mitzuentwickeln ist nicht so dramatisch, weil man den ganzen Krempel (AST, Resolving etc.) sowieso braucht.

  5. Visual Studio Rust Support :D

    Autor: Trockenobst 16.07.15 - 13:38

    Omnibrain schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der Fehler war die Sprache ohne IDE LanguageServices zu entwickeln. Man
    > hätte sowas machen sollen wie z.b. Roslyn oder NRefactory für C#, damit man
    > leicht code completion, formattierung usw. in die Editoren/IDEs bekommt.

    Gerade heute frisch rein: Visual Studio bringt von Microsoft direkt Rust Support
    http://heise.de/-2751562

  6. Re: Visual Studio Rust Support :D

    Autor: Omnibrain 16.07.15 - 14:57

    Aus dem Artikel:
    "Damit nicht genug, kann auch bereits der Cross-Plattform-Editor Visual Studio Code das Arbeiten mit Rust-Code durch Syntax-Highlighting vereinfachen."

    Wow - echtes Syntax Highlighting !!!! Genau das hab ich gemeint :)

  7. Re: Grundlegender Fehler von Rust

    Autor: pythoneer 16.07.15 - 15:00

    Omnibrain schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nein - das ist ein 3rd party project das sich am parsing, ast building usw
    > versucht.
    > Das muss man gleich von vorneherein mit bauen und das ganze tooling muss
    > drauf aufsetzen.

    Ah, ich verstehe. Mann sollte die IDE und die Toolchain bauen bevor man anfängt sich über die Sprache Gedanken zu machen – das macht natürlich Sinn.

    > Wenn ich den code von racer richtig verstanden hab machen die z.b. find
    > definition per regex - sollte alles sagen.

    Was sagt es uns denn.

    > Bis so ein 3rd party projekt wirklich brauchbar ist vergehen jahre. Das
    > gleich mitzuentwickeln ist nicht so dramatisch, weil man den ganzen Krempel
    > (AST, Resolving etc.) sowieso braucht.

    Aha ... – dieser Satz sollte alles sagen.

  8. Re: Grundlegender Fehler von Rust

    Autor: esgeh 16.07.15 - 16:32

    Omnibrain schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nein - das ist ein 3rd party project das sich am parsing, ast building usw
    > versucht.
    > Das muss man gleich von vorneherein mit bauen und das ganze tooling muss
    > drauf aufsetzen.

    Meinst Du, dass das dieselben Anforderungen sind? Beim Editieren hast Du ja in der Regel unvollständige Programme wo die Klammerung vielleicht auch unvollständig ist. Ohne weiteres würdest Du diese Parsing/AST-Building Module vom Compiler nicht benutzen können. Im schlimmsten Fall muss man es ganz anders machen. Ich weiß jett nicht, wie erfolgreich Clang-basierte IDEs für C und C++ sind oder was man da noch an Arbeit reinstecken muss, bis es das tut, was man will. Aber ich tippe mal darauf, dass das generell kein einfaches Problem ist und dass die Überlappung mit dem, was ein Compiler da tut, nicht unbedingt groß ist. Das sind zumindest zwei verschiedene Einsatzgebiete.

  9. Re: Grundlegender Fehler von Rust

    Autor: Omnibrain 16.07.15 - 22:21

    > Meinst Du, dass das dieselben Anforderungen sind? Beim Editieren hast Du ja
    > in der Regel unvollständige Programme wo die Klammerung vielleicht auch
    > unvollständig ist. Ohne weiteres würdest Du diese Parsing/AST-Building
    > Module vom Compiler nicht benutzen können. Im schlimmsten Fall muss man es
    > ganz anders machen.

    Ja eben man muss es etwas anders machen. Daher macht mans halt gleich richtig und der Parser ist inkrementell und fault tolerant. Nodes die unvollständig sind werden halt nur unvollständig eingetragen - ggf. als generic text node.

    Die Überlappung was ein Compiler da tut und in einem editor auftritt ist recht groß. Ein compiler soll ja auch nicht gleich beim 1. fehler abbrechen. Eigentlich ist es erst auf semantischer ebene so richtig interessant das zu verwenden.
    Der eigentliche Knackpunkt ist das resolven und typsystem geschichten wie inference etc. - das braucht der compiler und die IDE.

    Daneben bietet rust eine relativ umfangreiche statische analyse - würde sich dazu eignen in die IDE zu bringen und ggf. gleich sogar code fixes etc. anzubieten dafür. Das alles nochmal zu entwickeln und zu synchronisieren ist ein haufen arbeit.

    Ein inkrementeller fault tolerant compiler macht sinn, wenn man mit Entwicklungswerkzeugen arbeitet. Da sind dann auch so geschichten wie inkrementelle background compilierung usw. möglich. Wenn man nicht gleich von anfang an seine sprache so entwirft das die ganze arbeit die man mit dem parsen & compiler gehabt hat auf IDE ebene weiter usen kann verschwendet man seine zeit.

    Compiler für command line == letztes Jahrtausend. Heutzutage sollten die teile gut parallelisierbar und wiederverwendbar sein. Hat mich bei rust erstaunt, das eine sprache noch so entworfen wird.

    Bis das alles für rust auf dem level des sprachcompilers ist vergehen noch jahre - die man sich hätte gleich sparen können.

    Hab vor einiger zeit mal bei rust reingeschaut und geguckt, ob man evtl. da einen guten IDE support machen kann - ging leider nicht. Das alles vom scratch nochmal zu entwickeln bei einer sprache die im fluss ist und zu der es keinerlei doku gibt
    (Man braucht für sowas mehr als ein paar 'examples' - muss alles recht genau spezifiziert sein.) ist mir dann aber zu aufwändig gewesen. Ist schade.

    Microsoft macht das richtig - z.b. bei type script, f# etc. haben sie das auch gleich offen entwickelt. Wenn man das macht kann man sich auch die umfangreiche sprachspezifikation sparen. Bei rust hat man weder das eine noch das andere.

    Schade - ist mMn eine der interessantesten sprachentwicklungen dieses jahrtausends.

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Sie müssen ausserdem in Ihrem Account-Profil unter Forum einen Nutzernamen vergeben haben. Zum Login

Stellenmarkt
  1. TECE GmbH, Emsdetten
  2. operational services GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main, Berlin, Dresden, München
  3. IUBH Internationale Hochschule GmbH, Bad Reichenhall
  4. rema.germany, Gescher

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. externe Festplatten und SSDs günstiger, Apple generalüberholt reduziert)
  2. 166,99€ (Bestpreis!)
  3. (u. a. Asus ROG Strix B450-F Gaming-Mainboard für 98,95€)
  4. 69,99€ (Bestpreis!)


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Radeon RX 6800 (XT) im Test: Die Rückkehr der Radeon-Ritter
Radeon RX 6800 (XT) im Test
Die Rückkehr der Radeon-Ritter

Lange hatte AMD bei Highend-Grafikkarten nichts zu melden, mit den Radeon RX 6800 (XT) kehrt die Gaming-Konkurrenz zurück.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Radeon RX 6800 (XT) Das Unboxing als Gelegenheit
  2. Radeon RX 6000 AMD sieht sich in Benchmarks vor Nvidia
  3. Big Navi (RDNA2) Radeon RX 6900 XT holt Geforce RTX 3090 ein

Weiterbildung: Was IT-Führungskräfte können sollten
Weiterbildung
Was IT-Führungskräfte können sollten

Wenn IT-Spezialisten zu Führungskräften aufsteigen, müssen sie Fachwissen in fremden Gebieten aufbauen - um Probleme im neuen Job zu vermeiden.
Ein Bericht von Manuel Heckel

  1. IT-Profis und Visualisierung Sag's in Bildern
  2. IT-Jobs Die schwierige Suche nach dem richtigen Arbeitgeber
  3. Digitalisierung in Firmen Warum IT-Teams oft übergangen werden

Energy Robotics: Ein kopfloser Hund für 74.500 US-Dollar
Energy Robotics
Ein kopfloser Hund für 74.500 US-Dollar

Als eines der ersten deutschen Unternehmen setzt Energy Robotics den Roboterhund Spot ein. Sein Vorteil: Er ist vollautomatisch und langweilt sich nie.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Kickstarter Nibble ist ein vierbeiniger Laufroboter im Mini-Format
  2. Boston Dynamics Roboterhunde scannen ein Werk von Ford
  3. Robotik Laborroboter forscht selbstständig