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Unternehmenskultur hat sich nie geändert

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  1. Unternehmenskultur hat sich nie geändert

    Autor: nohoschi 25.10.21 - 14:23

    Microsoft macht bei quelloffener Projekten was notwendig ist um kommerziellen Erfolg zu erlangen. Der Kulturwandel bei Microsoft sieht so aus, dass quelloffener Code an sich nicht mehr "böse" ist. Microsoft hat gelernt, dass man damit trotzdem Geld verdienen kann.


    Das Verhalten und die Strategie hat sich nicht geändert:
    So ist "web.skype.com" nur mit Chrome und Edge (also wieder Chrome) nutzbar ist, Firefox oder Epiphany werden ausgeschlossen. Fühlt sich wie 2001 an? Ist es auch. Automatisierte E-Mails an Apple Mail Nutzer, sie sollen gefälligst den Exchange Client installieren, statt einer frei gewählten E-Mail Anwendung. Microsoft baut auch gerne Linux in Windows ein um Linuxinstallationen zu drücken - umgekehrt wird Code für Direct3D nicht freigegeben. Wäre ja doof, am Ende verliert man Spieler an Windows und damit Nutzer als Gewicht am Markt. Und dazu gehört auch TPM in Windows 11 inklusive der Zwangsupdates, auf die Weise kann Microsoft die Hardware besser kontrollieren. In Sinne der Nutzer wären jedoch möglichst freie und durchschaubare Personalcomputer. Gibt es offene APIs zu Teams? Ich denke nicht, oder?

    Warum gibt es dann aber VSCode für Linux? Weil das Microsoft Vorteile bringt bei der Marktdurchdringung von C# und DOTNET. Wo das genutzt wird, kann Microsoft hinterher etwas verkaufen. Und wenn es Clouddienste auf Basis von Linux sind. Unter der Prämisse kann man sich dann fragen, wie durchdacht die Entscheidung war.

    PS: Apple setzt schon lange auf offenen Quellcode, viel mehr als Microsoft. "Offen" ist Apple deswegen nicht, man teilt sich den Quellcode von WebKit zwischen Safari und Epiphany, den von LLVM auch. Aber Apple lässt euch sicher nicht selbst Apps auf dem iPhone installieren. Für Apple sind das Haushaltsgerät unter deren Kontrolle, keine Allzweckcomputer.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 25.10.21 14:28 durch nohoschi.

  2. Re: Unternehmenskultur hat sich nie geändert

    Autor: Megusta 25.10.21 - 15:31

    mit OpenSource kannst du kein Geld verdienen, die Strategie ist die Gleiche wie bei Apple. Der eine bindet mit Hardware, der andere mit Software. Google macht es auch nicht aus nächsten Liebe - so what?!
    Einzige Lösung ist genug freiwillige Programmierer damit OpenSource nicht irgendwann ausstirbt. Alle anderen interessiert es auch nicht - Hauptsache einfach und billig!

  3. Re: Unternehmenskultur hat sich nie geändert

    Autor: nohoschi 25.10.21 - 16:15

    Das erkläre ich dann mal den angestellten bei Red Hat (IBM), SUSE, Canonical, Igalia, BWM, Bosch und Konsorten. Dass die damit kein Geld verdien...moment mal?

    Ja. Bequemlichkeit und Bindung sind die Dinge mit denen in der IT gearbeitet wird, statt Qualität und Verlässlichkeit. Aber so schlecht stehen die Dinge nicht, auch und gerade weil es Leute gab und gibt die Fehlentwicklungen erkannt haben :)

  4. Re: Unternehmenskultur hat sich nie geändert

    Autor: Megusta 25.10.21 - 16:29

    nohoschi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das erkläre ich dann mal den angestellten bei Red Hat (IBM), SUSE,
    > Canonical, Igalia, BWM, Bosch und Konsorten. Dass die damit kein Geld
    > verdien...moment mal?
    >
    > Ja. Bequemlichkeit und Bindung sind die Dinge mit denen in der IT
    > gearbeitet wird, statt Qualität und Verlässlichkeit. Aber so schlecht
    > stehen die Dinge nicht, auch und gerade weil es Leute gab und gibt die
    > Fehlentwicklungen erkannt haben :)


    ich will die Zahlen jetzt nicht vergleichen, es ist aber eine einfache Mathematik. Wenn ich 100¤ pro Produkt nehme und dieses dann Millionenfach verkaufe und zusätzlich noch Geld für den Service nehme. Dann habe ich deutlich mehr in der Tasche, als ein Unternehmen, dass seine Software umsonst verteilt und nur von dem Service lebt.

  5. Re: Unternehmenskultur hat sich nie geändert

    Autor: Astorek 25.10.21 - 16:39

    Deswegen wollen ja alle weg vom Abo-Modell und hin zu Offline- bzw. Arbeitsplatzlizenzen, wo die Software auch drei Jahre lang bis zur nächsten Major-Version keine neuen Features erhält.

    Moment mal...

  6. Re: Unternehmenskultur hat sich nie geändert

    Autor: BLi8819 25.10.21 - 19:30

    Man könnte fast meine, das Microsoft Geld verdienen will. Ein Skandal.

  7. Re: Unternehmenskultur hat sich nie geändert

    Autor: gaym0r 26.10.21 - 10:39

    nohoschi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das Verhalten und die Strategie hat sich nicht geändert:
    > So ist "web.skype.com" nur mit Chrome und Edge (also wieder Chrome) nutzbar
    > ist, Firefox oder Epiphany werden ausgeschlossen.

    Kein Problem bei mir mit Firefox 93.0.

  8. Re: Unternehmenskultur hat sich nie geändert

    Autor: Steffo 26.10.21 - 20:24

    Megusta schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ich will die Zahlen jetzt nicht vergleichen, es ist aber eine einfache
    > Mathematik. Wenn ich 100¤ pro Produkt nehme und dieses dann Millionenfach
    > verkaufe und zusätzlich noch Geld für den Service nehme. Dann habe ich
    > deutlich mehr in der Tasche, als ein Unternehmen, dass seine Software
    > umsonst verteilt und nur von dem Service lebt.

    Man kann nicht einfach so 100 ¤ für ein Produkt verlangen. Diese 100 ¤ müssen es auch wert sein und besser sein als bspw. Konkurrenz-Open-Source-Produkte.
    Unix war bspw. im Vergleich zu Linux zu teuer. - Viel zu teuer und es lief zum Teil auch nur auf noch teurerer Hardware. Linux war zwar technisch hinterher, aber günstig, vielseitig anwendbar und gut genug, um Unix Marktanteile abzugraben. Heute kann sich niemand mehr leisten ein OS wie Linux from Scratch neu zu entwickeln, weil das viel zu teuer wäre. Selbst Microsoft (!) sieht sich gezwungen Linux in Windows zu integrieren. Wenn man also Geld verdienen will, muss man heute zunehmend mehr den Open Source Weg gehen, um das bessere und günstigere Produkt anbieten zu können, denn eine starke Community hilft der Entwicklung des Produkts.

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